TITANIC Buchmesse

Allah ist mit den Unähnlichen

Wie TITANIC einmal versehentlich 2,5 Billionen Muslime beleidigte

 

Türkische Medien berichten von einem »unglaublichen Wettbewerb«, der ­Spiegel von einer »Provokation«, die iranische Nachrichtenagentur IRNA gar von einem »Kanzlerkandidaten Steinmeier« – was steckt wirklich hinter dem gefährlichsten ­Ereignis des Oktobers, was steckt hinter dem legendären »Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb«? Eine Chronik der Ereignisse

Irgendwann im September

»Um Himmels willen«, gellt ein ­Aufschrei durch die Räume der TITANIC, als Redaktionsassistentin Staniewski irrtümlich in den Kalender blickt, »nächsten Monat ist ja schon Buchmesse!« Hektik bricht aus; ­Hektik in ihrer gemächlichsten Form. Wie jedes Jahr hat TITANIC eine Buchmessenlesung zu organisieren, in der die besten Satiriker des Landes zu einem »Ähnlichkeitswettbewerb« genannten Wett­lesen antreten – im gleichberechtigten Kampf um die schönsten Buchverträge und die dicksten Frauen. Wie jedes Jahr muß aber auch ein Namenspatron gefunden werden, ein Bestsellerautor, dem es nachzueifern gilt – wie die Jahre zuvor dem koreanischen ­Politiker Kim Jong-il oder dem britischen Diktator Harry Potter. Die Redaktion entscheidet sich für den beliebtesten Schriftsteller des Gastlands Türkei: für ­Mohammed, den Verfasser des Korans. Einen ­schönen Veranstaltungsort hat man schon: das neugegründete Museum für Komische Kunst Frankfurt, das auf diese Weise auch als Veranstaltungsort eingeweiht würde. Geschwind wird eine Anzeige für den Wettbewerb entworfen, die es gerade noch so ins Oktoberheft schafft.

1.10.

Das Museum für Komische Kunst wird festlich eröffnet; der Pressemappe liegt die Anzeige als Flyer bei. Die arabische Welt bleibt ruhig.

5.10.

In einem selbst für die schmierigen Briten besonders deutschenfeindlichen Artikel berichtet der Telegraph über die Eröffnung und weist auf den Wettbewerb hin: »Diese Idee wird die drei Millionen deutsche Muslime wohl kaum amüsieren.« Gut, daß die kein Englisch können!

6.10.

Das Museum für Komische Kunst erhält ­einen kurzen Anruf der regierungsnahen Türkenzeitung Sabah. Findet dieser Wettbewerb wie geplant statt? fragt Ankara. Ja, sagt Frankfurt. Ein Fehler.

7.10.

In der TITANIC-Redaktion heißt es zu ­diesem Zeitpunkt noch: business as usual. Das Thema »Finanzkrise« soll in diesem Heft »ganz groß rauskommen«, wie das in der Medienbranche heißt. Die beiden jung­gebliebenen Nichtsnutze Gärtner und ­Nagel sind wie immer auf Zack, sitzen wie zwei versteinerte Kugelfische vor ihren Rechnern und warten auf den Feierabend.
Zur selben Zeit erscheint in Sabah ein vorbildlich schlecht recherchierter Artikel, der Sprengstoff verspricht: »Die Karikaturen, die im Jahre 2005 in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht wurden, hatten für monatelange Proteste gesorgt. Noch bevor deren Wirkungen abgeklungen sind, läuten die Glocken einer erneuten ­Krise. Das Museum ›Caricatura‹ in Frankfurt bereitet einen unglaublichen Wett­bewerb vor: einen Mohammed-Ähnlichkeits-Wettbewerb. Die neun Wettbewerber werden im Museum auf eine Bühne steigen, die ­eigens dafür aufgestellt wurde. In ­Begleitung der Zuschauer werden Koran-­Suren vorgelesen.«

8.10.

