Inhalt der Printausgabe

BASTIAN LANGBEHN ist der erste frei gewählte Abgeordnete der PARTEI. Seit mehreren Wochen herrschen er und seine Getreuen über die Ruinen des maroden Lübeck. Langbehn gestaltet die Zukunft, stellt die Weichen, pustet in die Schaffnerpfeife. Ein Hausbesuch bei einem Mann, der es geschafft hat.

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rachtvoll reckt sich das Lübecker Rathaus der Augustsonne entgegen. Touristen drängeln sich vor dem Eingang; massenweise wollen sie hier mit Infotainmenthäppchen abgespeist werden. Was sie nicht ahnen können: Hier, in diesem nordischen Märchenschloß, wird gleich regiert! Zum ersten Mal tritt der neugewählte Kulturausschuß zusammen, bestimmt über Denkmalpflege, Straßenmusik und Zuschüsse fürs örtliche Schrei-Theater. Mitten unter den Verausschußten: Bastian Langbehn, 31 Jahre. Einzelhändler, Grundbesitzer, Lebemann. Und PARTEI-Mitglied.

Die Fahnen hoch, zum Gedenken fest entschlossen

Der herrschaftliche Rote Saal des Rathauses geizt nicht mit Reizen: überlebensgroße Ölschinken, die bedeutende Bürgermeister vergangener Jahrhunderte zeigen; antike Tischuhren; herrliches, thronartiges Mobiliar. Vor diesem Hintergrund historischer Größe strahlt auch die beige Funktionskleidung der Abgeordneten eine nie gekannte Würde aus: Holzfällerhemden und bräunliche Plastikpullover schillern vor der historischen Seeschlacht von Gotland; Bierbäuche platzen lustig in den Saal, versinken in den aufwendigen Intarsienarbeiten.

Regieren wie ein König: der Rote Saal
Denkmals­modell: Hier können sich die Opfer wohlfühlen
Für Ausschußarbeit braucht man gute Nerven

Nur zwanzig Minuten nach Beginn der Sitzung öffnen sich die großen Flügeltüren mit Karacho: Bastian Langbehn ist eingetroffen! Neben den fahlen Politgespenstern um ihn herum wirkt er wie ein Springquell an Lebensmut – als wäre er direkt aus einem der Barockgemälde herausgesprungen. In seinem zeitlos schönen PARTEI-Outfit, keß abgerundet mit einem roten New-Era-Käppi („um die Jugend anzusprechen“), ist er eindeutig der bestangezogene Mann im Saal.

Langbehn ist ein echtes Nordgewächs: kühler Kopf, schnelle Schnauze, seebärenartige Grundform. Am Timmendorfer Strand unterhält er eine Villa direkt am Meer, in der Pensionsgäste nach allen Regeln des Eventmarketings verwöhnt werden. Dort leben auch seine Mutter, mit der er seit 31 Jahren verheiratet ist, und seine Fahrerin Annika, mit der er offenkundig sehr vertrauten Umgang pflegt. Seine beruflichen Pflichten sind überschaubar: Langbehn ist mit Leib und Seele Politiker.

Übernahme­gespräche mit feindlichen Politikern
Jemand Wichtiges (l.) sagt Hallo
Die Stadt treibt ein böses Spiel mit unseren behinderten Mitbürgern
In der „Sternschnuppe“ trifft sich der Kreisverband zu zwanglosen Strategiegesprächen („hierbleiben oder weiterziehen?“)
Das Fraktionsbüro lädt zum (kurzen) Verweilen ein
 

Für den angenehm naturbelassenen Neu-Patrizier ist der heutige Tag im Rathaus eine Premiere, denn es ist seine erste Ausschußsitzung überhaupt. Wichtige Entscheidungen stehen an: Am Bahnhofsvorplatz soll ein Mahnmal für die Deportierten der Nazizeit entstehen, eine Künstlerin möchte ihren Entwurf vorstellen. Und der hat es in sich: Drei große Flaggenmasten („Ich habe mich für den Luftraum entschieden“) sollen direkt neben einem Parkverbotsschild vor dem Bahnhof errichtet werden. Die mittlere Fahne trägt den Schriftzug „Platz der deportierten Menschenwürde“, während ihre beiden Nachbarn mit regelmäßig wechselnden Zitaten aus den Briefen Deportierter verziert werden („ich habe Angst“, „eine Minute wie eine Ewigkeit“). Die Künstlerin heißt Ute Friederike Jürß und sieht genauso aus, wie sie heißt. Aus dem „Ort der Beiläufigkeit“ soll, führt Jürß aus, ein „Ort des Nach-Denkens, im Sinne des Ge-Denkens“ werden. Ihre Stimme bebt vor Selbstergriffenheit.

Langbehn ist begeistert: „Ein riesengroßer Mist!“ ruft er, schockstarr, leider nicht in die Sitzung, sondern erst hinterher durchs Treppenhaus. Auch die anderen Abgeordneten sind wie gelähmt von der beispiellosen Größe dieser Idee bzw. klopfen dement Applaus. Nur ein Pressevertreter versucht nachzuhaken, wird von der Sitzungsleitung jedoch sogleich annihiliert: „Wir sind in einer Ausschußberatung, wenn Sie als Presse Fragen haben, bitte hinterher.“ Überhaupt scheint dieser sogenannten Bürgerschaft eine gewisse Pressefeindlichkeit innezuwohnen: „Sehr richtig! So isses!“ kommentieren die versammelten Jack-Wolfskin-Opfer diese Entscheidung; auch erhält TITANIC keine Fotoerlaubnis. Das rächt sich: Nachdem die Jürß fertiggelogen hat, interpretiert die vorsitzende Kultursenatorin Borns den Applaus gleich als Akklamation: „Ich nehme dieses zustimmende, einhellige Klopfen als Zeichen, daß wir ohne Abstimmung fortsetzen können.“ Schon ist Lübeck um einen Schandfleck reicher!

Besitzerstolz: Villa, Anzug, „Fahrerin“ – alles da!
Haut gern mal auf die Blechpauke: Grass-Fan Langbehn
„Unser Strand braucht mehr Mauern!“ Freizeit und Politik sind zu einer groben Masse verschmolzen

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on solchen Rückschlägen läßt sich Langbehn aber nicht die Petersilie verhageln: „Das werden wir hintenrum irgendwie torpedieren“, erklärt er uns nach der Sitzung. Die PARTEI kann hier durchaus etwas bewirken: Die Regeln des Stadtparlaments lassen es zu, daß die gewählten Parteien auch Mitglieder in die Ausschüsse entsenden können, die nicht in die Bürgerschaft gewählt wurden. So hat die Partei in den entscheidenden Gremien nicht nur einen Mann, sondern gleich 25! Einer davon ist Ali Alam, genannt „Alarm“, der gerade aus dem Wirtschaftsausschuß kommt. Der quirlige Mittdreißiger ist Langbehns Stellvertreter, erzählt gern Gangstergeschichten aus Nordafrika und ist das einzige PARTEI-Mitglied, das Hausverbot im Louvre hat.

„Und ’ne Buddel voll Brooks!“

Nun führen uns die beiden durch ihr Reich. Um die PARTEI zu demütigen, ist das Fraktionsbüro nicht im Rathaus selbst, sondern in einem schmucklosen Nebengebäude untergebracht, wo sonst das Amt für Arbeitssicherheit residiert. Das großzügig verwinkelte Dachzimmer verfügt über alle Annehmlichkeiten eines modernen Politbüros, Wasserkocher und Telefon sind da und funktionieren. Um die Möglichkeiten der Haustechnik zu demonstrieren, ruft Langbehn sogleich den Bundesvorsitzenden Martin Sonneborn an, der natürlich nicht rangeht. Wär’ ja noch schöner!

Was ist die größte Herausforderung für die PARTEI in Lübeck? „Eindeutig die SPD! Die sind absolut angepißt von uns.“ Dabei haben sich die Sozis das Schlamassel selbst eingebrockt: Sie senkten das gesetzliche Mindestwahlalter – und trieben so Scharen von Jungwählern in die Arme der PARTEI. Als Langbehn dann in die Bürgerschaft einzog, waren die SPD-Abgeordneten zunächst erfreut, daß plötzlich so viele Fernsehteams in der Hansestadt auftauchten. Nachdem die SPD dann aber in Interviews ausschließlich zu PARTEI-Themen befragt wurde („Kennen Sie Herrn Langbehn auch persönlich?“), sei die Begeisterung schnell verflogen.

Frühstück ist das wichtigste Mittagessen des Tages
Der Nachmittag gehört dem Studium von Fachliteratur
Politprofis antworten auch abends noch auf Bürgeranfragen
Fahren oder Fahrenlassen? Dank Bereitschaftsdienst wird die nächtliche Fahrt zum Spätkauf ein Kinderspiel

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rohgemut geht es nun hinein in die Altstadt, vorbei an Marzipanmanufakturen, Gürtelwerkstätten und der örtlichen Karstadtfiliale („Ich gehe nur hier einkaufen, man muß die regionale Wirtschaft stärken“). Immer wieder wird Langbehn von Passanten begrüßt und angefaßt. In vielen Restaurants kann er kostenlos essen, seit er so oft im Fernsehen zu sehen war; im Günter-Grass-Haus genießt er freien Eintritt, auch wenn er nicht genau weiß, was er dort eigentlich soll: „Egal! Wer im Grasshaus sitzt, soll nicht mit Pfeifen werfen.“

Zielstrebig führt uns der Politgigant nun in die Fleischhauerstraße, zur Bürgersprechstunde im Lokal „Sternschnuppe“. Sein Feierabendgetränk hat er selbst komponiert: ein „Kleeblatt“, Guiness-Bier mit Zitronenlimonade. Hm, das schmeckt! Gestärkt geht Langbehn an die Arbeit: „Wo bleibt der Bürger? Kennt jemand einen Bürger?“ Da das betont unbürgerliche Publikum der „Sternschnuppe“ im wesentlichen aus PARTEI-Mitgliedern oder attraktiven SympathisantInnen besteht, entfällt die Bürgersprechstunde. Doch bleibt Langbehn nicht untätig: Die nichtöffentlichen Beratungen gehen noch bis in die Morgenstunden weiter.

Macht, Frauen, Freigetränke: Bastian Langbehns steile Karriere zeigt, wohin die PARTEI einen bringen kann – ein leuchtendes Vorbild für all die großen und kleinen Wahlkämpfer da draußen im Lande.

Leo Fischer, Thomas Hintner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Titanic unterwegs
22.04.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Ostermontagslesung
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn