Inhalt der Printausgabe

Rock me, Skara bäus!

Alles über Micky Beisenherz, den umtriebigsten Gag-Autor Deutschlands

Lieber Leser, was kann, was will, was tut der Stern? Nichts, alles, Firlefanz. Taumelt das selbst­ernannte »Reporter­magazin« doch seit Jahrzehnten in die Arschig- und Bedeutungslosigkeit. Nur ein ­einziger kluger Kopf (Thom. Gsella, bekannt aus TITANIC) findet sich beim Durchblättern zwischen hundert Hornochsen und Gewitterziegen: HU Jörges, Laura Himmel­reich, Rolf Dobelli, Meike Winnemuth und Christian Krug (ViSdP). Ein ganz ­spezieller Fall ist nun aber Micky Beisenherz. Seit ein paar Monaten darf dieser Kerl unter dem Titel »Sorry, ich bin privat hier« als »Stern-Stimme« online kolum­nieren. Wer das ist und was es bedeutet, erklären dir nun: Torsten Gaitzsch und Moritz Hürtgen.

Spätestens wenn du bei »Let‘s Dance« noch vor Cora Schumacher rausgewählt wirst, weißt du, daß du ECHT ein Imageproblem hast. Spätestens, wenn du weißt, daß Cora Schumacher bei »Let’s Dance« mitgemacht hast, bist du ganz unten angekommen. Oder heißt Micky Beisenherz, bist 37, TV-Autor und -Fresse und in ganz Deutschland beliebt wie ein Gratispfund Gold. Wenn irgendwo auf der Mattscheibe gejuxt wird, steckt garantiert der gemeine Ruhrpottler Micky (kein Witz) Beisenherz (auch kein Witz) mit seinem potenten Bleistift dahinter: Ob Atze Schröder und Mario Barth für die hoffnungslos Verblödeten, Dieter Nuhr für die gemäßigten Kabarettfaschisten oder Oliver Welke (»Heute-Show«) für kritische Rundfunkgebührenzahler. Micky kann’s!


Wer das gut findet, legt beim Sex auch ’ne Plane dazwischen. Micky »Michael« Beisenherz, ein Typ, der in jedem Moment so aussieht, als wäre ihm gerade der Schwanz gelutscht worden, veredelt das deutsche Spaß-TV nicht nur mit seiner Schreibe, sondern, wir deuteten es bereits an, auch leibhaftig als Ansager und Conférencier. Etwa in der »Guinness-Show der Rekorde« (Weltrekord: die meisten Arschgesichter in einem Fernsehstudio) wie auch als Kommentator der Loveparade für RTL 2 (Duisburg, schreckl. Folgen).

Stern-Stimme Beisenherz kürzlich über Claus Weselsky: Der Kerl muß ja Eier haben, mit denen du einen Panzer einschlagen kannst! Balls of Steel. Beisenherz über Yanis Varoufakis: Eine Mischung aus Türsteher einer 50-Cent-Bierparty und bulgarischem Bachelor. Schließlich Beisenherz über die Apple-Watch: Das mieseste Investment seit Griechenland-Anleihen! Ernsthaft! Das Ding würden sich nicht mal die Geissens kaufen! Du merkst, lieber Leser, wie die Beisenherzmasche gestrickt wird: Topthema + proletarischer Gemeinplatz + »Ernsthaft!« = Toppointe, Applaus, Axel-Springer-Preis (2006). Weitere Beispiele gefällig? Thema »Varoufake«: Großartig, wie Böhmermann, der Cristiano Ronaldo der crossmedialen Themenjonglage, hier den Affen Zucker gibt. Beziehungsweise Finger Food. Ein andermal tut ihm Jürgen Klopps Abschied aus Dortmund weh, weil der Han Solo der Coaching Zone dem Todesstern des Südens so schön Feuer unter dem lederbehosten Arsch gemacht hat. Fußball, Popkultur – Beisenherz weiß seine Erfolgsformel stets zu verfeinern und nudelt als Sonderzutaten ab und zu noch etwas aus der Fremdwörter- und Metaphernfibel der Sekundarstufe I dazwischen: Das wilde vor sich hin Tourettieren steigerte sich dahingehend, daß die Security den oralen Amokläufer am Ende aus dem Streichelzoo geleiten mußte.


Apropos Nudeln! Einen Empörungstsunami à la Supernanny Edathy (ha, Methode verstanden!) löste Prinz Beisenherz mit einer gepfefferten Zwinkerglosse über die Pastavorhölle Vapiano aus. Als Laminat-Imitat, die Jack-Wolfskin-Jacke unter den Restaurants bezeichnete der Frechdachs das eigentlich grundanständige Schnellrestaurant – und weil im Internet sogar auf so eine wiedergekäute Billigprovokation unzählige Versager anspringen, war »#Nudelgate« geboren, und Beisi konnte aus dem unredigierten Twitter-Unflat zwei weitere Beiträge basteln.


Fakt: Micky Beisenherz, Autor des Buches »Bedienungsanleitung Mann: So macht Frau ihn funktionstüchtig« (unter Kennern: »Die Blowjob-Bibel«), saß mal zusammen mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer bei Markus Lanz rum. Schwer fällt es uns, zu entscheiden, ob Zorn, Ekel oder Verzweiflung unser vorherrschendes Gefühl sein soll. Was stellst du, lieber Leser, mit dieser Information an?


