Inhalt der Printausgabe

Das ist super: Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Wulff (Deutsche Bank) prämiert die Standortinitiative »Deutschland – Land der Ideen« Projekte, die einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Laut Presseinformation stehen die 365 Ausgewählten Orte »für Ideenreichtum, Zukunftsorientierung und Umsetzungsstärke«. TITANIC stellt die Kandidaten vor.

Kindermusikförderung

In Kassel entdecken arbeitslose Kinder die Macht der Töne

Unter der Aufsicht von Olli Ringwald ist hier in den vergangenen zwei Wochen ein beeindruckendes Förderprojekt entstanden: Vier Kasseler Arbeitslose führen eine Gruppe Kinder an das Geheimnis der Musik heran – ohne selbst einen Ton spielen zu können! Arbeitslose und Kinder bemalen zusammen Geigen mit Fingerfarben, lernen den Namen eines Instruments auswendig (»Harfe«, »Hupe«) und töpfern Klaviere. In der Schminkecke werden sie wie Beethoven oder Bruckner zurechtgemacht. Die Kinder gewinnen so einen spielerischen Zugang zu dem Gedanken, daß Musik im späteren Leben nützlich sein kann.

Golf trifft Naturschutz

Das Engagement einer rüstigen Geschäftsfrau verwandelt öde Natur in eine grüne Erholungsoase

Der Natur was Gutes tun und dabei entspannt einlochen: Eine Idee von Christa Ferstl aus Schwandorf macht es möglich. Die hundertjährige Eiche beherbergt einen Kiosk, das Eichhörnchen gibt den Caddy. Als Soundtrack erklingt das lustige Gezwitscher des vom Aussterben bedrohten Blaufußkehlchens, das fröhlich sein Revier verteidigt. »Der Golfsport ist untrennbar mit der Natur verbunden«, meint Frau Ferstl. Deswegen hat sie zusammen mit ihrem Mann Sepp in jahrelanger Rückbauarbeit das Naturschutzgebiet Seligenau in die »Grüne Golf-Lunge Schwandorf« verwandelt – Deutschlands ersten Golfclub auf ökologisch wertvollem Grund. Ein lärmreduziertes Parkhaus und Bio-Hörnchen aus Guatemala machen das Angebot besonders nachhaltig.

Gemütlichkeit und Energie

Wie ein einzelner Kamin Gemütlichkeit und Energie kombiniert

2005 wurde in Freising der inzwischen europaweit bekannte »Offene Kamin Freising« feierlich entzündet. Bundespräsident Wulff lobte in seiner Eröffnungsrede die Gemütlichkeit und Energie, die der Kamin heute in ganz Freising verteilt. Der Offene Kamin steht dabei symbolisch für Offenheit, für Wärme und für alle bereit, die was reintun wollen: Ob Hausmüll, Kabelbinder oder langweilige Haustiere, der offene Kamin ist für alle Bürger »offen«. Nach seiner Rede übergab Wulff sein Manuskript den Flammen, als knisterndes Beispiel der Verständigung zwischen Mensch und Feuer.

Spielende Demokratie

In dieser Skatrunde geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern auch um unsere Zukunft

Jeden Freitagabend treffen sich Keno, Manni, Moppel und der Fred in der Garage von Kenos Mutter in Krefeld, um dort ein Zeichen gegen Extremismus zu setzen. Dabei steht die Runde immer unter einem anderen Motto: »Wir skaten gegen Nazis«, »Bei uns machen Rassisten keinen Stich«, »Karte oder ein Stück Holz – gegen das Vergessen!« Schon jetzt unterstützt die Europäische Union das Projekt mit 32 Millionen Euro. Für den Sommer haben die vier schon neue Ideen: »In den Urlaub fahren gegen rechts!« Die Extremisten bleiben in den Sommermonaten allein in Krefeld zurück und bekommen nur ganz wenige Postkarten.

Effizienz im Kleinen

Eine Hausfrau aus Berlin stellt ihr kleines Reich gehörig auf den Kopf

Britta Hustenmann sprudelt geradezu vor Ideen: Beim Hausputz steigt sie auf einen wackligen Stuhl, dessen Lehne sie vorher angesägt hat, um die auf dem Schrank stehende Ming-Vase abzustauben – mit einem Fön! Mit Courage und Eigensinn tüftelt die Berliner Hausfrau jeden Tag aufs neue aus, wie sie die dröge Arbeit effizienter und spannender gestalten kann. Während in der Mikrowelle gerade die Wäsche trocknet, hängt sie den Hund zum Gassigehen aus dem Fenster. Dabei raucht sie Zigarren, die sie aus alten Zigarettenstummeln herstellt. Ein längerer Krankenhausaufenthalt bremst derzeit Frau Hustenmanns Enthusiasmus – die Europäische Union versüßt ihn ihr mit 2 Millionen Euro.

