Der Streit um den Bundestrojaner hat es gezeigt: Datenschützer und Sicherheitspolitiker sprechen einfach nicht dieselbe Sprache. Wo die einen von einem „gefährlichen Eingriff in die Grundrechte“ reden, erkennen die anderen „naive Terroristenfreunde, die wohl selbst was zu verbergen haben“.
Zeit zur Klärung der Begriffe!

1984

Jahr der feierlichen Gründung des ersten Überwachungsstaats, auf dem Gebiet des heutigen Ozeaniens. Erster Staatspräsident ist der britische Ingenieur George Orwell. Er erfindet einen Fernseher, der zugleich der Ausspähung von Privatwohnungen dient. Heute heißt die Technologie XXX-Granny-Livestream, das dahinterstehende Prinzip ist aber dasselbe.

Abhören

Antike Technik, mit der Sicherheitspolitiker feststellen können, ob die Bevölkerung mit der Regierung zufrieden ist, wo nachgebessert werden könnte und ob sich die Menschen mehr Privatsphäre wünschen. Findet das A. in einem Unrechtsstaat statt, so spricht man vom »Spionieren«, in einem Rechtsstaat hingegen von »Prävention«.

Anti-Terror-Datei

Datei, die zu den Systemprogrammen Ihres Computers gehört und automatisch aktualisiert wird, wenn Sie Ihre Steuererklärung online abgeben oder die Tagesschau-App herunterladen. Sorgt dafür, daß Sie niemanden zum Haß aufstacheln oder aufgestachelt werden, indem beim Surfen fortlaufend süße Katzenvideos unter die Haßpredigten (Spiegel-Leserforum) gemischt werden.

Biometrie

Methode der Terrorbekämpfung, bei der gewisse unveränderliche Elemente im menschlichen Gesicht analysiert werden. Bekannte biometrische Systeme sind der Schlitzaugenscanner, der Zornfaltenmesser, der Falsches-Lächeln-Nachweis, der Bartdetektor und der Turbansensor.

Bundestrojaner

Programm, das sich als nützliche Datei tarnt, der Bundesregierung aber Zugang zu privaten Rechnern verschafft. Benannt nach dem gleichnamigen riesigen Holzpferd, das sich als nützliches riesiges Holzpferd tarnte, aber voll mit griechischen LKA-Beamten war. Findige Nutzer erkennen den Bundestrojaner daran, daß an einer Mail Fotos oder Texte hängen, die riesige hölzerne Pferde zum Inhalt haben. Der Bundestrojaner darf nur eingesetzt werden, wenn allerhöchste Gefahr droht, zum Beispiel bei Medikamentenschmuggel in Bayern. Der Bundestrojaner ist legal, da er von der legal gewählten Bundesregierung hergestellt wird.

Bundeshellene

Was viele vergessen: Im trojanischen Pferd waren keine Trojaner, sondern vielmehr Hellenen – die auch keine Daten klauen wollten, sondern schöne Frauen, vor allem Helena (vgl. ELENA), die schönste Frau der Welt. Die Trojaner wären in dem Sinnbild eigentlich die privaten User, und die schöne Helena wäre FDP-Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (vgl. auch Vergleich, hinkender).

Chips, RFID-

Winzige funkgesteuerte Mikrosysteme, die von der Industrie unbemerkt in Kleidung, Schmuck, Personalausweise oder Gummibärchen integriert werden, um dem Verbraucher einen besseren Service zu bieten und die Sicherheit zu erhöhen. Produkte, die RFID-Chips enthalten, sind nicht zur Zubereitung von Babynahrung geeignet, sollten vor Kindern unter drei Jahren ferngehalten und sicherheitshalber von niemandem gekauft werden.

Dionysios (Tyrann)

Erfinder des Abhörens. Sperrte Terroristen in eine malerische Tropfsteinhöhle und konnte dank des Echos ihre Aktivitäten belauschen. Dabei wurde er unter anderem Zeuge von primitivem Filesharing, Musikpiraterie und Identitätsdiebstahl. Da sich diese Aktivitäten aber auf den Privatbereich der Höhle beschränkten, beließ er es bei einer einfachen Exekution mit Verwarnungscharakter.

ELENA

Gescheitertes Projekt, das die zentrale Speicherung von Arbeitnehmerdaten vorsah, wie etwa Fehlzeiten, Abmahnungen, Mundgeruch und Wehrkraftzersetzung. Das System wurde nicht eingeführt, weil die Ausstattung der Bevölkerung mit digitalen Signaturen, Bundestrojanern und XXX-Granny-Livestreams 2010 leider noch nicht flächendeckend war. So wurde das Projekt rechtzeitig beendet, bevor noch höhere Kosten als die schon ausgegebenen 13 Trillionen Euro entstehen konnten.

