Vom Fachmann für Kenner | Januar 2014


Verdamp lang her

Beim Kücheausmisten stieß ich auf eine vor Jahren abgelaufene Packung Mondamin. Mit anderen Worten: Ich habe meine alte Stärke wiedergefunden.

Manuel Fuchs

Geheimtip

Wenn man zum Einschlafen zwei Halbe trinkt und extra wartet, bis sich das Bier setzt, damit man nicht nach fünf Minuten im Bett gleich wieder aufs Klo rennen muß, später trotzdem mitten in der Nacht aufwacht, weil man gerade dabei ist, ins Bett zu machen, weswegen man sich natürlich so schnell wie möglich in Richtung Badezimmer bewegt, jedoch schnell feststellt, daß der Harndrang einen prächtigen Ständer bewirkt hat und eine Erleichterung somit vorerst unmöglich ist und man darum beschließt, halbnackt und -naß eine Zigarette zu rauchen, um die Zeit bis zur Erschlaffung des Gliedes mit schmerzender Blase zu überbrücken –dann sollte man das wohl lieber für sich behalten.

Daniel Zürn

Bange Frage

Beim Besteigen des Flugzeugs in Teneriffa mustere ich wie immer mit bangem Blick die anderen Passagiere: sonnenversaute Gesichter, aufgepumpte Oberarme, Schmuckfingernägel. Sind das die Menschen, mit denen ich im Falle eines Absturzes gemeinsam sterben werde?

Steffen Brück

Nebenwirkung

Seit der Staat die entsprechenden Substanzen gratis an Rauschgiftsüchtige verteilt, sehen Junkies viel besser aus als früher. Erst neulich sah ich wieder einen: der reinste Methadonis!

Christoph Virchow

Altersklug

Einer der wenigen Vorteile, die das Älterwerden mit sich bringt, ist, daß man jüngere Menschen stets mit folgendem Hinweis abbürsten kann: Wenn sie erst einmal so alt seien wie man selbst, dann würden sie schon sehen. Leuchtet Ihnen nicht ein? Wenn Sie erst einmal so alt wie ich sind, dann werden Sie schon sehen.

Andreas Maier (75)

Gyrösti

Die Schweizer Hygienevorschriften sind einfach zu streng: Da kommt kein ranziges Fett auf den Teller, kein angegammeltes Fleisch zu zigfach tiefgefrorenen und wieder aufgetauten Pommes, kein verdorbener Joghurt obenauf und weder schimmlige Gurken noch faulige Zwiebeln in den Salat. Es ist unmöglich, in der Schweiz beim Griechen essen zu gehen. Es schmeckt einfach nie richtig griechisch.

Theobald Fuchs

Pinne- und Nürnberg

Auf der Autobahn überholt mich ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen PI-PI 703. Kurz danach rauscht ein N-OW 85 an mir vorbei. Keine fünf Minuten später verspüre ich einen starken Harndrang, dem ich am nächstgelegenen Parkplatz nachgebe. Das nenne ich Autosuggestion.

Thorsten Mausehund

Ballaballa

Die Promotion-Offensive der Bundeswehr geht mir mächtig auf die Nerven. Ständig platzen Behelmte oder anderweitig Uniformierte mitten in meine Musik-Livestreams und leiern ihre Rekrutierungsanmache aus ihrem entkernten Befehlsempfangsknochen. Hätten die Online-Medien Sportsgeist, dann würden sie Anzeigen schalten, bei denen man die Tarn-Schergen per Mausklick vom Bildschirm ballern kann. Ihr wollt es doch auch, Helmis!

Jonny Rieder

Multiple Hippocampus-Krücke

Als Kind brachte man mir bei, zur Erinnerung an eine Sache einen Knoten in ein Taschentuch zu machen. Doch wer erinnert einen daran, im entscheidenden Moment die Hose mit dem Tuch drin zu tragen? Als Erwachsener habe ich festgestellt, daß es viel hilfreicher ist, der Wäsche ein Papiertaschentuch beizugeben, bevor man sie in die Waschmaschine steckt. Anschließend befinden sich kleine Erinnerungshilfen an allen Kleidungsstücken, und aufmerksame Mitmenschen erinnern einen bei diesem Anblick laufend an die zu erledigende Angelegenheit.

Michael Höfler

Spitz, paß auf!

»Die Frau da!« Auf wessen wie lautende Frage paßt diese Antwort, jüngst unisono gegeben von einem aufmerksamen älteren Ehepaar in einem ICE-Abteil, verifizierend begleitet von zwei auf mich deutenden Zeigefingern?

Auf die arglose Frage des Schaffners: »Ist jemand zugestiegen?«

Was meinten die beiden noch loswerden zu müssen, als ich sie kritisch ansah? »Wieso, stimmt doch!«

Anna-Maria Prinz

Erfahrungsschatz

Vorteil in der Smalltalk-Hölle: Wenn man wenig weiß, muß man nicht so oft was sagen.

Dirk Warnke

Flugrouten mit Vögeln

Ich hatte mal ein Date mit einem Berliner, der total der Flugreisen-Freak war und immer und überall günstige Flüge buchte, mit denen er jedes zweite Wochenende quer durch Europa jettete. Das erzählte er mir beim postkoitalen Zusammenliegen. Letztes Wochenende sei er zu seinen Eltern nach Dresden geflogen. »Moment«, sagte ich. »Du bist von Berlin nach Dresden geflogen? Das sind doch nicht mal zweihundert Kilometer! Gibt’s da überhaupt Flüge?« – »Nö«, sagte der Typ, er sei über München geflogen. Wäre genauso günstig wie die Bahn gewesen und genauso schnell. »Das ist doch pervers!« rief ich. »Du Umweltsau!« Die Krönung der Geschichte war, daß er das für raffinierten Dirty-Talk hielt. Ich machte dann aber doch lieber den Abflug.

Volker Surmann

All The Roadrunning

Als Pendler, der während der Autofahrt zumeist Radio hört, bin ich begeistert von der hiesigen Senderlandschaft. Die »allergrößten Hits« und die »beste Musik« aus den unterschiedlichsten Dekaden helfen mir zudem, mich auf der Fahrt zu orientieren: Erst kommt die Phil-Collins-Kurve, wenig später die Queen-Traverse und schließlich, kurz vor meinem Ziel, die Diese-andere-völlig-abgenudelte-Sängerin-deren-Namen-ich-glücklicherweise-vergessen-habe-Kreuzung. Herrlich.

Helge Möhn

Time

Viele meiner Freunde beschweren sich darüber, daß sie immer so lange warten müssen, bis ihre Lieblingsserie oder der neueste Kinofilm auf DVD veröffentlicht wird. Dabei leben wir in goldenen Zeiten: Heute erscheinen die DVDs manchmal schon wenige Monate nach Kinostart. Das hat früher viel viel länger gedauert, zum Beispiel bei »Vom Winde verweht«.

Peter Neuhaus

Bruno

Seit wir unseren Border Collie in die Waldorfhundeschule gesteckt haben, holt er nur noch Stöckchen, die er selbst geschnitzt hat.

Teja Fischer

Bei uns in der Kommune

Deutlich hörbar war das Anklopfen meines Mitbewohners. Auf mein gebrülltes »Ich telefoniere!« hin ging ansatzlos die Tür auf, und er stand im Zimmer. Ob er denn nicht verstanden habe, daß ich telefoniere? Er, geniert: »Ach so, ich hatte ›onaniere‹ verstanden.«

Felix Moche

Hochkomik

Spätestens ab einer Höhe von 3000 Metern ist es unter Bergsteigern üblich, sich zu duzen. Früher war mir völlig unklar, warum. Aber inzwischen habe ich eine überzeugende Erklärung: Die Leute da oben kommen alle aus der Werbung.

Tanja Hötzle

Neujahrsmorgen,

und mein einziger guter Vorsatz fürs neue Jahr ist schon wieder gebrochen: Ich gebe mir immer noch keine Mühe beim Zigarettendrehen.

Hannes Richert

Aus meinem Netzaquarium

Ein lieber Zeitgenosse spielte mir jüngst die Veröffentlichung einer Textminiatur zu, deren Abdruck mir verborgen geblieben war. Unter dem Titel »Die Weisheiten des Valentin Witt (456)« war der nur für meine Facebookfreunde sichtbare Status »Tageslicht ist super, wie eine kostenlose Glühbirne« in eine regionale Humorzeitschrift gelangt. Der aufmerksame Chefredakteur des Blättchens hatte sich das Sprüchlein wohl rechtzeitig aufgeschrieben, bevor mein Geistesleuchten im Postingkeller der Chronik erlosch. Das verleitet mich zu der Erkenntnis: Uns bedrohen nicht nur die bösen Datenkraken Facebook und Google, die alles Verwertbare aufsaugen und nur die Nutzergerippe zurücklassen; es gibt auch kleine Pointentintenfische, die sich die besten Happen herausbeißen und den ungenießbaren Rest dem seligen Verrotten im digitalen Nirwana überlassen. Diesen Gedankenunrat sollte aber auch wirklich niemand lesen wollen.

Valentin Witt

Der Unfall

Bei schlechten Sichtverhältnissen fuhr ich auf der Autobahn. Ich versuchte, das Schild am rechten Fahrbahnrand zu lesen und erkannte darauf das Bild eines Autoschlüssels, unter ihm einen Notizzettel mit einem Lippenstift-Kußmund und der Aufschrift: »Laß dich nicht ablenken!«
Als ich wieder auf die Straße sah, war es zu spät.

Leonard Riegel

Korbleger

Vor einigen Tagen spielte ich mit ein paar Freunden Basketball. Während einer hitzigen Partie forderte mein Mitspieler den Ball, weil er einen Wurf von der Dreierlinie aus versuchen wollte. Ich lehnte dunkend ab.

Ernst Jordan

Unser Pfarrer Lübke

Wenn Ministranten auf die Walz gehen, dürfen sie sich bekanntlich ihrer Heimatpfarrei nicht weiter als bis auf zwölf Ave Maria nähern. Unser alter Pfarrer Lübke aber prahlt noch heute damit, das Gebet in weniger als drei Sekunden runterrattern zu können, weshalb er damals gar nicht weit habe laufen müssen. Hat er reichlich vom Meßwein genascht, verrät er auch gern den Trick: Das ursprüngliche Stundengebet aus dem Mittelalter sei nämlich nur halb so lang. Ha! Unser Pfarrer Lübke ist schon ein richtiger Filou.

Tibor Rácskai

Schnapsidee

Der Vater meiner neuen WG-Mitbewohnerin hatte Selbstmord begangen. Wir hielten uns beide in der Küche auf, als die schlimme Nachricht eintraf, und so saßen wir als Fremde in einem Moment zusammen, welcher selbst unter besten Freunden und Familienmitgliedern ein sehr schwieriger ist. Was sollte ich bloß tun, was sollte ich bloß sagen? Plötzlich kam mir der rettende Gedanke: Was macht in so einem Moment der souveräne Kerl in einem Film immer? Richtig, er holt der Lady einen Drink! Kommentarlos sprang ich auf und begab mich hibbelig auf die Suche nach Alkohol. Kurze Zeit später tauchte ich mit einer Flasche wieder auf und hörte mich selber sagen: »Also ich könnte jetzt einen Sekt vertragen! Möchtest du auch ein Gläschen?«

Oliver Welschar

Erfolgsliteraten

Gibt es Kinderbuchautoren, die für ihre Karriere auf eigenen Nachwuchs verzichten?

Michael Schilling

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Carlos Ghosn (Großkapital)!

Carlos Ghosn (Großkapital)!

Einst haben Sie aus Nissan, Renault und Mitsubishi ein internationales Bündnis geschmiedet. Seit November letzten Jahres sitzen Sie in Tokio in Untersuchungshaft; Sie sollen gegen Börsenauflagen verstoßen, Ihr Gehalt falsch ausgewiesen und private Verluste auf Nissan übertragen haben. Selbstverständlich wehren Sie sich gegen die Vorwürfe, wittern »Verrat« und die »Verschwörung« einer »Armee«, die Ihnen gegenüberstehe.

Nun wissen wir nicht, was an den Anklagepunkten dran ist, aber Herrgott, Ghosn, geht man allein nach Ihrem Äußeren, wundern wir uns, dass Ihnen nicht viel ärgere Untaten zur Last gelegt werden. Sie sehen aus wie jemand, der regelmäßig Dinge blafft wie »Ich hab genug gehört« und »Schafft ihn weg!«. Wie jemand, der mit einem Knopf unter der Schreibtischplatte eine Falltür öffnen kann. Jemand, der sich mit Blick aus dem obersten Stockwerk eines Wolkenkratzers einen 60 Jahre alten Whisky einschenkt, den er seiner globusförmigen Hausbar entnommen hat, während einer seiner Konkurrenten gefesselt und geknebelt vor ihm kniet. Kurzum: Man würde Ihre Besetzung als Bond-Bösewicht wegen Klischee-Übererfüllung ablehnen. Von Ihrem spukhaften Nachnamen wollen wir gar nicht erst anfangen!

Heute mal oberflächlich: Titanic

 Jetzt mal im Ernst, MDR!

In einem Spielbericht hast Du behauptet, alle drei Tore seien »durch einen ruhenden Ball« gefallen. Muss sich der Ball nicht doch ein ganz klein wenig bewegen, damit ein Tor fallen kann?

Fragt in sich ruhend, den Toren beim Fallen zusehend: Titanic

 Toller Service, »Manager Magazin«:

»Prokrastinations-Test: Sind Sie der König der Aufschieber?« Wir wollten uns natürlich sofort testen, aber leider war noch der Abwasch zu erledigen, und spazierengehen wollten wir ja auch, und endlich auf diese eine Mail antworten …

Aber morgen dann ganz sicher! Titanic

 Schwach, Bundesagentur für Arbeit!

Da wurdest Du dafür kritisiert, dass Du eine Hartz-IV-Empfängerin zum Lösen veritabler Grundschulaufgaben gezwungen hast. Auf die Netzschelte wegen Anweisungen wie »Schreibe unter das Bild das passende Wort« hin knicktest Du sogleich ein: »Wir können gut verstehen, dass die Teilnehmenden dies kritisieren, und teilen diese Meinung auch.«

Dabei, Bundesagentur, schulst Du damit unserer pädagogischen Expertise nach diese am Arbeitsmarkt unentbehrlichen Fähigkeiten: 1. bedenkenlos Befehle ausführen, 2. stupide Jobs erledigen, 3. Hilflosigkeit ertragen wie ein Kind, 4. das Gutsherren-Du akzeptieren und 5., am wichtigsten, komplette Selbstaufgabe!

Regt sowieso eine Umbenennung in Bullshitjob-Agentur an: Titanic

 Huhu, »Welt«-Journalist Peter Praschl!

Ein Texteinstieg muss neugierig machen, packen, sonst wird der Rest nicht gelesen. Das gilt besonders für Bezahlinhalte, deren erster Absatz frei einsehbar ist, und so begannen Sie einen Artikel über Sharon Tate mit den Worten: »Nichts wirkt so belebend wie eine ermordete junge Frau. All diese Fantasien, die sie entfacht – was aus ihr noch hätte werden können.«

Nun lässt sich eine Paywall aber rein technisch schwer überwinden, wenn man beim ersten Satz direkt auf den Bildschirm kotzen muss. Denn abgesehen davon, dass junge Frauen es deutlich weniger erfrischend finden, ermordet zu werden, als Sie und jemand, der sich statt mit Limonade mit Femiziden erfrischt, eher in die Psychiatrie als in die Medien gehört, evoziert Ihr Ekelgeschwalle in uns das Bild, wie Ihnen beim Schreiben solcher Widerlichkeiten die Hose aufgeht, und gegen solch starken Brechreiz ist noch kein Kraut gewachsen.

Immerhin, Praschl, stellt sich, sollte Ihnen etwas zustoßen, nicht die Frage, was aus Ihnen noch hätte werden können. Klar wäre einfach: Es wird keine neuen Texte von Ihnen geben. Und diesen Gedanken findet sehr belebend: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Verpasste Gelegenheiten

»Rückblickend hätte ich schon einiges anders gemacht«, sagt die Mittzwanzigerin am Nebentisch. »Zum Beispiel hätte ich mit meinem Freund damals eigentlich gern mehr Zeit verbracht. Dann hätten wir uns auch viel früher getrennt.«

Tilman Birr

 Genialer Lifehack

Du bist gerade unterwegs und möchtest wissen, wie spät es ist? Dummerweise hast du zwar keine Uhr, dafür aber eine Sozialphobie im Gepäck, kannst also auch keinen Fremden auf der Straße fragen? Kein Problem! Suche einfach den nächsten Supermarkt auf. Wähle eine Tütensuppe aus (ich habe sehr gute Erfahrungen mit der »Frühlingsgemüsesuppe« gemacht), gehe zur Kasse und bezahle sie. Tadaa! Auf dem Bon findest du die Uhrzeit. Auf die Sekunde genau.

Katharina Greve

 Das Urteil

Seit sich in unserem Kafka-Lektürekreis herumgesprochen hat, dass die Dohle auf tschechisch »kavka« heißt –was, nebenbei bemerkt, natürlich auch Franz Kafka bekannt war und Spuren in seinem Werk hinterlassen hat –, wird bei uns statt des Ausdrucks »kafkaesk« nur noch das Wort »dohlenartig« verwendet. Anfangs hat mich das ja durchaus amüsiert, aber jetzt, nach etlichen Monaten, wirkt das Ganze auf mich doch eher albern oder zwanghaft. Teilweise finde ich die Situation sogar regelrecht dohlenartig.

Andreas Maier

 Russtikal

Die einen nennen die klassische Technik, wenn einen beim Wandern das Unwetter überrascht, schlicht »nackter Oberkörper« – für mich jedoch ist das »die russische Regenjacke machen«.

Theobald Fuchs

 Feindschaftspreis

Seit ich hier in Berlin wohne, hole ich mir bei meinem bevorzugten asiatischen Restaurant regelmäßig das einzige vegane Gericht. »6,90 Euro – für dich!« hieß es dort stets schmunzelnd vom Chefkellner. Letztes Mal überreichte mir erstmals eine andere Bedienung meine Bestellung: »Macht dann 5,90 Euro.«

Dominik Mauer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 15.03.:

    Die "Junge Welt" im Gespräch mit Martin Sonneborn über Turbopolitik.

  • 15.03.:

    Leo Riegel ist einer der drei Gewinner des NABU-Cartoon-Wettbewerbs. Wir gratulieren!

  • 13.03.:

    Das "Journal Frankfurt" berichtet über Chefredakteur Moritz Hürtgen.

  • 12.03.:

    Zu den Regierungskrisen der vergangenen zwölf Monate zählt die "Süddeutsche Zeitung" u.a. Moritz Hürtgens Twittercoup über einen angeblichen Fraktionsbruch.

  • 08.03.:

    Das "Handelsblatt" hat Martin Sonneborn in Straßburg (EU) getroffen.

Titanic unterwegs
22.03.2019 Wuppertal, Volkshochschule Uwe Becker
23.03.2019 Leipzig, Café »Das Kapital« Katharina Greve
23.03.2019 Leipzig, Buchmesse Thomas Gsella
23.03.2019 Leipzig, LURU-Kino in der Spinnerei Paula Irmschler