Vom Fachmann für Kenner | April 2015


Geschäftsmodell: Fail

Die Wäscherei an der Ecke wirbt mit dem Spruch »Die Reinigung für Sauberbleiber«. Ich fühle mich davon sofort angesprochen, kann mich voll und ganz mit dem Werbespruch identifizieren – ja ja: Ich sehe es deutlich vor mir, ich bin gemeint. Wie gerne wäre ich Kunde dieses vorbildlichen Betriebs! Nur habe ich leider nichts, was man waschen müßte.

Frederik Skorzinski

Occupy Starbucks

Immer wenn ich mit meiner Freundin im Café sitze, sie mit ihrem auf einem Tablett mit Spitzendeckchen und ziseliertem Silberlöffelchen servierten Latte Macchiato, ich mit meinem Schonkaffee schwarz, wird mir bewußt: Wir leben in einer Zwei-Tassen-Gesellschaft.

Daniel Sibbe

Beim Empfang

»Guten Tag! Bitte sagen Sie mir Ihren Namen.« – »Sebastian Klug.« – »Können Sie mir Ihren Nachnamen buchstabieren?« – »Kaufmann – Ludwig – Ulrich – Gustav. Kaaah – Elll – Uuuh – Geeeh. Klug.« – »Okaaaay… Und in Buchstaben?« Dialog gescheitert.

Sebastian Klug

Nachbarschaftshilfe

In ihrem Dorf, erinnert sich die Großmutter, sei man schon immer bereit gewesen, sich gegenseitig zu helfen. Als der jüdische Viehhändler etwa sein Geld habe eintreiben wollen, obwohl die Kuh, die er dem Nachbarn verkauft hatte, sofort danach krank geworden war, seien alle Bauern des Dorfes diesem sofort zu Hilfe geschritten. Den Viehhändler hätten sie gleich auf dem Feld, auf dem er erschienen sei, in der Furche liegen gelassen. Weil er aber keine Erben gehabt habe, hätte sein Besitz gerecht unter den Höfen im Dorf aufgeteilt werden müssen.

Ludger Fischer

Opa Fischer berichtet

Oft hört man ja, die ständige anonyme Meckerei im Netz führe zu einer Verwahrlosung der Sitten; die Leute gerieten immer schamloser, brutaler und gröber. Nun hörte ich aber im Schnellrestaurant Schulkinder streiten – und wo wir seinerzeit »Ich kill dich« und »Stirb!« schrieen, um uns dann so fest wie möglich auf die Fresse zu geben, riefen diese immer nur »Ich block dich! Ich block dich!«. Und zwar ganz ohne Schläge. Wie warm wurde es mir da ums Herz! Statt mit Gewalt zu drohen, verlegen die lieben Kleinen ihre Konflikte in die virtuelle Sphäre, ignorieren einander, wo sie keinen Konsens finden, werden pazifiziert und zur Demokratie erzogen gerade durch das ach so böse Internet. Erst später fiel mir ein, daß die Drohung rein phonetisch auch »Ich blogg dich! Ich blogg dich!« geheißen haben könnte, und also schon die Digitalzwerge einander bloggenderweis’ Lügen, Verleumdung und Irrsinn um die Ohren hauen, daß es ein rechtes Grauen ist. Zur Sicherheit habe ich sie dann alle auf Facebook gemeldet. Bloggen geht ja mal gar nicht!!!!111!

Leo Fischer

Kritik

Im Kaufhaus. Auf der Rolltreppe nebenan fahren mir zwei junge Männer wahrscheinlich arabischer Herkunft entgegen. Sie haben einen dunklen Teint, schwarze Haare, etwas fusselige Bärte und sehen sich unglaublich ähnlich. Mein spontaner Gedanke: »Sind das Zwillinge – oder bin ich einfach nur rassistisch?«

Katharina Greve

Raute

Seit kurzem twittere ich über die Entstehungs- und Nutzungsgeschichte der Raute. Folgt mir unter ##.

Cornelius Oettle

Lukrativer Auftrag

Technikfreaks, aufgepaßt! Was ich gerne hätte, wäre ein mittelgroßes schwarzes Schild, das etwa zehn Zentimeter über meinem Kopf schwebt, das allen meinen Bewegungen folgt und immer dann aufleuchtet, wenn mir ein Idiot vors Gesicht kommt, und zwar in gelben Lettern das Wort »Wichser« buchstabierend, wobei allerdings, bei genauerem Nachdenken, die Leuchtschrift eigentlich die ganze Zeit angeschaltet bleiben könnte, und wenn ich noch genauer nachdenke, dann kann ich das Schild ganz weglassen – vielen Dank für Eure Bemühungen, ich bleib bei meinem bewährten stromlosen, altmodischen angewiderten Gesichtsausdruck.

Theobald Fuchs

Mißglückte Entstigmatisierung

Mittags gegen zwölf: Chefredakteur Tim Wolff spaziert nach seinem wöchentlichen Besuch im Friseursalon Aphrodite (»Damen & Herren«) vor meiner Wohnung entlang. Ich stehe am offenen Fenster und warte darauf, daß er mich sieht. »Na, schon wach?« ruft er spöttisch herauf. »Ach, längst«, antworte ich. »Das sind doch alles Klischees!« Leider vergaß ich nachzusetzen: »Von mir selbst in die Welt gesetzte Klischees.« Ich war eben noch nicht ganz wach.

Valentin Witt

Haltbarkeit

Habe neulich mit einem Kumpel eine alte Folge von »Ein Colt für alle Fälle« angeschaut. Plötzlich sagt mein Freund: »Die Jody sieht ja immer noch so gut aus!«

Uwe Geishendorf

Versuch einer Erzählung

Heute morgen kam ich nicht aus dem Quark. Er hielt mich eng umschlungen und zog mich schon beim geringsten Versuch, die Augen auf- und die Decke zurückzuschlagen, mit sanfter Gewalt in sein Reich zurück. Offenbar handelte es sich nicht um getretenen Quark, denn der, so wußte bereits Goethe, »wird breit, nicht stark«, sondern um einen neuartigen Superquark, der die geballten Kräfte der Teilchenphysik zu nutzen und mich buchstäblich in die Quarktasche zu stecken imstande war. Erst am späten Nachmittag gelang es mir, ihn mit einer improvisierten Quarkmaske so zu täuschen, daß – – – [Fragment]

Mark-Stefan Tietze

Ethik – ein Versuch

Weil ich gern eine Putzfrau hätte, mich dabei aber nicht scheiße fühlen möchte, mache ich für eine Anstellung zur Bedingung, daß sie in ihren eigenen vier Wänden auch eine Putzfrau beschäftigt – auf meine Kosten, versteht sich. Die Kosten für deren Putzfrau übernimmt dann meine Freundin.

Teja Fischer

Mangel an Aufarbeitung

Daß die deutsche Geschichte der Jahre 1933 bis 45 immer noch völlig unzureichend aufgearbeitet ist, wurde mir letztens erst schlagartig bewußt, als ich bemerkte, daß beim Wikipedia-Eintrag zu Adolf Hitler an keiner einzigen Stelle das Kapitel »Kritik« auftaucht.

Volker Gahrmann

Werbepause

Nach langem Ringen habe ich mich nun doch zur Nutzung eines Ad-Blockers entschieden. Das Netz sollte schließlich ein Ort zum Wohlfühlen sein. Warum nicht einfach mal die Füße mit den neuen Nike Air Free (129,95 Euro UVP bei Zalando) hochlegen und mit dem iPad mini 3 (mit 128 GB, jetzt im Apple Store) entspannt im Manufactum-Lesesessel zurücklehnen? Diesen einen, ganz eigenen Moment erleben, als hätte man sich eben ein Krombacher geöffnet und der kühle, herbe und einzigartig frische Geschmack entfalte sich am Gaumen. Genuß pur. Ohne permanentes Einprasseln nerviger Pop-ups. Und ich rede hier nicht von durchaus sinnvollen Einblendungen, etwa jenen, die einen zu Amazon führen, wo es tatsächlich jede Menge Schnäppchen zu ergattern gibt. Bedenkt man, wie plump einem mittlerweile Werbung untergejubelt werden soll, möchte man sich doch mit der flachen Hand direkt auf die Ray-Ban-Brille schlagen. Gut, warum auch nicht – sie würde es vermutlich ohnehin überstehen mit ihrer 1a-Verarbeitung.

Fabian Lichter

Vom Schreibanlaß

Das ist natürlich noch kein Anlaß für eine Geschichte, daß man nach schwerster Trinkerei in einem Hotel davon geträumt hat, man sei nachts aufgestanden, aus dem Zimmer getreten und sodann vollkommen verloren gewesen, weil hinter einem die Zimmertür ins Schloß gefallen sei und man auch schon gar nicht mehr gewußt habe, welche Tür die richtige sein möge, und also einfach auf Verdacht mal an vielen verschiedenen Türen erfolglos geklopft habe; dabei mußte man doch so dringend mal pinkeln und habe das dann kurzerhand auf dem Hoteldach erledigt, dabei mit einer Hand die Notausgangstür offen haltend, während man barfuß auf nassem Kies sich erleichtert und alsdann den Entschluß gefaßt habe, trotz aller Scham jetzt zum Nachtportier zu schleichen, um eine Ersatzschlüsselkarte zu erbitten; sich also traumwandlerisch mit dem Aufzug nach unten begeben habe, direkt gegenüber der Rezeption jedoch aus lauter Panik im offenen Aufzug stehen geblieben und zur Beruhigung erst mal wieder nach oben gefahren sei, um schließlich festzustellen, daß es wohl doch keinen anderen Ausweg gebe, und man also kurz nach dieser ersten Erscheinung ein zweites Mal vor dem Nachtportier gestanden sei, der nach knapper Erklärung ohne Probleme eine neue Schlüsselkarte ausgestellt habe. Natürlich ist das auch dann noch kein Anlaß für eine Geschichte, wenn man kopfschwer aufschreckend im Hotelbett erwacht und die Bilder dieses Traums noch sehr real vor Augen hat. Ein Schreibanlaß ergibt sich allerdings zweifellos, wenn man nach langem Duschen und Herumstolpern sowie dem Zusammenklauben von Kleidung, Necessaire, Taschen und allerlei Dingen beim Verlassen des Zimmers zur Kenntnis nehmen muß, daß auf dem kleinen Schreibtisch neben der Schlüsselkarte noch eine Ersatzschlüsselkarte liegt.

Peter P. Neuhaus

Mehr Auswahl

Für mich fehlt bei der automatischen Telefonansage der Arbeitsagentur, die je nach Anliegen zur Eingabe einer bestimmten Ziffer auffordert, eine ganz wesentliche Option: Wenn Sie absolut keinen Bock auf jegliche Form von Arbeit haben, dann drücken Sie: sich.

Thorsten Mausehund

Mit dem Raucherbein

Nicht, daß ich besonders abergläubisch wäre, aber im Fußballstadion pflegen mein Sitznachbar und ich seit Jahren ein spezielles Ritual. Zigaretten immer nur bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft anzünden, ansonsten bringt der Glimmstengel Unglück. Neulich dann aber der Fehler, schon beim ersten Zug bemerke ich meinen Fauxpas. Na ja, wird ja wohl nicht gerade jetzt schiefgehen, denke ich noch, schon bekommen wir den Ausgleich. Meine Entschuldigung auf den strafenden Blick meines Nachbarn folgt spontan: »Sorry, das Tor geht auf meine Kippe.«

Christoph Koblenz

Nervenkitzel im digitalen Zeitalter

Unausgeloggt vom Online-Banking direkt auf Facebook gehen.

Tim Wolff

Das Verbrechen

Mir klaut einer beim Discounter den Pfandbon, als dieser vom Automaten ausgegeben wird. Der Dieb läuft zur Kasse, drängelt sich vor und will ihn einlösen. Ich rufe: »Hilfe, der hat mir den Pfandbon gestohlen!« Die Kassiererin reagiert geistesgegenwärtig und verweigert die Auszahlung. Der Täter flüchtet ohne Beute.

Robert Rescue

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.07.:

    Die "Welt" berichtet über Martin Sonneborn und seine Rede gegen Ursula von der Leyen.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«