Vom Fachmann für Kenner | August 2015


Hoffnungsschimmer

Ich hatte gerade den Veranstaltungskalender unseres Dorfes, der als eher gutbürgerlich angehaucht beschrieben werden kann, überflogen. Angenehm überrascht, dort zwischen Kabarett und Kirchenchorkonzert die Abendexkursion »Reinhauen« zu entdecken, stellte ich mir eine ausführliche Kneipentour darunter vor: wild feiernde, sich kaum kennende Menschen, guten Rock, derbe Sprüche, ein Schnäpschen oder zwei. Auch wenn ich ein gutes Theaterstück durchaus schätze – das wäre ja mal etwas ganz anderes und ich freute mich direkt sehr. Und es würde bestimmt besonders lustig werden! Doch ich hatte mich leider verlesen: Es wurde lediglich eine abendliche Wanderung in die »Rheinauen« angekündigt. Schade!

Christina Hahn

Redewendungen, die es zum Glück nicht gibt

Einen über den Durst gewichst.

Cornelius Knutsen

Nunc est bibendum

Ausgerechnet auf dem Platz direkt vor der Alkohol- und Drogenberatungstelle stand gestern eine Gruppe junger Männer und trank Billigbier aus Dosen. Heute dasgleiche Bild, allerdings steht diesmal eine Kiste Premiumpils in der Mitte. Da hat am gestrigen Tage offenbar noch ein erfolgreiches Beratungsgespräch stattgefunden.

Thorsten Mausehund

Man soll sich kein Ei legen

Mit genialen Geschäftsideen ist es doch wie mit scheuen Hühnervögeln: Zuallererst muß man sich geduldig und mucksmäuschenstill an sie heranpirschen, um dann – im rechten Moment! – einen pantherhaften Satz in die Mitte des Geschehens zu wagen, wobei man mit wilden Greifbewegungen im auseinanderstiebenden, gackernden Schwarm wahllos herumfuchtelnd einen »Vogel« zu erwischen hofft, welchem dann ruck, zuck der Hals umgedreht wird; anschließend werden die Federn fachgerecht gerupft, die Gedärme entfernt und Klauen sowie Kopf abgehackt. Die schön geschnittenen Filets werden dann in einer Pfanne angebraten und mit einer schmackhaften Soße serviert; ein Stückchen Petersilie zur Garnierung: FERTIG! Macht dann bitte 17,80 Euro. Gedeck kostet aber noch mal extra.

Sebastian Klug

Die neue Kassiererin

O Gott, ein Frischling, denke ich mir, als ich mich der Kasse nähere. Sie ist jung und lächelt so abartig. So fröhlich. Einer der Alten vor mir beginnt eine Debatte mit ihr, ob er 9,57 Euro Rückgeld bekommen hat oder 9,27 Euro. Die übliche Leier, aber anstatt ihm das Baguette um die Ohren zu hauen, erläutert sie ihm geduldig, daß er 9,27 Euro zurückerhalten hat. »Das ist doch scheißegal«, rufe ich von hinten. »Verpiß dich endlich und stirb zu Hause!« Ich höre zustimmendes Gemurmel. Der Alte ist verwirrt und gibt sich zufrieden. Eine junge Frau will sich mit dem Hinweis, sie habe nur drei Sachen, an mir vorbeidrängen, aber ich stoße sie zurück. Als sie es erneut probiert, ramme ich ihr die Faust in den Magen. Sie fällt zurück, und die anderen Wartenden reichen sie durch, bis sie wieder am Ende der Schlange steht. »Und ich habe nur Bier«, lasse ich sie wissen. Dann bin ich dran. »Einen schönen guten Tag wünsche ich Ihnen«, ruft die neue Kassiererin, als ich ihr den Pfandbon reiche. Ihre Freundlichkeit bringt mich durcheinander. »Halt die …«, will ich schon rufen und verbessere mich zu einem unsinnigen Satz, »… übliche Pfandmenge.« Sie lächelt mich an und stellt die Einkäufe sogar in den Wagen. Eine Woche gebe ich ihr, dann hat sie entweder gekündigt oder ist normal geworden.

Robert Rescue

Schönster erster Satz

»Ilsebill salzte nach.« Kein Wunder: Das tut eigentlich jeder, der schon mal in Danzig essen war.

Kim-Oliver Tietze

Dramaturgentip

Man könnte sich mühselig an der Schreibmaschine die Hornhaut von den Kuppen tippen. Oder aber morgens eine am Arbeitsplatz bislang unbeachtete Schönheit im Fahrstuhl ansprechen, sie nach Feierabend auf entgegengesetztem Elevatorenwege in ein adrettes Hochhausrestaurant einladen, sich in dessen Lift gen Turmspitze direktemang in die fast Fremde verlieben, noch am Abend auf der Hebewerksfahrt nach unten von ihr zum Teufel gejagt werden aufgrund eines Mißverständnisses, dieses am Folgetag begreifen, schließlich liebewitternd zu ihr nach Hause rasen, überhastet in den Paternoster ihres Wohnkomplexes hechten und dabei genickbrüchig stürzen, um eine Tragödie in fünf Aufzügen zu schöpfen.

Cornelius Oettle

Kunstgeschichtliche Anekdoten (2)

Georges Seurat erreichte den Gipfel seines künstlerischen Schaffens stets dann, wenn er einen Streit mit seiner Frau hatte. Sich dessen bewußt, provozierte Seurat seine Muse gerne aus den nichtigsten Anlässen. Mal war zu wenig Suzette im Crêpe, mal die Foie zu gras, und Seurat nörgelte und nörgelte, bis ihr schließlich der Kragen platzte und sie die magischen Worte »Jetzt mach’ aber mal ’nen Punkt!« ausstieß. Er markierte daraufhin den Schwerhörigen und brüllte zurück: »Einen was?« Worauf sie, selbstredend das Crescendo fortführend, wiederum »Einen Punkt!« zurückgab. Daraus entwickelte sich, sehr zur Freude der Nachbarn, ein stundenlanges Gekeife, das sich bis in den späten Abend hinziehen konnte – wenn dann endlich ein weiteres Meisterwerk des Pointillismus fertig war.

Helge Möhn

Hegeltrinker

Ein guter Bekannter von mir redet sich seinen stetigen Alkoholkonsum schön, indem er kurze Phasen der Abstinenz als »streng dialektische Antithese zugunsten einer gelungenen Synthese« bezeichnet. Somit sei er mitnichten eine Suffnase, sondern ein durch und durch hegelmäßiger Trinker.

Esther Horn

Post-Etikette

»Die Briefmarke mit Katzen- oder Eichhörnchenbabys?« – »Eichhörnchen. Ist was Offizielles.«

Katharina Greve

Deutschland, deine Erzieher

Die Kindergärtnerin im Hof singt »Backe, backe Kuchen«, kommt bei den sieben Sachen, die man zum Backen guten Kuchens brauche, aber nur auf »Eier und Schmalz, Milch und Mehl« sowie Safran. Das wird nicht nur ein sehr fader Kuchen, so wird bei den Kindern auch die Grundlage für eine lebenslange Matheschwäche gelegt. Die Folgen lassen sich leicht ausmalen: Schulabbruch, Bäckerlehre, Entlassung wegen fader Backwerke, schließlich zweiter Bildungsweg und Ausbildung zum Erzieher. Zukünftigen Generationen bleibt nur die Hoffnung auf den endgültigen Sieg der Aufbackwarenketten, um diesen Teufelkreis zu durchbrechen. Oder die auf das Ende der Mathematik als Schulfach. O tempora, o mores!