Ein Anruf in der TITANIC-Redaktion: Frau Duygu Guvenc von Sabah ist dran. Sie ­brauche dringend etwas Öl, das sie ins ­Feuer gießen könne, sagt sie sinngemäß. Nachdem das Telefonat an der Sprachbarriere scheitert (»Is this Titanic a provocation? – No, this ­Titanic is a redaction«), wird auf E-Mail-Verkehr umgestellt. »Be sure that turks take it as serious :-)«, schreibt Frau Guvenc. Noch nie wirkten Smileys bedrohlicher.
Durch konzentriertes Intensivgoogeln entdeckt die Redaktion den Artikel vom Vortag. Der türkischstämmige Satiriker ­Osman Engin, der ebenfalls an dem Wettbewerb teilnehmen will, übersetzt am Tele­fon und stutzt erstmals: »Oh, die Kommentare sind aber nicht sehr freundlich.«
Erfreut über das Interesse der Türken, beschließt die Redaktion, auch den amtierenden Präsidenten Abdullah Gül (Tel:+90 312 470 23 45) zur Lesung zu laden
(»…the monthly German newsmagazine ­TITANIC will hold a cultural and religious conference. It would mean boundless ­pleasure to us if you or a representative of your esteemed country would care to join«); eine Kopie der Einladung geht an Al-Dschasira. Schon kurz darauf stellt ein ­»Leser-Artikel« der Zeit die richtigen ­Fragen: »Was darf Satire? Was leistet Satire? Welches satirische Schwert ist gegen den ­gordischen Knoten eines gesellschaftlich-religiösen Dissenz’ (sic) zu führen?«

9.10.

Osman Engin ruft in der Redaktion an. Er habe viele Telefongespräche geführt, mit Lesern, auch mit Frau Guvenc. Ihn plagten heftige Gewissensbisse, er wisse nicht mehr, ob das alles noch »richtig« sei, in jedem Fall wolle er nun nicht mehr teilnehmen.
In einem Krisengespräch initiiert der sensible Ko-Organisator Oliver Maria Schmitt die Suche nach einem Ersatzmann: »Tja, wer macht uns nun den Quotentürken?«

10.10.

Der türkische Botschafter in Berlin, Ahmet Acet, verfaßt eine formelle Protestnote an den deutschen Außenminister. Der Frankfurter Generalkonsul Bogaç Güldere schreibt an die Stadt Frankfurt, »im Rahmen der türkeibezogenen Veranstaltungen auf der Frankfurter Buchmesse sei diese Veranstaltung nicht gern gesehen« (Sabah). Aus Messekreisen heißt es gerüchteweise, Gül ­mache seinen Frankfurtbesuch davon abhängig, ob der Wettbewerb abgesagt wird. Der Vize­konsul führt ein erregtes Telefonat mit dem Museum. Warum man denn nicht wenigstens einen Atatürk-Wettbewerb draus gemacht hätte?
Als würden wir uns trauen, den großen Staatsmann und Kemalisten derart zu veralbern!
Die Suche nach »dem Türken« gestaltet sich indes schwer. Die Agentin des Frankfurter Kabarettisten Sinasi Dikmen reagiert überraschend unwirsch auf die Frage nach »einem Ersatzquotentürken«. Feridun Zaimoglu würde gerne, kann aber nicht; und die Eigenwerbung des Schriftstellers Selim Özdogan ist so unheimlich, daß wir uns nicht mal anzurufen trauen (»Die Worte erzeugen Klang und der Klang hallt manchmal nach und schafft eine Verbindung zwischen Menschen. Eine Lesung kann vieles sein und das ist eine Möglichkeit, die Selim versucht zu verwirklichen«).
Abends trifft sich die Redaktion im »Museum der Weltkulturen«, wo die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Ausstellung türkischer Karikaturen eröffnet. Auf dem Weg dorthin summt Tom Hintner einen alten Schlager: »Es gibt kein Bier im Islam / es gibt kein Bier / drum geh ich nicht zum Islam / drum bleib ich hier. / Es gibt kein Bier im ­Islam, kein’ Alkohol / Und nur mit Allah, ­Allah fühl ich mich nicht wohl!« Die anwesende Vertreterin der Ebert-Sektion Ankara ist von der Idee des Ähnlichkeitswett­bewerbs wenig begeistert, da er dem Gedanken der Ebertverständigung widerspricht. Zudem ist das Stiftungshaus in Ankara leicht entflammbar.

»Halten Sie diese Beleidigung für eine Beleidigung?« – RTL fragt nach

11.10.

Eine E-Mail der Buchmessenleitung liegt im Redaktionsbriefkasten. Neben Gül protestiert nun auch Holger K. gegen den Wettbewerb: »Da dieses Vorhaben das aus meiner Sicht bisher ohnehin schon unterirdische Humor-Niveau des Magazins bei weitem unterbietet, möchte ich Sie sehr bitten, hier als Veranstalter der Buchmesse – ohne jetzt eine politisch oder religiös motivierte Diskussion zu führen – maßregelnd einzugreifen.« Die Veranstaltung ohne Diskussion absetzen – wünscht sich das nicht heimlich auch der freundliche Herr vom LKA Wiesbaden, der nachmittags anruft, um sich über den Wettbewerb zu informieren? ­Sagen darf er es leider von Amts wegen nicht, deswegen vereinbart er einen sog. Sensibilisierungstermin.
In Sabah steht derweil: »Der türkische Schriftsteller Osman Engin, einer der neun Künstler, die an dieser Veranstaltung teilnehmen sollten, hat seine Teilnahme abgesagt. ›Ich möchte nicht, daß mein Name im Zusammenhang mit einer solchen Veranstaltung in Verbindung gebracht wird. Das hat mit meinem Humorverständnis nichts gemein.‹« Ob man ihm glauben wird?

12.10.

Mit Hartmut El Kurdi sagt auch der letzte Osman-Engin-Ähnlichkeitskandidat ab. Auf Engins Homepage steht inzwischen: »Osman Engin nimmt an dem ›Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb‹ der Zeitschrift ­Titanic NICHT teil! An so einer Veranstaltung wollte er auch NIE teilnehmen!« ­
TITANIC-Sicherheitsminister Hardy Burmeier holt aktuelle Preisinformationen für Panzerwesten ein (einfacher Rumpfschutz ohne Rücken oder Armteil 1000 Euro Minimum, für Schrapnelle übernimmt die Firma keine Haftung).

14.10.

Ein Abgesandter der Kriminalpolizei Frankfurt prüft das Museum für Komische Kunst auf Explosionsfestigkeit. Zu rechnen sei während des Abends mit einer »kleinen Hundertschaft« vor der Tür sowie einer weiträumig kontrollierten Innenstadt, um spontane Ansammlungen von satire­interessierten Museumsbesuchern rechtzeitig sprengen zu können. In der ­Redaktion treffen wütende Protestmails ein – so etwa von Dominik S.: »Ist es möglich, Karten für den Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb zu bestellen, wenn ja wo? Lasse mir extra einen Vollbart wachsen.« Das haben wir nicht gewollt!

15.10.

