Vom Fachmann für Kenner | Juli 2018


Flirten mit System

Ich laufe jetzt nur noch unrasiert, übernächtigt und mit Schnapsfahne herum. Die Frauen sollen denken, ich sei erfolgreicher Chirurg.

Ringo Trutschke

Porträtschreiber

Ich habe ein neues, wunderschönes, aber auch gefährliches Hobby. Ich setze mich auf die Straße und biete an, das Gesicht von Menschen in einem kleinen Text zu beschreiben. Leider scheint es vielen Menschen leichterzufallen, eine Zeichnung ihrer mies geformten Visage zu ertragen als eine Beschreibung wie »heimtückisch schielende Augen einer mir nicht bekannten Farbe sitzen nervös glotzend über einer delligen Rübennase, die dem reizlosen Gesamteindruck etwas liebenswert Humoristisches verleiht …«.

David Zauner

Eine kleine Saugmusik

Die Manöver meines Staubsaugerroboters sind heute wieder so umständlich und bar jeder Logik. Ich bereue es so sehr, ihm keine klassische Musik vorgespielt zu haben, als er sich noch in der Originalverpackung befand.

Luise Braun

Puffregel 68

Wer zweimal mit derselben pennt, zahlt doppelt im Etablissement.

Daniel Sibbe

XXL

Seit der gestrigen Filmfest-Eröffnungsgala verstehe ich endlich die Vorliebe der Kulturschaffenden für grotesk überdimensionierte Schals: Zusätzlich zu ihrer Funktion als intellektuelles Distinktionsmerkmal sind sie ideal, um auf einen Schlag – und nach guter deutscher Tradition – Dutzende Sitze im Theater- bzw. Kinosaal zu »reservieren«.

Fabio Kühnemuth

Paradox rocks

Auf meiner langjährigen Suche nach dem perfekten Widerspruch, dem ultimativen Paradoxon, wurde ich endlich fündig, als ich in einem namhaften Musikgeschäft zufällig folgenden Titel auf einer CD las: The Very Best of SCORPIONS.

Thorsten Mausehund

Wenn das Erscheinen

in ungezwungener Garderobe verlangt wird, handelt es sich dann eigentlich noch um ungezwungene Garderobe?

Chris Scholz

Späte Erkenntnis

Da musste Dita den Kopf ihres Mannes erst in zwei Teile spalten, um sich einzugestehen, allabendlich neben einer Kokosnuss eingeschlafen zu sein.

Teja Fischer

Der Grenzgänger

Immer, wenn er sich selbst fühlen wollte, rieb er sich alle Schleimhäute, die er an seinem Körper finden konnte, mit einer frisch aufgeschnittenen Chili ein.

Konstantin Hitscher

Der Rauchmelder

Unangenehm: Die zwei Jahre, die man nach der Geburt des Babys braucht, bis man endlich einen Rauchmelder für das Kinderzimmer kauft. Horror: Die Zeit danach, in der die noch ungeöffnete Rauchmelderschachtel täglich für schlechtes Gewissen sorgt. Erlösend: Wenn das Kind kurz darauf verkündet, jetzt könne man den Rauchmelder auch nicht mehr anbringen, schließlich würde es schon seit Monaten in seinem Jugendzimmer rauchen.

Felix Scharlau

Gehaltvolle Gespräche

Unterhalte mich seit neuestem mit Sahne, da sie als schlagfertig angepriesen wird.

Emil Kaminski

Von gestern

Gegen die fast völlige Abwesenheit von Frauen bei »Sketch History« (ZDF) kann man nichts sagen. Schließlich gab es in der Vergangenheit kaum Frauen.

Miriam Wurster

Guter Trip

Auch bei der Arbeit immer mal die Beine hochlegen, denn wenn die Füße Urlaub haben, verreist der ganze Mensch.

Dominik Wachsmann

Wirklich jede Sache

hat zwei Seiten: Der Vorteil eines ordentlichen Atomkriegs wäre zum Beispiel, dass es danach endgültig keine Atomwaffen mehr gäbe.

Theobald Fuchs

Bei der Firmenfeier

»Musst du Insulin spritzen?«
»Nee, das is ’ne E-Zigarette.«

Julia Mateus

Ihr Geld kann mehr

Immer wenn ich das Wort Thesaurierung lese, stelle ich mir vor, wie meine Aktienpakete sich in riesige Saurier verwandeln und Bankangestellte in Stücke reißen. Leider sind Geldgeschäfte nicht so spannend, wie sie klingen. Auch der versprochene Dachs im Keller blieb bisher aus.