Hannover im Glück

Ein ganz besonderes Affenhaus bedient den Tierfreund mit dem etwas anderen Geschmack

Uraltes indonesisches Brauchtum trifft deutsche Innovation:
In Hannover wurde vor zwei Jahren das erste europäische Affenbordell eröffnet. Der bekannte niedersächsische Unternehmer Carsten Maschmeyer lernte während eines Asienurlaubs diese Tradition kennen und schätzen. Zurück in Deutschland gründete er mit dem TV-Schimpansen Charly den »Banana-Club« am Steintor. Mittlerweile trifft sich dort die gesamte Hannoveraner Szene.

Ob eine stattliche Gorilla-Lady oder ein rassiges Pavian-Girl, ob rasiert oder nicht – jeder kommt hier auf seine Kosten. Für die schmale Nüßchenbörse gibt es Totenkopfäffchen und Koboldmakis, für den exotischen Genuß Bonobo-Warane. »Tierliebe bringt die Menschen zusammen – mit einem Tier«, meinte Stammgast Christian Wulff bei der Eröffnung, als er einen Scheck der Aktion Unmensch überreichte.

Diagnose – ganz ohne Arzt

Der Alzheimer-Notruf: 030 / 411 87 653 000 111 000 17 25 4 33 333

Wer kennt das nicht: Plötzlich vergißt man, die eigenen Kinder zu verwechseln oder die Pommes ins richtige Spülmaschinenfach zu sortieren. Ist das schon Alzheimer? Oder nur Altersblödheit? Wo bisher nur der Arztdoktor Rat wußte, gibt es jetzt ein einfaches, schmerzloses Diagnoseverfahren für zu Hause: Wer sich die Berliner Diagnose-Hotline 030 / 411 87 653 000 111 000 17 25 4 33 333 merken kann, hat sicher keinen Alzheimer. Statt dessen gratuliert eine automatische Ansage: »Herzlichen Glückwunsch, Sie sind gesund!« 50% der Einnahmen fließen direkt in ein anderes Projekt aus dieser Liste.

Schmalkaldener Grube

Hier wurde endlich das Loch gegraben, aus dem Deutschland pfeifen kann. »Außerdem könnten hier doch ein paar EU-Milliarden verschwinden«, meint Oberbürgermeister Harald Nagut.

Ein Segway mit Fuchsschwanz

»Ich hab den da oben draufmontiert! Ist doch auch ‘ne Idee, oder nicht?« Das sah die Bundesregierung genauso: Sie übergab Hermann L. Brezina aus Offenbach eine funkelnagelneue Hermes-Bürgschaft.

Shoppen am Sonntag

Eine clevere Idee des Einzelhandelsverbands Gütersloh!

So gewinnt der Einzelhandel einen Tag mehr, an dem er Sachen verkaufen kann. Und auch der Verbraucher profitiert von den günstigen Angeboten. Die Unesco fördert dieses Projekt mit 5000 Bonusmeilen.

Mut im Stuhl

Darmspiegelung für Kinder und Brustkrebsuntersuchungen für Neugeborene – es klingt sinnlos, aber Kinder können gar nicht früh genug anfangen, sich um ihre Gesundheit Sorgen zu machen. Unter der Schirmherrschaft von Michael Schanze entstehen derzeit in der Berliner Charité eine spanische Wand und eine Liege mit ein paar schwarzen Handschuhen darauf. Und natürlich jede Menge medizinische Geräte, die man in Kinder reinschieben kann.

Schüler gehen in die Schule

Um Geschlossenheit zu demonstrieren und den Bildungsgedanken zu stärken, verpflichtet sich die gesamte Schülerschaft des Gymnasiums Wismar, jeden zweiten Freitag im Monat für zwei Stunden ins Klassenzimmer zu gehen. So bereiten sie sich spielerisch auf das Leben an der Universität bzw. aufs Arbeitsamt vor – und haben außerdem Anspruch auf eine Fördermillion aus diversen Subventionstöpfen.

Bemerkenswert

Rita Messerschmitt aus Halle hat schon länger die Idee, daß ein Schwarzer Mann, der in der Küchenschublade wohnt, ihr Sparschwein stehlen will. Eine Idee, die sie schon seit Jahren verfolgt! Die Initiative »Schwarze Männer in Deutschland« fördert diese Idee mit 50 Millionen Euro und dem Versprechen: »Wir kriegen dich! Redrum!«

 

Leo Fischer / Michael Ziegelwagner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 15.04.:

    Martin Sonneborn zu Gast in der Heute-Show.

  • 08.04.:

    Der "Standard" sprach mit Max Goldt.

  • 01.04.:

    Tim Wolff über den Kinderüberwacher Joachim Herrmann (CSU) in der Taz.

  • 28.03.:

    Der "Weser Kurier" porträtiert Martin Sonneborn.

  • 25.03.:

    Die "Osnabrücker Zeitung" berichtet über Martin Sonneborn und dessen Vergangenheit in Osnabrück.

Titanic unterwegs
18.04.2019 Chemnitz, Atomino Paula Irmschler mit Linus Volkmann
20.04.2019 Alf, Haus Waldfrieden Pit Knorr, Oliver Maria Schmitt und Hans Zippert
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve