Inhalt der Printausgabe

TITANIC Digitalcharta

Schmuddel-Literaten:
Jetzt schreiben sie auch noch Gesetze!

DIE LOBO-LOBBY

Ständige Leser dieser Zeitschrift wissen um ihre schreibenden Lieblingsfeinde. Sie wissen, sie haben zu lachen, wenn hier die Namen von Sascha Lobo oder Juli Zeh auftauchen. Selten aber werden hier handfeste Warnungen ausgesprochen. Diese Leute sind neuerdings nicht nur eine Zumutung, sie sind auch eine Gefahr. Wenn Großkonzerne Politikern Gesetzestexte diktieren, schrillen inzwischen alle Alarmglocken. Wenn Großautoren das tun, sollten sie nicht leiser schrillen.

JETZT BITTE NOCH SCHNELL DISKUTIEREN

Innerhalb von 14 Monaten haben Wissenschaftler, Politiker und Journalisten eine sogenannte »Charta der digitalen Grundrechte der Europäischen Union« entworfen, die der Soziologe Heinz Bude Anfang Dezember im EU-Parlament vorstellte. Die Idee dazu hatte noch der selige FAZ-Wirrkopf Frank Schirrmacher selber gehabt; bezahlt wurde das ganze mit Mitteln der Zeit-Stiftung. Als Schirmherren wurden unter anderem EU-Chef Martin Schulz, Jürgen Habermas und die stellvertretende Spiegel-Chefredakteurin Susanne Beyer angeführt.

In der Charta selbst finden sich von A wie »Algorithmen« bis Z wie »Zensur« alle Stichwörter, die man heute braucht, wenn man sich reichweitenstark über das Internet Sorgen machen möchte. Anfang Dezember wurde der Text der »Netzgemeinde« (Konrad Zuse) zur Diskussion anheimgestellt; schon wenige Tage später twitterte Martin Schulz: »Wir haben die Digitalcharta bereits an den zuständigen Ausschuß überwiesen.« Aha. Wie, Moment? Da haben sich ein paar Privatpersonen was überlegt, und das geht schon an einen Ausschuß? Wird das eventuell sogar Gesetz, was da großzügigerweise zwei Tage zur Diskussion stand? Das sollte man sich doch einmal näher anschauen.

DER LÄRM UND DAS NICHTS

Wenigstens die Präambel war schon das viele Zeit-Geld wert: »Im Bewußtsein, daß die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, die zunehmende Digitalisierung zur Veränderung der Grundlagen unserer Existenz führt, es im digitalen Zeitalter zu enormen Machtverschiebungen zwischen Einzelnen, Staat und Unternehmen kommt, im digitalen Zeitalter eine zivilgesellschaftliche Debatte entstanden ist und weitergeht«, ah ja, Moment, hier doch erst mal stop. Eine Debatte ist uns erstanden? In einem ja doch irgendwie Verfassungstext? Erst will man entnervt den Tab schließen, aber dann erinnert man sich doch an die Erklärung der Menschenrechte 1789, wo festgehalten wurde, daß im Zeitalter der Dampfmaschine eine spannende Debatte um die Abschaffung der Fronknechtschaft entstanden ist. Doch weiter zu Artikel 1, Absatz 1: »Die Würde des Menschen ist auch im digitalen Zeitalter unantastbar. Sie muß Ziel und Zweck aller technischen Entwicklung sein und begrenzt deren Einsatz.« – »Aha, soso, jaja« (Friederike Haupt).

Und so reihen sich hier die gutgemeinten Selbstverständlichkeiten aneinander, in denen überall noch schnell »in der digitalen Welt« oder »im digitalen Zeitalter« eingefügt wurde. Es ist ein Text für jene hoffentlich bald wegsterbende Generation, für die das Digitale immer noch »Neuland« und Eigentum einer »Szene« ist. Hauptabnehmer solcher Texte sind meistens Günther Oettinger oder einer seiner Pfleger.

DIE MENSCHMASCHINEN HABEN SICH WAS ÜBERLEGT

Als Verfasser dieser immerhin jetzt schon ausschußreifen Gedankenfragmente zeichnen BeiträgerInnen, bei denen man sich meistenteils fragt, warum sie nicht längst zusammen mit der Piratenpartei abgewickelt wurden. Sie selbst nennen sich »eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, denen die Gestaltung der digitalen Welt am Herzen liegt«, so als wäre das der Onkel Peter mit seiner kleinen Bitcoin-Farm in der Garage, der da herzt, und nicht ebenjene Trash-Intelligenzija, die in Ermangelung eines echten geistigen Lebens in diesem Land schon seit Jahrzehnten in Dauerschleife durch die Talkshows und Leitartikel gezogen wird; unter anderem der ewige Zeit-Chef Giovanni di Lorenzo; der Beschleunigungsdenker Byung-Chul Han; Juli Zeh, Deutschlands patentierte hölzerne Schreibmaschine, und natürlich der unentrinnbare Adabei Sascha Lobo. Sie sind es, die hier auf Thomas Jefferson machen, im Ton der angestrengten Ahnungslosigkeit von Abiturienten, die gerade am PoWi-Planspiel »Wir gründen ein eigenes Land« teilgenommen haben.

Insbesondere Sascha Lobo kann hier als federführend angesehen werden, fast jeder Beitrag im Digitalcharta-Blog ist von ihm. Lobo, dessen wenig beneidenswertes Leben man sich so vorstellen muß, daß er auf Tagungen sklerotischen SPD-Patriarchen bei Bier und Käsebrez’n erklärt, warum sie sich jetzt doch langsam einen Facebook-Account anschaffen sollten, will offenkundig hoch hinaus. Böse Menschen könnten mutmaßen, der schon immer sozinahe Spon-Schreiber diene sich auf diese Weise einem Kanzlerkandidaten als Digitalberater an. Will er eventuell gar Minister werden? Wenn, dann müßte man schon ein wenig Angst haben vor diesem Werber, der gerne ein Intellektueller wäre und mal eben so eine Verfassung mit glühender Nadel ins Pad reinhaut. Wem vor einem Legislator Trump graut, der darf von einem Minister Lobo nicht schweigen.

GLEICH INS PAD DAMIT

Der Informatiker Jürgen Geuter hat die »deutlichen handwerklichen Schwächen« des Produkts kritisiert: »Die Artikel wirken teils, als wären sie aus übriggebliebenen Textbausteinen anderer Gesetzentwürfe oder Feuilletontexte zusammengesteckt.« Es fehlt schon an juristisch Handwerklichem: Grundrechte werden plötzlich gegenüber privaten Einrichtungen eingefordert, gleichzeitig wird der falsche Gerichtshof als für alle Fragen letztzuständig erklärt – wie es eben passieren muß, wenn sich Diskursorgeln wie Zeh und Lobo mit Martin Schulz auf Zeit-Kosten beim Barolo treffen.

Andere Töne kamen von rechts, von der AfD und dem ihr angeschlossenen FAZ-Blogger Don Alphonso, die das sogleich in ihren wahnhaften Kampf gegen »Zensur« einbauten. Weiß Gott: Wenn die Charta solchen Leuten das zahnlose Stinkmaul zumachen tät’, man könnte glatt dafür sein, aber sie tut ja noch nicht mal das: »Digitale Hetze, Mobbing sowie Aktivitäten, die geeignet sind, den Ruf oder die Unversehrtheit einer Person ernsthaft zu gefährden, sind zu verhindern«, heißt es vielversprechend in Artikel 5, Absatz 2, aber schon einen Absatz weiter: »Ein pluraler öffentlicher Diskursraum ist sicherzustellen.« Larifari Löffelstiel, der Artikel taugt nicht viel. Des einen Hetze ist nun mal des anderen Pluralität, die Abwägung im Einzelfall wird durch dies Geraune jedenfalls weder erleichtert noch verhindert. Von daher schon irgendwie schade.

SAGT MAL WAS DAZU

Gegen die Kritik stemmte sich sogleich Zeh selber, die auf die Vorläufigkeit des Ganzen verwies: »Jedes einzelne Wort, jeder Satz, die gesamte Systematik sind reversibel. Am wünschenswertesten wären zum jetzigen Zeitpunkt und in den kommenden Wochen konkrete Vorschläge. Also zum Beispiel: ›Art. 5 komplett streichen.‹ Oder: ›Die Formulierung XY durch folgenden Text ersetzen.‹ Solche Vorschläge können wir sammeln, wir können sie ordnen und in einem offenen Diskurs weiter behandeln.« Es ist Mist, aber wenigstens ist es Mist, der ist. Es mußte halt irgendwas her, nächstes Jahr ist doch schon Wahlkampf, und der Sascha will ja auch nicht auf alle Zeit den Spon-Erklärbär geben; am allerwertesten wären jetzt also KONSTRUKTIVE Vorschläge. Sich hascherlhaft mit einem »macht ihr es doch mal besser« herausschmollen, ist das eine; angesichts von anderthalb Jahren Zeit und den geballten Geldbeuteln von Zeit-Stiftung, Europäischem Parlament und SPD jetzt mit »sorry, mehr war nicht drin« zu kommen, das hingegen ist wiederum schon eine ziemliche Frechheit. Zumal der »Diskussionsvorschlag« ja auch sogleich ans Parlament ging. Das offensichtliche Gestümper noch mal schnell mit dem Jammerlappen zu polieren, dafür braucht man schon eine gestandene Erfolgsschriftstellerin.

BENUTZER »SUPERLOBO« HAT BEGONNEN, »GRUNDGESETZ« ZU EDITIEREN

Sascha Lobo ist ja schon länger bei der SPD, neu ist, daß der gescheiterte Romanautor sich offenbar in di Lorenzos Vorzimmer eine politische Karriere zurechtzimmern läßt. Was, wenn er demnächst über die Wiedereinführung der Todesstrafe entscheiden muß? »Die Todesstrafe muß auch auf der digitalen Datenautobahn das letzte Mittel der Wahl sein. Bei allen Todesurteilen muß stets die Menschenwürde unter Maßgabe des digitalen Zeitalters geachtet werden.« Denn, liebe Demokratieteilnehmer: In der Kürze der Zeit war leider nicht mehr drin gewesen. Aber wir laden alle Todeszelleninsassen zu einem öffentlichen Dialog ein. Mit offenem Ausgang beziehungsweise Arsch.


Leo Fischer

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.
28.05.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
28.05.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
29.05.2019 Schwäbisch Gmünd, Esperanza Thomas Gsella