Tobias Speckin

Frage an die Wissenschaft

Sind Bahnhofsbuchhandlungen, die nicht das Gesamtwerk von Paulo Coelho auf Lager haben, eigentlich richtige Bahnhofsbuchhandlungen?

Karl Franz

Landlust

Während ich mich noch über den Zeitverlust ärgere, den das notgedrungene Ausweichen auf den Schienenersatzverkehr und die damit verbundene Tingelei über die Dörfer mit sich bringen, verdeutlicht mir das Gespräch zweier Mitreisender immerhin bisher noch unbekannte Vorteile des Stadtlebens: »Guck dir das hier mal an, wie trostlos!« – »Ja, hier haste doch höchstens zwei Matches bei Tinder!«

Matthias Stangel

Kapitalismus, verpiss dich!

Einkaufen gehen, wenn man schon seit einer halben Stunde dringend mal pinkeln muss. Dann kauft man wirklich nur das Nötigste.

Eggs Gildo

Endlich!

Die Band für alle mit Lakoseintoleranz: Ayran Meiden.

Markus Strathaus

Selbstreflexive Ernüchterung

Wenn ich mich mit Anfang Dreißig eher unreif als altersgemäß verhalte, das Gefühl habe, so gar nicht erwachsen zu sein oder es wenigstens werden zu wollen, ständig meinen gesellschaftlichen Status hinterfrage, stecke ich dann eher in der Post-Adoleszenz oder mitten in der Midlife-Crisis? Und wenn letzteres: Heißt das, ich sterbe schon mit Anfang 60?

Tim Ulrich

Hoffnungsloser Fall

Neulich in der Warteschlange: »Ja, früher habe ich auch immer gerne Tatort geschaut, als er noch mit Derrick war und so …«

Tina Wirtz

Zensur

Was mich voll aggro macht: wenn sie im Film die Gewalt rausschneiden.

Sascha Dornhöfer

Distinktionsmerkmal

Dass er es im Leben zu etwas gebracht hat, erkennt der Kundige weniger daran, dass er sich die teuren Aufsteckbürsten für seine elektrische Zahnbürste problemlos leisten kann, als vielmehr daran, dass jeder Tropfen Zahnpasta-Speichel-Gemisch, der seine Mundwinkel herabrinnt, auf der Plauze landet anstatt im Waschbecken.

Marcel Vega

Die guten Seiten sehen

Wenn die Reichsbürger doch recht haben, das Deutsche Reich immer noch existiert und die BRD kein Staat, sondern eine GmbH ist, dann hat es mit Angela Merkel wenigstens mal eine Frau an die Spitze eines wirklich großen Unternehmens geschafft.

Jürgen Miedl

Was macht der Influencer im Club?

Netztwerken.

Elias Hauck

Eissalon

Von meinem Date im Eissalon für alle hörbar zurechtgewiesen worden: »Du weißt aber schon, dass Schlumpf-Eis nicht die politisch korrekte Bezeichnung ist?!« – Sex war dann später auch nicht so toll.

Linus Volkmann

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wartet nur, Wespen!

Wartet nur, Wespen!

Nachdem Ihr nacheinander unseren IT-Mann und unsere Redaktionsassistentin gestochen, beim Konferenzessen unsere Schnitzel belagert und dicke Stücke aus unseren Fritten gefräst habt und massenhaft in unsere Biere geplumpst seid, fragen wir uns: Was macht Euch so unbesorgt und hochnäsig? Denn jetzt, da die Klimaerwärmung richtig loslegt, ziehen bald die richtig dicken Dinger aus dem Süden bei uns ein und machen Euch fertig, ha! Da wäre zum Beispiel der Mittelmeerskorpion, der Euch mit seinem flinken Stachel den Garaus machen wird! Sein Gift kann nämlich sogar Menschen tö- ... Halt, stop!

Reicht Euch doch noch mal die Hand: Titanic

 Wahlkämpfende CSU!

Nachdem Dein Hassthema Flüchtlinge demoskopisch und demagogisch in die Lederhose gegangen war, musstest Du dringend bei richtigen Themen etwas versprechen, beispielsweise »bestmögliche Versorgung im ländlichen Raum«. Konkret: »Ausbau der Telemedizin« und »Einführung einer Landarztquote«.

Und weißt Du was, CSU, eine TV-Serie à la »Der Landarzt«, mit Pflichtquote bei den Bettlägrigen, damit wäre beides erreicht!

Verspricht: Titanic

 Peter Maffay!

Der »Berliner Morgenpost« verrieten Sie: »Die Zeit der Alkoholexzesse habe ich hinter mir gelassen. Die Aufnahmen, die ich unter Alkohol eingespielt habe, waren einfach nicht gut.«

Ach, Maffay, kein Grund zum Kummer. Die Aufnahmen, die Sie ohne Alkohol eingespielt haben, auch nicht.

Bittere Wahrheit von Ihrer Titanic

 Natürlich, Herr Fleischhauer!

In Ihrer Kolumne verkündeten Sie, dass die Kanzlerin ihre Politik als fortgesetzten Widerstand gegen den Nationalsozialismus sehe: »Am vergangenen Freitag hat Angela Merkel ihre Sommerpressekonferenz gegeben. Der Termin war kurzfristig anberaumt worden, was dafür spricht, dass sie sich bewusst für den 20. Juli entschieden hat.«

Sehr überzeugend! Aber spricht diese Beobachtung nicht auch genau für das Gegenteil? Also dafür, dass Angela Merkel sich den 20. Juli gerade nicht extra lange freigehalten hat, um die Pressekonferenz zu veranstalten, sondern es eben an diesem Tag kurzfristig am besten passte? Aber das kann ja der überlegensten Logik passieren, dass auch ihr Gegenteil Sinn ergibt. Uns scheinen allerdings Thema, These und Argumentation Ihrer Kolumne dieses Mal irgendwie besonders kurzfristig anberaumt worden zu sein.

Nur so ein Gefühl von Titanic

 Scheiße, liebe Sachsen!

»Sachsen: Jedes dritte Kind kann vor der Einschulung nicht richtig sprechen« – diese Schlagzeile vom 23. Juli gab uns zu denken: Wie um Himmels willen schafft Ihr’s denn, den beiden anderen Kindern das richtige Sprechen auch noch abzutrainieren?

Hält ja schon die Gusche: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Vergeblich

Sich einen ganzen Sommernachmittag lang auf dem Balkon in der Sonne aalen, dabei über den Sinn und Zweck des Effizienzgedankens nachsinnen, am Ende zu keinem Ergebnis gelangen und schlussendlich alle Überlegungen hierzu wieder komplett vergessen. Passiver Widerstand im Zeitalter des Neoliberalismus kann so geil sein!

Burkhard Niehues

 Frage

Wann gibt es endlich den Seit-es-Zwinkersmileys-gibt-muss-jede-ironisch-gemeinte-Botschaft-damit-versehen-werden-da-sie-sonst-keinesfalls-mehr-vom-Rezipienten-als-überspitzt-dechiffriert-werden-kann-und-deshalb-heftige-Reaktionen-auslöst-Frown?

Jürgen Miedl

 Das Familienfest

Die letzte Illusion, noch ein Quentchen Berufsjugendlichkeit innezuhaben, geht flöten, wenn den pubertierenden Neffen damit gedroht wird, zur Strafe im Auto der Tante mitfahren zu müssen, wenn sie nicht spuren.

Miriam Wurster

 Zur Verkehrslage

Verkehrsinfarkt, Megastaus, Abgasskandal, Parkplatznot – auf den deutschen Straßen herrscht Chaos, Aggression und Frust. Es ist allgegenwärtig: Viele Autofahrer ertragen das alles nur noch im SUV.

Thorsten Mausehund

 Paradoxon

Seit bekannt ist, dass Menschen mit einer narzisstischen Neigung aus Eitelkeit niemals in Therapie gehen würden, werden die Therapeuten geradezu überrannt von Narzissten, die beweisen wollen, dass sie keine sind.

Teja Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 26.09.:

    "Die Rheinpfalz" sprach mit Martin Sonneborn über Satire als Notwehr.

  • 23.09.:

    Nordbayern.de interviewt TITANIC-Boygroup-Boy Oliver Maria Schmitt.

  • 23.09.:

    Die Seite "Werben & Verkaufen" lobt den PARTEI-Wahlkampf in Bayern.

Titanic unterwegs
26.09.2018 Rostock, Peter-Weiss-Haus Max Goldt
26.09.2018 Bad Oldesloe, KuB Christian Y. Schmidt
27.09.2018 Würzburg, Posthalle TITANIC-Boygroup mit Gsella, Schmitt und Sonneborn
28.09.2018 Herzogenaurach, Vereinshaus TITANIC-Boygroup mit Gsella, Schmitt und Sonneborn