Inhalt der Printausgabe

Deutschlands unheimlichste Behörde tritt aus dem Dunkel – und kommt eigentlich ganz sympathisch rüber

 

»Dingdong! Im Namen der Gebührenzahler, öffnen Sie die Tür!« Stiefeltritte, Schreie im Flur, weinende Kinder – das alles gehört bald der Vergangenheit an. Die Gebühreneinzugszentrale, der Schrecken aller Fernsehdiebe, wird reformiert. 2013 soll nur noch pro Haushalt, nicht mehr pro Empfangsgerät bezahlt werden; gleich, ob der Haushalt ein Gerät besitzt oder nicht. Die Spitzel von der »Superschnüffelbehörde« (Burkhardt Müller-Sönksen, FDP) bleiben künftig zu Hause, schauen nicht mehr durch den Türspion, verwanzen keine Wohnungen, entführen keine Verwandten mehr. Wie aber wird die GEZ ihren schlechten Ruf los? Jetzt, wo sie ihn nicht mehr braucht?

»Hallo!
Kennen Sie uns noch?«

Die Agentur TITANIC hat mitgedacht. Vor allem muß die GEZ im Straßenbild erkennbar werden, die Anonymität ablegen, als sympathischer Ansprechpartner wirken. Und aufklären! Denn die meisten Menschen kennen ihr Fernsehprogramm nur oberflächlich, wissen gar nicht, was ein Intendant so zusammenfrißt (z.B. Thomas Gruber, Bayerischer Rundfunk, ca. 26 000 € / Monat). Was liegt da näher, als zwei in brandneue, von Hugo Boss gestaltete Uniformen gekleidete GEZ-Agenten in ein klassisches Schwarzseherviertel zu schicken? Mit Blumensträußen, Informationsbroschüren und schneidigen Umgangsformen?

»Guten Tag, mein Name ist Quex, das ist mein Kollege Hannes Landa. Wir wollten mit Ihnen über das Fernsehen reden!« Der alten Dame vor dem Hochhaus, die gerade zum Einkaufen tappst, kommen die schmucken Uniformen gleich bekannt vor. In Frankfurt-Griesheim, Schwarzerlenweg, machen die Schwarzhemden von Leo Quex (geb. Fischer) und Hannes Landa (Mädelname Ziegelwagner) gehörig Eindruck. Lächelnd nimmt das Runzelfräulein die Rose und berät uns auch, welche der Nachbarn unsere Serviceleistungen unbedingt in Anspruch nehmen sollten. Und das, obwohl »um drei meine Lieblingssendung« kommt: »Sturm der Liebe«. Na prima, macht schon mal 37 Euro! Zwar will sie nicht versprechen, später für den kleinen Hausbesuch der GEZ wieder da zu sein, drückt aber dafür fünf Namen auf dem futuristischen Klingelschild-Display. »Viele haben ihre Klingeln ja abgestellt, sind aber trotzdem da«, denunziert sie ihre Nachbarn beiläufig, deponiert unseren Folder und die Blume in ihrem Postfach, läßt uns ins Haus und sucht humpelnd das Weite.

Ein Sturmbann der Liebe schlägt uns entgegen
»Nein, ich bin nur ein Haushalt.« Gut zu wissen!
Blüten statt Bluten – die GEZ kommt in den Herzen an

