Inhalt der Printausgabe

Über das Spektakuläre an »Spiegel online«

Von Stefan Gärtner

Mittweida ist eine Große Kreisstadt in Mittelsachsen mit 16000 Einwohnern, einem Marktbrunnen samt Jugendstilengel sowie einer Fachhochschule mit einer Fakultät für Medien, die 2007 einen »Medientreffpunkt Mitteldeutschland« verabredete. Dort angekommen, durften »einige Verantwortliche von Online-Medien«, namentlich die Chefs von »Spiegel online«, Sueddeutsche.de, dem Online-Angebot der Leipziger Volkszeitung und Tagesschau.de, eine Podiumsdiskussion mit dem leidlich literaten Titel »Online – wer wird Leitmedium?« bestreiten, aber wer einen Kampf ums Hoheitsrecht erwartet hatte, wurde enttäuscht: »Die Frage nach ihren persönlichen Leitmedien und denen ihrer Redaktionen beantworteten die Herren, wenn auch mit Argwohn, fast einhellig. ›Spiegel online‹ ist bei den meisten unserer Redakteure noch Startseite, gab [der Chef von Sueddeutsche.de] Jakobs zu … ›Für viele Leute ist diese Website das Maß aller Dinge‹, so der Redaktionsleiter von Tagesschau.de«, so die Website der Fakultät.

Und es ist ja auch klar, warum: »Chaotische Verwaltung: Griechenland überweist toten Rentnern Geld«, »Nato-Einsatz in Afghanistan: Die Stimmung kippt«, »Merkel bei Obama: Außen Ehre, innen Leere«, »Exklusiver Kochtip: Spiegelei für reiche Söhne und Töchter« lauteten einige der streng dem Sensations-, Exklusivitäts- und Nannenschen Wundertütenprinzip verpflichteten Schlagzeilen am 6. Juni 2011, und so altmodisch kann keiner sein, derlei hybride Infosträuße in unseren kommunikationsbewegten Zeiten nicht als vorbildlich zu erkennen.

Denn Netzjournalismus, sofern er aus wirtschaftlichen Gründen und mit Blick auf Breitestwirkung betrieben wird, ist nicht irgendein Abfallprodukt für die Generation Smartphone, für das ihn der soignierte Qualitätszeitungsleser immer noch halten mag: Er ist, ganz im Gegenteil, Destillat, die Essenz von Journalismus als Geschäft, dessen Prinzip Hermann L. Gremliza vor dreißig Jahren so beschrieben hat: »Der Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten zwingt die privatwirtschaftlichen Medien, alles zu unterlassen, was die Instinkte und Vorurteile der Leser, Hörer und Seher stören könnte. Ja, um gar kein Risiko zu laufen, müssen sie immer noch ein Stück tiefer ansetzen. Axel Springer sieht das schon ganz richtig: Wer in diesem Busineß Erfolg haben will, darf nicht belehren, aufklären, fragen – er muß unterhalten, bestätigen, verdummen.« Heute kann Springers Bild mit der Virulenz von »Spon« schon nicht mehr recht mithalten: Nicht nur sind die Zeiten, als Bild über die Grenzen ihrer Kernleserschaft hinaus als cool und zeitgeistig galt, vorbei; auch war Bild, außer für ihre Provinzkopien an Rhein und Elbe, nie Vorbild, und sollte sie je Pop gewesen sein, dann als Frivolität und Trash. Das Neue, im Grunde Perfidere am Netz-Spiegel ist seine Rolle als Nachrichtensender, die als Draperie fürs kundenbindende Remmidemmi dient (»Logbuch al-Qaida: Showdown im Apfelgarten«, 6.6.) und Imageprobleme kleinhält. Anders als Springers Kettenhund nicht im Schmuddeleck angepflockt, hat »Spon« mit demselben Crossover aus Sex, Crime und Politik (»Türkischer Wahlkampf: Sexvideos und Größenwahn«) paradigmatisch werden können: Nichts hat der allgemeinen Sensationitis und Boulevardisierung im Preßbereich so den Boden bereitet wie die Kopplung des Nimbus vom ewigen Nachrichtenmagazin ans sexy Atemlose des Netzmediums.

Und so gilt der erste Blick des Qualitätszeitungsredakteurs am Morgen der Spiegel-Seite, und da ein Qualitätszeitungsredakteur von dem lebt, was man ihm vorbetet, dauert es nicht lang, und alles klingt, wie es klingen muß, wenn sich eine Schule erst einmal etabliert hat. »Die Parole ersetzt das Komplexe, das Schlagwort die Analyse« (Gunnar Schubert) – die Konsequenz, mit der »Spon« aus den immergleichen Krawallvokabeln (drastisch/dramatisch/extrem/bizarr/Debakel/Desaster/Chaos/Kollaps) montiert wird, hat geradezu konstruktivistischen Charme (»Die Warnungen klangen dramatisch – doch das Benzin-Chaos zu Ostern blieb aus«), und auch hier liegt das Verhängnis in der Reichweite: Denn die Profis bei der Konkurrenz, die, wenn sie »Zicken-Zoff« schreiben, das noch als augenzwinkernden Rekurs aufs Boulevardgeblödel verstanden wissen wollen, sind i.a.R. dann ja doch zu doof, die subtileren Signale schlechten, weil manipulativen Journalismus zu erkennen und vielleicht ausnahmsweise mal nicht zu kopieren. Also wird nach Kräften nachgeplappert und mitgehämmert, und es ist, je nach Perspektive, entweder spaßig oder niederschmetternd, wie in bspw. der Süddeutschen Zeitung, seit »Spiegel online« auf Sendung ist und den Takt vorgibt, alles zum dramatisch Drastischen drängt, ob es nun um Ehec-Gurken, Vergewaltigungsprozesse oder Internetverkehr geht: Da hat Sony seine Sicherheitssysteme »drastisch verbessert« (mit dramatisch großen Vorhängeschlössern womöglich), Zuschüsse für ungewollt kinderlose Paare sind »drastisch zusammengestrichen worden« (statt das Zusammenstreichen zur Abwechslung mal undrastisch, ja sensibel anzugehen), und wenn die Geburtenziffern sinken und statt zehn Blagen nur mehr neun geboren werden, ist das, je nun, ein »drastischer Geburteneinbruch«.

