Vom Fachmann für Kenner | September 2015


Der abgebrochene Dialog

»Es ist so heiß, mein Gehirn kocht.« – »Ja ja, immer nur Blasen im Kopf!«

Valentin Witt

Die Menschheit muß untergehen

Vor mir im Einkaufscenter steuern zwei ältere Männer die Rolltreppe an. Sie haben Einkaufswagen mit sich, die jeweils mit acht Kisten Bier beladen sind. Ich steuere die Treppe an und denke mir noch, die wollen doch nicht etwa die Rolltreppe benutzen, da stellt sich der vordere samt Wagen auf die Stufen. Als diese sich zu senken beginnen, rutscht die oberste Kiste weg. Er versucht sie aufzuhalten, aber da kippt der ganze Wagen nach vorne. Weitere Kästen setzen sich in Bewegung, das Unglück nimmt seinen Lauf. Gefolgt von einem lauten Bersten der Flaschen überschlagen sich Mann und Wagen mehrere Male, bis beide schließlich unten ankommen. Selten habe ich so viel Glas scheppern gehört. Mitleid empfinde ich für ihn nicht, er hätte es besser wissen müssen. Sein Kumpel ruft von oben: »Das kannst du doch nicht machen«, aber dieser Ratschlag kommt etwas zu spät. Übrig bleiben eine halbe Kiste Bier, ein Depp mit Kopfverletzungen sowie zwei mit Bier überschüttete Kinder, die sich vor dem Mann befanden und die, unten angekommen, schreiend weglaufen.

Robert Rescue

Das Leben im Griff

Man kann über diese Frage trefflich streiten und mit Sicherheit gibt es alternative Ansätze, die ebenso aussichtsreich, da wohldurchdacht sind, aber meine persönliche Wahl fällt eindeutig aus. Ein ärmelloses, ursprünglich weißes Feinrippunterhemd gehört dann in die Wäsche, wenn sich über dem Bauchansatz ringförmige Rostflecken von den Bierdosen abzeichnen.

Theobald Fuchs

Zur Flirtkultur

Daß es gerade den Deutschen beim Flirten an Feuer und Romantik fehle, ist definitiv ein albernes Vorurteil. Dies wurde mir klar, als ich auf dem Bahnsteig Zeuge wurde, wie ein älterer, schwäbelnder Herr sichtlich interessiert eine hübsche, dem Akzent nach amerikanische Frau ansprach. Überraschend und leidenschaftlich bezirzte er sein weibliches Gegenüber damit, daß sich in seinem Heimatort nun der weit und breit größte Obi-Baumarkt befinde – da mußte ihr Interesse zweifellos schon geweckt worden sein, selbst wenn sie sich noch keck unimponiert gab. Als er nach kurzer Stille in der nächsten Phase seines Werbens noch eins obendrauf setzte und erzählte, jener Baumarkt sei gar zweistöckig, mußte er dann sicher bereits ordentlich Eindruck gemacht haben. Und als er schließlich mit ausladenden Gesten erklärte, die Gänge dort seien so breit, man könne theoretisch mit einem Auto hindurch fahren, hätte ich eigentlich damit gerechnet, daß die junge Dame nun beeindruckt auf den Kontaktversuch eingehen und ihr Interesse zeigen würde. Statt dessen: nichts, außer einem verlegenen Umherblicken. Aber so sind sie die Amis. Sehr unterkühlt, manchmal regelrecht unbeholfen.

Fabian Lichter

Tierhaltung wider Willen

Phonemisch unweit von »Katze« sind »Kacke« und »Kotze«. Zufall?

Olivia Ehlers

Mißt sehr genau

Nach nicht einmal vierwöchiger Nutzung zeigt mir meine »hochmoderne und äußerst präzise Digital-Diagnosewaage« (aus der Werbung) statt Körperfett-, Wasser- und Muskelanteil nur noch drei verschiedene Fehlersymbole an. Aus Frust darüber habe ich sicher 3,25 kg (7,17 lb; 0,51 St) zugenommen.

Tanja Hötzle

Hirnhumor

Mein Vater litt aufgrund eines Arbeitsunfalls mit Reinigungsmitteln kürzlich an temporärer Blindheit. Weil er deswegen nicht selbst zum Arzt fahren konnte, begleitete ich ihn.

Als ich nach einer guten halben Stunde aus dem Behandlungszimmer Lachen hörte, war ich erst mal recht verwirrt. Eben noch Angst vor möglicherweise bleibenden Schäden und nun Heiterkeit.

Warum er denn so gelacht habe, fragte ich ihn auf der Rückfahrt. Nachdem der Doktor ihn beruhigt habe, daß Langzeitfolgen so gut wie ausgeschlossen seien, berichtete der Vater, habe er den Arzt noch gefragt, ob er denn in einigen Tagen schon wieder arbeiten könne. Die Antwort des Arztes: »Na ja, erst mal sehen…«

Ernst Jordan

Zweite Karriere

Ich überlege, ob ich noch mal umsatteln sollte. Und zwar auf Naturforscherin. Mein Fachgebiet: der Zaunkönig. Im Sommer durchforste ich das Gebüsch hinter den Parzellen mit einigen mir unterstellten Rangern. Nach ein paar Jahren fassen die Vogelfamilien Vertrauen zu mir und legen ihr Verhalten offen. Balz, Nestbau, Kükenaufzucht. Ab und zu kommt ein Fernsehteam und berichtet über die »Dian Fossey der norddeutschen Vogelwelt«. Im Winter schreibe ich in der Hütte an meinem Bestseller »Zaunkönige im Nebel«.

Miriam Wurster

Küchenregel

Beim Verzehr japanischer Nudeln müssen die Ramen-Bedingungen stimmen.

Vivien Tharun

Oberstark

Im Fitnessstudio bin ich mit gründlichem Eifer darauf bedacht, meine Oberschenkelmuskulatur optimal zu trainieren. Ich tue das aus einem einzigen Grund, der mir wichtiger ist als jede Bikinitauglichkeit: Wenn ich auf ein Klo der Deutschen Bahn muß, kann ich dank meiner stahlharten und ausdauernden Oberschenkel mühelos über dem Sitz schwebend meine Notdurft verrichten und in dieser Position auch noch gemütlich bis zu 20 Minuten Zeitung lesen.

Regina Pichler

Seltsames, allzu Seltsames

Ich kenne viele Leute, die mich nicht mit dem Arsch angucken. Ich kenne aber keinen einzigen, der das tut. Wo bleibt da, frage ich mich, die statistische Normalverteilung, bitte?

Christian Y. Schmidt

Manege frei!

Meine Geschwister und ich verfügen über verschiedene Begabungen. Mein Bruder kann stundenlang auf einem Hochseil balancieren und dabei alle Primzahlen zwischen 1 und 1 Billion aufsagen. Meine Schwester ist in der Lage, gleichzeitig mit verschiedenen Gegenständen zu jonglieren und den Inhalt mehrerer Tausender Bücher wortgetreu zu rezitieren. Ich selbst schwinge wie schon mein Vater und Großvater am Trapez und kann auf Zuruf binnen Sekunden jeglichem Datum den richtigen Wochentag zuordnen. Die Menschen reagieren auf unsere Darbietungen mit dem mehr oder weniger rhythmischen Zusammenschlagen der Handinnenflächen, unartikuliertem Gejohle und schlimmstenfalls hinter der Bühne sogar mit Schulterklopfen. Was das bedeutet und was die Leute damit bezwecken wollen, konnte mir bisher allerdings niemand begreiflich machen. Schließlich stammen wir alle aus einer berühmten Autistenfamilie.

Daniel Sibbe

Der Duft der Frauen

Mein Respekt gegenüber der Karstadt-Parfumeuse dafür, daß sie – anders als ich – wußte, wie man den L.12.12 von Lacoste richtig ausspricht (nämlich französisch und nicht deutsch), verflüchtigte sich wie der Duft von Eau de Mandarine Ambrée von Hermès, nachdem sie dieses angepriesen hatte als »eines der besten O-de-Kolonnsch«.

Tina Manske

Die Alternative

Neun Uhr früh, im einzigen Straßenverkehrsamt des Landkreises. Unruhe am Infoschalter. Einer erregt sich über irgend etwas: Öffnungszeiten, Gebühren oder ein vergessenes Formular. Er wird laut, die Frau hinterm Tresen wird still. So weit, so erwartbar. Gähn. Aber dann horche ich noch einmal auf. Das würde mich doch schon interessieren, welches Alternativangebot der Wutbürger meint, wenn er plärrt: »Dann melde ich den eben irgendwo anders an!«

Peter P. Neuhaus

Neues Vorurteil

In letzter Zeit merke ich, daß ich eine starke Abneigung gegen Bauarbeiter habe. Ich kann dieses ewige Denken in Schubkarren nicht leiden!

Mark-Stefan Tietze

Welt der Wunder

Magermilchjoghurt schmeckt scheiße, aber das Wort enthält alle Vokale in der richtigen Reihenfolge. Schweinebraten mit Knödel und Blaukraut ist in dieser Hinsicht langweilig, aber schmeckt gut. So ist für jeden etwas dabei. Ist das Leben nicht schön?

Tibor Rácskai

Vorsicht bei Autobiographien

Nach einer auf einem ländlichen Volksfest durchfeierten Nacht lagen wir mittags am Baggersee in der Sonne. Mein Freund Franz: »Ach, war das schön, wie ich mit dieser hübschen Münchnerin auf dem Rücksitz ihres Autos gebumst habe!« Ich: »Heute morgen hast du aber erzählt, ihr hättet nur geknutscht.« Franz: »Ich hab’s mir anders überlegt.«

Christoph Virchow

Kunstgeschichtliche Anekdoten (3)

Freitagabends suchte Leonardo da Vinci zum After-Work-Umtrunk gerne eine kleine Trattoria am Ende der Florentiner Fußgängerzone auf. Im Verlaufe des Abends mochte es zu späterer Stunde vorkommen, daß seine Mitzecher ihn aufforderten: »He, Leo, mal uns doch mal wieder eine von deinen beknackten Maschinen, die sowieso nicht funktionieren, damit wir Renaissancetypen auch etwas zum Lachen haben!« Der Meister, schon leicht angeschickert, ließ sich nicht lange bitten, und schnell entstanden, später als Konstruktionsskizzen fehlinterpretierte, Zeichnungen von Hubschraubern, Tauchbooten oder Maschinengewehren auf den herumliegenden Bierdeckeln. Man darf allerdings annehmen, daß sich da Vinci, wenn er von den enormen Problemen gewußt hätte, die die Bundeswehr bis zum heutigen Tag mit diesen Gerätschaften hat, mit den Entwürfen wohl ein wenig mehr Mühe gegeben hätte.

Helge Möhn

Bronchial-Methode

In der Diskussion um den Nichtraucherschutz einigten sich Bund und Länder schließlich auf einen Kompromiß: Zigarettenautomaten bleiben auch weiterhin erlaubt, allerdings dürfen sie ihr fragliches Gut ab sofort nur noch mit einem monströsen Raucherhusten auswerfen.

Teja Fischer

Tip für Autoren

Größte vorstellbare Provokation zu Beginn einer Lesung: »Sehr geehrtes Publikum, als erstes wollen wir gemeinsam beten.«

Elias Hauck

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Moinmoin, Nandus!

Moinmoin, Nandus!

Vor 18 Jahren seid Ihr aus einer Lübecker Straußenfarm ausgebüchst und habt Euch seither munter in Nordwestmecklenburg angesiedelt. Anfangs nur ein gutes Dutzend, ist Eure Population auf mittlerweile über 500 Laufvögel angewachsen. Wenn das so weitergeht, stellt Ihr demnächst in Eurem Landkreis die Bevölkerungsmehrheit.

Doch aufgepasst: Ihr habt zwar keine natürlichen Feinde, seit kurzem jedoch die Alphatierchen und Aasgeier von der FDP im Nacken, die Euch ins deutsche Jagdrecht aufnehmen wollen und als »große Gefahr« geißeln. Kleine Bitte: Könntet Ihr, statt konzeptlos alle Felder leerzufuttern, nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles tun, z.B. den Lebensraum des Nazidorfs Jamel verwüsten oder wenigstens das Kreisbüro der örtlichen FDP (Dorfstraße 27, 19417 Jesendorf)? Auf, auf!

Eure Fressfreunde von Titanic

 Glückwunsch, Simon Rolfes!

Sie sind Sportdirektor des Fußballvereins Bayer Leverkusen und äußerten jüngst den Satz: »Wir kommen vom Ansatz, mit dem Ball spielen zu wollen.«

Und wir kommen vom Ansatz, Ihnen zu gratulieren, dass das der genau richtige Ansatz ist, denn Fußball ist ja schließlich eine Ballsportart. Hätten Sie etwa behauptet, Sie kämen vom Ansatz, mit dem Puck spielen zu wollen, oder mit Doppelkopfkarten, oder gar mit dem Gedanken, künftig Eigenblutdoping zu betreiben, wären das total falsche Ansätze gewesen. So aber haben Sie eindrucksvoll bewiesen, dass Sie vom Ansatz her der absolut richtige Mann am richtigen Ort sind und nicht etwa ballaballa.

Verwandelt diesmal ansatzlos: Titanic

 Privet, »Zeit Campus«!

In Deinem aktuellen Heft findet sich eine Reportage über Punkrockbands in Russland und darin wiederum der Satz: »Pornofilmy«, eine der Bands, »bezeichnet sich selbst als regierungskritisch. Ihre Lieder heißen Armes Land oder Traut der Regierung nicht

Wir halten journalistische Skepsis ja wirklich in allen Ehren, aber in manchen Situationen und bei gewissen Indizien darf man seinen Interviewpartnern auch einfach mal glauben.