Redaktionsdiplomat Fischer macht sich auf ins Museum, wo ihn drei Beamte vom LKA Wiesbaden und Dr. Jan Gerchow, der Direk­tor, zum Gespräch erwarten. Noch bevor die Kommissare anfangen können, Fischer mal so richtig durchzusensibilisieren, sagt ­Gerchow die Veranstaltung schon ab – aus »konzeptionellen Gründen«. Mit der ­Absage Osman Engins sei »das inhaltliche Gleichgewicht« gefährdet, eigentlich wäre die Reihe der Wettbewerber »paritätisch mit Türken und Deutschen« zu besetzen ­gewesen. Der Einwand, die ganze Veranstaltung habe mit Muslimen nur den Namen gemein, ansonsten sei das eine ganz gewöhnliche Lesung, verfängt nicht, denn »das Kind ist schon in den Brunnen gefallen«. Zu einer gemeinsamen Presseerklärung von TITANIC und dem zuständigen Historischen Museum Frankfurt (Gerchow: »Wir sind Partner«) kommt es heute nicht mehr, die drei konzeptionellen Gründe verabschieden sich gen Wiesbaden.

16.10.

Um halb sieben Uhr morgens stürmen die Handwerker des türkischen Bauunternehmers Y. die Redaktion, in der gerade diverse Buchmessengäste nächtigen, und beginnen, im Rahmen einer »Renovierung« genannten Gewaltexplosion alles auseinanderzunehmen. Ist das schon Terror?
Die Suche nach alternativen Veranstaltungsorten läuft derweil auf Untertouren. Ein Frankfurter Nachtklub sagt zunächst zu; das Interesse läßt jedoch schlagartig nach, nachdem er für die Sicherheitslage sensitivisiert worden ist. Spontan bieten eine Bar in Messenähe, eine Kirche im Riederwald und sogar ein islamischer Kulturverein ihre Hilfe an; Hilfe, die natürlich nicht umsonst sein kann. Dabei ging es uns doch allein darum, selber Geld zu kriegen!

17.10.

In der kuweitischen Zeitung Al-Watan schreibt der beliebte Scheich und Video­blogger Nabil Al-Aswadhi sinngemäß: »Gott wird die Muslime strafen, wenn sie diesem Wettbewerb nicht mit allen Mitteln Einhalt gebieten.« Das Leserforum der bangladeschischen Zeitung Al-Baiyinaat hingegen sieht es so: »All the leaders of the Muslim countries should call the German ­Ambassador to stop that competition. All Muslims should boycott German products in response of the protest. It is the sacred duty of Muslims to slain all the illegitimate guys involved in this arrangements. We will specially reward him who will be able to punish those devils.«
Schreiben Sie dem deutschen Botschafter, bringen Sie alle Beteiligten um und gewinnen Sie ­einen tollen Preis! Eine ­wohlüberlegte Stellungnahme, welche die an der Lesung gänzlich unbeteiligten Grafiker Werner und ­Hintner auf ganz neue Ideen bringt – ­bewegen sich Kopfgelder aus Bangladesch doch traditionell im hohen zweistelligen Euro­bereich! Die beiden altgedienten Layout­söldner entsichern ihre Waffen; die Schreie aus der Redaktion hört man im türkischen ­Konsulat nebenan mit Behagen.

18.10.

Die Frankfurter Rundschau meldet die Ab­sage der gesundgeschrumpften Redaktion. In einer Pressemitteilung will Tom Hintner vor allem nach vorne blicken: »Wir begeben uns nun auf den langen Marsch zum Mao-Zedong-Ähnlichkeitswettbewerb 2009.« Mal sehen, welcher Sack Reis dann umfällt.

 

Leo Fischer

 

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 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Das PARTEI-Starter-Kit-Abo
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Robert GernhardtChlodwig PothFriedrich Karl Waechter
Zweijahres-Abo: 79,20 EUR (Ausland: 99,60 EUR)Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Michael Ziegelwagner: "Café Anschluß"
Er ist Deutschlands sympathischster Österreich-Import seit Adolf Hitler - nur mag er die Deutschen nicht so sehr: Michael Ziegelwagner. In seinem Erstlingswerk (geschrieben während seiner Gefangenschaft in der TITANIC-Redaktion) klärt er über kleine und große Unterschiede zwischen den wichtigsten deutschsprachigen Reichen auf. Ein Reise-, Entwicklungs-, Bildungs- und Tatsachenbuch für alle, die alte Vorurteile schätzen und neue kennenlernen wollen. Außerdem gefällt Harry Rowohlt das Buch, und da werden Sie ja wohl nicht anderer Meinung sein!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Jane Bussmann: "Von Hollywood nach Uganda"Sie arbeitete für die TV-Sendungen "South Park" und "Smack the Pony", strandete danach im Krisengebiet Hollywood und mußte abscheuliche Promi-Interviews mit Mischa Barton oder Britney Spears führen. Schlimmer konnte es nicht werden. Also verliebte sich Jane Bussmann in einen UN-Friedensaktivisten und folgte ihm nach Uganda, in ein Land voller Kriegsverbrechen und Kindersoldaten... "Zornig und höchst amüsant" nennt das der "Evening Standard".Einzlkind: "Harold"Verleger Klaus Bittermann saß gemütlich in seinem gut beheizten Berliner Büro, dachte an nichts, kratzte die hohe Philosophenstirn. Da flatterte plötzlich ein Roman auf seinen Tisch: krachlustig, gut geschrieben, klassisches Bestseller-Material. Schon wollte er es in den Papierkorb legen, da belehrte ihn ein Blick auf die Jahresbilanz eines besseren. Der Rest der Story ist bekannt: "Kulturzeit", Stern-Rezension, Milliardendeal mit dem Heyne-Verlag. Wer schon immer mal sehen wollte, was aus einem unverlangt eingesandten Manuskript werden kann, hat hier eine (seltene) Gelegenheit.Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"

Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?"Apokalypse rot grün. Die neueste Offenbarung der TITANIC" von Christian Y. Schmidt (Hg.)Sie sind Hartz-IV-Empfänger, Afghanistan-Veteran oder sonst eine hoffnungslos verkrachte Existenz und fragen sich, wer schuld daran hat? Dann informieren Sie sich über die Ursprünge Ihres Elends in diesem erhellenden Sammelband über die dunklen Jahre unter Gerhard "Gazprom" Schröder und Joschka "Arschloch" Fischer.Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
TITANIC jetzt als PDF TITANIC jetzt als PDF Sie glauben, das gute alte Handwerk sei ausgestorben? Weit gefehlt! Das ist Alexander Golz, Webmaster der TITANIC. Jeden Monat zimmert er aus Blut, Schweiß und Pixeln neue PDFs und wartet gespannt auf den Moment, in welchem er Ihr Exemplar mit einer Gravur zu einem zertifizierten Unikat veredeln darf. Er ist nur glücklich, wenn Sie glücklich sind! Und so einfach können Sie ihm Ihr Glück mitteilen: Bestellen Sie ein PDF! Hey, du! Du bist jung, gelangweilt und unterhaltungssüchtig, aber seit kino.to gesperrt wurde, setzt dein Beamer Spinnweben an? Dann haben wir was für dich! TITANIC gibt es jeden Monat neben der ­klassischen Holzvariante als digitale 720p-Kopie für dein exquisites Multimedia-Erlebnis! Einfach kaufen, runterladen, genießen. Hey du! Du bist genervt von konfektionierter Massenware? Du hast genug von reißenden Seiten und plötzlichen Knitterattacken? Du willst deine Lieblingszeitschrift auch auf deinem Lieblingspapier lesen? Dafür mußt du dich nicht schämen! Denn TITANIC gibt es nicht nur als gedrucktes Heft, sondern auch als PDF! Jetzt kannst du dir ein maßgeschneidertes Heft auf dem Material deiner Wahl printen! Ob auf Bütten-, Geschenk-, Eß- oder Klop­apier, dicken Kartonagen oder hauchzarter Chiffonseide – du hast die Wahl! Immer am ersten Dienstag im Monat: Die TITANIC-Club-Voltaire-Lesung
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 17.04.:

    Der Deutschlandfunk interviewt TITANIC-Zeichner und Graphic Novelist Nicolas Mahler.

  • 16.04.:

    FM4 sowie 3sat stellen Michael Ziegelwagner und seinen Roman "Der aufblasbare Kaiser" vor.

  • 15.04.:

    Wie Oliver Maria Schmitt Impalahoden und Frauenprügel in Simbabwe überlebte, berichtet er in der FAZ.

  • 14.04.:

    Jetzt auch in der Online-FAZ: Heinz Strunk über seine frisch herausgegebene Botho-Strauß-Anthologie.

  • 11.04.:

    Die SRF-Sendung "10 vor 10" porträtiert Martin Sonneborn, TITANIC und Die PARTEI (ab Min. 21:55).

Titanic unterwegs
24.04.2014 Eschborn, Stadtmuseum
  Eckhard Henscheid, Oliver Maria Schmitt
25.04.2014 Berlin, Laidak
  Stefan Gärtner
27.04.2014 Friedrichshafen, Zeppelin Museum
  Greser & Lenz: "Das ist ja wohl ein Witz!"
29.04.2014 Darmstadt, Literaturhaus
  Eckhard Henscheid, Oliver Maria Schmitt
Briefe an die Leser

 Willkommen, Web.de!

Auf Deiner Nachrichtenseite fragst Du angesichts einer Rüge des Europarats, derzufolge Deutschland zuwenig gegen Fremdenfeindlichkeit unternimmt, ungewohnt kritisch: »Ist Deutschland zu rassistisch?« Da, Web.de, triffst Du natürlich einen wunden Punkt: Ab wann nervt oder stört Rassismus eigentlich? Und wieviel Rassismus ist hingegen gut und nötig?

Erwartet Lösungsvorschläge beim nächsten Login: Titanic

 Liebes BAFA!

Wenn Du als Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Sachbearbeiterstelle für den Arbeitsbereich »Ausfuhrverfahren Konventionelle Rüstungsgüter« ausschreibst mit dem Hinweis, »schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt« – können das dann auch Leute sein, die ihre Behinderung dem Gebrauch eben jener Güter verdanken?

Nicht ernst nehmen! War nur eine kleine Scherzfrage von Titanic

 Hui, Til Schweiger!

Ihre Ex-Freundin Svenja Holtmann, 26, wünscht Ihnen alles Gute für Ihre neue Beziehung mit Anne Wilk: »Ich freue mich für die beiden«, sagte sie der Zeitschrift Gala. Auch Ihre woanders lebende Ehefrau Dana wünscht Ihnen dazu nur das Beste. Schweiger! Wenn einen Ex-Ehefrauen und -Freundinnen zu neuen Beziehungen beglückwünschen, darf man das als zuverlässigen Hinweis dafür nehmen, daß sie froh sind, einen los zu sein.

So froh wäre auch gern: Titanic

 Du, »Bild online«,

hast wieder einmal eine neue Medizin-Serie gestartet und auf der Startseite erfuhren wir, daß gleich der erste Beitrag das wichtige Thema »Die 13 größten Gefahren für Ihr Gehirn« behandelte. Und da wagen wir jetzt mal die Diagnose, daß die 14. und allergrößte Gefahr für unser Gehirn in dem Artikel überhaupt nicht erwähnt wurde. Genau dieser Gefahr haben wir uns jedoch durch konsequentes Nichtdraufklicken erfolgreich entzogen. Womit die Therapie auch schon benannt wäre. Nichts zu danken, Rechnung folgt.

Deine Hirnchirurgen von der Titanic

 Fritz Jott Raddatz, alter Schlamper!

Deine neuen Tagebücher (»2002-2012«) haben uns schwer enttäuscht. Sonst kriegst Du pro Buchseite spielend zwei Schnitzer oder Verwechslungen unter. Aber hier? Fast nichts: Mit der Behauptung, Rodin (1840-1917) habe als Zeitgenosse Balzacs (1799-1850) gearbeitet, liegst Du gerade mal ein bis zwei Generationen daneben. Und wenn Du als früherer Chef der Tucholsky-Stiftung kundtust, Tucholsky habe zeitlebens nur Artikel geschrieben, unterschlägst Du lediglich unbedeutende Büchlein wie etwa »Rheinsberg« und »Schloß Gripsholm« – geschenkt.

Besser gefällt uns Deine Kolumne in der Welt, in der Du auf engstem Raum gleich drei Böcke schießt: Der Suhrkamp Verlag habe die Gesamtausgabe von Horkheimer herausgebracht (die tatsächlich bei S. Fischer erschien). Siegfried Unseld sei der Entdecker von Thomas Bernhard (den zuvor jedoch mindestens zwei andere Verleger entdeckt hatten). Und schließlich schreibst Du, »keiner der vier deutschsprachigen Literatur-Nobelpreisträger seit 1945« sei von Suhrkamp verlegt worden. Schön nur, daß es seit jenem Jahr genau sieben deutschsprachige Preisträger gab (Hesse, Nelly Sachs, Böll, Canetti, Grass, Jelinek, Herta Müller), von denen immerhin zwei (Hesse, Sachs) bei Suhrkamp ihr Gnadenbrot verfutterten.

Aus Tradition erfreut: Deine Fakten-Checker von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Traumdeutung

Neulich geträumt, ich wäre zum Tode durch das Fallbeil verurteilt worden. Ich war an Händen und Füßen gefesselt. Der Henker war ein Jugendlicher mit ironischem Vollbart und Nikolausmütze. Er spannte mich in die rund ausgesägte Kopf-Vorrichtung, nahm den Strick, der die tödliche Klinge auf meinen Nacken niedersausen lassen sollte, in die Hand und wollte gerade daran ziehen, als ich schrie: »Ich bin unschuldig!« Emotionslos sah er mich durch seinen hinterlistigen Bart an und sagte: »Hey Mann, chill mal dein Leben, hey hey.«

Moses Wolff

 Tathergang

Den Eifersuchtsdialog zwischen Oscar Pistorius und seiner untreuen (und Sekunden später toten) Freundin kann ich mir nur so vorstellen, daß er sie fragte: »Was hat der andere, was ich nicht habe?«

Uwe Wittstock

 Aufbauhilfe

Wenn mich am Telefon ein Mitarbeiter meines Telefonanbieters nach meinem Kundenkennwort fragt, tue ich erst immer so, als würde ich angestrengt überlegen, und sage es nach einer Pause dann auf. Und weil die Antwort immer ein ermunterndes »Ja, das ist richtig!« ist, rufe ich dort jetzt immer an, wenn ich persönliche Bestätigung brauche.

Jan Martin Weyers

 Annehmen, wie sie sind

Skypen mit meinen Eltern verläuft in aller Regel so: Mein Vater schaltet die Webcam ein, die ein gröberes Bild zeigt als jedes Al-Qaida-Video. Er ist saisonunabhängig mit weißem Feinripp bekleidet und fragt ebenso saisonunabhängig, ob das Adria-Tief inzwischen bei mir angekommen sei. Meine Mutter steckt nach ein paar Minuten den Kopf halb ins Bild, um mir herzliche Grüße von völlig unbekannten Menschen auszurichten und zu versichern, daß sich ein Kuchen im Ofen befinde. Währenddessen hat mein Vater die Lust verloren und verabschiedet sich unabhängig von der Tageszeit in eine gute Nacht. Ich glaube, sie ertragen diese Art der Kommunikation genausowenig wie ich.

Regina Pichler

 Städtepartnerschaften, die ich gern hergestellt sähe

Eisenach – Jerusalem (Witzerklärung: Das klingt so ähnlich wie dieses Spiel, wo man bei musikalischer Beschallung um Stühle herumrennt).

Torsten Gaitzsch