Friedrich, Hans-Peter

Nachfolger von (u.a.) Wolfgang Schäuble im Amt des Innenministers und weltweit erster Möter (halb Minister, halb Köter), der auf einer Regierungsbank sein Geschäft verrichten darf. Friedrich kommt aus einem kleinen Dorf in Oberfranken (vgl. TITANIC 10/2011), wo alle alles über einander wissen. Diese Nähe und Geborgenheit möchte Friedrich nun auf ganz Deutschland ausweiten.

Gen-Datenbank

Was viele nicht wissen: Unser Körper ist der größte bekannte Vorratsdatenspeicher des Universums. Ob wir auf Blonde oder Brünette stehen, ob wir Coke Zero oder Coke Light bevorzugen – all dies ist tief in unseren Genen eingeschrieben und festgelegt. Sollte es verrückten Wissenschaftlern eines Tages gelingen, unsere Gene an das Internet anzuschließen, würde daraus ein Wesen von unvorstellbarer Macht entstehen – ob gut oder böse, ist noch nicht ganz sicher (Mecha-Jesus, Xanos).

Das trojanische Pferd schlägt zurück

Heiligendamm

Bisher größter Triumph moderner Sicherheitstechnologie: Bei der G8-Konferenz 2007 in Heiligendamm wurde eine Staffel moderner Düsenjäger eingesetzt, um eine Gruppe Camper zu überwachen. Dient seither als Maßstab für sicherheitspolitische Effizienz. So entspricht der in Bayern aufgetauchte Trojaner zur Überführung von Medikamentenschmugglern knapp 2 Heiligendamm. Wenn Ebay-Betrüger, die minderwertigen Pofel als »TOP-Zustand« handeln, ab 2013 mit der Amputation von Gliedmaßen nicht unter zwei Armen rechnen müssen, werden ca. 10 Heiligendamm gemessen. Und die 2015 offiziell eingeführte Bundesspatzenkanone wird sogar mit 300 Allerheiligendamm veranschlagt.

Internet

Was viele nicht wissen: Das Internet wurde vor allem erfunden, um den Kampf gegen die grassierende Internetkriminalität zu ermöglichen. Siehe auch Terrorismus.

Ja

Antwortpartikel, die das Leben sehr erleichtert.

Kameraüberwachung

Sorgt dafür, daß das Verbrechen keine Chance mehr hat, sofern es auf gutbesuchten öffentlichen Plätzen bei ausreichenden Lichtverhältnissen stattfindet. Eine K. von dunklen Seitenstraßen, dunklen privaten Wohnungen und dunklen DAX-Unternehmensbüros ist aus Kostengründen leider nicht möglich.

Lauschangriff, Großer

Erfindung von Otto Stasi, der die komplette Überwachung von allem und jedem vorsah. Dies empfand Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) 1995 als derart gravierende Einschränkung liberaler Werte, daß sie von ihrem Amt zurücktrat. Frau Leutheusser-Schnarrenberger arbeitet heute u.a. mit Hans-Peter Friedrich zusammen.

Mobiltelefon

Sollten Sie niemals ausschalten, da dies in einem allfälligen Terrorismus-Prozeß gegen sie verwendet werden kann. Wenn sie es einschalten, allerdings auch. TITANIC empfiehlt allen Terroristen und solchen, die es werden wollen, auf die Anschaffung eines M. besser ganz zu verzichten.

Nachladefunktion

Wird für den Bundestrojaner benötigt, damit der sich »den normalen Updates auf dem Zielcomputer anpassen« kann (Hans-Peter Friedrich). Macht sich durch Pop-Ups wie diese bemerkbar: »Du verwendest zur Zeit Bundestrojaner Free Edition! Upgrade jetzt und profitiere von den vielen Extra-Features, z.B. der neuen Hausdurchsuchung!«

Online-Durchsuchung

Mittlerweile obsolete erkennungsdienstliche Methode. Das Facebook-Profil eines typischen Straftäters verrät doch so viel mehr!

Patient Demokratie: Lebt sie noch, und wenn ja, warum?

Online-Durchsuchung

Mittlerweile obsolete erkennungsdienstliche Methode. Das Facebook-Profil eines typischen Straftäters verrät doch so viel mehr!

Panoptikum

Ein Konzept zum Bau von Gefängnissen, von dem britischen Philosophen Jeremy Bentham erdacht. Erlaubt die permanente Überwachung der Häftlinge, ohne daß diese ihre Wächter sehen können. Spielt heute nur noch beim Bau von Großraumbüros, Glasfassaden, Schulen und Asylantenheimen eine Rolle.

Quellen-TKÜ

Das brauchen Sie nicht zu wissen.

Rasterfahndung

Religiöses Überwachungsritual der Rasterfaris, bei dem Drogen, Reggaemusik und Schwulenhaß zum Einsatz kommen. Ansonsten ist das Aussortieren von Verdächtigen nach Namen, Herkunft und biometrischen Merkmalen natürlich nicht erlaubt, außer vor Diskotheken, bei der Wohnungssuche und Bewerbungsgesprächen.

Satelliten

Ursprünglich zur friedlichen Verbreitung von Gedankenkontrollstrahlen eingesetzt, werden die künstlichen Erdtrabanten heute überwiegend zur Überwachung mißbraucht, gegen die man sich auch mit Aluhüten nicht schützen kann.

Schäuble, Wolfgang

Nachfolger von Otto Schily als Innenminister. Sehr sensibel, ertrug die vielen Anfeindungen nicht, denen ein Innenminister traditionell ausgesetzt ist, und wechselte daher ins Finanzministerium. Brachte die Sicherheitsdebatte in Deutschland überhaupt erst ins Rollen.

Schily, Otto

Ehem. Terroristenanwalt und Nachfolger von Otto Stasi im Amt des Innenministers. Sorgte dafür, daß Terroristenanwälte auch immer genug zu tun haben. Stand später in der Kritik, weil er als Berater von Firmen auftrat, die digitale Signaturen, Bundestrojaner und XXX-Granny-Livestreams herstellen. Eine Verbindung zu seiner politischen Tätigkeit konnte ihm aber nicht nachgewiesen werden.

Stasi, Otto

Vorgänger von Otto Schily im Amt des Innenministers, allerdings in der damaligen DDR. Sorgte dafür, daß Kinder nicht mehr spielen durften, und zwang Nonnen dazu, sich Bilder von nackten Männern anzusehen. Benutzte außerdem unmenschliche Überwachungstechnologie wie Mikrofone und Kameras, die in Telefonen verborgen waren. Damit sich ein zweiter Fall Stasi nicht wiederholt, bedarf es heute erhöhter Wachsamkeit gegenüber Extremisten (vgl. Bundestrojaner).

Das Dampfhaus Terrorismus braucht Transparenz

Terrorismus

Verbrechen, das eine Erweiterung der Machtbefugnisse des Staates gestattet. Führt zur Mobilisierung aller Sicherheitskräfte. Normale Verbrechen sind demzufolge etwa Anlagebetrug, Untreue oder Nazitum; Terrorismus hingegen das Anzünden von Autos und Verstöße gegen das Urheberrecht.

Urheberrecht

Was viele nicht wissen wollen: Softwarepiraterie dient der Finanzierung des Terrorismus. Wer Freunden Musik kopiert, sponsert indirekt Al-Qaida; wer sich Filme herunterlädt, subventioniert damit den Bau der iranischen Atombombe. Deswegen ist der Kampf gegen Raubkopierer letztlich ein Kampf gegen den Terror bzw. Hitler. Noch sinnvoller wäre es nur, den Krieg direkt zu den Urhebern selbst, also zu den Künstlern zu tragen – und beispielsweise Juli Zeh wegzusperren.

Vorratsdatenspeicherung

Schöner alter Brauch, bei dem die Großmutter all die Daten, die sommers übriggeblieben waren (Liebesbriefe, Gebetsbücher, Denunziationen), in Einmachgläser packte und im Keller jahrzehntelang vermodern ließ. Besonders bei ländlich geprägten Politikern noch sehr gebräuchlich (vgl. Friedrich, Hans-Peter; Provinzdackel, aufgeblasener).

Windows

Typischer Trojaner: Schadsoftware, die sich als Betriebssystem tarnt. Im Gegensatz zum Bundestrojaner werden die Daten nicht an eine kontrollbesessene Behörde, sondern an einen kontrollbesessenen Konzern weitergeleitet, wofür der Verbraucher jedoch selbst verantwortlich ist. Im Zweifel dürfen die Behörden bei den Konzernen anklopfen und (lieb) um die Daten bitten.

Klassische Nachtwächterstaaten haben feste Öffnungszeiten

Xanos

Außerirdische Dämonengottheit, der laut Bundestagsprotokoll jeder Innenminister zu Amtsantritt seinen Erstgeborenen opfern muß. Hans-Peter Friedrich hatte allerdings nur Zweitgeborene. So opferte er statt dessen seinen Verstand, der aber unbenutzt und daher in tadellosem Zustand war, Xanos zum Wohlgefallen. Heil Xanos!

Ypernwachungsstaat

Gescheitertes Projekt von Interpol zur Beobachtung der gleichnamigen Kleinstadt in Flandern. In Ypern geschehen einfach zu wenige Terroranschläge, um eine permanente Totalüberwachung der Bevölkerung zu rechtfertigen. Vgl. aber Sicherheitsdiskussion, deutsche.

Zeh, Juli

Schriftstellerin, deren Hobby der Kampf gegen den Überwachungsstaat ist. Schreibt dazu in einer brillant konstruierten Geheimsprache, die niemand außer ihr versteht: »Wir müssen unsere Werte, unsere Demokratie von A bis Z noch mal durchkauen, anhand der neuen Bedingungen« (DLF). Da ist selbst das LKA Bayern chancenlos!

Leo Fischer

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Dominik Bauer (Hrsg.): "Trump Countdown-Kalender Teil 1"
Nur noch 1361 Tage bis zum Ende seiner Amtszeit. Am 29. April 2017 ist Donald Trump 100 Tage im Amt - somit endet seine Schonfrist und der Präsidentschafts-Countdown kann offiziell beginnen.
Herausgeber Dominik Bauer hat diesen einzigartigen Wochenkalender zusammengestellt, mit vortrefflichen Beiträgen von BECK, Uwe Becker, Jan Böhmermann, Gideon Böss, Tim Feicke, Leo Fischer Burkhard Fritsche, Torsten Gaitzsch, Greser & Lenz, Katharina Greve, Severin Groebner Thomas Gsella, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Michael Holtschulte, Frank Hoppmann, Rudi Hurzlmeier, Oli Hilbring, Moritz Hürtgen, Kittihawk, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Til Mette, Denis Metz, OL, Martin Perscheid, Ari Plikat, Rattelschneck, Hannes Richert, Leo Riegel, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Roland Scholle, David Schuh, Martin Sonneborn, Mark-Stefan Tietze, Friedemann Weise, Ella Carina Werner, Heiko Werning, Ruedi Widmer, Valentin Witt, Tim Wolff, Miriam WursterHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
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Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
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Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
19.10.2017 Schwäbisch Gmünd, Esperanza
  Thomas Gsella
20.10.2017 Berlin, Theater am Kurfürstendamm
  Max Goldt
20.10.2017 Merzig, Buchhandlung Rote Zora
  Thomas Gsella
20.10.2017 Potsdam, Freiland
  Gerhard Henschel

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Briefe an die Leser

 Hans-Peter Bartels!

In Ihrer Eigenschaft als Wehrbeauftragter des Bundestages forderten Sie nach Ermittlungen gegen Elitesoldaten wegen des Zeigens des Hitlergrußes »mehr Zeit für Menschenführung«, denn in dieser Zeit könnten Vorgesetzte die Soldaten besser »gegen falsche Nazivorbilder immunisieren«. Die richtigen Nazivorbilder sind aber weiterhin kein Problem, nicht wahr?

Kann sich die Seminare zur Menschenführung in der Generalfeldmarscharschall-Rommel-Kaserne schon vorstellen: Titanic

 Sie wiederum, Wahlbeobachter Oliver Georgi,

haben bereits vorher für Faz.net gewußt, wie und warum es ausging, wie es ausging: »Noch vor wenigen Monaten war Martin Schulz der gefeierte Hoffnungsträger der SPD, jetzt haben manche eher Mitleid mit ihm. Woran liegt das? An ihm selbst – aber nicht nur.« Und haben diese sackstarke Analyse mit fünf Thesen begründet – die wir nicht gelesen haben. Könnte aber eine davon gewesen sein, daß der SPD-Mann zuviel leeres Geschwätz produziert hat? Nein? Nun gut, wir kamen darauf, weil: Noch vor wenigen Jahren galt das Politikressort der FAZ als Qualitätsjournalismus, jetzt haben wir eher Mitleid mit ihm. Woran das liegt? An ihm selbst – aber auch daran, daß noch vor einiger Zeit Sinn der wesentliche Inhalt von Sätzen war, Wörter jetzt aber nichts mehr bedeuten. Woran das liegt? Sie, Georgi, werden nie darauf kommen!

Hoffnungslose Grüße Titanic

 Nicht schlecht, Claus Strunz!

