Inhalt der Printausgabe

Alltag in der Nazi-WG:
Eine Heimgeschichte

Ein Volk,
ein Reich,
eine Wohnung

Der selbsternannte »Nazi-Kiez« im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld lebt es vor: Immer mehr Neonazis teilen sich nicht nur die Ideologie, sondern auch Küche, Bad und Klo. Die Wohnvolksgemeinschaft liegt bei »Autonomen Nationalisten« voll im Trend. Wir haben uns den Alltag in der »national bewohnten Zone« angesehen.

Frische Wäsche für den Volkskörper

Es ist Frühling, die Luft ist lau, die Bienen blühen. Ein grauer Betonbunker erhebt sich atmosphärisch aus dem grellen Licht der Morgensonne, als ob es das Anfangsbild einer Reportage wäre.

Hanno und Björn erwarten uns bereits. Beide tragen Kapuzenpulli und Kappe. Auf den ersten Blick sind sie nicht als Neonazis erkennbar, verbreiten sie ihre Botschaften doch subtiler. Erst auf den zweiten Blick bemerkt man, dass sie gerade eine vier mal sieben Meter große Hakenkreuzfahne hissen.

»Oha! Die Zecken von der Lügenpresse!« begrüßt uns Hanno herzlich. Sie wollen unsere Tour im Vorgarten, ihrer »kleinen Scholle« beginnen. Das Stückchen Wiese vor dem Haus sei ein idealer Ort, um von dem ganzen Hass-Posten, Prügeln und Anschlagplanen mal runterzukommen. Am Wochenende trifft man sich hier zum Grillen, Plaudern oder für eine kleine Wehrsportübung. Durch einen Maschendrahtzaun blicken wir auf fünf Quadratmeter dürres Gras, so braun wie seine Besitzer. »Tut uns leid, dass aktuell nicht gewässert und gemäht ist. Das ist eine echte Rasenschande!« Die Gartensaison beginnt hier erst am 20. April. Das Datum ist zufällig gewählt. Dann baut man urgermanisches Gemüse an, also ausschließlich Kartoffeln. »Aber die Kartoffel kommt aus Südamerika«, wenden wir ein. »Aber die Kartoffel kommt aus Südamerika«, äfft uns Björn nach. Hanno legt beruhigend seine Hand auf Björns Schulter. Gemeinsam atmen sie dreimal tief durch, dann bitten sie uns herein.

Insgesamt zwölf Nazi-WGs sind in dem alten Hochhaus untergebracht. Wir müssen hoch in den 11. Stock. »Nieder mit der Willkommenskultur!« steht unter einer aufgemalten Sonne auf der Fußmatte vor Björns und Hannos Wohnungstür. Wer im Vorzimmer ein Hitler-Porträt erwartet, wird enttäuscht. Es hängen gleich zwei Hitler-Porträts an der mit blauer Kornblumen-Tapete beklebten Wand. Die Wohnung ist klein wie Goebbels, aber die Zimmer sind gut verteilt wie Nazis in der hessischen Polizei. »Wir hoffen trotzdem bald auf mehr Lebensraum im Osten.« Russland? »Nee, bis im Ostflügel was Größeres frei wird.«

Im Garten beim Wehrsport die Seele baumeln lassen

Wir gehen einen engen Flur entlang, der nicht unbedingt an eine Bunkeranlage erinnern würde, wäre nicht das Wort »Bunkeranlage« in großen schwarzen Lettern an die Wand gesprayt. Nach gefühlt zehnminütigem Marsch gelangen wir zum wichtigsten Ort jeder WG, in die Küche, und setzen uns an einen runden Tisch. Hanno stellt Gläser bereit und schenkt ein: »Hier, trinkt erst mal vom arischen Apfel! Selbstgepresst: Saft durch Freude!« Fremdländische Zitrusfrüchte kämen ihm nicht ins Haus. »Zitrus- und Zionismus – beginnt beides mit Zi-… Zifall? Äh, Zufall? Wohl kaum. Durch orientalisches Obst soll der deutsche Volksfruchtkörper geschädigt werden!« Hanno redet sich sichtlich in Rage. Björn beschwichtigt. Das sei ein emotionales Thema für Hanno, da dieser an schwerer Fruktoseintoleranz leide: »Intoleranz finden wir ja eigentlich super, aber bei der Ernährung hat sie ihre Nachteile.«

Die Küche gilt als das Führerhauptquartier der Wohnung. Dort trifft man sich, bespricht und empfängt Befehle. Gleich neben dem Herd befindet sich eine kleine Tür, auf die Alufolie geklebt ist. »Kommandozentrale« steht auf dem Türschild. Hanno bemerkt unseren interessierten Blick: »Da drinnen planen wir Großes. Immer wieder kommt es im Putztrupp zur Fahnenflucht Es ist unser organisatorisches Zentrum, unser konspiratives Herzstück, unser Tor zur Walhalla.« – »Früher war’s mal ein Kabuff«, fügt Björn hinzu, »aber dann haben wir Alufolie auf die Tür geklebt.« Wir dürfen einen Blick wagen. Das Zimmerchen ist gerade mal groß genug für den massiven Konferenztisch, der darin steht. Darauf stapeln sich Karten, Pläne, ein Kompass, kleine Spielfiguren. »Das ist der Ort für gefährliche Gedankenexperimente, die nicht jedem gefallen werden, die aber notwendig sind: Hier machen wir unseren WG-Putzplan.« Der aktuelle Entwurf hängt auf einer Plakatwand. Er sieht aus wie ein komplexer Schlachtplan. Hanno ist diese Woche in der Schmutzstaffel der Kehrmacht als Oberstaubbandführer eingeteilt. »Meine Strategie: Durch brachial schnelles Vorstoßen des Putzkommandos soll der Schmutz überrascht werden. Ich nenne diese Taktik ›Blitzblankkrieg‹.«

Trotz der klaren Einteilungen funktioniert aber nicht immer alles reibungslos. »Bei der Einhaltung des Putzplans merkt man, dass manche hier nur mit Säuberungen zu tun haben wollen, wenn es ethnische sind«, sagt Björn augenzwinkernd. Auch die korrekte Abfallentsorgung muss immer wieder thematisiert werden. »Bei Rassentrennung jubeln alle, aber bei der Mülltrennung ist keiner mehr mit Freude dabei.« Auch ist es ärgerlich, wenn namentlich klar gekennzeichnetes Essen aus der Gemeinschaftsküche verschwindet. »Wenn dann irgendwer nachts aus dem Kühlschrank einfach was für sich arisiert, ärgert einen das schon,« beklagt sich Björn. Und auch die typischen Ausreden, wenn man den Einkauf vergessen oder den Müll nicht runtergebracht hat, gehen den beiden manchmal auf die Nerven. »Meine Mutter hat angerufen, mein Wecker ist nicht abgegangen, jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung … Ich kann’s schon nicht mehr hören!« Nur Björn gibt jeden Fehler immer gleich zu: »Das einzige, was der leugnen kann, ist der Holocaust«, pflichtet ihm Hanno bei.

Insgesamt drei Leute wohnen hier. Kennengelernt haben sie sich auf einem Konzert von Reinhold Beckmann. Gleich nach dem erfolgreichen Schulabbruch begann man gemeinsam zu wohnen, »Wir sind ein bunter brauner Haufen!«am Anfang noch als reine Nazi-Skinhead-Formation. »Eine reine Skins-WG hat ihre Vorteile«, berichtet Björn: »Es gab zumindest nie Streit darüber, wer nach dem Duschen vergessen hat, die Haare aus dem Abfluss zu holen.«

Heute ist diese wie auch die anderen Nazi-WGs im Haus aber viel multikultureller: »Identitäre, Pegida-Organisatoren, Naziskins, Burschenschaftler, Blut-und-Boden-Bauern, germanische Reichsdruiden … Wir sind ein bunter brauner Haufen und für alles offen – Hauptsache Nazi.«

In seiner Uniform möchte Björn Hörger aus Hannover (Name von der Redaktion nicht geändert) unerkannt bleiben

Doch wie kommt man als Faschist auf die Idee, in eine Wohngemeinschaft zu ziehen? Viele, die hier wohnen, haben gut bezahlte Jobs, mit denen sie sich problemlos alleine eine Wohnung leisten könnten: Bundeswehrsoldat, Verfassungsschützer, Bundestagsabgeordneter. »Aber als Braunhemd ist man manchmal eine einsame Wolfsschanze, wird beim Ausgrenzen ausgegrenzt. Immer nur alleine Hasskommentare schreiben, die Anonymität der Foren – da fehlt einem auf Dauer menschliche Wärme. Hier suchen deshalb viele wie ein Ostmärker einfach Anschluss«, erklärt Hanno.

Nun wollen uns die beiden den dritten »Wohnkammeraden« vorstellen. Wir gehen an das Ende des engen Flures, wo sich eine dicke Holztüre befindet. Björn öffnet sie behutsam.Eine Frage der Identität In einem gänzlich weißen Raum, ohne jegliche Einrichtung und ohne Fenster, hockt eine einsame Gestalt und murmelt vor sich hin: »Wer bin ich? Wer bin ich?« – »Das ist Klaus, der ist bei den Identitären. Leider hat er sich so intensiv mit den Fragen der Ich-Identität beschäftigt, dass ihm ein paar Leitungen rausgesprungen sind.« »Wer ist dieser Klaus, von dem ihr da sprecht?« kreischt Klaus. »Ist er ein völkischer Deutscher? Ein nationaler Europäer? Ein christlicher Abendländer? Ich kenne ihn nicht, diesen Klaus, von dem ihr da sprecht!« Björn schließt hastig die Türe und sperrt ab. »Wenn er diese Phase hat, errichten wir ihm sein eigenes kleines Reichsprotektorat. Nach zwei, drei Stunden hat er sich wieder abgeregt und kann zur Arbeit gehen. Er ist der Ghostwriter von Thilo Sarrazin.«

Damit ist unser kleiner Rundgang beendet. Wie aber soll es weitergehen mit den Nazi-WGs? Gibt es spezielle Zukunftspläne? Björn und Hanno sehen in diesem Wohnkonzept großes Potenzial und planen, eine eigene Makler-Firma zu eröffnen: »Mit Teutonen wohnen«. Außerdem überlegen sie, eine Internetplattform zu gründen, auf der ausschließlich Gleichgesinnten Unterkünfte angeboten werden: »Arierbnb«. Sogar ein Betreutes Wohnen für Alt-Nazis denken die beiden rückwärtsgewandten Vordenker an. »Motto wäre dann: ›Unsere Ehre heißt betreue!‹«

Hanno sieht gedankenverloren aus dem Fenster, dann sagt er mit fast zittriger Stimme: »Wir haben durch das Leben in einer Wohngemeinschaft so viel gelernt, etwa wie wichtig es ist, offen aufeinander zuzugehen, sich mit Respekt zu behandeln, damit man friedlich und gut zusammenleben kann.« Björn hat beinahe Tränen in den Augen, als er ergänzt: »Die Kernbotschaft ist vielleicht, sein Gegenüber einfach so zu akzeptieren, wie es ist.«

Aber das ist kein nationalsozialistisches Gedankengut, sondern, vereinfacht, die Basis einer pluralen, solidarischen Gesellschaft. Sie seien ja gar keine echten Nazis, teilen wir Hanno und Björn mit. Man merkt, wie diese Information langsam bei den beiden einsickert.

Putz- und Schlachtplan der Kehrmacht

Als sie uns kurz darauf mit Baseballschlägern bewaffnet die Straße hinunter jagen, ziehen wir eine erste Bilanz. Der Besuch in dieser WG hat uns einen Blick auf die alltägliche und zwischenmenschliche Seite des Nazi-Lebens gewährt – und es kann gesagt werden, dass man bei einer solchen Reportage vor allem eines niemals vergessen darf: Wo ist das Fluchtauto geparkt?

 

Jürgen Miedl

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 22.05.:

    Hans Traxler zum Neunzigsten gratulieren u.a. die "Frankfurter Rundschau"
    und das "Neue Deutschland". Der "Stern" zeigt Werke aus der Sonderausstellung im Frankfurter Caricatura-Museum, und für HR2 Kultur liest der Autor aus seinem aktuellen Kindheitserinnerungs-Buch.

  • 21.05.:

    Torsten Gaitzsch schreibt in der Taz über die schwindende Prozessierlaune der Deutschen.

  • 20.05.:

    Im "Neuen Deutschland": Stefan Gärtner über zwei aktuelle Fälle sogenannter Lyrik.

  • 20.05.:

    Ferda Ataman empfiehlt auf "Spiegel online", seine Stimme bei der Europawahl "einer sympathischen Kleinpartei" zu geben, Zwinkersmiley.

  • 20.05.:

    Martin Sonneborn, MdEP, beantwortet dem "Standard" Entscheidungsfragen.

Titanic unterwegs
24.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.