TITANIC Promis Inside

Wer hat was im Arsch?

Stars zeigen ihre Rektalröntgenbilder

Es ist der Promitrend 2017: Nach Tattoos, Piercings und Leichenflecken zeigen die Stars und Sternchen nun ihre rektalen Ups-Momente und kehren auf Twitter und Sphinktergram ihr Innerstes nach außen.

Frank-Walter Steinmeier

Hart am Zeitgeist! Der designierte Bundespräsident möchte bereits vor seiner Wahl und Vereiterung den Eindruck eines steifen Bürokraten vermeiden und kneift beim Anustrend nicht: »Ich habe einen Stock im Arsch!« bekennt Steinmeier. »Holz vom Kirschbaum, feine Maserung, gut geölt. Und auch mein Hund liebt es, wenn ich ihn hervorhole und werfe.«
Jan-Josef Liefers

Die deutsche Frauenwelt liegt ihm zu Füßen: Liefers, der colongeniale Pathologe aus dem Münster-Tatort, ist Gentleman wie Stilikone. Und auch sein Arsch ist 2017 offen: »Allerdings nur für ein kleines Accessoire«, zwickt er uns auf dem roten Teppich zu. »Die Schlüssel zu meinem Oldtimer, ein Jaguar E-Type, Zwölffingerdarm, äh: Zwölfzylinder. Viel zu schade zum Fahren, aber so trage ich ihn immer bei mir.«
Eckart von Hirschhausen

»Es gibt, meine Damen und Herren, ein vergessenes Hausrezept gegen Hämorrhoiden: den Humor!« verrät uns Dr. Eckart von Hirschhausen in seiner Sendung »Quiz des Menschen«. »Ich selbst habe daher stets ein gutes Dutzend roter Clownsnasen hinter dem Schließmuskel parat – und das nicht nur am Red-Stuhl-Day!« Vor einer sichtlich überraschten Schulklasse aus Kleve zieht der Bestsellerautor schließlich 25 an einer Schnur aufgereihte Nasen heraus – Guinness-Rekord!
Giulia Enders

Was ist nur mit Darmpionierin Giulia Enders los? Hatte sie mit dem Sachbuch »Darm mit Charme« noch einen Bestseller gelandet, kräht mittlerweile kein Arsch mehr nach ihr. Jetzt versucht sie das Comeback mit »Kram im Darm« – einer Klickstrecke auf der Website der »Apotheken Umschau«. Mal sehen…
Andreas Gabalier

Bisher hielt er sich bedeckt, zeigte nur soviel wie nötig. Doch bei der Aufzeichnung zur ZDF-Sendung »Das Volksfest der tausend Arsch­löcher« hatte er jetzt sein Coming-Out: Der überraschten Darmen Nebel zeigte Andreas »Kreuz« Gabalier sein wahres Gesicht – in Form eines Darmscans. »Schöne Scheiße!« entfuhr es da der ZDF-Mamsell.
Wolfgang Schäuble

Bewundernswert! Seit er 1990 von drei Pistolenschüssen penetriert wurde, sitzt er im Rollstuhl, und doch hat Finanzminister Schäuble auch im hohen Alter das Lachen nicht verlernt: »Ich finde dieses Analtrendle sehr albern, wir haben andere Pobleme. Und um dies vor­zuführen, habe ich mir eine Geige eingeführt. Arsch-Geige, verstehen Sie? Hehehe!« Wir verstehen, Herr Minister!
Jogi Löw

Was läßt ein prominenter Neu-Junggeselle und Creme-Aficionado, der sich stets vor seine Männer stellt, 2017 in seinen »Strafraum« eindringen? Der Bundestrainer schüttelt den Kopf: »Natürlich nichts. Was haben Sie gedacht? Eine Latte? Höhö… Ein paar Bälle? Huhu… Miroslav Klose? Also bitte! Ihre plumpen Unterstellungen können Sie sich gerade selbst mal in den….«
Martin Winterkorn

3100 Ocken pro Tag hinten rein geschoben? Schön wär‘s, wenn das alles bei VW-Ex Martin Winterkorn wäre… Doch in der Tiefgarage des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden wird noch viel mehr geparkt: z.B. der Polo oder der Up! Schämt er sich dafür? »Quatsch! Bleibt doch alles in der Firma.«
Oliver Pocher

Nachricht auf dem TITANIC-Anrufbeantworter: »Ich habe gehört, Ihr macht eine Strecke über die Arschtoys der Promis? Ja, ja? Ich will auch mitmachen. Bitte, bitte!« Die Stimme gehört »Oliver Polocher«, wie er sich künftig nennen will, um auch dieses bißchen Aufmerksamkeit abgreifen zu können. Klar darf er. Mehr als der Klassiker »Hamster« ist aber nicht mehr »drin«.
Sophia Thomalla

Mit »#mybodymychoices #browneye #buttstories #enddarmundflüchtlinge #nofilteranus« ist ein 15sekündiges Video unterschrieben, das Rosettensternchen Sophia Thomalla ihren Stalkern in den sozialen Netzwerken zur Verfügung stellt. Auf Nachfrage von TITANIC erklärt sie: »Meinen Follis zeigen, was mich im Innersten rhythmisch bewegt – dank der neuen Go-Pro-Kamera in Zäpfchenform ist es möglich. Für mich das Must-Darm der Saison!«
Frauke Petry

Da haben sich zwei AfDer gefunden: Frauke Petry und ihr Neu-Ehemann Marcus Pretzell! »Wir haben uns nicht nur Treue und Stolz geschworen und Ringe angesteckt«, so der braune Star. »Wir haben auch Vorsorge für den Fall getroffen, daß das deutsche Volk versagt« – und eine Zyankalikapsel im »Führerbunker« (Pretzell) deponiert. Soooo pomantisch…
Papst Franziskus

Verfrühter Frühling tief im Vatikan. Papst Franziskus lüftete bei einer Andacht im Januar seine Soutane und damit eines der ältesten Geheimnisse der katholischen Kirche: »Der heilige Gral ist nicht verschollen, meine Kinder, er ist, fürwahr!, in meinem Podex.« Das müssen gut eine Milliarde Gläubige erst mal verdauen. Wie der Fischerring werde der erstaunlich große Gral von Pope zu Pope weitergegeben, unklar sei jedoch, wann diese Tradition eingeführt wurde. Um Leserfragen vorzubeugen: Ex-Papst Benedikt trägt seit seinem Rücktritt ein Silikonimitat in sich.
Hannes Jaenicke

»Es gibt Schicksale auf dieser Welt, die einfach zuwenig Aufmerksamkeit erhalten«, weiß Hannes Jaenicke, »zum Beispiel das der Affenhuren in Indonesien.« So hatte seine ZDF-Doku zum Thema kaum Folgen, außer Hunderte Scherze in TITANIC. »Doch jetzt habe ich den Arsch voll!« Denn Jaenicke hat sich die Hand seiner Lieblingsaffenhure Rosa implantieren lassen, um ein Zeichen zu setzen. Affenstark!, meinen wir.
Angela Merkel

Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte! Auf die vorsichtige TITANIC-Anfrage, was die Kanzlerin sich dieses Jahr in den Arsch gesteckt habe, reagiert Merkels Büro erst gar nicht. Liegt es daran, daß sie sich als Trendsetterin bereits bei der OP nach ihrem Beckenbruch im Januar 2014 Regierungssprecher Steffen Seibert hat »integrieren« lassen?
Sven Lau

Es ist ein unterträglich grausames Video, das das IS-Propaganda-Medium Darmbiq auf der Plattform Liveleak präsentiert, um ­­Ein- und Überläufer anzuwerben: Salafistenprediger Sven Lau aus Mönchengladbach wird von fünf Schwarzvermummten mit großen Wummen eine Stange Dynamit nach der anderen reingeschoben, verzweifelt ruft er seinen Popheten an: «Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?«
Uschi Glas

Überhaupt nichts von ihrem Trendglück wußte bis vor kurzem die Minnesängerin Uschi Glas: »Mein Hausarzt, der Doktor Engele, hat mich versehentlich zur Obduktion überwiesen. Riesenzufall!« Bei der Öffnung wurde nach wenigen Schnitten das gut erhaltene Skelett eines echten Arschaeopteryx tief in den Zotten der Mitthundertfünfzigerin gefunden. Sie verspricht: »Ich stelle mich der Charity zur Verfügung.«
Franz Beckenbauer

Eine Weile war er in der Ver­s­enkung verschwunden wie ein Gral im Papstarsch. Doch jetzt zeigt er sich wieder in der Öffentlichkeit: Franz Becken(!)-bauer. In der Gewißheit, niemand könne nachweisen, »daß ich jemals hintenrum Geschäfte gemacht habe«. Tja, da hat er die Rechnung ohne das TITANIC-­Röntgengerät gemacht…
Michael Schumacher

»Mit mir kann man es ja machen«, gab der ewige Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher der »Bunten« zu Protokoll und lud einen als Pfaffen verkleideten Reporter der Illustrierten zum Hausbesuch. »Take all the pictures you want, but don’t ever pull the butt plug!« mahnte der ebenfalls abwesende Schumi-Freund Bernie Ecclestone.

Hürtgen/Wolff

»

bezahlte Anzeige

Dominik Bauer (Hrsg.): "Trump Countdown-Kalender Teil 1"
Nur noch 1361 Tage bis zum Ende seiner Amtszeit. Am 29. April 2017 ist Donald Trump 100 Tage im Amt - somit endet seine Schonfrist und der Präsidentschafts-Countdown kann offiziell beginnen.
Herausgeber Dominik Bauer hat diesen einzigartigen Wochenkalender zusammengestellt, mit vortrefflichen Beiträgen von BECK, Uwe Becker, Jan Böhmermann, Gideon Böss, Tim Feicke, Leo Fischer Burkhard Fritsche, Torsten Gaitzsch, Greser & Lenz, Katharina Greve, Severin Groebner Thomas Gsella, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Frank Hoppmann, Rudi Hurzlmeier, Oli Hilbring, Moritz Hürtgen, Kittihawk, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Til Mette, Denis Metz, OL, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leo Riegel, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Roland Scholle, David Schuh, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze, Friedemann Weise, Ella Carina Werner, Heiko Werning, Ruedi Widmer, Valentin Witt, Tim Wolff, Miriam WursterHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
23.10.2017 Zürich, Kaufleuten
  Max Goldt
24.10.2017 Vaduz, Schlösslekeller
  Max Goldt
25.10.2017 Ludwigsburg, Scala
  TITANIC-Boygroup mit Gsella, Schmitt und Sonneborn
25.10.2017 Bern, La Capella
  Max Goldt

bezahlte Anzeige

Briefe an die Leser

 Auf geht’s, Al Gore!

Auf geht’s, Al Gore!

Ihr erster Film hieß »Eine unbequeme Wahrheit«, nun läuft Ihr zweiter namens »Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft« an. Bleiben Sie jetzt unbedingt am Ball! Vorschläge für die nächsten Jahre: »Huhu, Leute, die Wahrheit wird immer unbequemer«, »Kuckuck, jemand da? Ich habe hier immer noch eine Lieferung unbequeme Wahrheit für euch!«, »Die in der letzten Reihe, haben Sie mich verstanden??? Wahrheit, unbequem!«, »Einige von Ihnen waren ja zuletzt selten anwesend: Hier ist noch mal die unbequeme Wahrheit von A bis Z«, »Die unbequeme Wahrheit als Audiomitschnitt«, »Die Wahrheit – das Comeback – jetzt noch unbequemer!« und als Finale »RIP Erde – jetzt ist es zu spät und ich bin auch schon tot, ihr Loser. Tschüs!«.

Aufmerksam: Titanic

 Guten Abend, Lidl!

Allerlei Bettwäsche, Kissen, Decken und Matratzen bewarbst Du in Deinem Prospekt mit dem Slogan »Schlafen neu erleben«. Bislang fanden wir unseren erlebnisarmen Schlaf eigentlich recht erholsam – wie dürfen wir uns das also vorstellen? Fangen die Bezüge mitten in der Nacht an, den Körper sanft zu schaukeln? Bockt die Matratze plötzlich und will uns aus dem Bett werfen? Oder bekommt man von den chemischen Ausdünstungen Deiner Schlummertextilien schlicht Alpträume?

Tippt auf Umnachtung des Reklametexters: Titanic

 Sie schon wieder, Fleischhauer!