Da wurde Ihnen nach dem »Kanzler-Duell« Ihre AfD-affine Abschiebegeilheit vorgeworfen, dabei hatten Sie schon Tage zuvor im Duell der kleinen Parteien Ihre strunzschlaue Fickrigkeit vorgeführt und sich in den Augen jedes nicht von Sat.1 Geschädigten für weitere öffentliche Auftritte disqualifiziert: mit ihrer Frage, ob Katrin Göring-Eckardt sich sexuell zu Christian Lindner hingezogen fühlt.

Denn: Natürlich! Wer tut das nicht? Und da Sie ohnehin den Arsch bereits so weit offen haben …

Na, wie wär’s? Titanic

 Liebe Hildesheimer Jungautorinnnen!

Gemeint: Alina Herbing, Juliana Kálnay, Maren Kames und Kathrin Bach, die Ihr zur gleichen Zeit am Literaturinstitut Hildesheim studiert habt und neulich »in einer großen Altbauküche in Berlin-Neukölln« zusammengekommen seid, um dort »Glasnudelsalat« zu verspeisen und mit der Journalistin Anna Fastabend von der »Süddeutschen Zeitung« ein Gespräch über Euer »Schreiben, das Leben als Schriftstellerinnen und den Sexismus im Literaturbetrieb« zu führen, in dessen Verlauf Ihr zu Protokoll gabt, »Ilse Aichinger total spannend« und Christa Wolf »wichtig« zu finden, Goethes Gretchen für ein »krasses Opfer« zu halten, von manchen Autoren »nur Eisbergspitzen« zu lesen und den Rest »für später« aufzusparen, Euch besonders für den »Hallraum« einer »Autorinnenpersönlichkeit« zu interessieren, für das »Koordinatennetz von Produktionsweisen und Haltungen«, in dem Ihr Euch »zu Hause« fühlt und das Euch »als Referenzpunkt guttut«, schließlich aber auch fordertet, »in den Lektüren auf mehr Diversität zu achten«, »Verhaltensweisen und Denkmuster zu hinterfragen«, »sich auch Macht- und Abhängigkeitsverhältnisse bewußt« zu machen und »eine stärkere Sensibilität dafür« zu entwickeln – ratet also jetzt doch bitte mal, liebe Jungautorinnen, wieviel von Eurem Werk wir nach diesen krassen Denkmustern zu lesen Lust verspüren? Nicht mal einen Kristall von einer Eisbergspitze.

Eure Altautoren von der Titanic

 Hi, Paris Hilton!

Hi, Paris Hilton!

Ihre Berühmtheit verdanken Sie, wir Älteren erinnern uns, unter anderem einem ins Internet gelangten Sexvideo (»One Night in Paris«). Das bereuen Sie nun, wie Sie dem Magazin »Marie Claire« mitteilten: »Ohne das Video hätte ich noch wie Prinzessin Diana werden können.«

Ähm, ja. Aber Sie wissen schon noch, auf welche Weise eine Nacht in Paris für die von Ihnen so beneidete Prinzessin endete, als diese just in Ihrem Alter war? Ob das eine substantielle Verbesserung wäre oder nicht, lassen wir mal dahingestellt.

Mit Tunnelblick: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hab mir was gegönnt

Beim Ausprobieren eines neueröffneten Schnellrestaurants stellte ich fest, daß die Burritos dort zwar exzellent, die dazu gereichten Chips jedoch leider wie schweißgetränktes Heu schmeckten, weshalb ich mir vornahm, beim nächsten Mal keine Beilagen mehr zu ordern. Dieses Vorhaben beim zweiten Besuch umsetzend, fiel mir auf, daß der Menüpreis für einen Burrito mit Getränk und Chips niedriger war als jener, den ich schließlich für dasselbe ohne Chips bezahlte. Das war es mir aber auch wert.

Cornelius W. M. Oettle

 Orthopädische Weisheit

Besser ein Hohlkreuz als gar nicht religiös.

Dorthe Landschulz

 Beruhigend

Das erste Jahr Arbeitslosigkeit fühlt sich in bezug auf die Eß- und Trinkgewohnheiten sowie den Schlafrhythmus auch nicht anders an als das 12. Semester Soziologie.

Matthias Stangel

 Schwungtatschen, das

Hierunter versteht man die ausladenden, überschießenden, zu gleichen Teilen verärgert, verzweifelt und verkrampft um Eleganz bemüht wirkenden Bewegungen, mit denen ältere Menschen ihre Smartphones bedienen.

Robert von Cube

 Statt »Generation Y«

Alternative Sammelbezeichnung für Menschen wie mich, die um das Jahr 1990 geboren wurden: »Diddl Natives«.

Fabio Kühnemuth