Valentin Witt

Hitlerwitz

Eine gute Freundin schrieb mir im Facebookchat etwas genervt, daß sie Hitlerwitzen äußerst kritisch gegenüberstehe. Ich überlegte mir kurz einen und stimmte ihr empört zu: »Sitzt Hitler im Restaurant und sagt: ›Herr Ober, da ist ein Schnurrbart in meiner Suppe‹« – so was geht natürlich gar nicht!

Mark-Stefan Tietze

Aus der Welt der Bankgeschäfte

Wie sagt der Franzose, wenn er den IBAN-Code seines Kontos nicht weiß? »Je ne SEPA …«

Theobald Fuchs

Der Super Nanny

Wie sehr man sich doch auf den Volksmund verlassen kann, erfuhr ich erst unlängst wieder am sprichwörtlich eigenen Leib. Als frischgebackener Vater überkam mich nach einer langen, harten Nacht ohne Schlaf das plötzliche Bedürfnis, meine Zerschlagenheit durch körperliche Arbeit abzuschütteln. Flugs hatte ich Stehleiter, Kabeltrommel und Elektroschere parat, um die auf über drei Meter hochgewucherte Hecke unseres Gartens auf Gardemaß zurechtzustutzen. Verantwortungsbewußt positionierte ich den Kinderwagen mit meinem mich neugierig betrachtenden Filius in ausreichendem Sicherheitsabstand zur Leiter. Kaum hatte ich die oberste Sprosse erklommen, das anfängliche Schwindelgefühl abgeschüttelt und den ersten schwungvollen Schnitt getätigt, passierte das Malheur. Mein Fuß verhedderte sich unglücklich in einer Schlaufe des Verlängerungskabels. Die, um mein Kind nicht in Gefahr zu bringen, noch arbeitende Heckenschere fest im Griff, versuchte ich mit Ruderbewegungen beider Arme vergeblich das Gleichgewicht zu halten und kippte in hohem Bogen kopfüber von der Leiter. Mein freier Fall wurde lediglich dadurch gebremst, daß sich das rotierende Scherenblatt im Verdeck des Kinderwagens verfing. Wieder auf wackeligen Beinen stehend, konnte ich meine im Schlafanzug herbeieilende, vor Sorge um ihre Liebsten hysterisch kreischende Freundin, welcher Teufel mich geritten habe, um fünf Uhr morgens ihr Baby umzubringen, nach kurzer Feststellung der körperlichen Unversehrtheit von Sohn und Vater mit noch schwerer Zunge direkt beruhigen. Denn wie heißt es doch so schön: Betrunkene und Kinder schützt der liebe Gott.

Daniel Sibbe (z. Zt. alleinstehend)

Beim Betrachten der Monate

Je weiter das Jahr mit dem Igelkalender an der Wand voranschreitet, desto mehr fällt mir auf: Igel sind eigentlich ganz kleine Wildschweine.

Elias Hauck

Praktischer Küchentip

Wer sich ein Müsli mit Blaubeeren, Johannisbeeren, Bananenstückchen, filetierter Orange, gehäuteten Pfirsichstücken, Sonnenblumenkernen, einem Löffel zarter und zwei Löffeln kerniger Haferflocken, einer halben Handvoll Nüssen, geschrotetem Leinsamen, Cornflakes, Trockenobst und Apfelwürfelchen mischt, sollte zuvor überprüfen, ob noch Milch vorrätig ist.

Fabian Lichter

Sinnvolle Maßnahme

Ich besuche seit vielen Jahren einen Stammtisch in einem nahegelegenen Wirtshaus und bin dort ein durchaus gern gesehener Gast. Leider bin ich jedoch den dort stattfindenden aggressiven und gereizten Diskussionen nicht immergewachsen. Zur Vorbereitung gehe ich neuerdings vorher schon in eine kleine Stehkneipe und trinke mir etwas Wut an.

Moses Wolff

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.07.:

    Die "Welt" berichtet über Martin Sonneborn und seine Rede gegen Ursula von der Leyen.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«