Inhalt der Printausgabe

DIE ASYLANTEN KOMMEN

Zeichnung: Hilke Raddatz

Feuchtfröhliche Antworten auf brennende Fragen von Eilert/Gernhardt/Knorr

Zehntausende von fremden Menschen strömen in den letzten Jahren verstärkt in unsere Bundesrepublik. Was wollen diese Leute von uns und bei uns, und was können wir tun, um ihren Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten?

Sind wir nicht im Grunde auch Asylanten?

Ja wir alle sind es. Wir sind nur zu Gast auf dieser Erde, wo der HERR uns zeitweiliges Asyl gewährt in seiner Güte. Doch diese göttliche Ordnung wird nun gestört: Pakistani, Inder, Ceylonesen, Eritreer, Vietnamesen, Chilenen, Koreaner strömen asylheischend in unser Land. Und wenn der schon erwähnte HERR das gewollt hätte, so würde er sie doch gleich in der Bundesrepublik angesiedelt haben. Das hat er aber nicht.

Warum wollen diese Menschen ausgerechnet zu uns?

Nur weil wir uns die „freie“ Welt nennen. Da sieht man, was ein einziges unbedachtes Wort für Schaden anrichten kann. Wir hätten uns doch auch die „nicht für alle freie“ Welt nennen können.

Zumal der Begriff es ohnehin viel besser trifft.

Was haben die Asylanten also hier zu suchen?

Nun, der Asylant trachtet zunächst und vor allem, durch die Maschen in unser soziales Netz zu schlüpfen. Nicht übertriebenes Mißtrauen läßt uns das vermuten – nein, den besten Beweis hat der Asylant doch mit seinem Kommen selbst geliefert. Denn unser liberales Asylrecht, auf das wir stolz sind, gibt es nun seit mehr als 30 Jahren. Doch niemand schritt durch das Tor, welches die Väter unseres Grundgesetzes damals so weit aufstießen. Im Gegenteil: Der Asylant saß in der gemütlichen Hütte im malerischen Heimatslum und wartete zu. Aber jetzt, da wir es uns durch die liebevolle Aufbauarbeit dreier Jahrzehnte eben ein wenig nett eingerichtet haben in unserer Bundesrepublik, jetzt ist er plötzlich massenhaft da. Das gibt uns zu denken.

Was ist so ein Asylant überhaupt für ein Mensch?

Der Asylant ist einer, der ganz ohne Einladung in unser Land kommt. Damit tut er etwas, das eigentlich dem zahlungskräftigen Touristen vorbehalten ist. Und er tut mehr, als jeder Tourist sich trauen würde: Er beginnt hier zu arbeiten. Er versucht es zumindest.

Wird der Asylant damit zum Gastarbeiter?

Nein, denn den gewöhnlichen Gastarbeiter haben ja wir selbst ins Land geholt. Führende Vertreter unserer Wirtschaft haben sich persönlich auf den Balkan bemüht und sich dort die stämmigsten Türken ausgesucht. Den gewöhnlichen Gastarbeiter hat also die reine Geldgier zu uns getrieben. Das verstehen wir und billigen es auch, denn diese Haltung ist leicht zu verachten. Jemand, der seine Heimat und seine ganze Kultur – so wenig das im Einzelfall auch sein mag – im Stich läßt nur schnöden Geldes wegen – und das ist auch nicht mal soviel –, darf doch wohl als moralisch minderwertig gelten.

Was aber treibt den Asylanten?

Die Beweggründe des Asylanten sind dunkel, wie zumeist auch er selbst. Viel ist von politischer Verfolgung die Rede. Was das bedeuten soll in jenen Ländern, aus denen er flieht, weiß so genau keiner. Sind es nicht eigentlich nur Stammesfehden und familiäre Zwistigkeiten? Dort unten wird doch schnell einmal das Kriegsbeil ausgegraben, nur weil etwa des Nachbarn Lieblingshuhn gekränkt wurde, worauf der Nachbar – aufbrausend, wie er von Natur aus ist – aufbraust und allsogleich dem Nächstbesten hinterher rennt. Und schon fühlt sich der Asylant verfolgt.

Gibt es denn überhaupt so etwas wie Politik in jenen Ländern?

Gewiß. Wenn man unter Politik versteht, daß seltsame Herren mit merkwürdigen Kopfbedeckungen und unaussprechlichen Namen sich gegenseitig das Recht bestreiten, sich in Regierungspalästen breit zu machen.

Aber warum flieht er dann überhaupt, der Asylant?

Das ist es ja eben. Er schafft es nicht, sich sein Sälchen im Regierungspalast zu sichern. Also sind es gerade die Unfähigsten, die Schlappschwänze und Hasenfüße, die zu uns kommen. Durchaus gebildete Menschen, daheim für die höchsten Ämter bestimmt, die nun hier bei uns Hamburger backen müssen. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor: Helmut Kohl, der in Bombay eine winzige öltriefende Pizzeria betreiben müßte. Er wäre doch heillos überfordert, der arme Mann.

Aber ist der Asylant nicht auch noch schön?

Eben! Das macht die Sache doch noch schlimmer für uns. Wer kann denn ruhigen Gewissens mit ansehen, wie feingliedrige Pakistani unter schweren Zeitungspacken fast zusammenbrechen? Wem blutet nicht das Herz, wenn hochgewachsene, schmalschädelige Nubier, die mit dem trockenen Glanz ihrer Haut alle wie frischgewaschene Prinzen aussehen, plötzlich die letzte Drecksarbeit machen müssen? Wir leiden doppelt unter der Schönheit des Asylanten: moralisch und ästhetisch. Wir wollen ihm helfen – aber wie sollen wir?

Ist der Asylant wirklich nur hilfsbedürftig?

Nein, der Asylant ist auch sehr raffiniert. Er scheut nicht davor zurück, gegen unsere ästhetischen Bedenken deutsche Gerichte in Anspruch zu nehmen. Nicht nur, daß unsere deutschen Mitbürger damit im Austragen eigener Rechtshändel schwer behindert werden, nein, das dauert auch! Bis zu seiner endgültigen Heimreise – warum immer gleich von „Abschiebung“ sprechen? Wir schieben ihn doch nicht bis Pakistan, wie kämen wir denn dazu? Nein, er soll fliegen, doch der von ihm eingeschlagene Rechtsweg verzögert das um mehr als 18 Monate!

Was fangen wir bloß mit ihm an in der Zwischenzeit?

Wir müssen zumindest dafür sorgen, daß er sich bei uns wie zu Hause fühlt. Und das gewiß nicht, indem wir ihn in zivilisatorischen Annehmlichkeiten ersticken und ihm so einen Kulturschock versetzen, der ihn auf Dauer entwurzeln könnte. Nein, wir dürfen den Asylanten auf gar keinen Fall seinen gewohnten Lebensbedingungen entreißen, sondern müssen ihm die Möglichkeit geben, unter seinesgleichen zu bleiben. „Lager“ ist freilich ein häßliches Wort, und wir haben damit in der Vergangenheit auch nicht eben die besten Erfahrungen gemacht – „Slum“ ist ein viel schöneres Wort und viel leichter zu verwirklichen. Die Voraussetzungen sind schließlich gegeben: Viel zu viele Menschen auf viel zu wenig Raum unter katastrophalen sanitären Bedingungen.

Wer dächte da nicht an die Türkenviertel unserer Großstädte?

Natürlich wird das anfangs gewisse Schwierigkeiten mit den Ureinwohnern geben – aber damit soll der Asylant gefälligst allein fertig werden. Wir können uns nicht um alles kümmern.

Ist es aber nicht gut und schön, wenn sich zwei Kulturen begegnen?

Sowieso. Das kann sogar sehr fruchtbar sein. Und unsere westliche Kultur hat der östlichen doch verschiedenes zu verdanken: die Currywurst, um mit einem ganz naheliegenden Beispiel zu beginnen, und … die Currywurst, wie gesagt, oder … die Currywurst jedenfalls. Wobei die Wurst im Grunde noch von uns stammt – aber wir wollen da nicht kleinlich sein: die Currywurst also.

Aber gibt es in der gesamten Menschheitsgeschichte auch nur ein Beispiel dafür, daß sich eine Kultur dadurch weiterentwickelt hätte, daß sie sich in das soziale Netz einer anderen lümmelt?

Nein, nein. Und wollen wir denn wirklich mit ansehen, wie solch ein sehniger Asylantenkörper sich im gemachten Bett unserer Sozialleistungen suhlt und Fett ansetzt und träge wird und immer träger? Wie soll er denn dann zu Hause noch seinen Verfolgern entkommen? Ach was, der Asylant muß fit bleiben.

Wer kann dem Asylanten dabei behilflich sein?

Unsere Ausländerbehörden können das natürlich. Und zwar ganz einfach, indem sie dem Asylanten nicht paradiesische Zustände vorgaukeln, die dann bei ihm zu Hause zerplatzen wie die Seifenblasen. Darum ist es so wichtig, daß unsere Beamten auf gar keinen Fall zu freundlich und zuvorkommend sind – aber wem sagen wir das.

Können wir nun das ganze Problem unseren Behörden überlassen?

O nein, denn wir leben in einer Demokratie, und das bedeutet, daß jeder von uns die Pflicht hat, sich darüber Gedanken zu machen, wie er an seinem Platze mithelfen kann, den Asylanten abzuhärten, auf daß die Enttäuschung der Heimkehr nicht zu schwer werde. Schwer genug wird sie bestimmt. Es fällt nicht einmal leicht, daran zu denken – aber es muß sein.

Doch wie verhalten wir uns in diesem scheußlichen Konflikt zwischen berechtigtem Mitleid und wohlverstandener Abgrenzung?

Wir verhalten uns richtig.

Der Wirt, der den Asylanten seines Lokals verweist, tut das, um ihn vor der Versuchung zu bewahren, durch Alkoholgenuß seine Götter zu beleidigen. Der Verkäufer, der den Asylanten nicht bedient, tut das, um ihm nicht auch noch das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen.

Und der Passant schließlich, der den Asylanten vom Bürgersteig schubst, wird wohl auch seine guten Gründe haben, das zu tun.

Hat das am Ende doch etwas mit Fremdenfeindlichkeit zu tun?

Ach wo. Mit Fremdenfeindlichkeit kann das gar nichts zu tun haben. Denn wenn wir Deutschen irgendwelche Fremden wirklich hassen, dann sieht das aber ganz anders aus. Das haben wir ja wohl hinreichend bewiesen.

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Briefe an die Leser

 Toller Service, »Manager Magazin«:

»Prokrastinations-Test: Sind Sie der König der Aufschieber?« Wir wollten uns natürlich sofort testen, aber leider war noch der Abwasch zu erledigen, und spazierengehen wollten wir ja auch, und endlich auf diese eine Mail antworten …

Aber morgen dann ganz sicher! Titanic

 Carlos Ghosn (Großkapital)!

Carlos Ghosn (Großkapital)!

Einst haben Sie aus Nissan, Renault und Mitsubishi ein internationales Bündnis geschmiedet. Seit November letzten Jahres sitzen Sie in Tokio in Untersuchungshaft; Sie sollen gegen Börsenauflagen verstoßen, Ihr Gehalt falsch ausgewiesen und private Verluste auf Nissan übertragen haben. Selbstverständlich wehren Sie sich gegen die Vorwürfe, wittern »Verrat« und die »Verschwörung« einer »Armee«, die Ihnen gegenüberstehe.

Nun wissen wir nicht, was an den Anklagepunkten dran ist, aber Herrgott, Ghosn, geht man allein nach Ihrem Äußeren, wundern wir uns, dass Ihnen nicht viel ärgere Untaten zur Last gelegt werden. Sie sehen aus wie jemand, der regelmäßig Dinge blafft wie »Ich hab genug gehört« und »Schafft ihn weg!«. Wie jemand, der mit einem Knopf unter der Schreibtischplatte eine Falltür öffnen kann. Jemand, der sich mit Blick aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers einen 60 Jahre alten Whisky einschenkt, den er seiner globusförmigen Hausbar entnommen hat, während einer seiner Konkurrenten gefesselt und geknebelt vor ihm kniet. Kurzum: Man würde Ihre Besetzung als Bond-Bösewicht wegen Klischee-Übererfüllung ablehnen. Von Ihrem spukhaften Nachnamen wollen wir gar nicht erst anfangen!

Heute mal oberflächlich: Titanic

 Schwach, Bundesagentur für Arbeit!

Da wurdest Du dafür kritisiert, dass Du eine Hartz-IV-Empfängerin zum Lösen veritabler Grundschulaufgaben gezwungen hast. Auf die Netzschelte wegen Anweisungen wie »Schreibe unter das Bild das passende Wort« hin knicktest Du sogleich ein: »Wir können gut verstehen, dass die Teilnehmenden dies kritisieren, und teilen diese Meinung auch.«

Dabei, Bundesagentur, schulst Du damit unserer pädagogischen Expertise nach diese am Arbeitsmarkt unentbehrlichen Fähigkeiten: 1. bedenkenlos Befehle ausführen, 2. stupide Jobs erledigen, 3. Hilflosigkeit ertragen wie ein Kind, 4. das Gutsherren-Du akzeptieren und 5., am wichtigsten, komplette Selbstaufgabe!

Regt sowieso eine Umbenennung in Bullshitjob-Agentur an: Titanic

 Jetzt mal im Ernst, MDR!

In einem Spielbericht hast Du behauptet, alle drei Tore seien »durch einen ruhenden Ball« gefallen. Muss sich der Ball nicht doch ein ganz klein wenig bewegen, damit ein Tor fallen kann?

Fragt in sich ruhend, den Toren beim Fallen zusehend: Titanic

 Huhu, »Welt«-Journalist Peter Praschl!

Ein Texteinstieg muss neugierig machen, packen, sonst wird der Rest nicht gelesen. Das gilt besonders für Bezahlinhalte, deren erster Absatz frei einsehbar ist, und so begannen Sie einen Artikel über Sharon Tate mit den Worten: »Nichts wirkt so belebend wie eine ermordete junge Frau. All diese Fantasien, die sie entfacht – was aus ihr noch hätte werden können.«

Nun lässt sich eine Paywall aber rein technisch schwer überwinden, wenn man beim ersten Satz direkt auf den Bildschirm kotzen muss. Denn abgesehen davon, dass junge Frauen es deutlich weniger erfrischend finden, ermordet zu werden, als Sie und jemand, der sich statt mit Limonade mit Femiziden erfrischt, eher in die Psychiatrie als in die Medien gehört, evoziert Ihr Ekelgeschwalle in uns das Bild, wie Ihnen beim Schreiben solcher Widerlichkeiten die Hose aufgeht, und gegen solch starken Brechreiz ist noch kein Kraut gewachsen.

Immerhin, Praschl, stellt sich, sollte Ihnen etwas zustoßen, nicht die Frage, was aus Ihnen noch hätte werden können. Klar wäre einfach: Es wird keine neuen Texte von Ihnen geben. Und diesen Gedanken findet sehr belebend: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Russtikal

Die einen nennen die klassische Technik, wenn einen beim Wandern das Unwetter überrascht, schlicht »nackter Oberkörper« – für mich jedoch ist das »die russische Regenjacke machen«.

Theobald Fuchs

 Das Urteil

Seit sich in unserem Kafka-Lektürekreis herumgesprochen hat, dass die Dohle auf tschechisch »kavka« heißt –was, nebenbei bemerkt, natürlich auch Franz Kafka bekannt war und Spuren in seinem Werk hinterlassen hat –, wird bei uns statt des Ausdrucks »kafkaesk« nur noch das Wort »dohlenartig« verwendet. Anfangs hat mich das ja durchaus amüsiert, aber jetzt, nach etlichen Monaten, wirkt das Ganze auf mich doch eher albern oder zwanghaft. Teilweise finde ich die Situation sogar regelrecht dohlenartig.

Andreas Maier

 Feindschaftspreis

Seit ich hier in Berlin wohne, hole ich mir bei meinem bevorzugten asiatischen Restaurant regelmäßig das einzige vegane Gericht. »6,90 Euro – für dich!« hieß es dort stets schmunzelnd vom Chefkellner. Letztes Mal überreichte mir erstmals eine andere Bedienung meine Bestellung: »Macht dann 5,90 Euro.«

Dominik Mauer

 Genialer Lifehack

Du bist gerade unterwegs und möchtest wissen, wie spät es ist? Dummerweise hast du zwar keine Uhr, dafür aber eine Sozialphobie im Gepäck, kannst also auch keinen Fremden auf der Straße fragen? Kein Problem! Suche einfach den nächsten Supermarkt auf. Wähle eine Tütensuppe aus (ich habe sehr gute Erfahrungen mit der »Frühlingsgemüsesuppe« gemacht), gehe zur Kasse und bezahle sie. Tadaa! Auf dem Bon findest du die Uhrzeit. Auf die Sekunde genau.

Katharina Greve

 Verpasste Gelegenheiten

»Rückblickend hätte ich schon einiges anders gemacht«, sagt die Mittzwanzigerin am Nebentisch. »Zum Beispiel hätte ich mit meinem Freund damals eigentlich gern mehr Zeit verbracht. Dann hätten wir uns auch viel früher getrennt.«

Tilman Birr

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
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Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
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20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Titanic unterwegs
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26.03.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
26.03.2019 Münster, Aula am Aasee Martin Sonneborn
27.03.2019 Lingen, Centralkino Max Goldt