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Ich, Akademiker, 33, plane schon seit längerem mein Hauptwerk, Arbeitstitel: »Vita Passiva«. Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der mir das Ding schreibt!

Wanja Lindenthal

Alles richtig gemacht

Nachdem ich den Kurs in der allseits empfohlenen Achtsamkeits-(»MBSR«-)Meditation absolviert und per Aufmerksamkeitssteuerung zu mir selbst zurückgefunden habe, kann ich nur sagen: Ich weiß jetzt genau, warum es all die Jahre richtig war, jeder verfügbaren Ablenkung nachzugehen.

Michael Höfler

Ersatzdroge

Da ich mit zunehmendem Alter immer weniger Alkohol vertrage, dafür aber immer klüger werde, mache ich mir einen Spaß daraus, die Leute unter den Tisch zu denken.

Tibor Rácskai

Blick voraus

Etwas Poetisches hatte ich im Sinn, aber ein noch nicht komplett abgetöteter Instinkt hielt mich im letzten Moment davon ab. »Jedem Anfang wohnt ein Ende inne«, hatte ich nämlich schreiben wollen, auf die Glückwunschkarte für den Kollegen, zur Geburt seines ersten Kindes.

Theobald Fuchs

Der Morgen danach

Nachdem ich letzte Nacht mal wieder eine Niederlage im Kampf mit meiner Diplomarbeit um deren bestmöglichen Aufbau einstecken mußte, spüre ich noch heute den Schmerz in allen Gliederungen.

Matthias Stangel

Gegen Windmühlen

Es gibt mir das Gefühl, einen Teilsieg erstritten zu haben, wenn ich die eingegangenen Spams von dubiosen Geschäftemachern nicht gleich lösche, sondern auf »E-Mail ablehnen« klicke. Die meisten kommen dann zwar als unzustellbar zurück und ich muß sie trotzdem löschen, aber den kleinen Mehraufwand leiste ich mir.

Miriam Wurster

Schüchtern

Selbstgespräche führe ich nur, wenn ich betrunken bin. Denn unter normalen Umständen traue ich mich einfach nicht, eine schöne Frau anzusprechen.

Mira Sand

Zu alt für Tinder

Letzten Monat hatte ich in einem durchaus an der Sterneküche kratzenden Restaurant mein erstes »Elitepartner«-Date. Die Dame erschien pünktlich, ihr Äußeres hielt jedem Versprechen ihres Nutzerprofils stand, und doch wurde der Abend ein Desaster. Meine potentielle Liebelei kippte sich nicht nur eine erlesene Flasche Rotwein direkt und in einem Zug in den Rachen, sondern rülpste ihre Freude ob dieses seltenen Genusses gleich dem Nachbartisch herüber, bevor sie sich mitten im Laden eine filterlose Kippe anzündete und ausgiebig in den Dekantierer strullte, ehe sie das Lokal schließlich mit lautem Gelächter und Gekotze verließ. Schwer beschämt mußte ich mir in diesem Moment eingestehen, daß ich wohl auf eine der größten Gefahren bei der Online-Partnersuche hereingefallen war: Etikette-Schwindel.

Aleksandar Jožvaj

Richtig sitzen, Stufe Zwei:

Almanspreading.

Adrian Schulz

Pech gehabt

Die vermutlich unangenehmste psychische Störung, die man entwickeln kann, ist panische Angst vor Ärzten. Abgesehen davon, daß man im Laufe der Zeit Brüche, Zahnschmerzen und Entzündungen sammelt, ist man dabei auch noch selber schuld, da es nie diagnostiziert worden ist.

Konstantin Hitscher

Zugeständnis

Die Behauptung, daß die Dinosaurier eine Erfindung seien, ist natürlich genauso paranoid wie die diversen Verschwörungstheorien, die sich um die Apollo-Missionen ranken. Aber in einem Punkt gebe ich den Irren, die solchen Unfug glauben, recht: T. rex und Co. sind niemals auf dem Mond gelandet.

Andreas Maier

Klarstellung

Daß es bei der hastig ins Smartphone getippten Nachricht an meine Freundin »Keine Zeit. Fotze mit Aids im Auto. Nutte denk an meine Kacke. Erwarte deinen Elefanten Körper um acht« im nachhinein zu Mißverständnissen gekommen ist, lag nicht in meiner Absicht. Schließlich hatte ich die Autokorrektur deaktiviert.

Daniel Sibbe

Meine Mutter,

Geschichtslehrerin, wurde von einer Schülerin verdruckst gefragt, warum denn auch die Anne Frank groß unten an ihr Haus in Amsterdam Anne-Frank-Haus geschrieben habe. So hätte man sie ja finden müssen.

Kirsten Fuchs

Helfende Hände

Manche Dinge tut man, obwohl sie einen eigentlich nichts mehr angehen. Wenn ich z.B. abends an der Wohnung meiner Ex-Freundin vorbeischlendere und ihr Auto vor dem Haus steht, sorge ich regelmäßig dafür, daß unser ehemaliges Gemeinschaftsgefährt nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, von nächtlich umherstreunenden Vandalen demoliert wird, indem ich es gewissenhaft übernehme, die Außenspiegel und die Antenne abzubrechen.

Thorsten Mausehund

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

In Frankreich hatten die Menschen die Wahl zwischen einer Faschistin und einem Investmentbanker. The 21st century in a nutshell!

Stephen Dietl

Familienknatsch

Mein Bruder hat durchaus Verständnis dafür, daß ich bei seiner zweiten Hochzeit nicht anwesend sein konnte. Ziemlich übel nimmt er mir aber das Versprechen, beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabeizusein.

Tanja Schmid

Verkehrsberuhigt

Würden im Straßenverkehr alle anderen nur halb soviel aufpassen wie ich, dann bräuchte ich gar nicht mehr aufzupassen.

Dominik Wachsmann

Im Rheinland,

erzählt die Großmutter, werde von einem Aufhocker berichtet, einer Art Kobold, der die Menschen bedrücke. Er lasse sich auf Hut, Kopf oder Schulter eines Vorübergehenden fallen, strecke dann seine Glieder aus und werde zu einer unerträglichen Last. So ein Aufhocker sei es auch gewesen, der ihre Cousine zur Strecke gebracht habe. Sie selbst habe das immer schon gesagt. Deswegen habe sie ihr kurzerhand die völlig nutzlosen Antidepressionspillen abgenommen. Bald danach sei der Aufhocker dann erfolgreich gewesen.

Ludger Fischer

Fitneßtip

Wer seinen Körper in Form bringen will, muß meist nur kleine Änderungen im Trainings- und Ernährungsplan vornehmen: Reiswaffeln beispielsweise sind wirklich ein ganz hervorragender Ersatz für Hantelscheiben.

Cornelius Oettle

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Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern
Das schreiben die anderen
  • 18.05.:

    Meedia über "Baby-Hitler" und TITANIC.

  • 18.05.:

    Der österreichische "Standard" meldet die Einstellung eines Verfahrens gegen TITANIC.

Titanic unterwegs
22.05.2018 Nürnberg, Kulturhaus K4
  Stefan Gärtner
22.05.2018 Shanghai, Zhong Shu Ge Bookstore
  Christian Y. Schmidt
23.05.2018 Buchholz (Nordheide), Empore
  Max Goldt
24.05.2018 Hamburg, Fabrik
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Servus, Patrick Schwarzenegger (24)!

Sie treten nicht nur beruflich (Sohn) in die Fußstapfen Ihres Vaters, sondern fühlen sich der »Bild« zufolge auch mit dessen Heimat, in die Sie gerne reisen, sehr verbunden: »Ich liebe zum Beispiel deutsches Essen. Das gab es zu Hause immer.«

Wennst manst! Zumindest werden Sie mit solch einer Haltung nicht nur in der Steiermark schnell Anschluß finden.

Schon jetzt im Widerstand: die John Connors von Titanic

 Salü, Philipp Vetter!

Als Wirtschaftsexperte der »Welt« analysierten Sie den Unfall, den ein selbstfahrendes Auto in Arizona verursacht hatte, und prophezeiten schlimme Konsequenzen auch für die deutsche Autoindustrie, »denn Fehler werden hier kaum verziehen. Hierzulande baut man perfekte Autos – oder gar keine.«

In der Tat! In der »perfektionistischen« deutschen Autobranche führen Fehler bzw. krimineller Betrug zum Schlimmsten, was im Rechtsstaat möglich ist: einem runden Tisch mit der Kanzlerin, und als sei das nicht schlimm genug, muß man den Schmierlappen J. Reichelt ertragen, der mitsamt seiner »Bild«-Zeitung eine superpeinliche Aufkleberkampagne für einen vom Zaun bricht!

Wahrlich, Ihre Vorstellung von Perfektion möchte nicht haben: Titanic

 Haha, Familienpartei!

Du siehst Dich »in erster Linie als Vertreter für familienpolitische Themen« und hast jetzt einen Kreisverband in Dortmund gegründet, dessen Vorstand in den »Ruhr-Nachrichten« zu bewundern war. Bestehen tut er laut Bildunterschrift aus »Dr. Karl Dieter Petri, Hendrik Wannmacher, Prof. Dr. Alexander Dilger, Ulrich Hilmer, Berthold Guttner und Alexander da Silva. Es fehlt Stephanie da Silva.« Lassen Sie uns raten: Die mußte gerade auf die Kinder aufpassen.

Bricht weiterhin verkrustete Strukturen auf: Titanic

 Monika Maron!

Monika Maron!

Von Kurt Scheel stammt der kluge Satz: »Intellektuelle sollen nicht meinen, sondern wissen.« Sie hingegen haben gegenüber dem Deutschlandfunk auf Ihrem Recht bestanden, sich eine eigene Meinung zu bilden: »Ich komme zu meinen Überzeugungen oder Meinungen, indem ich mir die Welt angucke oder darüber lese oder eine Meinung gegen die andere abwäge und mich da irgendwie orientiere. Ob das rechts ist, ist mir am Ende vollkommen egal, weil, ich muß es richtig finden.« Wie eine hauptberufliche Schriftstellerin sich eben so ausdrückt, wenn ihr die Sprache versagt. Und auf die Frage, ob Sie den Eindruck hätten, daß eine Meinung wie die Ihre nicht mehr gehört werden solle, haben Sie erwidert: »Nein, im Gegenteil. Ich habe die Meinung, daß sie zunehmend gehört wird. Aber im Grunde ist sie trotz allem immer noch nicht akzeptiert.«

Sie sind also der Meinung, daß Ihre Meinung zwar »zunehmend gehört« werde, aber »noch nicht akzeptiert« sei. Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, was eine akzeptierte Meinung von einer nicht akzeptierten unterscheidet? Wer soll denn Ihrer Meinung nach dafür zuständig sein, Ihre Meinungen zu akzeptieren? Ein öffentliches Meinungs-Akzeptanz-Amt?

Wir meinen: Es wäre schön, wenn Sie jetzt einfach mal den Schnabel halten könnten! Titanic

 Zum Wohl, Ambrosiakäfer!

Wie die Julius-Maximilians-Universität Würzburg mitteilt, sucht Ihr »gezielt nach Alkohol«, um »erfolgreich Landwirtschaft zu betreiben«. Ihr legt in abgestorbenen Bäumen »Pilzgärten« an, die Ihr arbeitsteilig pflegt. »Seit etwa 60 Millionen Jahren sind die Tiere mit ihrer nachhaltigen Landwirtschaft erfolgreich – trotz Monokultur.« Bloß eins stellt die Forscher noch vor ein Rätsel: »Was genau befähigt sie, in diesem alkoholisierten Umfeld zu überleben?«

Und uns stellt sich, wenn wir von traditionsbewußten Bauern in alkoholschwangerem Umfeld hören, die Frage: Seid Ihr, liebe Ambrosiakäfer, in der CSU?

Oans, zwoa, Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Da rein, da raus!

Ein Grund, warum ich den öffentlichen Raum so gerne meide, sind die immer wahnwitzigeren Anweisungen und Regeln, mit denen man sich heute konfrontiert sieht, verläßt man doch einmal sein trautes Heim. So etwa neulich an der S-Bahn-Haltestelle, als die Forderung »Bitte benutzen Sie alle Einstiegstüren!« aus den Lautsprechern schallte. Natürlich bemühte ich mich, der Bitte Folge zu leisten, doch am Ende fuhr mir die Bahn direkt vor den Füßen weg. Was lob’ ich mir da den guten alten Bus: Da steigt man zwei-, maximal dreimal ein und gut ist.

Fabian Lichter

 Faxen im Büro

Aktenvernichter mit kombinierter Konfettikanone, und der Büroalltag wäre weniger trist.

Tobias Speckin

 Urbane Naturbeobachtung

Ich bin gerade fertig mit meinen Besorgungen und verlasse den Supermarkt. Direkt an der Türschwelle kommt mir eine fette Spinne entgegen, die zielstrebig in den Laden krabbelt. Ein Großeinkauf sollte es wohl nicht werden: Sie hatte kein Netz dabei.

Katharina Greve

 Luftnummer

Unter dem Gesichtspunkt der Luftreinhaltung habe ich meine Wohnung, basierend auf den Ergebnissen einer Nasa-Studie, mit Pflanzen bestückt, die besonders viel Sauerstoff produzieren und sogar bestimmte Giftstoffe, wie etwa Formaldehyd, aus der Luft filtern können sollen. Besonders gute Resultate werden der Grünlilie, oder Chlorophytum comosum, attestiert. Im Gartencenter wird sie sogar mit der Bezeichnung »Air Cleaner« auf dem Plastiktopf angepriesen. Bald wird die Luft in meinem Zuhause hoffentlich wieder so rein sein, daß ich ohne Mühe von der Haus- bis zur Balkontür werde sehen können. Blöd nur: Der Schnitt der Wohnung läßt das gar nicht zu!

Burkhard Niehues

 Tierversuche

Sie: »Hab gelesen, wenn man Affen Zwiebeln gibt, werden sie geil.«
Ich: »Das heißt, wenn VW die Motoren mit Zwiebeln betrieben hätte, wäre alles paletti gewesen?«

Björn Ackermann