Wer das Jeanshemd-Gesicht Beisenherz verstehen will, muß nur lesen, was er als Stern-Stimme zum Sat.1-Reality-Format »Newtopia« ins Web gerödelt hat. Genüßlich berichtet er von einem Kandidaten, ein frühverfilzter Mittvierziger, der aussieht wie eine Mischung aus Hans-Hermann Tiedje, Catweazle und dem, was man nach dem Waschgang vom Fusselsieb kratzt. Auf den wurde lt. Beisenherz eine knatterfreudige Kopulationsfachkraft losgelassen, die sich publikumswirksam mit dem Mund an seiner knittrigen Althippieflöte zu schaffen machte. Anders formuliert: Eine Mitkandidatin ging einem anderen, unterkoitierten Kandidaten an dessen ledrige Aubergine, der dann so hypersexualisiert war, daß er verbal ab sofort ausschließlich südlich des Äquators unterwegs war und Mitnewtopistinnen auf eine Weise anging, daß sich selbst Lady Bitch Ray danach duschen müßte. Noch mal anders gesagt: Alf beim Oralverkehr, ein kleines orales Glück, oder halt – einen hat er noch! – eine sexuelle Einmaligkeit, fuck!


Spaß hat Beisenherz an solchem Stoff freilich keinen. Die Show »Newtopia« ist für ihn, den Kritiker, von Reality so weit entfernt wie Charlotte Roche von Epilation (höhö, Schambehaarung!) und überhaupt: ein Lowlight des Primatfernsehens.

Merkst du was, geschätzter Leser? Da spuckt einer in die Kloake, in der er selber Bötchen fährt. Denn – bis jetzt verschwiegen wir es dir wohlweislich – Micky Beisenherz ist genau der Micky Beisenherz von »Ich bin ein Star, holt mich hier raus!«, vom Dschungelcamp, das auch deinesgleichen, liebster Leser, zuverlässig jeden Januar vor die Glotze lockt. M.B. (= Micky Beisenherz, nicht Mario Barth) zeichnet als einer von zwei Autoren für die »herrlichfiesen« Moderationstexte von Sonja Zietlow (ausgebildete Lufthansa-Pilotin!) und Daniel Bartwichs verantwortlich. Dafür gab es sogar eine Grimmepreis-Nominierung, grusel-grusel. An diesem Punkt offenbart sich die eigentliche Perfidie des cleveren Mistkäfers aus Recklinghausen: Aus all der Scheiße, in der er sich so wohl fühlt, formt der Beisenherz tagtäglich, sei es in der Stern-Glosse, bei RTL oder im Radio, kunstvolle Bällchen – die dann gleichermaßen von den dummen Hartz-IV-Schaben, den eifrigen Arbeiterbienchen und den gelehrten Grillen, die es eigentlich viel besser wissen müßten, voller Bewunderung verschlungen werden. Letzteren ermöglicht es Beisenherz, ihre Prinzipien zu unterlaufen und Gefallen an jener zum »Trash« geadelten Unkultur zu finden, zu der sie sich vorher nie offen bekennen durften. Micky Beisenherz kann einfach mit allen – wer ihn nicht mag und das auch zugibt, findet in TV-Deutschland bestimmt so bald keine Beschäftigung – und ist damit dort, wo Kackspecht Kai Diekmann mit seiner Bild-Zeitung via Twitter, Silicon Valley und Post-Ironie hin will.


In meinem Falle heißt es dann schnell »der Dschungelschreiberling«. Ganz recht: Kaschieren tut er seine Überlegenheit mit geheuchelter Distanz zum eigenen Schaffen. Dann beklagt er, daß er als »Dschungelautor« das Label mit dem Flair von Ballermannsänger, Schmuckdesigner oder TV-Makler zu tragen habe. Oder frägt an anderer Stelle: Bin ich jetzt der Menderes vom Stern? Wir wissen nicht, was das ist, aber: ja.


Man kann auch öffentlich die Kot-Orgel geben und privat total in Ordnung sein. Das mag sein. Aber bei einem, der Woche für Woche beim Stern mit der empfindsamen Bologna-Studentin Julia Engelmann in den Wettstreit um die Ekelkrone des deutschen Kolumnen-Urwalds tritt; der über seine Kollegin Daniela Katzenberger Sätze verfaßt wie Man kann der pfälzischen Wasserstoffbombe noch nicht mal absprechen, daß sie in all ihrer Leberwurstigkeit eine Zeit lang sogar irgendwie noch ganz unterhaltsam war; der zuletzt heiße Eisen wie das Spielerweib (moderationsambitionierte Wanderleggins) Cathy Fischer und Armlehnenvollbesetzer im Flugzeug anpackte; der bestimmt viermal am Tag »Chapeau!« ausruft und damit perfekt zur Generation Opdenhövel (vgl. TITANIC 4/15) paßt – wollen wir, liebes Leserlein, nicht so recht dran glauben.

Verhauen will ihn für all das jedenfalls keiner.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
22.04.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Ostermontagslesung
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn