Inhalt der Printausgabe

DIE ASYLANTEN KOMMEN

Zeichnung: Hilke Raddatz

Feuchtfröhliche Antworten auf brennende Fragen von Eilert/Gernhardt/Knorr

Zehntausende von fremden Menschen strömen in den letzten Jahren verstärkt in unsere Bundesrepublik. Was wollen diese Leute von uns und bei uns, und was können wir tun, um ihren Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten?

Sind wir nicht im Grunde auch Asylanten?

Ja wir alle sind es. Wir sind nur zu Gast auf dieser Erde, wo der HERR uns zeitweiliges Asyl gewährt in seiner Güte. Doch diese göttliche Ordnung wird nun gestört: Pakistani, Inder, Ceylonesen, Eritreer, Vietnamesen, Chilenen, Koreaner strömen asylheischend in unser Land. Und wenn der schon erwähnte HERR das gewollt hätte, so würde er sie doch gleich in der Bundesrepublik angesiedelt haben. Das hat er aber nicht.

Warum wollen diese Menschen ausgerechnet zu uns?

Nur weil wir uns die „freie“ Welt nennen. Da sieht man, was ein einziges unbedachtes Wort für Schaden anrichten kann. Wir hätten uns doch auch die „nicht für alle freie“ Welt nennen können.

Zumal der Begriff es ohnehin viel besser trifft.

Was haben die Asylanten also hier zu suchen?

Nun, der Asylant trachtet zunächst und vor allem, durch die Maschen in unser soziales Netz zu schlüpfen. Nicht übertriebenes Mißtrauen läßt uns das vermuten – nein, den besten Beweis hat der Asylant doch mit seinem Kommen selbst geliefert. Denn unser liberales Asylrecht, auf das wir stolz sind, gibt es nun seit mehr als 30 Jahren. Doch niemand schritt durch das Tor, welches die Väter unseres Grundgesetzes damals so weit aufstießen. Im Gegenteil: Der Asylant saß in der gemütlichen Hütte im malerischen Heimatslum und wartete zu. Aber jetzt, da wir es uns durch die liebevolle Aufbauarbeit dreier Jahrzehnte eben ein wenig nett eingerichtet haben in unserer Bundesrepublik, jetzt ist er plötzlich massenhaft da. Das gibt uns zu denken.

Was ist so ein Asylant überhaupt für ein Mensch?

Der Asylant ist einer, der ganz ohne Einladung in unser Land kommt. Damit tut er etwas, das eigentlich dem zahlungskräftigen Touristen vorbehalten ist. Und er tut mehr, als jeder Tourist sich trauen würde: Er beginnt hier zu arbeiten. Er versucht es zumindest.

Wird der Asylant damit zum Gastarbeiter?

Nein, denn den gewöhnlichen Gastarbeiter haben ja wir selbst ins Land geholt. Führende Vertreter unserer Wirtschaft haben sich persönlich auf den Balkan bemüht und sich dort die stämmigsten Türken ausgesucht. Den gewöhnlichen Gastarbeiter hat also die reine Geldgier zu uns getrieben. Das verstehen wir und billigen es auch, denn diese Haltung ist leicht zu verachten. Jemand, der seine Heimat und seine ganze Kultur – so wenig das im Einzelfall auch sein mag – im Stich läßt nur schnöden Geldes wegen – und das ist auch nicht mal soviel –, darf doch wohl als moralisch minderwertig gelten.

Was aber treibt den Asylanten?

Die Beweggründe des Asylanten sind dunkel, wie zumeist auch er selbst. Viel ist von politischer Verfolgung die Rede. Was das bedeuten soll in jenen Ländern, aus denen er flieht, weiß so genau keiner. Sind es nicht eigentlich nur Stammesfehden und familiäre Zwistigkeiten? Dort unten wird doch schnell einmal das Kriegsbeil ausgegraben, nur weil etwa des Nachbarn Lieblingshuhn gekränkt wurde, worauf der Nachbar – aufbrausend, wie er von Natur aus ist – aufbraust und allsogleich dem Nächstbesten hinterher rennt. Und schon fühlt sich der Asylant verfolgt.

Gibt es denn überhaupt so etwas wie Politik in jenen Ländern?

Gewiß. Wenn man unter Politik versteht, daß seltsame Herren mit merkwürdigen Kopfbedeckungen und unaussprechlichen Namen sich gegenseitig das Recht bestreiten, sich in Regierungspalästen breit zu machen.

Aber warum flieht er dann überhaupt, der Asylant?

Das ist es ja eben. Er schafft es nicht, sich sein Sälchen im Regierungspalast zu sichern. Also sind es gerade die Unfähigsten, die Schlappschwänze und Hasenfüße, die zu uns kommen. Durchaus gebildete Menschen, daheim für die höchsten Ämter bestimmt, die nun hier bei uns Hamburger backen müssen. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: Helmut Kohl, der in Bombay eine winzige öltriefende Pizzeria betreiben müßte. Er wäre doch heillos überfordert, der arme Mann.

Aber ist der Asylant nicht auch noch schön?

Eben! Das macht die Sache doch noch schlimmer für uns. Wer kann denn ruhigen Gewissens mit ansehen, wie feingliedrige Pakistani unter schweren Zeitungspacken fast zusammenbrechen? Wem blutet nicht das Herz, wenn hochgewachsene, schmalschädelige Nubier, die mit dem trockenen Glanz ihrer Haut alle wie frischgewaschene Prinzen aussehen, plötzlich die letzte Drecksarbeit machen müssen? Wir leiden doppelt unter der Schönheit des Asylanten: moralisch und ästhetisch. Wir wollen ihm helfen – aber wie sollen wir?

Ist der Asylant wirklich nur hilfsbedürftig?

Nein, der Asylant ist auch sehr raffiniert. Er scheut nicht davor zurück, gegen unsere ästhetischen Bedenken deutsche Gerichte in Anspruch zu nehmen. Nicht nur, daß unsere deutschen Mitbürger damit im Austragen eigener Rechtshändel schwer behindert werden, nein, das dauert auch! Bis zu seiner endgültigen Heimreise – warum immer gleich von „Abschiebung“ sprechen? Wir schieben ihn doch nicht bis Pakistan, wie kämen wir denn dazu? Nein, er soll fliegen, doch der von ihm eingeschlagene Rechtsweg verzögert das um mehr als 18 Monate!

Was fangen wir bloß mit ihm an in der Zwischenzeit?

Wir müssen zumindest dafür sorgen, daß er sich bei uns wie zu Hause fühlt. Und das gewiß nicht, indem wir ihn in zivilisatorischen Annehmlichkeiten ersticken und ihm so einen Kulturschock versetzen, der ihn auf Dauer entwurzeln könnte. Nein, wir dürfen den Asylanten auf gar keinen Fall seinen gewohnten Lebensbedingungen entreißen, sondern müssen ihm die Möglichkeit geben, unter seinesgleichen zu bleiben. „Lager“ ist freilich ein häßliches Wort, und wir haben damit in der Vergangenheit auch nicht eben die besten Erfahrungen gemacht – „Slum“ ist ein viel schöneres Wort und viel leichter zu verwirklichen. Die Voraussetzungen sind schließlich gegeben: Viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Raum unter katastrophalen sanitären Bedingungen.

Wer dächte da nicht an die Türkenviertel unserer Großstädte?

Natürlich wird das anfangs gewisse Schwierigkeiten mit den Ureinwohnern geben – aber damit soll der Asylant gefälligst allein fertig werden. Wir können uns nicht um alles kümmern.

Ist es aber nicht gut und schön, wenn sich zwei Kulturen begegnen?

Sowieso. Das kann sogar sehr fruchtbar sein. Und unsere westliche Kultur hat der östlichen doch verschiedenes zu verdanken: die Currywurst, um mit einem ganz naheliegenden Beispiel zu beginnen, und … die Currywurst, wie gesagt, oder … die Currywurst jedenfalls. Wobei die Wurst im Grunde noch von uns stammt – aber wir wollen da nicht kleinlich sein: die Currywurst also.

Aber gibt es in der gesamten Menschheitsgeschichte auch nur ein Beispiel dafür, daß sich eine Kultur dadurch weiterentwickelt hätte, daß sie sich in das soziale Netz einer anderen lümmelt?

Nein, nein. Und wollen wir denn wirklich mit ansehen, wie solch ein sehniger Asylantenkörper sich im gemachten Bett unserer Sozialleistungen suhlt und Fett ansetzt und träge wird und immer träger? Wie soll er denn dann zu Hause noch seinen Verfolgern entkommen? Ach was, der Asylant muß fit bleiben.

Wer kann dem Asylanten dabei behilflich sein?

Unsere Ausländerbehörden können das natürlich. Und zwar ganz einfach, indem sie dem Asylanten nicht paradiesische Zustände vorgaukeln, die dann bei ihm zu Hause zerplatzen wie die Seifenblasen. Darum ist es so wichtig, daß unsere Beamten auf gar keinen Fall zu freundlich und zuvorkommend sind – aber wem sagen wir das.

Können wir nun das ganze Problem unseren Behörden überlassen?

O nein, denn wir leben in einer Demokratie, und das bedeutet, daß jeder von uns die Pflicht hat, sich darüber Gedanken zu machen, wie er an seinem Platze mithelfen kann, den Asylanten abzuhärten, auf daß die Enttäuschung der Heimkehr nicht zu schwer werde. Schwer genug wird sie bestimmt. Es fällt nicht einmal leicht, daran zu denken – aber es muß sein.

Doch wie verhalten wir uns in diesem scheußlichen Konflikt zwischen berechtigtem Mitleid und wohlverstandener Abgrenzung?

Wir verhalten uns richtig.

Der Wirt, der den Asylanten seines Lokals verweist, tut das, um ihn vor der Versuchung zu bewahren, durch Alkoholgenuß seine Götter zu beleidigen. Der Verkäufer, der den Asylanten nicht bedient, tut das, um ihm nicht auch noch das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

Und der Passant schließlich, der den Asylanten vom Bürgersteig schubst, wird wohl auch seine guten Gründe haben, das zu tun.

Hat das am Ende doch etwas mit Fremdenfeindlichkeit zu tun?

Ach wo. Mit Fremdenfeindlichkeit kann das gar nichts zu tun haben. Denn wenn wir Deutschen irgendwelche Fremden wirklich hassen, dann sieht das aber ganz anders aus. Das haben wir ja wohl hinreichend bewiesen.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 22.05.:

    Hans Traxler zum Neunzigsten gratulieren u.a. die "Frankfurter Rundschau"
    und das "Neue Deutschland". Der "Stern" zeigt Werke aus der Sonderausstellung im Frankfurter Caricatura-Museum, und für HR2 Kultur liest der Autor aus seinem aktuellen Kindheitserinnerungs-Buch.

  • 21.05.:

    Torsten Gaitzsch schreibt in der Taz über die schwindende Prozessierlaune der Deutschen.

  • 20.05.:

    Im "Neuen Deutschland": Stefan Gärtner über zwei aktuelle Fälle sogenannter Lyrik.

  • 20.05.:

    Ferda Ataman empfiehlt auf "Spiegel online", seine Stimme bei der Europawahl "einer sympathischen Kleinpartei" zu geben, Zwinkersmiley.

  • 20.05.:

    Martin Sonneborn, MdEP, beantwortet dem "Standard" Entscheidungsfragen.

Titanic unterwegs
24.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.