Inhalt der Printausgabe

 

In Deutschland fehlen Zehntausende bezahlbarer Krippenplätze, aber geraucht werden darf kaum, und Zigarettenwerbung ist sogar fast ganz verboten: drei Mißstände, die sich in Luft auflösen, sobald man Kindertagesstätten von beispielsweise Camel sponsern läßt – und Krippenplätze deshalb kostenlos anbieten kann! Viele hundert elterngerechte Handzettel und eine gleichlautende Anzeige in der Frankfurter Rundschau ließen das Telefon unserer neugegründeten »Kindertagesstätte Tabakkrümel« jedenfalls drei Tage lang durchbimmeln.

 

Frau Schargot

TITANIC Kindertagesstätte Tabakkrümel, Gsella, guten Tag.

Schargot (hektisch) Bis zu welchem Alter haben Sie Plätze? Wahrscheinlich Krippe und Kindergarten?

TITANIC Aber kein gewöhnlicher Kindergarten! Wir können die Plätze kostenlos anbieten, da wir von der Zigarettenindustrie gesponsert werden.

Schargot (nach kurzem Zögern) Solange Sie nicht die Werbung da drinnen aufhängen oder vor den Kindern dermaßen rauchen, ist das doch egal.

TITANIC Wir versuchen, das nicht zu tun. Es ist aber so: Ich bin selbst Raucher, zwei unserer Erzieherinnen sind Raucher; auf dem Spielplatz sollten die Erzieherinnen eigentlich nicht rauchen, aber das ist ja eine Sucht…

Schargot: Ich kenne das, ich bin eine ehemalige Raucherin.

TITANIC Woran man sieht, daß wir diesen Sponsor haben: Große Kamele stehen draußen auf dem Spielplatz, große Stoffkamele zum Reiten.

Schargot Sagen Sie mir, wer der Sponsor ist?

TITANIC. Camel, diese Kamele kennen Sie aus der Werbung. Vier riesige Stoffkamele stehen im Sandkasten, damit’s nicht wehtut, wenn man runterfällt.

Schargot Ich laß mir das mal durch den Kopf gehen.

TITANIC Hätten Sie denn etwas dagegen, falls wir uns einig werden, daß die Erzieherinnen vier Rauchpausen machen am Tag?

Schargot Nein, warum?

TITANIC Vier Pausen sind vereinbart mit dem Sponsor. Er hatte dann noch die Idee, daß wir die Abfalleimer im Kinderbereich gestalten wie Aschenbecher, daß die Kinder also oben draufdrücken können, dann senkt sich eine drehende Scheibe, und der Müll plumpst hinein. Das finden wir lustig, ohne daß es zu sehr an das Rauchen erinnert.

Schargot (einverstanden) Okay.

TITANIC Wir melden uns dann, wenn wir Terminabsprachen haben mit mehreren Eltern.

Schargot Genau. Danke!

 

Hurra, das erste Kind! Bei so schönen Abfalleimern lösen sich anfängliche Bedenken halt in Luft auf; aber apropos Luft:

 

 

Frau Mosic

Mosic (gehetzt) Ich habe eine Kind, zehn Monate alt. Ich arbeite, such ich eine Platz für meine Kleine!

TITANIC Unsere Plätze sind kostenlos, weil wir gesponsert werden von Camel, da gibt es zum Beispiel draußen diese Camel-Kamele…

Mosic Mir ist egal. Für meine Kleine ist gut, also mit Kinder, Erwachsene. Mit andere Kinder, das ist mir gut, weil ich muß arbeiten.

TITANIC Unsere drei Erzieherinnen sind recht starke Raucher. Natürlich würden wir darauf achten, daß die nicht vor den Kindern rauchen oder dann aus dem Raum gehen. Draußen darf dann geraucht werden, aber natürlich werden wir den Kindern keine Zigaretten anbieten.

Mosic Ich will da kommen! Wann kann ich kommen? Ich suche wie verrückt. Ich habe schon bei vielen Kinderkrippen versucht.

TITANIC Wir streben einen Raucherkinderanteil von 50 Prozent an. Rauchen Sie?

Mosic (stolz) Ich rauche Marlboro Light oder Rot, also beides.

TITANIC Ist Ihr Kind an Rauch also schon gewöhnt?

Mosic Nein, wenn meine Kleine ist in Wohnzimmer, ich geh in Küche rauche. Mein Mann rauchen auch zuhause, aber immer sozusage, wann die Kleine ist in Küche, mein Mann geht in Wohnzimmer rauche.

TITANIC Und wenn die Kleine dann ins Wohnzimmer kommt, haben Sie schon gelüftet…

Mosic Ja.

TITANIC Ich frage deswegen, weil es schon sein könnte, daß so ein bißchen Rauchluft im Kindergarten ist, wenn unsere Erzieherinnen einmal durch den Raum gehen. Aber das macht ihr wahrscheinlich auch gar nicht so viel aus.

Mosic Jaja. Ich warte Ihre Anruf und dann… Alles klar. Vielen Dank.

TITANIC Auf Wiederhören.

 

Das zweite Kind scheint im Sack! Vielleicht sollte unsere Krippe aber mit noch kindgerechteren Ideen aufwarten? Ja, das sollte sie:

 

Wenn der Krippenleiter seine Kunststückchen vorführt, flippen nicht nur die Kleinen aus

 

Herr Emmler

Emmler … und was kostet das Ganze?

TITANIC Im Moment noch 40 Euro im Monat. Wir möchten es aber kostenlos anbieten und gucken, daß Camel noch ein bißchen mehr Einfluß nehmen kann. Rauchen Sie denn?

Emmler Ich rauche auch!

TITANIC Und Ihre Frau wahrscheinlich auch.

Emmler Meine Frau auch. Ich meine, das ist schön. Die Firma Camel macht das ja sicherlich nicht umsonst. Aber das ist jetzt nicht das Thema. Ich würde mich über ein persönliches Gespräch mit Ihnen freuen.

TITANIC Haben Ihre Kinder denn irgendwelche Vorschädigungen in den Lungen?

Emmler Nein. Wir rauchen ja nicht in der Wohnung.

TITANIC Es ist also nicht so, daß Ihre Kinder schon mit einer Lungenschädigung kommen und wir dann eventuell dafür verantwortlich gemacht werden könnten?

Emmler Nee, überhaupt nicht.

TITANIC Und Sie hätten nichts dagegen, wenn wir ein großes Mobile aufhängen mit Schokoladenzigaretten, wo die Kinder auch gegenpusten können? Rauchen müssen sie nicht. So weit sind wir noch nicht!

Emmler (bestimmt) Das wär’s ja noch. Dann könnte ich das Gespräch gleich beenden!

TITANIC Das finde ich auch. Es gibt zwar die leichten Zigaretten, aber auch die sollen Kinder nicht…

Emmler Nein, um Gottes willen! Ich möchte mir das gerne mal anschauen und mich dann entscheiden, je nachdem natürlich auch, was es kosten soll.

TITANIC Es gibt unseren Rauchkreis, zu dem alle Neuinteressenten kommen. Da setzen sich alle Eltern im Kreis, wir rauchen zusammen und bereden die Formalitäten.

Emmler Alles klar.

TITANIC Wir kommen auch an preisgünstige Zigaretten ran, Stangen mit Schachtelpreisen unter zwei Euro…

Emmler Stangen zwei Euro?!

TITANIC Nein, pro Schachtel!

Emmler Das hört sich auch nicht schlecht an. Schlagen Sie mir einen Termin vor!

TITANIC Ich rufe Sie zurück.

Emmler Gut. Danke und tschüß!

 

Kostenlose Schokozigaretten für die Eltern, verbilligte Markenzigaretten für die Kinder oder umgekehrt: wer kann da noch widerstehen? Leider Gottes eine zickige Frau Kirolka:

 

 

 

Frau Kirolka

Kirolka Wie hoch sind die monatlichen Zahlungen?

TITANIC Es ist kostenlos.

Kirolka Ach! Kostenlos!

TITANIC Weil wir halt ein Camel-Kindergarten sind, daher der Name Tabakkrümel. Unsere Erzieherinnen rauchen alle sehr stark. Wir haben ja früher alle bei Camel gearbeitet. Natürlich werden wir versuchen, daß nicht in den Kinderräumen geraucht wird. Und wenn es passiert, dann lüften wir anschließend. Können Ihre Kinder mit Rauch umgehen?

Kirolka (besorgt) Mein Sohn ist krank, der hat Bronchitis, und es darf überhaupt nicht geraucht werden.

TITANIC Würden Sie dann ein Attest mitbringen, daß klar ist, daß wir diese Bronchitis nicht zu verantworten haben?

Kirolka Jaja. Aber trotzdem: Es wird ja nicht geraucht vor den Kindern, oder? Kann ich mir die Kindertagesstätte ankucken?

TITANIC Gern. Eins noch: Wir wollen, wenn es zwischen den Kindern Konflikte gibt, einen Ritus einführen, daß die beteiligten Kinder sich hinsetzen, so nach Indianerart eine Spielpfeife in den Mund stecken und dann ein- und ausatmen, also so… (macht Lungenzüge)

Kirolka (empört) Na,das ist doch bescheuert. Ich rufe Sie dann noch mal an, oder Sie rufen mich noch mal an, ja?

TITANIC Genau.

 

Unverschämtheit. Soll die »Dame« sehen, wo sie ihre Öko-Bälger unterbringt! Bei uns jedenfalls nicht, denn der nächste Platz ist so gut wie vergeben:

 

Liebe zu Kindern und Engagement zeichnen das »Tabakkrümel«-Dreamteam aus

 

Herr Andromow

TITANIC Ihre Frau auch?

Andromow Ja.

TITANIC Dann kennen Ihre Kinder das Thema. Wir haben auf dem Spielplatz diese Camel-Kamele, grade werden Kuscheltiere produziert, die eine Zigarette im Maul haben…

Andromow (erfreut) Ich rauche auch Camel!

TITANIC Prima! Haben Ihre Kinder schon Husten ab und zu?

Andromow (pikiert) Meine Tochter raucht nicht. Ich rauche auch nicht gegen meine Tochter!

TITANIC Ich frage deswegen, weil in den Spielräumen schon ab und zu ein bißchen Rauch zu haben ist. Unsere sechs Erzieherinnen rauchen alle.

Andromow Wir rauchen auch, also das macht mir nix aus, wir bräuchten echt einen Platz!

TITANIC Wir haben draußen rauchfreie Räume, und die Kinder können mit den Schokoladenzigaretten spielen, die wir anbieten.

Andromow Schokoladenzigaretten ist gut. Und wann rufen Sie uns an?

TITANIC Ich rufe in den nächsten Tagen zurück. Wir machen eine Mittagspause, damit die Erzieherinnen auch einmal ein bißchen am Stück rauchen können, die sind recht süchtig. Da könnte es mal vorkommen, daß Eltern aushelfen müssen….

Andromow Ja, normal. Also, das hört sich doch alles gut an…

 

Nein, hört es sich nicht: Eltern, die nicht gegen ihre Tochter rauchen, eine Tochter, die nicht hustet – müßte man da nicht das Jugendamt verständigen? Packen wir das Übel aber lieber an der Wurzel:

 

 

 

Frau Mirokir

TITANIC Der Sponsor muß ja auch sein Geld wieder reinkriegen.

Mirokir Natürlich, das ist ja Reklame für ihn. Und daß die Kinder rauchende Erzieherinnen sehen… es gibt ja überall Raucher…

TITANIC Und dann sehen die Kinder, daß auch die Erzieherinnen ganz normale Menschen sind! Wären Sie denn bereit, mal auszuhelfen?

Mirokir Also ich arbeite zur Zeit nicht, ich habe vier Kinder und muß mich um Arbeit bemühen.

TITANIC Moment… wenn Sie ja eh rauchen: Können Sie sich vorstellen, im Kindergarten zu arbeiten?

Mirokir Aber…ich habe keine erzieherische Ausbildung!

TITANIC Na ja, was ist zu tun? Man muß mit Kindern gut umgehen, aber das kön…

Mirokir Ich bin Mutter von vier Kindern!

TITANIC Eben. Also das können wir dann ja mal erwägen… Was rauchen Sie eigentlich?

Mirokir Marlboro (lacht), aber wenn Sie mir ’n paar Zigaretteh umsonst anbieten…! (lacht immer weiter)

TITANIC Ja, das auch noch! Wir kriegen Zigaretten um ein Drittel reduziert; daß wir also gemeinsame Elternrauchabende machen, verschiedene Marken ausprobieren und schauen, ob wir nicht evtl. auf Camel wechseln.

Mirokir Wie gesagt, leider habe ich also keine Ausbildung!

TITANIC Zwei unserer Erzieherinnen haben auch keine, aber ebenfalls Kinder ähm… gehabt. Und wenn Sie dann auf Camel umsteigen…

Mirokir (lacht) Jaja, kein Problem, das könnt ich machen!

TITANIC Gut. Dann melden wir uns.

 

Unbescholtene Mütter, die als Erzieherinnen arbeiten würden, nur damit ihr Kind einen Kippenplatz bekommt – schlimm und noch mal schlimm! Trostreich immerhin, daß es trotzdem noch viel zu lachen gibt:

»Drei und drei sind sechs, hexhex.« – So macht Zählenlernen Spaß!

 

Frau Gizdüm

TITANIC… also Camel sponsort uns und…

Gizdüm (lacht) Also daher der Name, der wunderte mich schon ein bißchen! (lacht)

TITANIC Rauchen Sie auch?

Gizdüm Ja, leider, hahaha!

TITANIC Ihr Mann auch?

Gizdüm (bestens gelaunt) Ja, hahaha!

TITANIC (läßt sich anstecken) Ihr Kind aber nicht, hehehe!

Gizdüm Nein, hahaha! (beide lachen sich kaputt)

TITANIC Wir wollen nämlich ungern rauchende Kinder aufnehmen, also soweit geht die Liebe nicht, hahaha!!

Gizdüm Hahaha!

TITANIC (beruhigt sich wieder) Haben Sie vielleicht noch eigene Ideen, wie das Thema Rauchen noch präsenter werden könnte?

Gizdüm Das müßte ich mir mal durch den Kopf gehen lassen… obwohl… ob man das Thema jetzt gegenüber den Kinder sooo präsent machen sollte, weiß ich auch nicht so wirklich. Mein Kleiner ist zwei, der versteht das sowieso noch nicht; aber wenn das jetzt ständig da ist – ob das dann nicht doch zum Rauchen animiert?

TITANIC Der Sponsor gibt das Geld ja nicht umsonst. Er möchte sich schon die zukünftigen Raucher heranzüchten. Natürlich kann dann später jedes Kind entscheiden, aber verteufeln wollen wir das Thema halt nicht…

Gizdüm (einverstanden) Das müßt ich mir dann noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen, aber mir fällt da bestimmt noch was ein!

TITANIC Wären Sie denn auch bereit auszuhelfen? Drei unserer Erzieherinnen müssen regelmäßig an die Lungenmaschine.

Gizdüm Grundsätzlich ja; ab 1.4. gehe ich wieder arbeiten, aber wenn ich dann mal Zeit hab, würde ich auch das tun.

TITANIC Und wenn Sie eh rauchen, werden Sie ja auch nicht so geschädigt vom Rauch der anderen Erzieherinnen. Wir planen auch den Anbau eines Nichtraucherbalkons…

Gizdüm Ja, hehe! – Wie hoch sollen denn die Kosten sein?

TITANIC Unser Ziel ist: kostenlos, so daß Sie das Geld gleich wieder in Zigaretten stecken könnten, hehehe!

Gizdüm Hahaha! Dann wird man ja noch mehr animiert, hahaha! Alles klar, Sie melden sich, tschüß!

 

Die Kita füllt sich, die Frauen sind begeistert, ihre Kinder so gut wie angemeldet – aber wollen wir eigentlich jeden hergelaufenen Notfall nehmen? Nein, das wollen wir nicht. Wir verlangen Gegenleistungen:

 

Herr Daume

TITANIC Rauchen Sie denn selbst?

Herr Daume (stolz) Wir sind eine Nichtraucherfamilie.

TITANIC Das ist ein Problem, weil vom Sponsor gewollt ist, daß etwa

die Hälfte der Eltern raucht. Wären Sie bereit, mit dem Rauchen anzufangen?

Daume Eigentlich weniger. Ich rauche ab und zu mal; wenn ich etwas trinke, dann ist eine rauchen nicht verkehrt. Aber nicht jeden Tag.

TITANIC Wieviel rauchen Sie denn in der Woche?

Daume Einmal die Woche, wenn ich auch etwas trinke vielleicht.

TITANIC Ich erkläre Ihnen noch mal die Idee dieses Kindergartens. Die Plätze sollen billiger werden, dafür soll aber das Thema Rauchen schon durchgespielt werden. Nur darum können wir die Kosten ja so reduzieren. Die sechs Erzieherinnen rauchen alle, es gibt aber draußen Nichtraucherecken…

Daume Ich arbeite selber in der Gastronomie, in einer Bowlingbahn, da wird auch geraucht.

TITANIC Und Sie möchten nicht anfangen? Sagen wir so drei bis fünf Zigaretten am Tag?

Daume Ich hab öfters mal versucht anzufangen, aber das ist nicht mein Ding.

TITANIC Auch die leichten nicht?

Daume Nee. Also, ich paffe eine an, und dann vergesse ich sie im Aschenbecher. Meine Frau raucht eigentlich. Aber das Problem ist, ich bin getrennt von meiner Frau.

TITANIC Aber es wäre fürs Erscheinungsbild gut, wenn Sie zusammen kommen könnten und dann vielleicht beide rauchen, während wir das Aufnahmegespräch haben.

Daume Da seh ich kein Problem.

TITANIC Das wäre schon wichtig. Der Sponsor guckt ab und zu rein, und wenn dann von zwanzig Eltern nur zwei rauchen, ist er vielleicht nicht mehr so willig zu bezahlen. Im Moment ist das Ziel, daß es kostenlos sein soll.

Daume Wahnsinn!

TITANIC Allerdings nur dann, wenn der Sponsor auf seine Kosten kommt. Wenn wir dann den Aufnahmeantrag ausfüllen und Ihre Frau ankreuzen kann, daß sie so zehn bis zwanzig Zigaretten pro Tag raucht… Welche Marke raucht Ihre Frau?

Daume Marlboro. Kann ich einfach mal vorbeikommen?

TITANIC Ich rufe Sie noch mal an. Und wie gesagt: Bitten Sie Ihre Frau, die Zigaretten mitzubringen. Wir reden dann noch über die Marke, vielleicht ist ein Markentausch möglich.

Daume Okay!

 

Seltsam: Kaum bekommt unsere Kundschaft Profil, wissen auch die neuen Anrufer/innen haargenau, was wir von ihnen zu Recht erwarten, nämlich u.a. ein engagiertes Rauchverhalten!

 

 

 

 

Herr Wosch

Wosch (erstaunt) Die Erzieherinnen rauchen auch selbst?

TITANIC Ja, die rauchen alle recht stark. Das Büro ist gleichzeitig das Raucherzimmer des Kindergartens, aber draußen…

Wosch Das ist ja schon sehr ungewöhnlich, sag ich mal.

TITANIC Ja. Die drei Spielgruppen heißen übrigens Leicht, Stark und Silver.

Wosch Ja gut. Aber jetzt sagten Sie, die Plätze seien verhältnismäßig günstig. Was heißt denn das?

TITANIC Wir drängen Camel, ein bißchen mehr zu zahlen, so daß wir kostenlos anbieten können. Hat Ihr Kind zuhause mit Rauch Kontakt?

Wosch Es ist so, daß wir z.B. auf der Toilette oder auf dem Flur rauchen. Aber den Geruch kennt er sicherlich.

TITANIC Das ist schön, denn die Erzieherinnen haben natürlich auch ein bißchen Rauchgeruch an sich, und wenn Ihr Kind die dann ablehnen würde, nur weil sie gerade ein paar Zigaretten geraucht haben in der Pause, wäre das ja problematisch. Rauchen Sie denn mehr als Ihre Frau?

Wosch Ein Päckchen am Tag. Meine Frau raucht so zwei Zigaretten am Tag.

TITANIC Unser Sponsor möchte, daß beide Eltern täglich insgesamt 30 Zigaretten rauchen sollten. Damit die Kinder sich an den Anblick gewöhnen.

Wosch Sie meinen jetzt in der Wohnung.

TITANIC Genau. Damit die Kinder nicht überrascht sind vom Anblick der Erzieherinnen…

Wosch (lässig) Wie gesagt, ich kompensiere das, was meine Frau weniger raucht. Sie hat dieses Pensum, zehn wäre da wohl ein bißchen viel.

TITANIC Auch wenn sie die leichten nimmt?

Wosch Ich würde das natürlich noch einmal mit meiner Frau besprechen wollen, dieses Konzept, ob wir da einen Mittelweg finden oder…

TITANIC Wie könnte der Mittelweg denn aussehen?

Wosch Ja, daß sie ihr Rauchverhalten beibehält, aber im Prinzip auch nichts dagegen hätte, wenn dieser Kontakt so dann da wäre. Das wirkt zwar im ersten Moment etwas schockierend, weil man das, wenn man einen Kindergartenplatz sucht, so nicht erwartet.

TITANIC Die Eltern kennen bisher konfessionelle und öffentliche Kindergärten, aber Raucherkindergärten sind noch nicht so bekannt.

Wosch (engagiert) Wobei ja die Tendenz in der Gesellschaft genau eine umgekehrte ist!

TITANIC Dem möchten wir entgegenwirken. Es schmeckt einfach zu gut in bestimmten Lebenslagen!

Wosch Sonst würde man es ja auch nicht machen!

TITANIC Gut. Dann melden wir uns wieder.

 

Frau Bartel

TITANIC … müßten wir also 50% rauchende Eltern haben. Rauchen Sie?

Bartel Äh, ich nicht, aber mein Mann.

TITANIC Camel?

Bartel (drängt) Nö, er raucht Stix, weil die billiger sind. Haben Sie einen Platz oder nicht? Weil, mein Kleiner hat Bronchitis, das ist schon gut, wenn die Krippe in der Nähe ist.

TITANIC Dann ist Ihr Kind also schon ein bißchen vorgeschädigt?

Bartel Wie?

TITANIC Ist Ihr Kind lungenkrank?

Bartel Der Große nicht. Der Kleine.

TITANIC Das ist das Problem. Da könnten die Eltern klagen, wenn die Kinder nach dem Kindergartenbesuch noch mehr husten; denn ab und zu ist schon Rauch in den Spielräumen.

Bartel (gelangweilt) Ja.

TITANIC Weil, ab und zu rauchen unsere Erzieherinnen auch drinnen.

Bartel (total gelangweilt) Ja.

TITANIC Was ja nicht so schön ist.

Bartel Ja. – (wacht auf) Und bei Ihnen kann man dann also auch Zigaretten kaufen? Wieviel kostet dann so eine Stange oder Packung?

TITANIC Wir bieten 10er-Stangen für 20 Euro an, das ist wirklich günstig.

Bartel 20 Euro eine Stange? Wenn Sie einen Platz freihaben…

TITANIC Wenn das mit dem Sponsoring klappt, haben wir demnächst auch Puppen, da kann man auf den Bauch drücken, und dann kommt Rauch aus dem Mund. Natürlich kein Zigar…

Bartel (belustigt) Das hört sich ganz schön an! Haben Sie auch Parkplätze?

TITANIC Da versuchen wir, Marlboro zu gewinnen.

Bartel Ja. (eine Männerstimme im Hintergrund) Und wegen Zigarettenkaufen, fragt mein Mann jetzt. Wie ist das?

TITANIC Das geht erst, wenn Ihr Kind angemeldet ist.

Bartel (enttäuscht) Ach so.

TITANIC Vielleicht können Sie dann auch mit eigenen Ideen kommen, wie man das Thema rauchen noch präsenter machen kann im Kindergarten?

Bartel Gut! Dann rufen Sie also zurück, auf Wiedersehen!

 

Auf Wiedersehen! Und wozu brauchen wir eigentlich Sponsoren, wenn ein kleines Tabaklädchen in der Frankfurter Nordweststadt vermutlich zehnmal reicher macht? Die letzte Anruferin weiß es leider auch nicht:

 

 

Frau Czoban

Czoban Ich rauche nicht, nein.

TITANIC Wir suchen aber Eltern, die rauchen.

Czoban Bei uns raucht der Papa.

TITANIC Bei uns rauchen alle. Alle sechs Erzieherinnen sind Kettenraucherinnen, so wie ich auch. Wir haben auch diese Camel-Kamele im Garten…

Czoban (lacht ungläubig) Hahaha!?

TITANIC Und diese Abfalleimer in Aschenbecherform, die sind auch ganz lustig!

Czoban (lacht in sich hinein)

TITANIC Ich höre Sie lachen.

Czoban Ja, das ist ja ganz… merkwürdig… hehehe, das hab ich noch nie gehört, hihihi!

TITANIC (lacht mit) Jaja, hehe, so … so sind wir halt drauf, hehehe!

Czoban (lacht hemmungslos weiter)

TITANIC Und erst unsere Schokoladenzigarettenmobiles… Sie lachen ja immer noch! Die Gruppen heißen aber Leicht, Stark und Silver…

Czoban Hahahahahaha!

TITANIC Ja. Darf ich Sie zurückrufen?

Czoban (faßt sich) Ne, hm, ja, haha, das ist mir schon etwas suspekt… Auf Wiederhören!

 

Na sowas! Wahrscheinlich hat sie nicht einmal ein Kind. Wir aber haben alles, was wir wollten: ein Dutzend Kinder schon am ersten Tag, einen vermutlich hochzufriedenen Sponsor und den Nachweis, daß 95 Prozent aller Eltern ihre Kinder um so lieber in einen Raucherkindergarten geben, je billiger dort Zigaretten zu haben sind – ein Signal, das die von Rauchverboten faselnden Politiker sich auf der Zunge zergehen lassen sollten!

 

Thomas Gsella

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Briefe an die Leser

 Yeaahheeahheeaah, H. P. Baxxter!

Yeaahheeahheeaah, H. P. Baxxter!

Sie kritisieren, dass heutiger Musik der Tiefgang fehle: »Das geht rein und wieder raus. Man hört was, und dann ist es wieder weg.«

Ja, und? Ist doch prima! Wir alten Hitparadenhasen würden uns ein Ohr ausreißen, wenn wir damit Ihre tiefgründigen Kompositionen endlich mal aus dem Kopf bekommen würden!

Always hardcore: Titanic

 Sehr geehrte Anja Delastik!

Sie haben für das Leitmedium Gmx.de eine Kolumne verfasst, und zwar zu dem Thema: »Warum man nicht zu allem eine Meinung haben muss.« Womit Sie sich eine Aufnahme in die Hall of Fame der Meta-Ironie mehr als verdient haben.

Meint: Titanic

 Guten Appetit, Christian Lindner!

Sie wurden von den deutschen Innungsbäckern zum »Brotbotschafter 2019« gewählt – völlig zu Recht! Schließlich setzen Sie sich innig dafür ein, dass Menschen am besten gleich mehrere Brotjobs verrichten, um ihr täglich Brot zu verdienen.

Freut sich schon auf die Sorte »Lindner-Knusperle, ultrahart«: Titanic

 Was genau hast Du vor, Fuzetea,

wenn Du uns per Werbung anbietest: »Eistee, wie Du ihn noch nie probiert hast«? Wir jedenfalls bestehen darauf, falls die zuckerklebrige Plörre schon in uns hinein muss, sie wie eh und je oral zu probieren.

Die anderen Methoden überlassen wir den Perversen Deiner Werbeabteilung. Titanic

 Sie, Bernd Irrgang (73),

sind nicht nur Vorsitzender des Bundes der Fußgänger (!), sondern laut »Welt« auch verärgert. Nun sind wir es gewohnt, dass Menschen Ihrer Alterskohorte im Prinzip ständig verärgert sind, schließlich haben sie ja sonst nichts mehr zu tun. Konkret machen Sie »sich Sorgen um die Zukunft des Gehwegs«.

Das ist ja allerhand! Wer, wenn schon nicht der Russe, ist aber der böse Feind, der dem Gehweg an den Kragen und Sie und Ihresgleichen daran hindern will, quer gegen jegliche Richtung vom Orthopädie-Fachgeschäft zum auf dem Radweg parkenden SUV zu torkeln?

Genau: Die Radfahrer sind’s, die, so haben Sie sorgfältig nachgerechnet, »90 Prozent der Regeln ignorieren«.

Nun, solange sie die eine Regel (von den vielen hundert oder tausend) befolgen, nämlich niemals rückwärts einparkend einen spielenden Greis zu Tode zu erschrecken – solange ist die friedliche Koexistenz im Biotop öffentlicher Fortbewegungsraum doch gesichert, oder?

Geht selten irre: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Anrüchig

Ob es wirklich etwas nützte, als neulich die notleidenden deutschen Käsereien an die Bundesregierung einen offenen Brie schickten?

Theobald Fuchs

 Auge um Auge

Jahrelang habe ich online Ballerspiele gezockt. Dabei gab es nicht Besseres, als aus einem Feuergefecht knapp als Sieger hervorzugehen. Nach etlichen Stunden des Zockens langweilen mich Ballerspiele mittlerweile. Um weiterhin den Kick zu bekommen, habe ich stattdessen angefangen, Gesellschaftsspiele zu spielen. Das Leid in den Augen des Gegenübers zu sehen, während man ihm alles nimmt, das können Computerspiele einfach nicht bieten.

Karl Franz

 Die Not des Genies

Manche Menschen sind mit so vielen Talenten gesegnet, sie bräuchten eigentlich zwei, drei oder mehr Leben, um genügend Zeit für die Ausgestaltung all ihrer Ideen zu haben. Die Fülle meiner Veranlagungen ist sogar derart üppig – nicht einmal die hundertfache Lebensdauer würde mir genügen! So betrachte ich mich nicht nur als leidlich begnadeten Maler, Dichter und Quatschkopf, vor allem glänze ich im Nichtstun, Prokrastinieren, Abbrechen, Vertrösten, Zeitvergeuden, Faulenzen, Durchlavieren, Verkalkulieren, Neubeginnen, Hinhalten, Ablenkenlassen, Verzögern … Bedauerlich an dieser Multibegabung ist – wie bei Leonardo da Vinci oder Robert Gernhardt, so auch bei mir –, dass keine der zahlreichen Fähigkeiten zu voller Blüte gelangt, auf keinem Gebiet Spitzenleistungen erzielt werden, das Werk insgesamt fragmentarisch bleibt. Und zu allem Übel stehen verschiedene Aufgaben sich gegenseitig im Weg. Heute z.B. weiß ich schon wieder nicht, was ich zuerst vor mir herschieben soll, und schreibe zur Entschlussvermeidung diesen Text. Auf diese Weise schaffe ich wieder mal nicht gar nichts!

Valentin Witt

 Mützenwetter

Die kompetente, sonst sehr nette und gesprächige Friseurin, die mir meine Haare schneidet, schlug mir heute einen neuen Schnitt vor. Ich antwortete scherzeshalber: »Ja okay, im Moment ist ja eh Mützenwetter.« Darauf schwiegen wir uns 15 lange Minuten an, während sie mir böse dreinschauend die Haare schnitt.

Till Dejon

 Also wirklich

Man kann sich als Diktator für sein grausames Regime doch nicht mit den Regisseuren entschuldigen, die tolle Dokus darüber machen.

Teja Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 12.06.:

    Das "Kaput"-Magazin hat Tim Wolff interviewt.

  • 11.06.:

    Christian Y. Schmidt im WDR über die wirtschaftliche Entwicklung in China.

  • 04.06.:

    In der Taz schreibt Fabian Lichter über krumme Kinder und fragwürdige Erziehungsratschläge.

  • 29.05.:

    SZ, BR24.de und die "Frankenpost" berichten über eine Sonderausstellung mit TITANIC-Zeichnungen im Münchner Valentin-Musäum.

  • 25.05.:

    Mark-Stefan Tietze hetzt in der Taz gegen Europabefürworter und -gegner gleichermaßen.

Titanic unterwegs
17.06.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Feiertagsrevival
23.06.2019 München, Vereinsheim Katharina Greve
25.06.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
27.06.2019 Kassel, CARICATURA-Bar Moritz Hürtgen und Leo Riegel