Auf »Spiegel online« packen Sie furchtlos wie eh und je das heiße Eisen »Gender« an und scheuen sich nicht, mutige Aussagen jenseits des Mainstreams von sich zu geben: »Man hat auch noch nie jemanden darüber klagen hören, wenn Frauen attestiert wird, daß sie sozial kompetenter seien oder einen kooperativeren Führungsstil besäßen als ihre männlichen Konkurrenten.«

Wäre ja auch noch schöner, wenn die Weiber sich aufregten, sobald man ihnen positive Eigenschaften wie Warmherzigkeit, Fürsorge oder Mütterlichkeit zuschriebe! Wie, Herr Fleischhauer, das machen doch einige? Und es gibt sogar einen eigenen Ausdruck dafür, den benevolenten Sexismus? Der genau das beschreibt, worüber sich Ihrer Meinung nach niemand beschwert? Das ist aber wieder verdammt hinterhältig von diesen Feministinnen, daß die einfach für alles einen Begriff haben, was doch irgendwie frauenfeindlich ist, was? Und wie gemein, daß Ihnen – mal wieder – niemand Bescheid gesagt hat!

Bekommt auch nichts mit: Titanic

 Rote Karte, Arne Friedrich!

Auf Twitter tweetetest Du jüngst: »Ich unterstütze Angela Merkel, weil sie Spielmacherin unserer Wirtschaft ist. Und du?« Wenn du das Thema schon anstößt, spielen wir den Ball natürlich gerne zurück: Kaum jemand kennt das Spiel so gut wie sie, taktiert gekonnt auf dem Feld, das sich Europa nennt. Sie schießt zwar nicht selbst, aber aus dem Rückraum heraus gibt sie präzise geschlagene Vorlagen, so daß am Ende gekonnt versenkt wird – im Mittelmeer.

Winkt aus dem Abseits: Titanic

 Herr Professor Borwin Bandelow!

Als Psychiater und Angstexperte mit Medienaffinität wußten Sie in einer Diskussionsrunde zum Thema Populismus in der Dresdner Frauenkirche genau über die Wirkung von Narzißten Bescheid: »Man fragt sich auch, warum früher die jungen Menschen die Beatles sozusagen so verehrt haben, daß das nicht mehr mit Vernunft erklärbar war, das sind genau die gleichen Mechanismen im Gehirn, die auch dann stattfinden, wenn Trump in den USA von diesen fly over states gewählt wird.«

Da wollen wir Ihren schlichten Mechanismen im Gehirn, Bandelow, jetzt nicht den Unterschied zwischen verbindender Begeisterung für friedliebende Musik und dem Jubelgeschrei für spaltende Faschisierer erklären. Und schon gar nicht, wie Vernunft die eine Begeisterung zulassen und die andere unterbinden kann. Statt dessen haben wir ein paar Anspieltips für das laut Ihnen so wichtige Belohnungssystem im Gehirn: Strawberry fields forever, Come together und vor allem Let it be!

Wants to hold your hand: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Unter Dichtern

»Darf ich Ihnen das lyrische Du anbieten?«

Daniel Sibbe

 Mediziner unter sich

Dr. A: Also, ich finde, man muß seinen Patienten ganzheitlich sehen.
Dr. B: Ach, Herr Kollege. Menschen sind doch auch nur so was Zusammengeficktes.

Christian Y. Schmidt

 Das halbe Leben

Mein Nachbar putzt zwar nicht besonders gerne, aber er ist extrem ordentlich. Wenn nicht alle Staubmäuse parallel zur Fußbodenleiste ausgerichtet liegen, wird er schnell sehr unruhig.

Karsten Wollny

 Frage

Sollte man sich wundern, wenn auf dem Spielplatz nur fünf Kinder hin und her tollen, auf den Bänken aber dreizehn Erwachsene sitzen?

Konstantin Hitscher

 Hab mir was gegönnt

Beim Ausprobieren eines neueröffneten Schnellrestaurants stellte ich fest, daß die Burritos dort zwar exzellent, die dazu gereichten Chips jedoch leider wie schweißgetränktes Heu schmeckten, weshalb ich mir vornahm, beim nächsten Mal keine Beilagen mehr zu ordern. Dieses Vorhaben beim zweiten Besuch umsetzend, fiel mir auf, daß der Menüpreis für einen Burrito mit Getränk und Chips niedriger war als jener, den ich schließlich für dasselbe ohne Chips bezahlte. Das war es mir aber auch wert.

Cornelius W. M. Oettle