Vom Fachmann für Kenner | Mai 2015


Erleichterung

Vielleicht ist es ja mit dem viel beschworenen Datenkraken, der, alle persönlichen Merkmale ansaugend, überall seine Tentakeln im Spiel hat, doch noch nicht so weit her, wenn mir, etwas über sechzig Kilo wiegend und 1,80 Meter groß, von meinem E-Mail-Anbieter regelmäßig Mails mit Rabattaktionen der »Weight Watchers« zugestellt werden.

Burkhard Niehues

Knappheit

Amüsiert war ich schon sehr, als ein Kumpel, mit dem ich die Ausstellung »Folter in Nordkorea« besuchte, angesichts der Fotos von Hautverbrennungen durch Hochspannungszäune nüchtern feststellte: »Dafür haben sie Strom.«

Markus Riexinger

Mein lieber Collie

Der Collie meiner Nachbarin darf alles, sie verbietet ihm nichts, läßt alles durchgehen und erhebt niemals Frauchens Stimme, um ihn zur Ordnung zu rufen. Entsprechend verzogen ist der Hund und tanzt ihr auf der Nase herum. Sie nimmt es locker, nennt es scherzhaft antiautoritäre Erziehung – ich hingegen bevorzuge den Begriff Lassie faire.

Thorsten Mausehund

Meinen Zöglingen zugedacht

Es gibt nicht viel, was man über den Stuttgarter Werbetexter Andreas Maier und den Osnabrücker Pädagogen Daniel Sibbe wissen muß. Der eine ist sich für nichts zu schade, Maier hingegen verlangt hohe Preise für seine immerhin ethisch stets saubere Arbeit. Seit einer geraumen Weile nun machen die beiden sich einen Spaß daraus, mich mit unbeholfenen Invektiven zu necken, gerade so wie Kinder ihren lieben Onkel zwicken, der beim Zeitunglesen auf dem Kanapee eingenickt ist; nicht eigentlich, um ihn zu ärgern, sondern weil sie aus naiver Bewunderung heraus seine Aufmerksamkeit wünschen. Und ich kann’s den Rackern kaum verdenken, wer würde nicht handeln wie die beiden Witt-Fans! Übrigens finden Sie mich auf Facebook, Twitter und neuerdings auch auf meinem Blog. Liken und Folgen nicht vergessen! Danke, macht 1000 Euro.

Valentin Witt

Die Rache des Professor Rakushi

Als er während seiner Flegeljahre gerade ein Provisorium für einen defekten Simmerring an seinem Mofa benötigte, entsann sich ein Freund seiner seit Jahren verhaßten Zahnspange, die ihm dereinst der Kieferorthopäde Professor Rakushi an der Freiburger Uniklinik angepaßt hatte. Der Freund sägte und hämmerte, doch der widerborstige Materialmix aus Plastik und medizinischem Stahl widersetzte sich hartnäckig. Schließlich zersprang das Ding in tausend Stücke, von denen eines dem Freund eine Wunde in die Stirn riß. Gleich einer Granatenverletzung steckte fortan ein Metallsplitter in seinem Kopf, den selbst der Hausarzt nicht entfernen konnte. Erst nach Jahren trat das Zahnspangenfragment freiwillig zutage, für das die Familie des Freundes bereits ein Synonym gefunden hatte: Als »die Rache des Professor Rakushi« erheiterte es so manche Familienfeier.

Florian Haymann

Cemeteryview

Zugegeben, es mag wohl etwas pietätlos, wenn nicht sonderbar gewirkt haben, als ich während einer Beerdigung mit Smartphone, Zettel und Stift auf dem Friedhof die Grabreihen ablief. Dabei wollte ich doch nur wissen, wie alt die Aufnahme meines Heimatortes bei Google Earth ist.

Luise Braun

So naheliegend

Lange suchten wir nach reflexiven Verben und kamen auch auf eine beschauliche Anzahl, die allerdings hauptsächlich in weniger gebräuchlichen Wendungen bestand. »Sich erinnern« fiel mir erst Tage danach wieder ein.

Christina Hahn

Evolutionstheorie

Gäbe es nicht vielleicht schon längst Wale mit Beinen, wenn sich Tierschützer durch ihre Rettungsaktionen bei gestrandeten Exemplaren nicht ständig in die Evolution dieser Tiere einmischen würden?

Michael Schilling

Out of cultural context

Ich und ein Jungspund, der gleichermaßen sympathisch wie auch unbedarfte 21 Jahre alt ist, diskutieren den Fall eines gleichermaßen hippen wie auch emotional unbedarften Café-Inhabers, der eine uns beiden bekannte Dame geschwängert hatte. Mehr zufällig als unbedarft. Der Jungspund dann doch schwer abfällig: »Pah! Der legt ja auch jede flach, die nicht bei drei auf dem nächsten Baum sitzt!« Ich um Ausgleich bemüht: »Na ja, da gehören schon immer zwei dazu.« Darauf er: »Wie? Wer sonst war noch daran beteiligt?«

Theobald Fuchs

Aus dem Leben gegriffen

Achtung: Wenn ein Fussel, will man ihn vom Boden aufheben, sich von alleine aus dem Staub macht, ist das kein Grund zur Freude, sondern eine Spinne.

