Inhalt der Printausgabe

DNJA oder NEIN

Jahrzehntelang hielt sich die Verschwörungstheorie, statt Hitlers Stellvertreter Rudolf Heß habe ein Doppelgänger im Spandauer Militärgefängnis eingesessen – der echte lebe unbehelligt in den USA. Doch dank DNA-Analyse wurde die konspirative These jüngst widerlegt: Der Inhaftierte war hundertprozentig der wahre. Segen der Genetik! Der Fall ist gelöst. Und mit ihm zahlreiche weitere. Denn mit neuestem molekularbiologischem Rüstzeug konnten auch weitere umstrittene Identitätsfragen und Verschwörungstheorien endlich mal gelöst werden!

Wer war der erste Mensch auf dem Mond?

Warum wehte die US-Flagge, trotz mondscher Windstille? Warum stapfte Neil Armstrong so albern umher? Und warum schallt es auf den Kameraaufnahmen aus dem Off: »Caution, do not step on cables«? Dutzende Fragen und Ungereimtheiten rankten sich um die legendäre Mondlandung aus dem Jahr 1969. 40 Jahre später legte jetzt ein chinesisches Forscherteam um Star-Astrogenetiker Zhan Yuan auf großer Mondfahrt einen Zwischenstopp am mutmaßlichen Landeort der Apollo 11 ein und fahndete – ausgerüstet mit interstellaren Lupen und Fußabdruckpulver – nach irdischer DNA. Nach drei Tagen der große Fund: Stiefelabdrücke. Abdrücke, die nach eingehender forensischer Analyse zu 100 Prozent übereinstimmen mit denen des Star-Astrogenetikers Zhan Yuan! China im Freudentaumel. Die Geschichte der Mondlandung wird umgeschrieben und das Grab von Mondkalb Neil Armstrong geschändet.

Merkel = Hitlers Tochter?

Hartnäckig hält sich eine alternative Version rund um Angela Merkels Genese: Die Bundeskanzlerin sei, per künstlicher Befruchtung mit Hitlers Sperma, von Eva Brauns Schwester Gretl als Leihmutter ausgetragen worden (Quelle: Internet) und habe damit böses Blut. Die Indizienlage spricht dafür: der stechende Blick, die Führungsqualitäten, die Liebe zum deutschen Volk … Angela Merkel – Sprössling des größten Verbrechers der Menschheit, Satans Brut? Doch eine Entnahme von Merkels Körperzellen (Zehen, Ohrläppchen, Weichteile) brachte das Ergebnis: nein. »Uff, und ich dachte es manches Mal schon selbst«, ließ die Kanzlerin sichtlich erleichtert verlauten. Jetzt muss sie nur noch, per genetischen Fingerabdruck, die Behauptung entkräften, sie habe die deutsche Grenze für 50 000 000 Wirtschaftsflüchtlinge mit den eigenen Händen geöffnet.

Lebt Elvis?

Altes aus der Gerüchteküche: Dass der »King of Rock’ n’ Roll« noch am Leben sei, wird vielfach behauptet, am lautesten von einem freundlichen Herrn in Hokkaido, Japan: Er selbst sei der »Kingu Obu Rokkunrōru«, hundertpro, geschworen ohne Fingerkreuzen. Vor 42 Jahren sei er nach Japan getürmt, um dem Medienrummel zu entgehen und wegen dem lecker Sushi. Nun fordere er aber doch mal Anerkennung und eine saftige Nachzahlung der Gema. Der charismatische Greis sagt, er habe den Rock’n’Roll im Blut, weigert sich aber bislang partout, eine Probe abzugeben. Das Ergebnis steht aus.

Bestehen Calamaris aus Schweine-Anus?

Es ist eine der spannendsten Theorien der Neuzeit, gestützt vom »Gourmet Magazin«, urbanlegends.about.com und Johan Lafer persönlich: Tintenfischringe bestünden in Wahrheit aus Schweine-Anus. Am 15. Februar diesen Jahres ging man der modernen Sage endlich auf den Pfannengrund: Ein internationales Sterne- koch-Team wagte sich mit Augenbinde an den heiklen Geschmacksvergleich. Und siehe da: Textur und Eiweißgehalt beider Tierarten sind identisch, echter Schweine-Anus jedoch ungleich leckerer, sofern richtig schön in Knoblauch und Olivenöl angebraten. Unter dem authentischen Namen »Maiali Ano« (ital.) und »Ano de los cerdos« (portug.) wird die neue Delikatesse bald bei »Feinkost Käfer« und »Kochhaus« vermarktet.

Söder – Strauß’ Erbe?

Schon als kleiner Buab erklärte der bayrische Landesvater Markus Söder alle naslang, er sei der geistige Erbe von Franz Josef Strauß. DNA-Spuren von Söders Notizen und Brandreden sowie Speichelspuren auf sämtlichen Lichtschaltern der Bayerischen Staatskanzlei brachten jedoch lediglich eine inhaltliche Übereinstimmung von 87,95 Prozent. Er glaube eh nicht an die Molekularbiologie, tat Markus Söder daraufhin schmollend kund, sondern nur, was er mit eigenen Augen sehe: die Schönheit der Frauen, Überfremdung und die Ausrottung des deutschen Volks.

Ein und dieselbe?

Dieser rästelhafte Fall bewegte ganz Österreich: Eine 100jährige Dame aus dem Burgenland behauptet seit Jahren, die junge, lebenslustige Frau auf dem Foto in ihrer Hand sei sie selbst! Auch ihre bejahrte Schwester mochte die Aussage nicht mehr so gern bezeugen. Ein wissenschaftlicher Haarfrisurenvergleich sprach am Ende jedoch zu 100 Prozent dagegen. Auf gerichtliche Anordnung hin muss die tolldreiste Hochstaplerin jetzt sämtliche diesbetreffenden Fotos aus ihren Familienalben entfernen.

Wer bin ich?

Wissen, wer die eigenen Vorfahren sind, aufgedröselt in Prozentzahlen – möchte das nicht jeder? So auch Ursula von der Leyen. Die Ministerin scannte, wie gefordert, eigene Blut- und Schweißtropfen und sandte sie per Email an »My Heritage«. Die Auswertung ihrer Ahnen kam prompt retour: 12 Prozent Großbürger, 8,5 Prozent Adelsvolk, 3 Prozent Ministerpräsidenten, 0,5 Prozent Dirigenten, 19 Prozent Berliner Lumpenproletariat und satte 57 Prozent verarmte niedersächsische Schweinebauern. Vom Leben und den eigenen Genen tief enttäuscht, will die Verteidigungsministerin diese Demütigung jetzt »mit allen verfügbaren Waffen anfechten« und einen weiteren Gentest auswerten lassen: auf dem Ahnenforschungs-Portal »Ancestry«.

Wie sah Jesus aus?

Die schwindelerregenden Erfolge der Paläogenetik lassen die herkömmliche Archäologie ziemlich alt aussehen (geschätzte 60 Mio. Jahre). Nachdem Forscher bereits die Physiognomie von »Ötzi«, der namhaften Gletschermumie, und »Lucy«, der Urzeitfrau aus Äthiopien, optisch rekonstruiert hatt en, machte sich die hethitische Paläogenetikerin Dr. Zidanta Kurunta am Neujahrsmorgen an das Rätsel aller Rätsel: Wie sah »Jesus« aus? Aus einem Haufen Knochen und mithilfe neuester 3 D-Technik gelang es ihr, des Heilands komplette Gestalt inklusive Kragenweite und Geheimratsecken zu visualisieren. Das Resultat kann sich sehen lassen. Internationale Anerkennung, Blumengeschenke aus dem Vatikan und ein Nobelpreis folgen.

Wer ermordete Kennedy?

Es ist eines der größten Mysterien der neuzeitlichen Forensik: Wer tötete John F. Kennedy wirklich? War es Oliver Stone, Fritz Honka, Jacqueline Kennedy oder der Vietcong? Viele Fragen sind noch offen. So offen, dass zwei angesehene deutsche Kriminalbiologen – Dr. Mark Benecke und Professor Karl-Friedrich Boerne – die verstaubte rechtsmedizinische Akte noch einmal aus dem untersten Regalfach im Staatsarchiv von Washington, D.C. holten, aufschlugen – und darin ein bisher unentdecktes Stückchen Doppelhelix entdeckten, klebend an der Tatwaffe. Sieben Tage lang beobachteten die Top-Forensiker die geheimnisvolle Helix durch ihr Pfiffikus-Mikroskop, ehe sie das aufsehenerregende Ergebnis der Öffentlichkeit präsentierten: Die DNA stimme zu 100 Prozent überein mit der von Rudolf Heß. Die rätselhaften Ermittlungen laufen …

Nachtrag, kurz vor Redaktionsschluss:
Spitzenunternehmer Carsten Maschmeyer verkündete jüngst auf irgendeinem Presseball, »Erfolg sei in seine DNA eingeschrieben«. Eine Speichelprobe – gefunden auf einem achtlos liegengelassenen Cocktailschirmchen – konnte die Aussage jedoch umgehend zu 99,99999 Prozent widerlegen.

 

Ella Carina Werner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 15.04.:

    Martin Sonneborn zu Gast in der Heute-Show.

  • 08.04.:

    Der "Standard" sprach mit Max Goldt.

  • 01.04.:

    Tim Wolff über den Kinderüberwacher Joachim Herrmann (CSU) in der Taz.

  • 28.03.:

    Der "Weser Kurier" porträtiert Martin Sonneborn.

  • 25.03.:

    Die "Osnabrücker Zeitung" berichtet über Martin Sonneborn und dessen Vergangenheit in Osnabrück.

Titanic unterwegs
20.04.2019 Alf, Haus Waldfrieden Pit Knorr, Oliver Maria Schmitt und Hans Zippert
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn