Inhalt der Printausgabe

Heinz Strunk
Intimschatulle 43

»Vom Wichsgriffel zum grünen Daumen«

1.9. Endlich ist die furchtbare Hitze vorüber. Spätsommer wie immer recht angenehm, mild, versöhnlich. Gedanke: Das ewige Vorbereiten des Frühstücks. Sakrale Handlung. Seit meiner Jugend wurde viel zuviel Zeit damit vertrödelt. Dann die Dauer der Mahlzeiten. Wie bei englischen Lords, die sonst nichts zu tun haben. Ökonomie des Tagesablaufs. Auch ihm gegenüber muss Vertiefung erzwungen werden.

2.9. Idee für eine neue (auch neuartige) Quizsendung. Titel: »WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?« Auf Straßen in Fußgängerzonen, Cafés werden (acht) zufällig ausgesuchte Frauen überredet, an einer (noch geheimen) TV-Show teilzunehmen. Wenn sie Männer (Partner, Freund, Ehemann) im Schlepptau haben, müssen die mit. Bei »WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?« gilt es nun, fünf in der Handtasche der Konkurrentinnen befindliche Gegenstände zu erraten (jeweils zwei Frauen treten gegeneinander an).

3.9. Liste der Dinge, über die ich mich z. Zt. freue: 1) Die neu gegründeten Jazzrockbands »Vorsicht Stufe« und »Radfahrer absteigen« 2) Kerngesunde Hodensäcke 3) Die Organisation »Parents 4 Safety«. 4) Die wiedererstarkte Verbindung zu Bernd Schalmann, Nickname Klarlack-Bernie mit seinen dicken Truckerbeinen.

4.9. Weiter an der Deidesheimer Proportions-Schwemme. Habe mir vorgenommen, täglich 90 Minuten (quasi nach Stechuhr bzw. Eierwecker) daran zu arbeiten. Wenn alles planmäßig läuft, ist das Kunstwerk Ende des Jahres fertig. Bin jetzt schon gespannt, wieviel es dann wohl auf die Waage bringen wird.

5.9. Telefonat mit Meyer-Schulau, der eine Anekdote zu berichten weiß: Als Hemden mit angenähtem Kragen in Mode kamen, war Brecht in der amerikanischen Emigration mit so einem Hemd zu Besuch bei Feuchtwanger. Man habe daraufhin erzählt, Brecht sei im Nachthemd erschienen. So kam es, dass er nicht mehr eingeladen wurde.

6.9. Bedenkenswert: Wirklich erfolgreich ist, was dich zwingt, es zu kennen, ohne dass du dich dabei selber bewegen musst.

7.9. WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?: Die Tasche wird dann von jemand Neutralem (aus dem Publikum) durchsucht und anschließend unter Gejohle des Saalpublikums ausgeleert, das sich immer dann besonders beömmelt, wenn Vibrator, negativer Schufa-Eintrag, Windeln gegen Blasenschwäche, Potenzmittel o.ä. zum Vorschein kommen. Die vier Frauen, die die meisten Gegenstände erraten, kommen in die Hauptrunde. Von den Verliererinnen werden vom Moderator (Pietro Lombardi?) die letzten fünf SMS laut vorgelesen (die Kandidatinnen MUSSTEN vorher ihre PINs verraten). Peinlichkeiten programmiert, insbesondere bei Flirt- und Sex-Nachrichten oder Pornoselfies (die dann groß auf der Studio-Leinwand gezeigt werden).

8.9. Um mit der Niederschrift eines Romans zu beginnen, muss man warten, bis alles kompakt und unwiderlegbar ist, warten, bis ein harter Kern der Notwendigkeit dasteht. Ein Buch ist wie ein Block aus Beton, der den Zeitpunkt des Abbindens selbst bestimmt, die Einwirkungsmöglichkeiten des Autors beschränken sich darauf, anwesend zu sein und, bedrückt über die Untätigkeit, darauf zu warten, dass der Prozess in Gang kommt.

9.9. Emotionale Schlagzeilen: 1) MANN BEIM ABWA-SCHEN ERTRUNKEN 2) FORSCHERDROHNE SAMMELT WAL-SCHNODDER 3) CHEFARZT TÖTET GELIEBTE MIT KOKS-PENIS

10.9. Nach dem gigantischen Erfolg der italienischen, griechischen und der asiatischen Speisekarte nun die russische Speisekarte:

Vorweg ein Soljanka, ist ein kräftig Eintopf, mit Wurst, Fisch oder Pilzen, Soljanka wunderbar

Dann ein lecker Fischsupp, heißt in Russland Ucha, mit viel verschieden Fische, Ucha wunderbar

Jetzt kommen die Blini, kleine dicke Pfannkuch mit Lachstatar und Käse, Blini wunderbar

Wie wär’s mit russisch Eiern, Partysnack vom Feinsten, mit Kapern und Sardellen, Russei wunderbar

Gut schmeckt auch Perepetschi, ist Pizza ohne Käse, kannst sonst alles drauftun, Petschi wunderbar

Jetzt kommen die Piroggen, sind gefüllte Teigtasch, mit Graupen oder Michreis, Pirogg wunderbar

Als Hauptspeis Boeuf StrogAnoff, ist Rind mit saure Sahne, ein schöns Spezialitäta, StrogAnoff wunderbar

Auch gut schmeckt FischbulEtte mit Blumenkohl und Sellrie, dazu KartoffelpÜree, Bulett wunderbar

Dann kommen Pelmeni, sind Art Tortellini, mit verschieden Füllung, Pelmi wunderbar

Zum Nachtisch gibt es Torte aus Preiselbeer und Pflaumen, lecker saftig Torte, Torte wunderbar

Oder russisch Lebkuch, mit Beerensaft und Honig, gemacht aus Roggenmehle, Lebkuch wunderbar

Darf nicht fehlen Wodka, aus eisig dicke Gläser, 1, 2, 3, 10 Wodka, Wodka wunderbar

Refrain:
RUSSIA, O RUSSIA, EIN RIESENREICH AUF MEINER ZUNG
RUSSIA, O RUSSIA, TRAG AUF DEM GAUMEN MIT MIR RUM

11.9. Alltagsfrage: Warum haben eigentlich die meisten Frauen keinen richtigen Bart?

12.9. Erfolgversprechender Buchtitel: »Vom Wichsgriffel zum grünen Daumen. Mein steiniger Weg zum Hobbygärtner«

13.9. GOOGLE SUCHVERLAUF SEPTEMBER: U.D.O. Udo dirkschneider – Jürgen blackmore – Borreliose – Sl r231 facelift-Adresse hh flughaven – Casino kiel – Wendisch riez – Queen eklizabeth – Dirk bernemann – Fußball witze – Betrunken duhn – Alte ölmühl – Atm auto – Kreative weinnamen – Deutsche wein liste – Weinsorten deutschland – molli fahrplan

14.9. Karriereschatulle: 1) Selten bereuen wir die Dinge, die wir getan haben, meist bereuen wir die Dinge, die wir nicht getan haben. 2) Wenn du acht Jahre an den Weihnachtsmann geglaubt hast, kannst du auch fünf Minuten an dich glauben. 3) Eine schwache Hand gehört gebrochen, vielleicht wächst sie ja stark wieder zusammen.

Immer dran denken: Holz kauft man im Sommer

15.9. Slogan zur freien Verfügung: Falls Sie zufällig Glanz heißen und einen Erdbeerhof betreiben: Erdbeerhof Glanz – glänzend im Geschäft.

16.9. Mit literweise Ficksahne verschmierte Scheißhaufen der Automobilhistorie: Nissan Micra, Fiat Döner, Mitsubishi Lama

17.9. WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?: In der Endrunde müssen die vier verbliebenen Kandidatinnen (jetzt werden die Partner mit einbezogen) gegenseitig ihre Attraktivität auf einer Skala von 1 bis 10 (realistisch) einschätzen, heißt, es werden nicht, wie bei anderen Sendungen (Das perfekte Dinner) ausschließlich Siebenen, Achten, Neunen und Zehnen verteilt, sondern auch fünf und schlechter, eben REALISTISCH. Der besondere Clou: Auch der eigene Partner wird beurteilt. Da die meisten Menschen sich viel attraktiver einschätzen, als sie eigentlich sind, dürften Geheule, Vorwürfe und Nervenzusammenbrüche unvermeidlich sein.

18.9. Ich habe mich, warum auch immer, mit Sibylle Lewitscharoff beschäftigt. Ihr Buch »Blumenberg« bestellt (noch nicht gelesen), alles mögliche recherchiert. Am Nachmittag Telefonat mit meinem österreichischen Freund C., der meinte, Sibylle L. sehe aus wie ein sehr hässlicher Mann, der zur Frau umoperiert wurde. Quasi das in ihrer Dresdener Skandalrede beschriebene Mischwesen. Ist was dran, dachte ich, auch weil sie ja so furchtbar schwäbelt. Werde mich die nächsten Tage noch mal damit beschäftigen.

19.9. Toller Satz für chronische Psychos: »Du musst mal zum Erbsendoktor auf die Rüttelbank, damit die Erbsen im Kopf wieder zurechtgerüttelt werden.«

20.9. Gedanke: Wenn Horst Lichter eine gewisse Sonja Kette heiraten würde, käme folgendes dabei raus: Sonja Lichter-Kette.

21.9. Auf MDR Reportage über Sammelleidenschaft und deren krankhafte Auswüchse. So sammelte etwa der Herzogenauracher Günter K. (Name geändert) Zahnersatz aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Schließlich fand ihn seine Frau leblos zwischen Gebirgen aus schnatternden Gebissen.

22.9. Besuch des Restaurants »Brimborium«(Neueröffnung). Abwechslungsreiche Karte, die auch eine Ostalgie-Rubrik bietet. Angeboten werden DDR-Spezialitäten wie Krümpelsuppe (Thüringen), auch Faule-Weiber-Suppe genannt, Bautzner Topfsülze, Oberlausitzer Deichelmauke. Wenn’s schnell gehen muss: Fettbemme (Schmalzbrot). Etwas Süßes gefällig? Schaumzuckerfiguren Kosmonaut, Halloren Marzipan Phantasien, Rotstern Nougattütchen, Brocken Splitter undundundoderoderoder.

23.9. Neuste Studien haben ergeben, dass weltweit über 440 Millionen Menschen Menschenfleisch essen und damit erstmals mehr Menschenfleisch als Krabbenfleisch verzehrt wird. Dunkelziffer nicht mit eingerechnet.

24.9. WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?: Man könnte zwar »aus Mitleid« schummeln, ABER: Eine Expertenjury (z.B. Joachim Llambi, Elton, Judith Rakers) gibt ihr Fachurteil darüber ab, wie realistisch die Einschätzung war (»Was meinst du, noch eine VIER oder schon eine DREI?«). Wer also »schönt« (wer gibt schon gerne zu, dass der Ehepartner nur eine ZWEI ist), hat keine Chance auf den Sieg. Gewinnerin ist die Kandidatin, die am dichtesten dran ist. Hauptgewinn: Neues Handy UND neuer Flatscreen UND neuer Tabletcomputer. WAS IST DA EIGENTLICH DRIN?: Tolles, »ehrliches« Konzept!

25.9. Schatulle für Kinder: Wie heißen die Großeltern von einem Orang Utan? Oma Utan und Opa Utan.

26.9. Bertram Leyendieker und Frau zum Abendessen bei mir. Wir schmausen still wie die Maden.

27.9. Es finden sich im Museum der Literatur Gattungen und Formen wie das Versepos, das Sonett, die einmal als höchste Gipfel der Kunstvollendung galten und seither vom literarischen Wandel beiseitegeschoben worden sind. Klassiker sind eben längst nicht immer zeitlos!

28.9. Der 91jährige Stalingradveteran, verbittert: »Mein Leben bestand aus Hunger, Kälte, Kampf, Entbehrung, einer unvorstellbaren Härte. Das würde heutzutage keiner mehr aushalten. Die Leute würden sich auf den Boden schmeißen und sterben.« Da hat er wohl recht: jammernde, empfindliche, chronisch kranke, adipöse, depressive Waschlappen, soweit das Auge reicht. Man wünscht sich ja wirklich keinen neuen Krieg herbei, aber so kann es auch nicht weitergehen.

29.9. Habe mit Meyer-Schulau und ein paar Bekannten »nur zum Spaß« WAS IST DA EIGENTLICH DRIN? gespielt, und zwar den Teil, wo man die Attraktivität des Gegenübers einschätzen muss. Meyer-Schulau erhielt vernichtende Noten, (dreimal 3, einmal 2), reagierte aggressiv, todbeleidigt. »Nur weil ich nicht mehr ganz taufrisch bin.« Tja, was soll man sagen, eine Altersschönheit ist Meyer-Schulau nicht.

30.9. Der Mensch weiß immer vom Tode. Dann kommt eine Zeit, wo er dem Tode zustimmt. Das ist kein tragisches Gefühl. Eher ein beruhigendes, wie wenn jemand nach langem Grübeln etwas Unverständliches versteht.

Nach Notat im Bett.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wenn ausgerechnet Sie, Kölner Weihbischof Ansgar Puff,

im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur dazu aufrufen, sich durch das eigene Verhalten stärker gegen Menschenhandel zu organisieren, und predigen »Fangen wir bei der Prostitution an: Einfach nicht ins Bordell gehen. Punkt« – ist Ihre Aussage dann letztlich nicht auch ein Sinnbild der bigotten Sexualmoral Ihrer Kirche? Nomen est schließlich omen. Titanic

 Ahoi, Jörg Thadeusz!

Gewohnt inhaltslos polternd beklagen Sie in der »Berliner Morgenpost« die moralische Hybris Deutschlands am Beispiel der Seenotretterin Carola Rackete: »Recht gilt nur so lange, bis ein deutscher TV-Fritze wie Jan Böhmermann, eine deutsche Nicht-Regierungsorganisation oder die gesamte deutsche Öffentlichkeit eine höher stehende Moral definieren.« So kommen Sie nebst originellen Bemerkungen über Quinoa essende »Szene-Berliner« schließlich zum Fazit: »Denn was moralisch geboten ist und was nicht, bestimmen nun mal die Deutschen.«

Da haben Sie aber etwas missverstanden: Die Königsdisziplin deutscher Hybris ist längst das moralische Gejammer über die Moral der anderen, aus dem vulgärdialektischen Irrglauben heraus, sich so in argumentative Höhen zu poltern. Objektiv gesehen, Herr Thadeusz, befinden Sie sich nämlich geistig längst selbst unter dem Meeresspiegel.

Fern jeder Hybris:

Ihre Seenotretter von Titanic

 Hey na, AKK?

Der Hype um Ihre Initialien will wohl einfach nicht abflauen. So lesen wir etwa auf »Spiegel online«, dass die Menüfolge des »Düsseldorfer Ständetreffs« ganz auf Ihre Initialen abgestimmt gewesen sei – »von der Vorspeise (Avocado, Kastenbrot, Krabben) über den Hauptgang (Apfel, Karotte, Kalbstafelspitz) bis zum Dessert (Ananas, Kokos, Kalamansi). Die Tischdekoration ebenfalls – Pflanzen in ihren Buchstaben, der Kaktus als Krönung.«

Leider im Bericht unerwähnt bleiben Spirituosen (Apfelkorn, Kabänes, Korianderlikör), Besetzung der Band (Alphorn, Kornett, Kwetschkommode) und Gäste (Arschlöcher, Kleingeister, Knalltüten) wie zum Beispiel Ihr ebenfalls anwesender Ex-Rivale Friedrich Merz (Aktienhandel, KumEx-Geschäfte, Karibikkonten). Der bekam laut »Spiegel« vom Publikum sogar mehr Beifall (Applaus, Klatschen, Kundgabe [von Zustimmung]) als Sie. Dabei sollte man doch meinen, dass Sie jemanden, der menü- und initialienmäßig zuerst an Froschhirne, Miesmuscheln und Fermentierte Magermilch denken lässt, mit links in die Tasche (Akten-, Korb-, Kosmetik-) stecken. Sind da womöglich wieder mal Aufstand, Kritik und Krawall im Anmarsch (im Kommen, am Kenntlichwerden)?

Okay, reicht. Titanic

 Huhu, Pia Ratzesberger (SZ)!

»Im Kampf gegen den Klimawandel bleibt das Ozonloch eher eine abstrakte Vorstellung, während man irgendeine Plastikfolie jeden Tag aufreißt.«

Genau; bzw. apropos Loch: Regnet’s rein? Aber schön warm, wegen Ozonwandel?

Puh!

Löchrig grüßt Titanic

 Charlotte Roche!

Charlotte Roche!

In »Spiegel« und SZ, »Zeit« und Ihrem eigenen Podcast haben wir nun lang und breit zu lesen bzw. hören bekommen, dass Ihre Ehe nicht perfekt, sondern »ganz normal« sei. So normal kann sie aber doch nicht sein, schließlich haben »normale« Paare weder einen eigenen Ehepodcast noch Zeitungs- und landesweite Berichterstattung über ihr Privatleben, meinen Sie nicht?

Na ja, was Sie sonst so alles Normales tun, werden wir mangels Interesse wohl nie erfahren. Unser Leben geht trotzdem ganz normal weiter. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Neues aus Brüssel

Laut eines Urteils des EuGH können alle Termine, die Sie bereits beim Dermatologen ausgemacht haben, ab sofort auch von etwaigen Nachfahren genutzt werden. Diese müssen explizit auch noch nicht geboren sein.

Felix Scharlau

 Sommerabend-Komplex

Auch wir ließen die Gardinen offen bei unserem Hollandurlaub, wir wollten teil sein dieser freundlichen Gesellschaft, die nichts zu verbergen hat. Doch schnell wurde ein gewisser Zugzwang merkbar - ist es aufgeräumt genug für die Betrachter? Bin ich zu nachlässig gekleidet? Hinter all den hübschen Präsentierzimmern gibt es vermutlich neonbeleuchtete Räume mit Resopalmöbeln, dort sitzt man Krumm und mit strähnigen Haaren in ausgebeutelten Jogginghosen, blafft herum, isst kalte Pizza vor dem Fernseher.

Miriam Wurst

 LinkedIn oder Tod

Nach langer Funkstille habe ich mich dazu entschlossen, meine Ex-Freundin und ehemalige Kollegin bei Xing zu adden, um ihr zu zeigen, dass sie mir auch beruflich absolut nichts mehr bedeutet.

Karl Franz

 Remake

des Filmklassikers mit Demi Moore und Patrick Swayze: »Ghosting – keine Nachricht von Sam«.

Elias Hauck

 Überlegung

»Falls ich diesen Abend nicht überleben sollte, möchte ich wenigstens so viele Delphine wie möglich mit in den Tod genommen haben« sprach er. Und bestellte nach acht Maß Bier und drei Schnaps eine Pizza Thunfisch ohne Käse.

Theobald Fuchs

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.08.:

    Christian Y. Schmidt schreibt im "Neuen Deutschland" über die Ausstellung "Summer of China" in Berlin.

  • 16.08.:

    Die "Neue Westfälische" über das legendäre Bielefelder Satiremagazin "Dreck".

  • 11.08.:

    Heute wird Heftgründer Pit Knorr 80 – in der "Süddeutschen Zeitung" gratuliert ihm Franziska Augstein. Wir schließen uns an.

  • 09.08.:

    Martin Sonneborn im "Freitag"-Interview.

  • 06.08.:

    Diese Woche sendet WDR 3 täglich um 19.04 unter dem Motto "Die TITANIC geht nicht unter" Kurzhörspiele von Eilert/Gernhardt/Knorr – nachzuhören in der Mediathek.

Titanic unterwegs
27.08.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner mit A. Neft, B. Maak u.a.
28.08.2019 Berlin, Theater im Pfefferberg Max Goldt
15.09.2019 Göppingen, Schloss Filseck F. W. Bernstein: »Sinnverlust ist Lustgewinn«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«