Tina Wirtz

Klares System

Wie langjährige Kenner dieser Rubrik wissen, unterliegt die Qualität der hier abgedruckten Beiträge einer Kennzeichnungspflicht. Witze bzw. Witzversuche, deren Pointe steinalt oder schlichtweg peinlich ist, werden mit dem Hinweis »Valentin Witt« markiert. Kommt ein Beitrag gleich ganz ohne Pointe oder auch nur den Ansatz dazu aus, muß er unter dem lächerlichen Sammel- bzw. Trottelpseudonym »Daniel Sibbe« erscheinen. Unter besonders gelungenen Texten steht hingegen einfach nur

Andreas Maier

Gelungene Stadtplanung

Als Übungsparcours hat sich die Berlin-Mitte-Skater-Jugend eine schöne, langgezogene Freifläche namens Pappelplatz ausgesucht. Dumm nur (aber logisch), daß diese in die Invalidenstraße mündet.

Melanie Kranz

Uhrzeiten

Seit ein paar Tagen begeistere ich mich für Uhrzeiten. Auf meinem Digitalwecker fiebere ich der Anzeige 22:22 entgegen. Aber auch: 22:55. Da gibt es eine wunderschöne Spiegelachse in der Mitte. Das sieht besonders in der primitiven Digitalschrift sehr schön aus. Nicht ganz so elegant ist 23:32. Die ganze Nacht über gibt es interessante Ziffernkombinationen. Irgendwann in den frühen Morgenstunden schlafe ich dann ein. Dann ist es ganz schnell 11:11. Dafür, daß ich um diese Zeit noch im Bett liege, habe ich ja einen guten Grund. Meine Freundin schimpft, ich hätte wohl nichts Besseres zu tun, als meinen Wecker zu beobachten. Ich glaube, sie hat recht.

Ludger Fischer

Unser Pfarrer Lübke

Nachdem neulich in Österreich bei einer Kommunion glutenfreie Hostien verteilt worden waren, dachte sich unser alter Pfarrer Lübke, das sei eine gute Idee, aber das könne er besser. Also ließ er im Kirchenblatt verkünden, daß künftig der Leib des Herren nicht nur histaminarm, in veganer und für Katzenallergiker geeigneter Form gereicht werde, sondern auch garantiert keine Gene enthalte und sich für Babynahrung eigne. Und zack! – am Sonntag war das Haus voll! Die Leute seien eben anspruchsvoller als früher, so der Geistliche. Da müsse auch die Kirche mit der Zeit gehen. Unser Pfarrer Lübke ist schon ein richtiger Filou.

Tibor Rácskai

Keiner da

Es bedarf gewisser Übung, aber wenn man ganz schnell ist, dann schafft man es, manuell eine Abwesenheitsbenachrichtigung auf eine unerwünschte E-Mail zurückzuschicken.

Emily Wood

Liebe Leser,

ich will Ihnen nichts vormachen. Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben, liegt das Schlimmste noch vor uns: die hilflos zusammengestümperten Ammenmärchen der beiden Arschgranaten Andreas Maier und Valentin Witt. Während der feige unter Pseudonym »schreibende« Maier – Klarname: Mayer – sich damit brüstet, bereits über 1000 »Texte« für diese Heftrubrik »verfaßt« zu haben (humoristische Gesamtausbeute: drei müde Lacher von Witt; alle aufgrund angeblich unlektorierter Rechtschreibfehler, z.B. Maier statt Meier), sorgt Valentin Witt, das mißratene Kuckuckskind des Autorenehepaares Tine und Adolf Wittler, Monat für Monat zumindest unfreiwillig für gelungene Satire, nämlich durch seine namentliche Erwähnung im Impressum zwischen den Humor-Urgesteinen Ruedi Widmer und Hans Zippert. Früher war TITANIC besser – da bin ich dabei und gerne bereit, mich des Problems auch weiterhin mit spitzer Feder anzunehmen. Oder Pumpgun. Preis: VS. Herzlichst, Ihr

Daniel Sibbe

Vielversprechendes Crossover

In der Musikwelt sind mittlerweile fast alle möglichen Stilkombinationen ausprobiert worden. Eine Richtung, die mir aber noch zu fehlen scheint: Death Ibiza.

Mark-Stefan Tietze

Bindende Klage

Der Kauf von neuen Schuhen hat einen entschiedenen Nachteil: Sie sind aus mir unerfindlichen Gründen gerne mit gewachsten Schnürsenkeln ausgestattet. Was wiederum die lästige Tendenz zu laufendem »wieder aufgehen« auf dem Fuße folgen läßt. Und so kommt man sich alsbald doch vor wie eine recht betagte Schaluppe: Fortbewegung mit sechs Knoten pro Stunde.

Harald Wurst

Im neoliberalen Café

Neulich träumte mir, ich sei zu Gast in einem Restaurant, das »Das neoliberale Café« hieß. Die Gäste erhielten hier bis zu zwanzig Prozent Rabatt, wenn sie Brötchen für andere Gäste schmierten oder andere kleine Dienstleistungen übernahmen. Ab und zu wurde allerdings auch einer der mitarbeitenden Gäste vom Chef herauskomplimentiert, zur allgemeinen Gaudi mit einem angedeuteten Arschtritt, einer Kopfnuß oder ähnlichem. Ob arm oder reich – die Leute standen Schlange vor dem Laden.

Christian Y. Schmidt

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
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