Inhalt der Printausgabe

Februar 2004


Das ungleiche Paar


Den amerikanischen Präsidenten George W. Bush als neuen Hitler zu bezeichnen ist so sinnlos wie die Lektüre eines guten Buchs am Strande einer kleinen aber feinen Südseeinsel. Ein Beitrag zur Versachlichung

 

Große Politiker und jene, die sich für solche halten, reagieren auf Anwürfe jedweder Art gern empört oder beleidigt, als sei es per se infam, ihnen, den aufopferungsvollen Lenkern und "ersten Dienern des Volkes", irgendwelche Fehler, Versäumnisse oder gar unredliche Motive zu unterstellen. So war es bei Julius Cäsar, der zahlreiche römische Provinzen an die geliebte Kleopatra abtreten wollte und niemals, wohl noch im Augenblick des Mordes nicht, den Brutus an ihm verübte, begriff, was an seinen Plänen Schlechtes sein mochte. So war es bei Helmut Kohl, der sich mit gewissem Recht als Kanzler der deutschen Spenden feierte, doch in den Abgründen seiner peinlichen Einheitsaffaire bei kindlichem Trotz Zuflucht nahm, enttäuscht von einem Volk, das sich seiner nicht wert erwies.
Und so ist es nun bei George W. Bush, dem Befehliger der schönsten Streitmacht und schlagkräftigsten First Lady der Geschichte, was ihn nicht davon befreit, sich im kommenden Herbst den amerikanischen Wählern zu stellen. Schon bei seiner ersten Wahl, an der teilzunehmen den farbigen US-Bürgern untersagt war, gewann sein demokratischer Konkurrent Al Gore wenn nicht die Macht, so doch die einfache Mehrheit der Stimmen, und seitdem wird das weiße städtische Amerika nicht müde, Bush als Halunken darzustellen, zuletzt als einen Wilden, getrieben nicht vom Glauben, den er inszeniert wie kaum ein amerikanischer Präsident vor ihm, sondern von Gewinnstreben und Rachsucht, umringt von korrupten alten Männern aus der Clique seines frühdementen Vaters. Nun ist also auch der Junior enttäuscht von Teilen der Regierten, und republikanische Freunde sprechen von der "schlimmsten und abscheulichsten Form politischer Haßrede". Was ist geschehen?
Die junge urbane Opposition hatte in ihrer Internetplattform namens "MoveON.org" zur Einsendung kritischer Kurzfilme aufgerufen, "Bush in 30 seconds", und unter vielen anderen auch zwei Beiträge veröffentlicht, die den selbsternannten Autokraten als Wiedergänger Hitlers zeigen. Im ersten Kurzfilm posiert der Diktator vor marschierenden Wehrmachtssoldaten, und während er seine Hand zum Hitlergruß erhebt, wandelt sich sein Bild in das des Moslemmörders. Die textliche Botschaft lautet: "Was 1945 ein Kriegsverbrechen war, ist 2003 Außenpolitik." Der zweite Spot erinnert an Hitlers Vorsehungsgerede und zitiert dann Bush: "Gott befahl mir, al Qaida anzugreifen, und ich habe es getan. Er befahl mir, Saddam anzugreifen, und ich habe es getan." Der Spot schließt mit der Frage: "Kommt Ihnen das bekannt vor?" Natürlich ist die Frage rhetorisch. Doch beide Reaktionen, das fröhliche "Ja selbstverständlich!" wie das empörte "Sowieso!", ersetzen gründliche Analyse durch schnellen Affekt. Wo also kann man berechtigterweise von Kongruenzen, ja Identitäten sprechen? Ist Bushs Hang zur fernsehöffentlichen Handentspannung der radioübertragenen Hitlers überhaupt verwandt? Hätte, andersherum, Hitler in Afghanistan und dem modernen Irak gesiegt? Besitzt Bush die Chuzpe zum Suizid? Liebt er wie jener die Kunstmalerei?
Seit längerem betonen antifaschistische Psychologen, daß der eine im Alter von neun Jahren einen Bruder verlor, während Bushs jüngste Schwester verstarb, da krabbelte der kleine George noch in den Ku-Klux-Klan. Derart frühe Verlusterfahrungen, so indes auch faschistische Psychologen, seien gar nicht mal sooo schlimm. Entscheidender sei ein gemeinsames Dolchstoßerleiden: Zwischen seinem 19. und 24. Lebensjahr wohnt Hitler in Obdachlosen- und Männerwohnheimen und muß erleben, wie seine Phantasien von der Vernichtung der Juden und der Auslöschung Rußlands auf angeekeltes Gelächter "stoßen"; und auch Bush stößt, da ist er grad mal 22 und im besten Mannesalter, zugunsten des Männerwohnheims "Air National Guard" mit Kampfjets wie ein Dolch in den Himmel, bis er eines Tages erkennt, daß die abgeschossenen Russen bei der nächsten Übung alle wieder quicklebendig sind! Bush recherchiert tagelang, dann das niederschmetternde Ergebnis: Es waren Platzpatronen...
Traumatisiert sind also beide, da kommt's beidseits noch dicker: Im August 1977 wird der kaum 31jährige mit der ehemaligen Lehrerin (!) und methodistischen (!!) Bibliothekarin (!!!) Laura Welch verheiratet und schenkt ihr das aparte Frühchenduo Barbara und Jenny Bush. Fast zeitgleich liegt, nach einem Giftgasangriff im November 1918, Hitler in einem pommerschen Lazarett, vorübergehend erblindet und also unfähig zur Lektüre seiner politischen Notizen: "Rußland den Franzosen oder was - ich konnte meine ureigensten Visionen nicht mehr lesen!" witzelt Hitler anläßlich seines Einzugs ins Repräsentantenhaus, bevor er 1988 zum Gouverneur von Texas gewählt wird und, als die Aktien seiner Bush's Oil Exploration Company gen Null tendieren, die Frühchen gewinnbringend verkauft.
Kriminell benutztes Insiderwissen? Vielleicht. Doch nicht von ungefähr thematisiert Sebastian Haffner auch "Hitlers Erfolge". Lange vor dem legendären 11.9., nämlich schon Anfang jenes Jahres, so kürzlich der von ihm gefeuerte Finanzminister O'Neill, beschließt Bush die Vernichtung Saddam Husseins samt seines Staates; und nur milde spiegelverkehrt beschließt am 9.11. (!) ein gemeinsam mit Ludendorff und Röhm veranstalteter Putschversuch in Bayern vorerst Hitlers Karriere (1923). Ungezählte tote Bayern hier, geschätzte zwanzig- bis vierzigtausend tote Iraker dort, dort Sieg und Olymp, hier Niederlage und fünf Jahre Festungshaft mit Begnadigung nach immerhin acht Monaten - ist mithin Bush der bessere Hitler? Kann aber andererseits hitlermäßiger als Hitler sein, wer sich selbst pulverisiert und anschließend zur Fahndung ausschreibt?
Denn schließlich: Nicht allein Karl Gustav Enzensberger macht nämlich in Hussein einen gleichfalls außerordentlichen Hitler aus; so daß, liegen unsere Denker richtig, im Golfkriegsfalle Hitler sich nun eigenhändig selber bombardierte und aus allen Würden und Palästen ballerte - für jemanden, den's nach originär A. Hitlerischer Weltbeherrschung dürstet, eine u.U. etwas wackelige Strategie. Und doch durchaus evident, sobald man eine neue Variable und Saukröte aus dem Ärmel schüttelt in Gestalt des obig schon gestreiften und am 30. 6. 1934 von Hitler I rasierten Adolf-Konkurrenten Ernst Röhm. Deutet man also Hussein als glasklaren Fall von Röhm II, dann, und nur dann! wiederholte mithin Bush als mittlerweile Hitler I gegen Hussein kongenial den Röhmputsch I, um - um? Das Fehlen eines sogenannten Hitlerbartes zu kaschieren, ja, auch das; vor allem aber, um von seinem lachhaft falschherummen Scheitel abzulenken! Samt einem kaum sehr adolflichen Körperbau auf Seiten des vermutlich nicht einmal in Braunau/ Niederösterreich entbundenen Texaners - von Mimik, Gestik, Habitus, Größe, Hobbys und Gewicht und ähnlichem ja besser sowieso zu schweigen.
Also genug der Indizien! Längst hat auch Noam Chomsky, laut Erich-Mühsam-Wiedergänger Nina Ruge so etwas wie der neue Möllemann, auf die krypto-hitlerischen Qualitäten der am 28.2. und 24.3.1933 erlassenen "Gesetze zum Schutz von Volk und Reich" bzw. "zur Behebung der Not von Volk und Reich" hingewiesen und belegt, um wievieles stringenter und umfassender der zur "Verteidigung der Heimat" befohlene USA Patriot Act daherkomme: Die Überwachung der mobilen und Internetkommunikation etwa habe der deutsche Hitler noch völlig verbaselt, und verglichen mit dem Anschlag auf das WTC sei der gute alte Reichstagsbrand zwar nicht weniger willkommen, in Ausführung und Opferzahl, in Marketing und Optik freilich reiner Mumpitz.
Doch halt: Kann das faschistische Ermächtigungsgesetz vom Frühjahr 1933 seinem Vorbild namens "Fast Track" nicht zumindest das Wasser reichen? Letzteres erlaubt Bush die Durchsetzung bi- und multilateraler Wirtschaftsabkommen ohne Beteiligung des Kongresses; aber so was hatte Hitler nicht, brauchte es vielleicht auch gar nicht, Diktator der er war, kurzum: So wenig Bush mit Fug und rundherum als Hitler zu bezeichnen ist, so wenig ist es praktisch und ein wenig überraschend - Hitler selbst! Huch!
Sondern allein und einzig: S. Berlusconi.

Thomas Gsella





Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sie, Oliver Bäte,

Ihres Zeichens Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, erklärten im »Zeit«-Interview: »Für mich ist Gerechtigkeit ein marxistischer Begriff. Ich weiß nicht, was das ist.«

Und das, Bäte, ist eben die Crux mit dem Marxismus. Was Gerechtigkeit ist, erfahren Sie und Ihre Millionärsfreunde immer erst nach der Revolution. Dann aber sehr gut verständlich und gewissermaßen am eigenen Leib.

Kann es kaum erwarten: Titanic

 Nachdem Du, Weltgeist,

es uns schon im Sommer gehörig besorgt hast (vgl. TITANIC 7/18, 8/18), gibst Du Dir zum Jahresende noch einmal richtig Mühe und stupst unsere Nasen sowohl auf den Göttinger Augenarzt Prof. Hoerauf als auch die Lübecker Zahnärztin Dr. Stein-Ziehfreund! Und dass wir in einem Artikel auf Sueddeutsche.de meinten gelesen zu haben, Amazon sei »inzwischen der größte Sklaventreiber der Welt«, wo tatsächlich nur vom größten »Serverbetreiber« die Rede war: das ging doch auf Dein Konto, oder?

Dafür danke und auf ein fruchtbares 2019: Titanic

 Sorry, Librero Verlag,

aber Deine Bände »Mathematik«/»Kunst«/»Wirtschaft in 30 Sekunden« haben wir im Laden statt zu kaufen einfach schnell weggelesen!

Arbeitet jetzt an einem Geschenkbuch »Sparen in 30 Sekunden«: Titanic

 Klopf-klopf, Sting!

Klopf-klopf, Sting!

Wie wir aus dem »Spiegel« erfahren durften, sind Ihnen die Ideen zu Ihren bekanntesten Songs im Hotelzimmer gekommen. In der Langeweile einer Münchner Absteige entstand etwa »Walking Round the Room«, aus dem sich später das Lied »Walking on the Moon« entwickelte. Und ein anderes Mal pfiff Ihnen ein Fensterputzer die Melodie zu »Roxanne« direkt in die Herberge. Die Entstehungsgeschichten Ihrer übrigen Hits kennen wir zwar nicht, aber bei genauerem Blick scheinen die ebenfalls im Hotel entstanden zu sein: Die Idee zu »Don’t Stand so Close to Me« ist doch sicherlich am Frühstücksbuffet oder Pissoir gediehen. Und hier: »Message in a Bottle«, »Six Pack« und »De Do Do Do, De Da Da Da« beschreiben ja eindrücklich die drei Stufen vom Öffnen der Minibar über das Nachschubholen bis hin zum wohlverdienten Delirium.

Auch bei den drei Songs »So Lonely«, »Secret Journey« und »Every Little Thing She Does Is Magic« lässt sich ein kausaler Zusammenhang erkennen, aber diese Zimmertür lassen wir dann doch lieber geschlossen!

Weiterhin gute Reise Titanic

 Schnurrbartträger Hannes Schrader!

Sie sind Redakteur für »Zeit Campus online«, das junge, hippe, aber nicht zu junge und zu hippe Junge-Leute-Ressort von »Zeit online«, zu dessen Anforderungsprofil Sie gerade so schicksalhaft passen wie Ihr Gesicht in Ihr Gesicht.

Neulich schimpften Sie Ihre Altersgenossen einmal kräftig, aber nicht zu kräftig, weil sie es nämlich verdienen. »Die Kürbissuppe ist das suppengewordene Ikea-Wandbild«, schrieben Sie. Ein mutiger, aber nicht zu mutiger Vergleich. Liegt Ihnen! »Sie ist die Times New Roman der Amateurküche«, aha, auch nicht schlecht, »eine Ausrede in Form eines Abendessens.« Lecker! Geht da noch was? »Sie ist das Bananenbrot der Hauptgerichte.« Donnerwetter! »Denn durch die AfD mag in Deutschland der Diskurs verrohen – aber durch Kürbissuppe verroht die deutsche Esskultur.«

Und so etwas lernt man auf einer Journalistenschule, ja? Oder im Debattierclub? An der Supermarktkasse? Schrader, Sie Musterstück eines wandelnden Generationenportraits!

Und natürlich tragen Sie in Ihrem ausgehöhlten Inneren auch eine große »Portion« Melancholie mit sich herum und räumen daher ein: »Zugegeben, auch ich habe Kürbissuppe schon unwidersprochen gegessen. Einmal hätte ich sie sogar fast selbst zubereitet, die Zeit war knapp und der große Suppentopf sauber.« Ist ja nicht wahr! Aber dann? »Doch ich besann mich, schnitt«, wenn schon nichts Lebenswichtiges auf, so immerhin »den Hokkaido in Scheiben, benetzte ihn mit Olivenöl, Zimt, Salz und Pfeffer und schob ihn in den Ofen. Er schmeckte wunderbar, beträufelt mit kühlem Joghurt und ein wenig scharfer Sauce. Leider bin ich die Ausnahme.« Glauben Sie uns: Leider sind Sie gerade das am wenigsten.

Und wir meinen damit nicht den Kürbis. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Jauch

Günther Jauch ist noch nie mit dem Regionalexpress gefahren, aber er wüsste, wie es geht, und das ist für mich der Zauber, der diesen Mann so besonders macht.

Johannes Floehr

 Neues »Häkchen« auf WhatsApp

»Hat deine Nachricht bereits gelesen, will aber noch nicht, dass du es weißt.«

Teja Fischer

 In unserer hektischen Zeit …

ist es wirklich gut, einfach mal anzuhalten, stehenzubleiben, die Welt Welt sein zu lassen, achtsam in sich hineinzuhorchen und ein paar köstliche Sekunden nur mit sich allein zu genießen – ABER NICHT GENAU IN DER SUPERMARKTTÜR, DU BLÖDE DUMPFKUH!!!

Katharina Greve

 Stimmt!

Ich kann mich noch gut an den Satz aus meiner Jugend erinnern: »Du wirst noch mal an die Worte deiner Mutter denken.« Nur worum es ging, weiß ich leider nicht mehr.

Markus Berger

 Neuland betreten

Ich fahre zum Shoppen jetzt immer nach Berlin. Dort ist das Internet einfach besser.

Dominik Wachsmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 21.01.:

    "RP online" sprach mit Thomas Gsella über ein ernstes Thema.

  • 20.01.:

    Für "Unter Büchern" (MDR Kultur) bespricht Rayk Wieland den "Letzten Huelsenbeck" von Christian Y. Schmidt.

Titanic unterwegs
22.01.2019 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt
22.01.2019 Mainz, Frankfurter Hof Martin Sonneborn
23.01.2019 Dresden, Staatsschauspiel Max Goldt
23.01.2019 Freiburg, Vorderhaus Katharina Greve