»Von solchen Leuten wollen wir nichts«, begrüßt uns ein ortsfremd anmutender junger Mann und knallt uns die Türe vor den Stiefelspitzen zu. Wir merken, daß man hier mit der GEZ nicht die besten Erfahrungen gemacht hat, daß die Charmeoffensive der Öffentlich-Rechtlichen beinahe zu spät kommt. Nur das Knarzen unserer schwarzen Lederstiefel und das wütende Türenschlagen durchbrechen die gespannte Stille, die im zehnten Stock herrscht. Einige Bewohner haben aus Furcht vor ungebetenem Besuch nicht nur die Klingel abgestellt, sondern auch ihre Namensschilder abgeschraubt. Vor dem Aufzug stellen wir einen rotschimmernden Senior, dessen Mütze die Frakturinschrift »Hamburg« schmückt. Müßten wir ihm nicht auf Anhieb sympathisch sein? »Guten Tag, wir sind von der Fernsehzentrale. Wohnen Sie in diesem Haus?« befragt ihn Landa freundlich, kommt mit seinen Erläuterungen zur Haushaltsabgabe aber nicht weit. »Davon habe ich schon in der Bild gelesen«, wehrt der Alte ab. »Ich seh’ ja kaum fern. Weil ich raus muß, sonst kriege ich Depressionen.« – »Wie viele Haushalte besitzen Sie denn?« insistiert Quex lächelnd. Der Mann ist überfordert, freut sich aber, daß ab 2013 die GEZ das Zählen seiner Haushalte übernimmt, so daß er künftig weniger lügen muß. Es zeigt sich schon jetzt, daß die Volksdeutschen mit den GEZ-Truppen wesentlich williger kooperieren als die zahlenmäßig überlegenen Ausländer: Ein junger Deutscher, der gerade seine Wohnung mit allerlei Sperrmüll einrichtet, stellt keine Fragen, als wir Einlaß fordern. »Guten Tag, Landa, von der GEZ. Wir wollten uns mit dieser Rose von Ihnen verabschieden, die GEZ wird ja jetzt gerade abgeschafft. Sind Sie denn angemeldet?« – »Natürlich bin ich angemeldet«, pariert er clever und läßt uns das gewünschte »Foto Ihres Fernsehers« machen, in dem gerade eine Dokumentation über großbusige Frauen läuft.

»Fotografieren
Sie mich ruhig«

Nur selten offenbart das Mehrkulturenhaus Ausländer, die wissen, wo ihr Platz ist – wie Herrn M., der sich geschickt herausredet: »Tut mir außerordentlich leid, ich spreche kein Deutsch.« Oder den freundlichen Strickjackenmoslem D., der tatsächlich keines spricht, uns aber mit großen Gesten in seinen Fernseh- und Gebetsraum führt. Quex erklärt ihm ausführlich den mitgebrachten Meldebogen: »Den füllen Sie jetzt jeden Monat aus und schicken ihn an GEZ-Führer Buchholz. Sonst müssen wir leider wiederkommen.« Herr D. nickt schicksalsergeben; ihm ist bloß wichtig, daß unsere schweren Mörderstiefel nicht über seinen Gebetsteppich trampeln. Dafür macht Familie L., die den Besucher so herzlich mit einem »Shalom«-Schildchen begrüßt, aus guter Tradition gar nicht erst auf. Anders die russische Frau ohne Namensschild, die sich ein nur leicht verdrecktes Handtuch um die Rübe gewickelt hat. Da sie kein Wort Deutsch spricht, sind wir kurz davor, die renitente Bolschewikin abzuführen, doch kommt ihre Nachbarin als Dolmetsch zu Hilfe. »Straßwutti« grüßt Fernsehjunge Quex polyglott und erklärt: »Es ist ganz einfach: Wenn Ihre Freundin zwei Fernseher besitzt, war das bisher verboten. Bald ist es egal. Sie müssen einfach nur noch zahlen. Aber eben jeden Monat auf ein anderes Konto.« – »Geht es da um die Lohnsteuerkarte?« fragt die Übersetzerin. »Ja«, improvisiert Quex, »die Lohnsteuerkarte wird einfach mit Ihren Gebühren verrechnet. Sie dürfen künftig für jeden Haushalt einen Volksempfänger besitzen. Sagen wir, Ihre Freundin hatte bisher drei Fernseher und zwei Haushalte in ihrer Wohnung, dann ist das künftig ein Haushalt zuviel.« Die alte Frau nickt verständig und übersetzt den Quatsch beflissen (»Lohnsteuerkartotschka«); die Nachbarin strahlt uns verwirrt an, nimmt aber eine Rose: Die vage Aussicht, daß ihr Viertfernseher bald von der Miliz abgeholt wird, scheint sie zu erleichtern.

»Bitte lassen Sie mich in Ruhe«, scheint dieser Blick zu sagen
Sie nimmt eine weiße Rose – sehr verdächtig…
»Sie sehen seriös aus!« Die GEZ dankt für das Kompliment
Auch Streifenhörnchen freuen sich über gebührenfinanzierte Blumengrüße

Übermäßiger Respekt einerseits, panische Angst andererseits – den Bewohnern des Hauses im Schwarzerlenweg scheint noch nicht ganz klar zu sein, welche Emotionen für den neuen Auftritt der Terrororganisation GEZ angemessen sind. Die Kleiderordnung ist allerdings klar – die Fernsehpolizei kann man auch in Unterwäsche und blind wie ein Maulwurf empfangen. »Hören Sie, ich sehe nichts! Ich sehe hier nur zwei dunkle Gestalten!« jammert Herr F., als er uns nach energischem Klopfen die Tür im Hemd öffnet. »Keine Angst, wir sind nur von der GEZ«, beruhigen wir ihn. »Wir wollen Ihnen erklären, wie Sie künftig auch legal fernsehen können.« – »Ich habe geschlafen«, lügt F. panisch, »fernsehen kann ich gar nicht mehr.« – »Aber das ist doch ein Fernseher dort hinten!« stellt Inspektor Landa kritisch fest. »Ich sehe nichts«, behauptet der Unterhosenmann, »mein Nachbar muß mir die Post vorlesen.« – »Haben Sie vielleicht ein Radiogerät?« fragt Quex. »Das müssen Sie uns ab 2013 nämlich auch nicht mehr sagen.« Dieses Argument verfängt; F. läßt sich die lesensunwerte Broschüre reichen und verspricht, sie sich von seinem Nachbarn beim nächsten Fernsehabend vorlesen zu lassen.

»Verschwinden Sie!«

Hinter der nächsten Tür rumpelt es eine Weile, dann tritt ein leicht alternativ dreinblickender Mann heraus, ein froh leuchtendes Weiblein an der Hand. »Meine Mutter ist 87«, entschuldigt er sich. »Sie war eben im Krankenhaus, jetzt ist sie verwirrt. Sie müssen verzeihen, daß wir nicht gleich aufgemacht haben...« – »Kein Problem, Hauptsache, Sie füllen jetzt den Meldebogen aus.« – »...oft kommen irgendwelche zwielichtigen Leute zu ihr an die Tür. Aber Sie sehen ja seriös aus, ich dachte zuerst, Sie wären von der Heilsarmee. Aber die GEZ«, sagt er mit einem anerkennenden Blick auf die Runen unserer Aufschläge, »die GEZ, die kennt man, die ist seriös!« Wünsche und Anregungen zum TV-Programm hat er keine, nur »alte Filme« würde er manchmal gerne sehen. »Aus den Dreißigern und Vierzigern?« fragt Landa nach. »Ja, genau!« meint er. »Wir geben es weiter«, sagt Landa und schlägt die Hacken zusammen. »Ich komm gleich mit Ihnen mit«, murmelt der Cineast. Routiniert sperrt er seine Mutter in der Wohnung ein und geht mit uns zum Lift.

Es war ein anstrengender, aber erfolgreicher Tag für die GEZ! Das neue Konzept lückenloser Beobachtung aller Haushalte, gepaart mit autoritärem Auftreten und überraschenden Blumengaben, hat sich bewährt. Und auch draußen schwappt uns noch Bewunderung entgegen. »Ey, ihr seid ja gut angezogen!« trötet eine Gruppe Jungtürken und folgt uns ins Stehcafé am Griesheimer Bahnhof. »Die sehen aus wie von der SS«, flüstert es anerkennend vom Nebentisch. Das mag stimmen. Doch für Sendungen wie »Tim Mälzer kocht«, »Tigerentenclub« und »Giraffe, Erdmännchen & Co.« nehmen wir jeden noch so geschmacklosen historischen Vergleich in Kauf. Denn unsere Ehre heißt: Gebührenkonsolidierung. Und wenn die ganze Welt in Scherben fällt!

 

Leo Fischer / Michael Ziegelwagner, Tom Hintner
Ausstattung: Theaterkostüme Jansen

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn
25.04.2019 Hamburg, Altonaer Museum Gerhard Henschel