Vom Fachmann für Kenner | Februar 2014


Scheißégalité

Als neulich im Schwarzwald ein vor mir herlaufender Herr seinen etwa zwölfjährigen Sohn antippte und gen Westen deutend völlig euphorisch ausrief: »Schau mal, wie schön, da hinten sieht man die Vogesen!«, und daraufhin dieser lediglich ein lakonisches »Was? Mir doch scheißegal!« zwischen seinen Kopfhörern hervorkrächzte – da stellte ich als überzeugter Europäer erleichtert fest, daß auch mit der kommenden Generation kein Krieg gegen Frankreich zu machen sein würde.

Wanja Lindenthal

Haushaltstip (6378)

Gekochte Eier lassen sich viel leichter pellen, wenn man sie vor dem Kochen auspustet.

Thomas Gsella

Bekanntmachung

Ich habe gerade meinen ersten Roman geschrieben. Er handelt von einem strauchelnden Klavierspieler in der Wirtschaftskrise und heißt »Clayderman – was nun?«

Torsten Gaitzsch

Kommentare:

pedro bear: lol, musste grinsen. gab aber schon bessere.
clari_nette: hä versteh ich nicht?
Lauchl33t: Hey leutz, die UL-Links für die Clayderman-diskografie sind schon seid monaten down. kann mal jemand re-uppen pls??
derhans: www.seidseit.de ;)
Hürtgo92: @Lauchl33t: Bitte keine Upload-Requests im Fachmann! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil…
Snirr: Oh Maaaann, könnt ihr mal aufhören, hier alles mit euren Meinungen zuzuspammen? Ich meine, ihr kriegt hier KOSTENLOS was geboten, also haltet einfach mal die KLAPPE, klickt auf »Bedanken« oder laßt es bleiben. My 2 cents.

R.I.P.

Eine alternative letzte »Ruhestätte« für Globetrotter, Jet-Set-People und vielreisende Geschäftsleute, die standesgemäß beigesetzt werden möchten: im Rollkoffer, auf dem Flughafen abgestellt und unbeaufsichtigt stehengelassen. Und wenn sie nicht gesprengt worden sind, dann stehen sie dort noch heute…

Theobald Fuchs

Analogiekäse

Daß gerade der erwiesenermaßen traditionsdeutsche Konzern Dr. Oetker mich nur mit leeren Floskeln abspeist, anstatt endlich mal eine vegane Tiefkühl-Pizza auf den Markt zu bringen, finde ich echt schwach. Immerhin war Hitler Vegetarier!

Dominik Mauer

Privatsache

Ich lasse mir die Homosexualität auch nicht von Promis schönreden. In Berlin lebte ich eine Zeitlang in Dahlem, einer eigentlich ruhigen Wohngegend. Das sollte sich ändern, als in der Wohnung über mir zwei junge Männer einzogen. Sie sahen unauffällig aus, aber es war schon klar, in welcher Erdhöhle sich der Fuchs nächtens eingräbt, wenn Sie verstehen – rote T-Shirts ohne Kragen, Sellerie im Knopfloch, die ganze Richtung. Eine Zeitlang konnte ich sie ignorieren, aber dann fand ich einen Zettel in meinem Briefkasten: »Hallo Herr Fischer, wir haben ein Paket für Sie angenommen, wann haben Sie Zeit?«, und dazu noch so Smileys. Mir war das schon damals suspekt, aber mein Anwalt riet mir von einer Anzeige ab. So habe ich das Paket dann »auf dem kurzen Dienstweg« geholt, und ein Gespräch mit den »neuen Nachbarn« ließ sich nicht mehr vermeiden. Einer der Brüder hatte eine kleine Agentur für digitales Publishing, »E-Pub in deine Mudda rein! & Friends«, der andere wollte über seine Tätigkeit nicht reden. Später erfuhr ich, daß er biometrische Hochzeitsfotos herstellt. Kurz darauf feierte einer der beiden »Purzeltag«, und weil ich mich ohnehin über den Lärm beschweren wollte, dachte ich nichtsahnend, schaue ich als guter Nachbar halt mal vorbei. Zunächst schien alles sauber. Es gab Bier auf Ziegenmilchbasis und einen alkoholfreien Schnaps namens »Dutt«. Im Salon hatten sie eine überdimensionierte Autoplakette über der Anrichte, »Wir fahren mit Partikelfilter«, wohl eine Anspielung auf die in diesem Milieu übliche »Verkehrsordnung«. Dann wurden in einem rot gebundenen Buch sogenannte »Schnurrpfeifereien« gesammelt, etwa dieser Art: »Abschied im Chinarestaurant: Können Sie mir etwas Hund für den Hund einpacken?« Einfach nur widerlich. Noch bedenklicher fand ich den Smalltalk, etwa, daß Menschen die Wahrscheinlichkeit, daß ein Flugzeug abstürzt, geringer einschätzen, wenn der Sitznachbar eine Frau ist. Bei der weiteren Inspektion der Wohnung fand ich dann das Unvermeidliche: Fotos von kleinen Jungs, aufgestellt im Bücherregal. Angeblich die Neffen. Sollte ich intervenieren? Ich habe es gelassen, aber es war falsch. Später begegneten mir beide noch im Hausflur, aber mehr als ein »Hi!« wollte ich ihnen nicht zugestehen. So prägte sich meine Grundhaltung.

Leo Fischer

Geometrie

Wenn man nach einer ausufernden Party so richtig breit ist, hilft es, sich eine Weile lang zu machen.

Uwe Geishendorf

Müll

Wie sollen wir das Müllproblem jemals in den Griff bekommen, wenn uns die Bäcker selbst noch eine Apfeltasche in der Tüte über den Tresen reichen?

Burkhard Niehues

Unser Pfarrer Lübke (2)

Als neulich herauskam, daß ein Bischof erster Klasse nach Indien geflogen war, um dort im Elendsviertel Urlaub zu machen, da fragten sich die Leute, was wohl der alte Herr Pfarrer dazu zu sagen habe. Der winkte ab und meinte, das sei schon blöd, aber noch blöder sei, sich dabei erwischen zu lassen. Ihm könne das nicht passieren. Wie das, fragten da die Kirchgänger. Nachdem er einen guten Schluck vom Meßwein genommen hatte, verriet er den Trick. Immer im Sommer lasse er den Bischof glauben, er, Lübke, würde in Indien im Elendsviertel Kranke pflegen. Tatsächlich fliege er jedoch heimlich für drei Wochen nach Mallorca, erster Klasse selbstverständlich, fügte er verschmitzt hinzu. Das fand allgemeine Zustimmung. Unser Pfarrer Lübke ist schon ein richtiger Filou.

Tibor Rácskai

Gut gemeint ist fast schon angekommen

»Liebe Fahrgäste mit Destination Zürich: Es besteht keine Anschlußmöglichkeit nach Zürich. Dieser Zug fährt weiter nach Zürich. Wenn Sie nach Zürich wollen, verbleiben Sie bitte in diesem Zug.« Wahrscheinlich war der Herr, der für diese Durchsage verantwortlich war, gerade irgendwie abgelenkt. Dann merkte er, was er eben gesagt hatte und dachte sich danach wohl, die Leute sollten doch froh sein, daß sie überhaupt in Zürich ankommen. Ich selbst wollte eigentlich woanders hin, machte mir aber keine Sorgen. Man meinte es ja offensichtlich gut mit uns.

Christina Hahn

Mündiger Patient

Der Diagnose »Blutvergiftung« begegne ich stets mit einer gewissen Sepsis.

Valentin Witt

MIH

Endlich haben wir Gewißheit, meine Freundin ist schwanger. Ich kann meine Freude nicht verbergen und rufe: »Geil! Du wirst eine MILF!« Ihr vormals lächelndes Gesicht ist urplötzlich mit Zornesfalten übersät. »Das ›F‹ kannst du dir in nächster Zeit abschminken!« – »Dann betrachte du das ›L‹ ebenfalls als hinfällig!« Auch wenn man es nicht glaubt: Es ist ein Wunschkind.

Ingo Krämer

The Key to Success

Helene hat an der Tankstelle in Hart die Schlüssel vom Bunkermuseum übernommen, sie wird morgen aushilfsweise den Tagesdienst versehen. Seit ihre Lohnförderung beim Marktmuseum in Arnoldstein ausgelaufen ist, hat sie Zeit dafür. Den Arnoldsteiner Schlüssel mußte sie nicht retournieren, man weiß ja nie. Jetzt wird sie von der Direktorin des Sprachinselmuseums telefonisch an die vereinbarte Objektabholung erinnert, die Schlüssel vom Museum in Wien habe sie sowieso noch. Und weil Helene mit meinem Auto unterwegs ist, baumelt am Schlüsselbund mein Hauptschlüssel vom Gailtaler Heimatmuseum. Vier Museumsschlüssel in der Tasche und leben von der Notstandshilfe: study ethnology!

Siegfried Kogler

Die Schnauze voll

Die schon leicht in die Tage gekommene Redewendung »Ein gefundenes Fressen« bekommt plötzlich einen ganz neuen, ziemlich ekligen Beigeschmack, wenn man vom Träger einer festen Zahnspange angegrinst wird, der gerade gespeist hat…

Tina Wirtz

The Godfather of Aphorisms

Laß die Gedanken kommen und gehen. Denn kommt ein Gedanke ein zweites Mal wieder, ist es ein guter Gedanke; kehrt er ein drittes Mal wieder, so handelt es sich um einen exzellenten Geistesblitz. Kehrt er nun gar ein viertes Mal wieder, so verwirf ihn: Denn diesen Gedanken könnten alle haben, um ihn als liebenswürdiges Bonmot einem gern gelesenen Satiremagazin anzubieten! Gern geschehen.

Sebastian Klug

Parität im Pkw

All die Genderdebatten lenken davon ab, daß in vielen Bereichen eine Gleichstellung längst erreicht ist. Beispielsweise gilt seit Jahrzehnten: Wer ein teures Gefährt hat, hat auch eine teure Gefährtin.

Michael Höfler

Vasen wagen

Befindet man sich an Flughäfen oder Bahnhöfen, muß man feststellen: Die Welt wäre hübscher und eleganter, bewahrten die Reisenden ihre Siebensachen nicht in rumpeligen Koffern oder fragwürdig gemusterten Taschen und Rucksäcken auf, sondern in Vasen. Geschmackvoll bemalt und aus edlem Porzellan. Als Folge des dadurch erforderlichen logistischen Fingerspitzengefühls wären die Menschen achtsamer, höflicher und wirkten weniger getrieben, nebenbei sähe es sehr charmant aus. Es gäbe Reisevasen, Schulvasen und Einkaufsvasen. Sowie bezaubernde Damenvasen, flache Vasen für den Laptop und geschmackvolle Vasengestelle in Zügen und Restaurants. Und irgendein Berliner Hipster hielte sich dann für besonders pragmatisch – und stopft seinen Krempel in einen Plastikeimer, das Arschloch.

Thomas Tonn

In der ersten Reihe

Manchmal fühl’ ich mich wie in einem richtig guten Film – bei dem aber die Untertitel zu klein sind (und auf serbokroatisch), mein Nachbar stinkige Chips mit Käsesauce mampft, jemand mir von hinten seine Knie in den Rücken drückt und der Filmvorführer mittendrin vergißt, die Rolle zu wechseln.

Tina Manske

Vom Fleischgefallen

Vegetarier? Die haben doch von Puten und Hasen keine Ahnung!

Mark-Stefan Tietze

Never forget

Sie sagen, man erkenne die Schönheit der Dinge erst, wenn diese nicht mehr gegenwärtig sind, wenn man sie verloren hat. Sie haben recht. Während draußen vor dem Fenster die ersten Schneeflocken tanzen und die Sonne zur fernen Erinnerung geworden ist, wird mir endlich gewahr, was ich einst besaß und welche Freuden der Sommer trägt. Die kleine Erkenntnis, was das schönste an ihm ist; tatsächlich: Die Wäsche ist immer so schön schnell trocken.

Aiko Kempen

Body-Mass-Index

Seit mich mein Hausarzt darauf aufmerksam gemacht hat, daß ich für meine Körpergröße deutlich zuviel wiege, versuche ich verzweifelt, etwas dagegen zu unternehmen. Aber ich kann mich anstrengen, wie ich möchte: Ich werde einfach nicht größer.

Andreas Maier

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sorry, Librero Verlag,

aber Deine Bände »Mathematik«/»Kunst«/»Wirtschaft in 30 Sekunden« haben wir im Laden statt zu kaufen einfach schnell weggelesen!

Arbeitet jetzt an einem Geschenkbuch »Sparen in 30 Sekunden«: Titanic

 Sie, Oliver Bäte,

Ihres Zeichens Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, erklärten im »Zeit«-Interview: »Für mich ist Gerechtigkeit ein marxistischer Begriff. Ich weiß nicht, was das ist.«

Und das, Bäte, ist eben die Crux mit dem Marxismus. Was Gerechtigkeit ist, erfahren Sie und Ihre Millionärsfreunde immer erst nach der Revolution. Dann aber sehr gut verständlich und gewissermaßen am eigenen Leib.

Kann es kaum erwarten: Titanic

 Klopf-klopf, Sting!

Klopf-klopf, Sting!

Wie wir aus dem »Spiegel« erfahren durften, sind Ihnen die Ideen zu Ihren bekanntesten Songs im Hotelzimmer gekommen. In der Langeweile einer Münchner Absteige entstand etwa »Walking Round the Room«, aus dem sich später das Lied »Walking on the Moon« entwickelte. Und ein anderes Mal pfiff Ihnen ein Fensterputzer die Melodie zu »Roxanne« direkt in die Herberge. Die Entstehungsgeschichten Ihrer übrigen Hits kennen wir zwar nicht, aber bei genauerem Blick scheinen die ebenfalls im Hotel entstanden zu sein: Die Idee zu »Don’t Stand so Close to Me« ist doch sicherlich am Frühstücksbuffet oder Pissoir gediehen. Und hier: »Message in a Bottle«, »Six Pack« und »De Do Do Do, De Da Da Da« beschreiben ja eindrücklich die drei Stufen vom Öffnen der Minibar über das Nachschubholen bis hin zum wohlverdienten Delirium.

Auch bei den drei Songs »So Lonely«, »Secret Journey« und »Every Little Thing She Does Is Magic« lässt sich ein kausaler Zusammenhang erkennen, aber diese Zimmertür lassen wir dann doch lieber geschlossen!

Weiterhin gute Reise Titanic

 Schnurrbartträger Hannes Schrader!

Sie sind Redakteur für »Zeit Campus online«, das junge, hippe, aber nicht zu junge und zu hippe Junge-Leute-Ressort von »Zeit online«, zu dessen Anforderungsprofil Sie gerade so schicksalhaft passen wie Ihr Gesicht in Ihr Gesicht.

Neulich schimpften Sie Ihre Altersgenossen einmal kräftig, aber nicht zu kräftig, weil sie es nämlich verdienen. »Die Kürbissuppe ist das suppengewordene Ikea-Wandbild«, schrieben Sie. Ein mutiger, aber nicht zu mutiger Vergleich. Liegt Ihnen! »Sie ist die Times New Roman der Amateurküche«, aha, auch nicht schlecht, »eine Ausrede in Form eines Abendessens.« Lecker! Geht da noch was? »Sie ist das Bananenbrot der Hauptgerichte.« Donnerwetter! »Denn durch die AfD mag in Deutschland der Diskurs verrohen – aber durch Kürbissuppe verroht die deutsche Esskultur.«

Und so etwas lernt man auf einer Journalistenschule, ja? Oder im Debattierclub? An der Supermarktkasse? Schrader, Sie Musterstück eines wandelnden Generationenportraits!

Und natürlich tragen Sie in Ihrem ausgehöhlten Inneren auch eine große »Portion« Melancholie mit sich herum und räumen daher ein: »Zugegeben, auch ich habe Kürbissuppe schon unwidersprochen gegessen. Einmal hätte ich sie sogar fast selbst zubereitet, die Zeit war knapp und der große Suppentopf sauber.« Ist ja nicht wahr! Aber dann? »Doch ich besann mich, schnitt«, wenn schon nichts Lebenswichtiges auf, so immerhin »den Hokkaido in Scheiben, benetzte ihn mit Olivenöl, Zimt, Salz und Pfeffer und schob ihn in den Ofen. Er schmeckte wunderbar, beträufelt mit kühlem Joghurt und ein wenig scharfer Sauce. Leider bin ich die Ausnahme.« Glauben Sie uns: Leider sind Sie gerade das am wenigsten.

Und wir meinen damit nicht den Kürbis. Titanic

 Nachdem Du, Weltgeist,

es uns schon im Sommer gehörig besorgt hast (vgl. TITANIC 7/18, 8/18), gibst Du Dir zum Jahresende noch einmal richtig Mühe und stupst unsere Nasen sowohl auf den Göttinger Augenarzt Prof. Hoerauf als auch die Lübecker Zahnärztin Dr. Stein-Ziehfreund! Und dass wir in einem Artikel auf Sueddeutsche.de meinten gelesen zu haben, Amazon sei »inzwischen der größte Sklaventreiber der Welt«, wo tatsächlich nur vom größten »Serverbetreiber« die Rede war: das ging doch auf Dein Konto, oder?

Dafür danke und auf ein fruchtbares 2019: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Neues »Häkchen« auf WhatsApp

»Hat deine Nachricht bereits gelesen, will aber noch nicht, dass du es weißt.«

Teja Fischer

 Jauch

Günther Jauch ist noch nie mit dem Regionalexpress gefahren, aber er wüsste, wie es geht, und das ist für mich der Zauber, der diesen Mann so besonders macht.

Johannes Floehr

 In unserer hektischen Zeit …

ist es wirklich gut, einfach mal anzuhalten, stehenzubleiben, die Welt Welt sein zu lassen, achtsam in sich hineinzuhorchen und ein paar köstliche Sekunden nur mit sich allein zu genießen – ABER NICHT GENAU IN DER SUPERMARKTTÜR, DU BLÖDE DUMPFKUH!!!

Katharina Greve

 Stimmt!

Ich kann mich noch gut an den Satz aus meiner Jugend erinnern: »Du wirst noch mal an die Worte deiner Mutter denken.« Nur worum es ging, weiß ich leider nicht mehr.

Markus Berger

 Neuland betreten

Ich fahre zum Shoppen jetzt immer nach Berlin. Dort ist das Internet einfach besser.

Dominik Wachsmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 21.01.:

    "RP online" sprach mit Thomas Gsella über ein ernstes Thema.

  • 20.01.:

    Für "Unter Büchern" (MDR Kultur) bespricht Rayk Wieland den "Letzten Huelsenbeck" von Christian Y. Schmidt.

  • 14.01.:

    Über einen "Farbanschlag" auf den Berliner TITANIC-Verlag berichten "B.Z.", "Berliner Morgenpost", Berlin.de und die "Märkische Allgemeine".

  • 09.01.:

    Über einen Auftritt von Martin Sonneborn im Bochumer Schauspielhaus berichtet dortmund24.de.

  • 01.01.:

    HR2 Kultur über Moritz Hürtgen und seinen neuen Posten als TITANIC-Chefredakteur.

Titanic unterwegs
24.01.2019 Erlangen, Redoutensaal Martin Sonneborn
24.01.2019 Berlin, Kookaburra Heiko Werning
25.01.2019 Berlin, Kookaburra Heiko Werning
25.01.2019 Bayreuth, Zentrum Martin Sonneborn