Finden zumindest Deine Naivchen von der Titanic

 Ralph C. Freund!

Da massakriert ein weißer Nationalist in der texanischen Grenzstadt El Paso unter anderem sieben Mexikaner, woraufhin der US-Präsident seine gewohnte ausländerfeindliche Hetze betreibt. Und Sie, Chef der sog. »Republicans Overseas«, dürfen bei WDR 5 den in die Kritik Geratenen in fließendem Deutsch verteidigen: »Trump ist nun alles, aber kein Rassist.«

Na, klar Robert »C.« Freund, und das »C«, welches der damalige Immobilienspekulant und Vermieter Trump schon Anfang der Siebziger Jahre in die Bewerbungsunterlagen farbiger Wohnungsinteressenten stempeln ließ – ein Vorgehen, für das er schon damals von den US-Behörden verklagt worden ist –, stand auch nicht für »colored«, sondern für das auf die Weltläufigkeit seines Initiators verweisende Wort »Cosmopolitan«, nicht wahr?

Keine Grüße: Titanic

 Gloria von Thurn und Taxis,

neulich fanden wieder mal die Festspiele im Innenhof Ihres Regensburger Schlosses statt. Da jubeln immer alle und freuen sich, und die geladenen Künstler, beispielsweise Elton John und Sting und Tom Jones, bedanken sich artig für die Einladung.

Und jetzt das! Bevor die Band Revolverheld zur Zugabe ansetzte, sagte Sänger Johannes Strate: »Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen. Man darf Missbrauch in der katholischen Kirche nicht bagatellisieren und Flüchtlinge nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.« Und alle klatschten und jubelten. Und Sie? Sie sagten: »Gott sei Dank darf man heute noch seine Meinung sagen.«

Das stimmt, Prinzessin, Sie tun das ja unentwegt, haben Abtreibung als »Massenmord«, Beten als Heilmittel gegen Homosexualität und Migration als »eine Art Krieg« bezeichnet. Über jahrzehntelange Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen vermeldeten Sie: »In meiner Jugend waren Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.« Vor einem halben Jahr klang Ihre Meinung zur Meinungsfreiheit übrigens noch so: »Natürlich gibt es die Meinungsfreiheit. Aber wir dürfen nicht sagen, was wir denken.«

Mit Blick auf das, was Sie ohne Beteiligung Ihrer grauen Zellen von sich stemmen, möchte tatsächlich keinesfalls auch noch wissen, was Sie denken: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fast schon Werbung

Beim Einkauf von Grillklimbim stieß mir Kohle mit Öko-Siegel ins Auge, die damit warb, dass sie »erstaunlich gut« brennbar sei. Ja, wagen denn nicht einmal Reklamefritzen in Zeiten der durch Streamingwerbung seelisch verhornten Kundschaft noch das ganz grelle Ranwanzen? Was kommt als nächstes? »Schokoriegel – schmeckt scheiße wäre leicht übertrieben«? »Mehl – dare to call it unschwarz«? »Dildo – nicht schlecht für einen Schwanz«?

Jasper Nicolaisen

 Add Blue

Die Zeit, in der mit Ersatzflüssigkeit Bindenwerbung gemacht wurde, wird auch als die Blaue Periode der Werbeindustrie bezeichnet.

Tobias Speckin

 Unpolitische Tiere: der Adler

Adler, Adler schweb empor
Du hast heute Großes vor
Flieg hinauf auf deinen Schwingen
Schwebe über allen Dingen
Segle, kreise, räsoniere
Sinne nach und meditiere
Über diese Frage nur:
War heute nicht die Müllabfuhr?

Gunnar Homann

 Habenwollen

Wenn ich Erich Fromms Buch »Haben oder Sein« verliehen habe, darf ich dann nach einiger Zeit sagen, dass ich es gerne zurückhaben würde, oder habe ich dann mal wieder gar nichts verstanden?

Ludger Fischer

 Zu ihrem Uniabschluss

wollte sich meine Freundin ein Cutting, ein Narbentattoo, zulegen. Ihr Freund hegte allerdings ästhetische Bedenken, sodass sie ihr Vorhaben verschob. Seit einiger Zeit sind die beiden allerdings getrennt, und die Sache ist damit geritzt.

Laura Brinkmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
19.09.2019 Berlin, Hausbrauerei Eschenbräu Katharina Greve
19.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hans Traxler
20.09.2019 Stuttgart, Superjuju Katharina Greve
20.09.2019 Nartum, Haus Kreienhoop Gerhard Henschel