Inhalt der Printausgabe

Das Beben der anderen

Es hämmert gegen die Scheibe unseres Jeeps, als wir uns dem Schauplatz des Grauens nähern. Es ist der Regen. Doch es sind auch die zahllosen  Journalisten, die verzweifelt auf sich aufmerksam machen wollen. Mit hängenden Schultern säumen sie die lange, ausgezeichnet gepflasterte Straße, betteln stumm. Fordernd streckt uns Patricia Riekel ihre Arme entgegen – sie sind völlig verunstaltet (kitschige Uhren, geschmacklose Perlenarmbänder). »Hier ist jetzt das Elend zu Hause«, greint die nur mit ein paar Fetzen von Chanel bekleidete Societygöttin (Bunte) warnend. Langsam wird es dunkel in Malibu, Kalifornien.
Angelina Jolie und Brad Pitt. Kontinentalplatten. Ikonen einer Gesteinsmassenbewegung. Schon lange driften die beiden in entgegengesetzte Richtungen, verhaken sich oft wegen Kleinigkeiten. Sie ist erschüttert, wenn er sich mal wieder die Bruchkante gibt, ihn läßt es völlig kalt, wie sie ihm ihren nackten Erdkörper anbietet. Aus Spannungen werden Verwerfungen, hinterlassen tiefe Risse in der Beziehung. »Die Lithosphäre ist total belastet«, weiß die gewohnt gut deformierte Riekel, »ein gigantischer Zerfallsprozeß!«

Manche Bilder kann man sein Leben lang nicht vergessen, zum Beispiel das eine mit den Bauarbeitern auf dem Stahlträger. Irre! Trümmerbilder wie dieses wirken hingegen beliebig und austauschbar.

Riekel ist eine von denen, die am meisten unter der Katastrophe leiden. Seit Jahren fristet sie ein Dasein haarscharf an der geistigen Armutsgrenze, kämpft jeden Tag aufs neue darum,  irgendwie zu überlegen. Doch nun ist alles anders, alles noch viel schlimmer: Nach der Trennung herrscht extreme Themenknappheit in den Klatschspalten, Riekel und ihre Kollegen leben von zwei, vielleicht drei Schlagzeilen pro Tag, manche älter als ein Jahr. Wann ist der Punkt erreicht, an dem Verzweiflung in Gewalt umschlägt, wollen wir von ihr wissen. Riekels Blick ist leer: »Wenn sich die Lage nicht bessert, bin ich zu allem fähig«, haucht sie kraftlos. Später wird sie uns gestehen, daß sie in ihrer Verzweiflung sogar kurz daran gedacht hat, die Notbremse zu ziehen, in ihrem Wahn beinahe eine sorgfältig recherchierte Spitzenreportage aufs Papier zaubern wollte. Erschreckend!

Das Elend speist am Nachbartisch

Die Bilder der darbenden Kollisionsfrontreporter am Straßenrand brennen sich uns ein. Sieht es so in der Hölle aus? Oder vielleicht in Gelsenkirchen-Buer? Als wir abends in unser Hotel zurückkehren, liegen die Nerven blank. Weltende. Wir können keinen klaren Gedanken fassen. Es ist, als ob wir mit einem Fluch belegt sind oder das berühmte Cali Weed endlich seine Wirkung entfaltet. Als der Kellner uns ein Schälchen Koberind an den Platz bringt, winken wir ihn mit müden Augen weg. Sich mit superköstlichem Luxusschnickschnack vollstopfen, während ein paar Kilometer weiter der Himmel einstürzt? Pervers – zumal jeder von uns bereits drei himmlische Portionen intus hat. Ja, sie ist es: die furchtbarste Woche unseres Lebens.
Rückblick. Es ist der 12.01.2010, 16:53 Uhr Ortszeit, als sich auf einmal ein gewaltiges Grollen über Südkalifornien ausbreitet. Angelina hat sich für ihren Mann in Schale geworfen, in einem ihrer liebsten Fashion-Hotspots einen neuen Mantel ergattert. Brad aber bemerkt nichts, provoziert seine Frau bis zu einem ihrer gefürchteten explosiven Ausbrüche. Zeugen berichten von gigantischen Magmaeruptionen! »Mein Auto schaukelte urplötzlich wie wild hin und her!«, erinnert sich ein Anwohner, der beim gebannten Beobachten der Schreckensszenen die Kontrolle über seinen Wagen verlor. »Es flogen Gegenstände durch die Luft, Gläser und Teller. Überall sah man die Trümmer ihrer Beziehung!« Ein Schock, den jeder auf seine Weise verarbeitet: Nur wenige Minuten nach dem großen Knall hat Pitt bereits die attraktive Nachbarin unter sich begraben, stürzt auf sie nieder, daß die Wände wackeln.

Die größte Gefahr im Epizentrum sind vielleicht die geschmacklosen roten Ringe, die jedes Stadtbild zu ruinieren drohen.

Am nächsten Tag machen wir uns schon im Morgengrauen auf den Weg nach Malibu. Genauer: nach Los Feliz. Das klingt in einer (so furchtbaren) Woche wie Hohn in unseren Ohren, oder wie ein ganz guter spanischer Bandname (Tango). Nach unserer Ankunft treffen wir junge Frauen, die ziellos durch die Straßen irren, ihre schlaffen Körper übersät mit Starschnitten. Und wir treffen trauernde Kollegen wie Regisseur Doug Liman, der die beiden erst zusammenführte, als er sie für seinen Film »Mr. & Mrs. Smith« gewann. Der hanebüchene Plot: Angelina (als Loki) bittet Brad (als Helmut Smith) um Feuer, daraufhin entschließt sich dieser sofort zum Doppelbeschuß.  »Vielleicht werde ich nie wieder mit den beiden drehen können«, schluchzt Liman, »wovon soll einer wie ich denn in Zukunft leben?« Diese furchtbarste Woche unseres Lebens, es ist auch die seine.

Sie sagen: Gott ist schon mal heimgefahren

Am Mittag trifft das Rote Kreuz in Malibu ein. Mutige Helfer bauen in einem unerbittlichen Wettlauf gegen die Zeit Angelina Jolies restlos zerstörte Frisur wieder auf, reparieren ihr schaurig verwischtes Make-Up. Tausende Vertraute aus dem Showbusineß sind gekommen, verteilen Beziehungstips und spenden Trost in Millionenhöhe. Doch je unübersichtlicher die Situation wird, um so mehr Gefahren lauern auch: Erste Berichte über Plünderungen der Kühlschränke machen die Runde, verbreiten ein Klima der Angst.
Trotzdem: Wir betreten noch einmal das Horrorhaus, kämpfen uns mit Mundschutz an gruselig aufeinandergetürmter Schmutzdesignerwäsche vorbei. Gräßliche Höllenlaute, die aus allen Zimmern dringen, lassen uns den Mut in den Adern gefrieren. Als wir hineinblicken, die schreckliche Gewißheit: Kinder. Speichelnd und regungslos auf ihren Pritschen. Das sind sie also: Vivienne, Schiloh, Silo, Zahara, Gobi, Sahel Zone, Pax Bunny, Matlock und Bierhelm. Wir nähern uns den Kreaturen, streichen uns dabei zärtlich über die Wangen. Welchen ihrer Elternteile sollen sie in Zukunft als ersten umarmen oder für die verkorkste Kindheit verdammen? Wessen Namen werden sie tragen – ihren eigenen, oder werden sie im Rathaus einen richtigen beantragen? Am Ende fragen wir uns, ob nicht vielleicht jeder verantwortungsbewußte Bürger solch einen armen Teufel adoptieren sollte, doch wir kommen zu keinem Ergebnis: Einerseits brauchen die Kleinen ein neues, ein harmonisches Zuhause, andererseits braucht kaum jemand ein paar verzogene Ausländerferkel im Haus. Es ist verzwickt, furchtbar verzwickt.

Naturkatastrophen üben auf Schaulustige eine besondere Anziehungskraft aus. Hier im Bild: typisch transpazifisches Blitzlichtgewitter.

In New York tagt der UN-Sicherheitsrat. »Diese Beziehung hat nicht funktioniert«, erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel. »Die Weltgemeinschaft hat das gewußt, aber nichts dagegen getan.« Das Anwesen der beiden Seelenmenschen galt Kennern seit langem als Risikozone. »Im Südflügel des Hauses ist in nächster Zeit mit anhaltendem Donnerwetter und verheerenden Stürmen der Entrüstung zu rechnen«, wußte der Branchendienst wetter.de schon Ende 2008. Worte, die heute beinahe prophetisch klingen. Und uns nachdenklich machen sollten: Wie lassen sich Katastrophen wie diese in Zukunft verhindern? Wann werden bebende Körper zum Sicherheitsrisiko? Und: Wie reagiert man im Gefahrengebiet richtig beim ersten Heulen der Sirene (Ang. Jolie)?

Don’t worry, be happy

Als der Abend hereinbricht, klopft auf einmal ein junger, schmächtiger Mann an unseren Jeep. Er stellt sich als Éric vor, wirkt nervös. Dann erzählt er uns eine unglaubliche Geschichte. Im Internet habe er, verschüttet unter einem Hügel aus morschen Societynews, eine gute Nachricht entdeckt: Die Schreckensmeldungen um Brad und Angelina – angeblich frei erfunden! In Wahrheit seien sie noch immer vereint, habe es den zerstörerischen Krach nie gegeben. Wir sind wie elektrisiert. Naßgeschwitzt wühlen wir uns durch die Archive der Klatschseiten, suchen jeden Winkel ab. Gerade als es kein Weiterkommen mehr zu geben scheint, entdeckt Éric einen kleinen Hammer unterm Fahrersitz. Ich greife ihn mir und zerschmettere das Display unseres Laptops, es zerschellt in tausend Teile. Vor Schreck kneifen wir die Augen zusammen – und plötzlich erscheint es uns ganz deutlich: Und wir lieben uns doch: Bei den »Directors Guild Of America Awards«, die am Samstag (30. Januar) in Los Angeles vergeben wurden, demonstrierten Angelina Jolie und Brad Pitt ihr Pärchenglück. »Sie alberten viel miteinander herum«, verriet ein Zuschauer dem »People«-Magazin. Brad Pitt soll seiner besseren Hälfte den Stuhl herangerückt und ihr immer wieder über den Rücken gestreichelt haben - abgekühlte Beziehungen sehen eindeutig anders aus.(http://www.gala.de/stars/news/91536/Brad-Pitt-und-Angelina-Jolie-Totgesagte-leben-laenger.html)

 

Lukas Haberland

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn
25.04.2019 Hamburg, Altonaer Museum Gerhard Henschel