Inhalt der Printausgabe

Achtung, Storchenbefall!

Wenn es klappert, ist es meist zu spät. Störche gelten als anmutige, schöne Tiere. Doch immer öfter nisten sie sich als Schädlinge in Häuser und Wohnungen ein. Besonders in Großstädten haben Betroffene Schwierigkeiten, die Tiere wieder loszuwerden. Was tun, wenn der Storch kommt?

Von ihren Nachbarn wurde Hildegard P., 76, schon für verrückt erklärt. Monatelang konnte sie nicht mehr schlafen, kam nie zur Ruhe und klagte über unerklärliche Vorgänge in ihrem Bungalow im Berliner Szenestadtteil Kreuzberg. Rund um die Uhr hörte sie schreitendes Tapsen aus der Küche, Geklapper aus der Porzellanvitrine, Schwingenschläge aus dem Wintergarten. »Es war furchtbar«, jammert die Rentnerin, »aber keiner glaubte mir. Als mir selbst meine beste Freundin sagte, daß ich wohl einen großen Vogel habe, wußte ich: Ich brauche einen Fachmann.« Im Telefonbuch stieß sie auf Seite 997 auf den »Kammerjäger und Ghostbuster« Hektor Schnapp, 54, Spezialgebiet Storchenbeseitigung. »Nach fünf Minuten hatte ich die Ursache gefunden«, berichtet Schnapp heute. »Schon im Flur sah ich ein orangefarbenes Paar Beine unter einem Lampenschirm stehen – und packte zu! Es handelte sich natürlich um einen ausgewachsenen Weißstorch.« Das erste von über 70 Exemplaren, die Schnapp nach und nach in seinen Sack packte. »Sie waren überall: Nester auf den Schränken, als Deko getarnt auf dem Eßtisch, einzelne Tiere unter der Dunstabzugshaube und im Tiefkühlfach. Störche sind Meister der Tarnung! Ich kam gerade noch rechtzeitig«, erklärt der Storchenfänger, »und konnte noch knapp 200 Storcheneier zertreten. Wenn die geschlüpft wären, säße Frau P. wahrscheinlich längst in der Klappermühle!«

Gegen Sprays immun: Störche haben Kiemen
Vorsicht beim Einkauf: Oft steckt der Storch drin!

Die Storchenplage

Hildegard P. ist nur eine von vielen Betroffenen, Störche haben Küchenschabe und Hausmaus in deutschen Großstädten als Schädling Nr. 1 abgelöst. »Die Gründe dafür sind vielfältig«, weiß Dr. Rita Kümmerling, Biologin am Luft- und Raumfahrtinstitut der Universität Böblingen. »Der Mensch ist daran nicht ganz unschuldig! Wegen der beknackten ›Der Storch bringt die Kinder‹-Folklore hat man die Biester jahrhundertelang verhätschelt, sie ungestört auf den Dächern und Strommasten nisten lassen. Doch der Storch ist und bleibt ein gemeines, hinterlistiges Wesen!« Über viele Generationen hinweg habe der Storch so unseren Lebensstil beobachten und studieren können, und sei nun seit wenigen Jahren soweit, ein urbanes Leben zu führen. »U-Bahn-Schächte, Kneipen, Zweck-WGs – die Störche ziehen unsere Städte längst der Natur und dem ländlichen Raum vor«, reimt sich Dr. Kümmerling zusammen. Hier fänden die »Tauben der Lüfte« (Kümmerling) die Infrastruktur vor, die sie brauchen, um sich in Massen zu vermehren. »Das alles zum Leidwesen der Menschen, denn die Viecher sehen nicht nur eklig aus, wenn sie so affektiert durch die Gegend stolzieren mit ihren gemeingefährlichen Schnäbeln und alles, sondern die Pestvögel übertragen auch noch jede Menge Krankheiten! Etwa Storchenbeine, Zähneklappern und in der Folge auch starken Alkoholismus«, ätzt Kümmerling und schenkt nach. In einer gut geheizten Wohnung mit ausreichend Nahrung könnten sich Störche nach Kümmerlings Expertise quasi exponentiell vermehren. »Dann ist ruck zuck alles leergefressen und vollgeschissen. Außerdem könnte ein Storch einem schlafenden Menschen ohne Problem die Augen ausstechen! Na, wie finden Sie das?«

Störche – Meister der Tarnung
Wo es warm und trocken ist, kommt der Storch

»Man muß den Storch kennen, um ihn zu bekämpfen«

Begünstigende Faktoren für den massenhaften Befall sind laut Storch-Profiler Hektor Schnapp Halbwissen und Unvorsichtigkeit in der Bevölkerung. »Wußten Sie etwa, daß es paradoxerweise vor allem Kinder sind, die Störche vom Spielen an der frischen Luft mit in die Wohnräume bringen? Die Blagen deshalb immer auf die Plagevögel absuchen, gerade hinter den Ohren!« Wenn die eigenen vier Wände kontaminiert sind, versuchen laut Schnapp zu viele Menschen, der Situation ohne professionelle Unterstützung Herr zu werden. »Handelsübliche Storchenfallen, wie es sie in jedem Baumarkt gibt, sind wirkungslos«, rümpft Schnapp die Nase. Zudem gäben sich zu viele Betroffene der Illusion hin, daß sie die Schädlinge los wären, sobald sie zwei, drei Exemplare totgeschlagen hätten. »Ein wahnsinniger Irrglaube!« mahnt Schnapp. »Auf jeden Storch, den Sie in Ihrer Wohnung zu Gesicht bekommen, kommen nach alter Storchenjägerfaustregel gut zwei Dutzend weitere, die schamlos mit Ihnen Katz und Maus spielen. Am Ende sind Sie der Esel, und der Storch klappert munter weiter!« An einem Profi führe kein Weg vorbei. Er selber, Schnapp, sei bereits in dritter Generation Storchjäger: »Mein Großpapa und mein Vater haben das Handwerk noch als halblegales Hobby in der freien Natur betrieben.« Dank der aktuellen Storchenschwemme habe er die Leidenschaft zum Beruf machen können. »Ich bin sozusagen größter Profiteur dieses Schlamassels«, zwinkert Schnapp.

Süße Seuchenvögel
Storchenbisse können depressiv machen

Den Storch effizient und human töten

Die wirkungsvollste Methode der Storchenbeseitigung hat Hektor Schnapp selbst entwickelt. Sobald die (menschlichen) Bewohner ausgeflogen seien, versiegele er alle Fenster und Türen luftdicht und schalte dann den »Stork Remover 3000« ein. »Ein von mir modifizierter Großraumvaporizer, den ich mit klassischen K.o.-Tropfen befülle«, erklärt Schnapp. »Fragen Sie mich lieber nicht, wie ich auf die Idee dazu gekommen bin.« Anschließend könne er die bewußtlosen Tiere bequem einsammeln und sie durch Genickbruch erlösen. »Einfach den Hals drei-, viermal umdrehen – oder solange es eben Spaß macht. Die Tiere spüren davon in der Regel nichts.«

Heute ist Hildegard P. froh, sich mit Schnapp an einen Fachmann gewandt zu haben. »Endlich fühle ich mich wieder wohl in meinem Kiez! Na ja, von den ganzen Ausländern abgesehen. Aber dafür gibt es ja die Storch – Beatrix! Haha, ausgerechnet! Mein Kreuz bekommt sie jedenfalls«, lacht die lebenslustige Rentnerin zum Abschied und klappert mit ihrer Gehhilfe an einen Falafelstand.

Achtung! Störche übertragen Viren
Ab in die Storchenfalle

FAQ zum Schädlingsstorch

Was sind zuverlässige Indikatoren für einen Storchenbefall?

  1. Es klappert Tag und Nacht.
  2. Sie hatten ein Problem mit Fröschen, die dann aber schlagartig verschwunden sind? Störche sind Carnivoren!
  3. Sie erwachen mit Storchenbissen an Ihrem Körper (besonders gefährdet: Nacken und Pobacken).
  4. Wenn Sie jetzt vom Heft aufblicken und sich umdrehen, sehen Sie einen Storch, der Ihnen seinen Schnabel flink in die Augen …

Welche Storcharten fühlen sich in deutschen Behausungen besonders wohl?

Meist findet sich hierzulande der heimische Weißstorch (Ciconia ciconia). Ein Weißstorchbefall ist nicht erfreulich, aber zu ertragen, da das Tier relativ genügsam, still und nicht allzu fortpflanzungsfreudig ist. Doch auch Störche aus anderen Erdteilen lassen sich immer öfter in deutschen Eigenheimen nieder. Etwa der Schwarzstorch (Ciconia nigra, v.a. Osteuropa), der einiges mit der Elster gemein hat, oder der Nimmersatt (Mycteria ibis, Afrika), der als besonders hungrig gilt und sich durch eine Kombination aus Paarungswilligkeit und Familiennachzug während der Wintermonate rasend schnell vermehrt.

Was kann ich bei einem schweren Befall selber aktiv tun, um die Störche zu vertreiben?

Gar nichts, Sie Narr! Haben Sie den Text links denn nicht gelesen? Sie müssen einen Fachmann hinzuziehen.

Kann ich denn wenigstens Vorkehrungen treffen?

Achten Sie auf Hygiene. Störche haben es gerne gemütlich und schätzen Ordnung und Sauberkeit über alles. Eine saubere Wohnung ist eine gefährdete Wohnung. Im Zweifel gilt: Besser Ratten im Haus als Störche!

Darf ich Storcheneier essen?

Storcheneier gelten als Delikatesse und sind unheimlich lecker. Doch ein Storch, dessen Nest geplündert wurde, ist meist sehr wütend und beginnt, mit Vorsatz teure Einrichtungsgegenstände zu zerpicken. Lieber nicht!

Hürtgen / Lichter, Hintner / Werner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Geschätzte Tagesschau.de-Redaktion!

Du hast zwischen all den bedrückenden Nachrichten aus aller Welt eine Meldung plaziert, die uns doch einen kleinen Funken Hoffnung gibt. Passend zum Start des Winternotprogramms vermeldetest Du: »Obdachlose werden jünger und weiblicher«.

Sehr gut! Mit dieser Perspektive lässt sich das unattraktive Image der Obdachlosigkeit vielleicht endlich aufpolieren.

Gibt die Hoffnung nicht auf: Titanic

 Toll, Bundesverkehrsministerium!

Dein Bestreben, den Bürgern umweltfreundliche Mobilität näherzubringen, ist wirklich vorbildlich. Jetzt gibt es sogar einen Telefondienst für besorgte Dieselfahrer: »Bei ›Sauber Fahren‹ können Sie mit Experten sprechen«, heißt es in der dazugehörigen Werbung. Etwas widersprüchliche Angaben machst Du dann aber doch: In dem Spot heißt es nämlich weiter, manchmal gehe sogar Herr Scheuer persönlich an den Apparat.

Schreibt weiter sauber: Titanic

 Hochgeschwindigkeitsfresse Christian Lindner!

Sie ließen sich auf der Website Liberale.de zur Gefährdung des Lebensraums fahrbarer Dreckschleudern befragen: »Glauben Sie, dass die Bundesregierung Diesel-Fahrverbote noch abwenden kann?« Und da hatten Sie gleich einen Vorschlag auf Lager: »Wir reden permanent über Fahrverbote, Entschädigungen und ähnliche Dinge. Ich schlage vor: Erst einmal sollten wir über Grenzwerte und Messverfahren sprechen … Meine Vermutung ist, dass an vielen Stellen falsch gemessen wird. Aus diesen Fehlern resultieren lästige Fahrverbote. Der Bundesverkehrsminister sollte einheitliche Methoden verbindlich für alle Kommunen vorschreiben.«

Wir erlauben uns, das mal zusammenzufassen: Die deutschen Automanager hätten überhaupt nicht dreist betrügen müssen, Opfer der emissionsnahen Messung wie Audi-Chef Stadler hätten nicht in den Knast gemusst, und VW-Boss Winterkorn bräuchte jetzt nicht den Verlust seines ergaunerten Milliardenvermögens zu befürchten. Statt dessen hätte es die Politik sein sollen, die einen einheitlichen und grenzenlosen Schwindel durch ergebnisorientierte Messung des Schadstoffausstoßes anordnet – am besten im Leerlauf.

Denn im Leerlauf würden vielleicht sogar Sie als sauber gelten! Titanic

 Das erklärt einiges, Jan Fleischhauer!

»Wenn wir wissen, dass wir etwas nicht tun sollen, gibt es eine Stimme in uns, die sagt: Mach es doch, mach es doch.« So schrieben Sie in Ihrer Kolumne auf »Spiegel online«. Ist das vielleicht der Grund dafür, dass weiterhin jede einzelne Woche eines Ihrer Mach-Werke erscheint?

Hat darüber lang genug gerätselt: Titanic

 Heil, Jonathan Meese!

Heil, Jonathan Meese!

Das »Süddeutsche Zeitung Magazin« hat Sie gefragt, was das denn nun eigentlich mit diesem ewigen Hitlergruß-Gezeige solle. Sie erklärten daraufhin, Sie hätten »den Hitlergruß in der Kunst durch Kunst zum Meesegruß gemacht. Eine Körpergeste wurde entideologisiert und mit neuer Bedeutung gefüllt.«

Puh. Abgesehen davon, dass Sie Ihre Wirkung womöglich ein wenig überschätzen – meinen Sie, die hetzjagenden Nazis im Lande seien plötzlich allesamt Kunstfans? –: Denken Sie diese Neu-Ideologisierung doch mal zu Ende! Soll es in Talkshows bald unseriöse »Meesevergleiche« geben? Soll man künftig behaupten, Charlie Chaplin habe einen »Meesebart« getragen? Und vor allem: Fürchten Sie sich nicht vor Sätzen wie »Also er war ja ein passabler Diktator, aber halt nur ein bestenfalls mittelmäßiger Postkartenmaler«?

Winkt von der Autobahn: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Auf dem Holzweg

Die Benutzung eines E-Book-Readers lehne ich ab. Ich bevorzuge die Haptik und verwende nur Buchmaterial aus echtem Faservlies oder noch ursprünglicher: Holz! Dies beschert mir nicht nur ein wohlgefülltes Bücherregal, sondern auch den Respekt von Besuchern, die mich offenbar für einen belesenen Menschen halten. Dabei hasse ich einfach nur Bäume.

Günter Flott

 Spezialisierung

Habe gelesen, dass es neuerdings eine akademische Ausbildung für Hebammen gibt. Wahrscheinlich werden die dann speziell für Kopfgeburten zuständig sein.

Uwe Geishendorf

 Körper und Widerspruchsgeist

Die Neue beim Pilates ist ungehalten: »Ich kann das nicht!« Grimmig um sich schauend befindet sie: »… und die anderen können das auch nicht!«

Miriam Wurster

 Frauenleiden

Mir sind auf der Frankfurter Buchmesse so viele Leute auf die Füße getreten, dass ich mich – typisch Frau, den Fehler bei mir suchend – fragte: Habe ich zu große Füße?

Dorthe Landschulz

 Nachfolgende Gerichte bitte jeweils gebetsmühlenartig um den Satz »Das war früher ein Arme-Leute-Essen« ergänzen:

Zürcher Geschnetzeltes, Boeuf Bourguignon, Kroketten, Kaninchenrückenfilet an Waldpilzen und Koriander-Knoblauch-Gnocchi, Pralinen, Katzenzungenragout, Pfau, Wal, falscher Wal, Torte Fürst Pückler Art und seine Gemahlin, Iglo Schlemmerfilet à la Bordelaise, Haribo Colorado, Kalbsbries, Öl, Hase, Chips, Haare.

Elias Hauck

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 10.12.:

    Das Magazin "ZIB" hat Michael Ziegelwagner auf der Messe "Buchquartier" getroffen.

  • 27.11.:

    Christian Y. Schmidts "Der letzte Huelsenbeck" steht auf der Shortlist für das beste deutsche Romandebüt 2018.

  • 17.11.:

    Sowohl die Wiener als auch die Kleine Zeitung besprechen Michael Ziegelwagners Roman "Sebastian – Ferien im Kanzleramt" (den es selbstverständlich als TITANIC-Aboprämie gibt).

  • 17.11.:

    Mark-Stefan Tietze geht für die Taz mit Annegret Kramp-Karrenbauer in den Darkroom.

  • 15.11.:

    Das Donnerstagsgedicht der Taz-"Wahrheit" kommt heute von Stefan Gärtner.

Titanic unterwegs
15.12.2018 Rödermark, Kelterscheune Pit Knorr & Die Eiligen drei Könige
16.12.2018 Frankfurt, Stalburg-Theater Pit Knorr & Die Eiligen drei Könige
17.12.2018 Frankfurt, Stalburg-Theater Pit Knorr & Die Eiligen drei Könige
17.12.2018 Frankfurt, Mousonturm Max Goldt