»Mehr geht leider nicht« (H. Grönemeyer, 1986).

Neben der semantisch-syntaktischen Verknappung (»Westen hadert mit Ägypten-Umsturz«) ist die Personalisierung das zweite bewährte Boulevardinstrument, das bei »Spon« selbst dann für gute Laune sorgt, wenn die infektiöse Kacke am Dampfen ist: »Bahrs Ehec-Krisenmanagement: Verseucht, verheddert, vermurkst« – nicht nur »die alte journalistische Untugend des Überschriften-Stabreims« (Stefan Niggemeier), die »Spon«, in ironischer Dialektik, als Markenzeichen versteht (»König Klose kapituliert«), zieht aller Glaubwürdigkeit sofort den Stecker, auch die Verengung eines komplexen Sachverhalts zu einer Skandalgeschichte mit einer prominenten Hauptperson ist bestes Unterhaltungshandwerk. »›Der Feind im Essen‹, titelt der Spiegel, die Nation fragt sich: Was können wir noch essen? Natürlich hat Bahr darauf keine Antwort, das wäre auch zuviel verlangt von ihm. Aber das Gefühl drängt sich schon auf, daß der FDP-Politiker – Amtszeit knapp ein Monat – in der Ehec-Krise ein bißchen überfordert ist« – da müssen sich die Redakteure schon gar keine Mühe mehr geben, die Fadenscheinigkeit des Anwurfs zu verhehlen: Es reicht, wenn sich ein Gefühl aufdrängt, daß der Herr Minister ein bißchen überfordert ist, und interessierte Kreise, die diesen Verdacht gern bestätigen (»›Das Krisenmanagement von Gesundheitsminister Bahr ist wenig überzeugend‹, findet Thomas Oppermann, Fraktionsgeschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion«), sind allzeit schnell gefunden. Im Rest des Artikels, der, nicht mal zu Unrecht, ein Dickicht von Zuständigkeiten beklagt, kommt der Minister dann kaum noch vor. Egal, seinen Auftritt als Türöffner und Watschenaugust hat er ja gehabt.

Einen Tag drauf »rechnet Europa mit deutschem Krisenmanagement ab«: »EU-Politiker beschweren sich massiv über den Umgang der deutschen Behörden mit Ehec, vor allem das Hickhack zwischen Bund und Ländern empört die Volksvertreter.« Und tatsächlich, es war ein Strafgericht: »Was in Deutschland fehlt, ist aus Sicht vieler EU-Parlamentarier eine klare Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern. In den USA gebe es eine zentrale Seuchenbekämpfungsbehörde in Atlanta, sagte die Fraktionschefin der Grünen im EU-Parlament, Rebecca Harms … Die SPD-Abgeordnete Dagmar Roth-Behrendt prangerte im Europaparlament ein ›Kommunikationschaos‹ in Deutschland an. Ihr Fraktionskollege Jo Leinen fand es ›inakzeptabel, daß man drei Wochen nach Ausbruch der Krise immer noch nicht weiß, woher der Erreger kommt‹.« Dies also die massive Abrechnung eines empörten Europas: Namenlose Parlamentarier und eine halbe Handvoll deutsche Hinterbänkler, die Opposition markieren – besser weiß auch Bild nicht, wie man aus einer dürren Agenturmeldung einen Knaller macht.

Aber zum postmodernen Leitmedium gehört eben jene Bereitschaft zum Spektakel, das Aufklärung ans tautologische, im engen Sinne bedeutungslose Gelärme verrät; der Verdacht liegt nahe, daß dieses simulatorische Sperrfeuer der eigentliche Zweck der sog. Informationsgesellschaft als Endlosquatschschleife ist – kein Zufall, daß die adjuvanten Will, Maischberger und Plasberg von »Spon« stets mit ausführlichen Fernsehkritiken bedacht werden. Der alte Print-Spiegel glaubte immerhin noch daran, »Sturmgeschütz der Demokratie« zu sein; unmöglich zu sagen, was sein virtueller Ableger als »postdemokratische« (Enzensberger) Hirnwaschmaschine noch wollen können sollte, als die gängigsten Axiome der Kulturkritik von Kraus über Adorno/Horkheimer bis Guy Debord stündlich frisch zu illustrieren: »Die durch das Spektakel prinzipiell geforderte Haltung ist diese passive Hinnahme, die es schon durch seine Art, unwiderlegbar zu erscheinen, durch sein Monopol des Scheins faktisch erwirkt hat … Im Spektakel … ist das Endziel nichts, die Entwicklung alles. Das Spektakel will es zu nichts anderem bringen als zu sich selbst«, und es unterliegt keinem Zweifel, daß kein Medium in Deutschland in diesem Sinne spektakulärer ist als »Spiegel online«. Das muß man anerkennen.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
22.04.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Ostermontagslesung
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn