Vom Fachmann für Kenner | November 2012


Begriffsstutzig

Wann sollte man beginnen, sich Gedanken über sein Sexualleben zu machen? Bzw.: Ist es nicht eh schon zu spät, wenn die Freundin nach der Libido fragt, aber eigentlich die Prostata meint?

Björn Boch

Fröhliche Hundegeschichten (XVI)

Es waren mal zwei Hunde.

Als sie zwei Monate alt waren, schnappten sie nach Mutters Zitzen.

Als sie eins waren, bissen sie in die Hand, die sie fütterte.

Als sie zwei waren, knabberten sie an den Knochen vom Sonntagsbraten.

Als sie vier waren, zerfetzten sie eine Borchert-Gesamtausgabe.

Als sie sieben waren, zerrissen sie das Kabel vom Beatmungsgerät ihres Besitzers.

Als sie acht waren, fraßen sie den wichtigen Friedensvertrag.

Als sie neun waren, bissen sie in den Finger, der den Atomkrieg auslösen wollte.

Als sie zehn waren, bissen sie in die Hand, die ihnen dafür einen Orden anheften wollte.

Als sich nach hundert Jahren ein Regenwurm durch ihre beiden Gräber fraß, merkte er gar nicht, daß hier zwei Hunde mit ihren Lieblingsknochen beerdigt waren. Es waren dieselben Knochen. Alles dieselben Knochen.

Leo Fischer

Ein Abschied

Achtung, Achtung: Mohammed hatte Käsefüße, Spliß und Mundgeruch!

Ergänzung 1: Danke für alles, Mutter.

Ergänzung 2: Eric, das mit Deiner Freundin tut mir leid. Falls Du es weißt. Falls nicht: Es ist nichts passiert.

Ergänzung 3: Bitte zuerst Matussek angreifen. Danke.

Benjamin Baum

Gerecht

Wer als Mann in den fortgeschrittenen Vierzigern seine Freizeit gerne vor dem Tresen verbringt, für seine Standhaftigkeit nach einiger Zeit mit einem stattlichen Bauch belohnt wird und diesen Umstand ohne großes Murren akzeptiert, dem erscheint es doch etwas befremdlich, wenn die schlanke und sportliche Freundin ihm nonchalant vorschlägt: »Du gehst dann um drei Uhr in die Kneipe und ich gehe um drei Uhr ins Fitneß-Studio.«

Man reagiert verwundert: »So lautet also der Plan?«

»Na klar. Jeder tut etwas für seine Figur.«

Christoph Koblenz

Als Sammler

begnüge ich mich nicht mit dem Sammeln von Eindrücken, Kronkorken und Hautcremes aus Hotels, die meine Freundin in regelmäßigen Abständen in den Müll wirft. Als echter Sammler sammle ich etwas, das wirklich kein Mensch gebrauchen kann, nicht einmal ich: Plastikkugeln aus leeren Deorollern. Mittlerweile habe ich schon zwei Schuhkartons davon. Jede Überlegung zu einer praktischen Verwendung habe ich bisher verworfen, etwa die, sie dem Wuppertaler Tanztheater zu Übungszwecken auf die Bühne zu kippen, und auch die, sie zur Hauptverkehrszeit eine U-Bahn-Treppe hinabhüpfen zu lassen. Ich glaube, ich belasse es beim zweckfreien Sammeln, denn darum geht es doch, oder?

Ludger Fischer

Jugend von heute

Auf dem Weg zum Supermarkt liegt ein etwas heruntergekommener Spielplatz, auf dem sich des öfteren Jugendliche aufhalten. Nach einem versoffenen Abend bei mir zu Hause machte ich mich auf, um die geleerte Kiste Bier zum Supermarkt zurückzubringen. Auf Höhe des besagten Spielplatzes brüllten mich ein paar 14jährige an: »Yeah, geil, jetzt gibt‘s Bier!« Als ich ihnen klar machte, daß es sich hier nur noch um leere Flaschen handelte, wurden sie noch begeisterter: »Geil! Pfand!«

Michael Hahn

Geheim

Zwei Neuzugänge für meine Sammlung von Verschwörungstheorien, sie wurden mir im Brustton der Konspiration und sehr besorgt von zwei unterschiedlichen Personen eingeflüstert.

1. Die Kachelmann-Verschwörung: Kachelmann wurde mit den Vergewaltigungsvorwürfen »kaltgestellt«, weil er kurz davor war, durch sein landesweites Netzwerk von Wetterstationen mit Satellitenverbindung die BRD zu kontrollieren.

2. Die Dirk-Bach-Verschwörung: »Den haben sie weggemacht!« Er habe im Zusammenhang mit den NSU-Morden »zuviel gewußt«.

Bedenklich!

Nicolai Hagedorn

Nie gesagte Sätze

»Also diese Regentropfen, da muß irgendwo ein Nest sein.«

Markus Riexinger

Bürgerliches Trauerspiel

Urlaubsfahrt. Etappenpause in den Alpen. Bieder rustikales Hotel. Warmes Wetter. Fenster überall sperrangelweit offen. Nachbarn offenbar Rheinländer, Mann und Frau, beide etwa Mitte 50. Aus dem Zimmer Geräusche. Erst fröhliches Zechen. Dann lautes Gekeife. Schließlich unbotmäßiges Brüllen. Später Übergang in diffuses Gurgeln. Mein Gedanke: Ruhe ist die erste Würgerpflicht.

Harald Wurst

Wissensvorteil

Heiße Diskussion im Bus unter zwei Fünfjährigen.

Kind 1: »Wenn man ein Baby macht, muß man den Penis in die Scheide tun.«

Kind 2, entrüstet: »Meine Mama hat das nicht gemacht!«

»Hat sie bestimmt«

»Nee, ich hab sie gefragt!«

Ratlose Pause.

Kind 2, triumphierend: »Ich weiß, wie Menschen sterben!«

Katharina Voigt

Mit der Zeit stehen

Wer von der ewigen Mobilität und Hast die Nase voll hat, sollte sich unbedingt ein E-Skateboard zulegen. Den besten Kompromiß aus Geschwindigkeit und Gewicht bieten Modelle, die es bei 15 Kilogramm auf 15 km/h bringen: Cityräder überholen einen, Falträder lassen einen an der Ampel stehen, beim Überwinden von Schwellen und Treppen bewahrt einen das Gewicht vor Eile, und mancher Zug, auf den man besser nicht aufspringt, fährt vor einem ab.

Michael Höfler

Ansteckend

Als ich von einer Radlerin mit weitaus besserem Fahrgestell bergauf ständig ausgebremst, dafür bergab vom Weg gedrängt wurde, stellte ich mir gereizt die Frage, ob es eigentlich die Drahtesel sind, die einen mit dieser merkwürdigen Stutenbissigkeit infizieren.

Katrin Bolbeth

Im Reisebüro

»Könnten Sie mir eventuell auch noch den Katalog aus dem letzten Jahr mitgeben?«

»Gern. Aber warum denn?«

»Ich bin Historiker.«

Andreas Maier

Programmfehler

Wie oft habe ich im Internet bei verschiedenen Hilfe-Seiten unter FAQ meine Frage nicht gefunden! Deswegen schlage ich vor, eine zusätzliche Kategorie einzuführen, auch wenn sich das nicht so locker aussprechen läßt: QNA – questions never asked.

Jürgen Naumann

An Markus Lanz

Ich wette, daß ich sämtliche Moderatoren deutscher Polit-Talkshows mit verbundenen Augen an dem Geräusch unterscheiden kann, das entsteht, wenn meine Handfläche mit großer Geschwindigkeit auf eine Moderatorenbacke trifft. Das funktioniert übrigens auch mit Mitgliedern der Bundesregierung.

Tibor Rácskai

Das verlernt man nie

Hurra, hurra! Seit gestern spült meine Waschmaschine wieder. Jahrelang hat sie zwischen Waschgang und Spülen einfach abgebrochen, und ich mußte immer manuell weiterschalten, was natürlich total nervig ist, besonders wenn man nicht zu Hause ist. Und gestern auf einmal das: spontane Selbstheilung. »Rrrrrrrrrratschsch« – Weiterschaltung zum Spülen. Dabei hab’ ich gar nichts gemacht, nichts repariert, nicht mal draufgehauen… offenbar ein Fall von esoterischer Wunderheilung. Na, wenn das so weitergeht, besteht ja vielleicht auch Hoffnung für mich, und ich kann irgendwann plötzlich und überraschend wieder Fahrradfahren.

Peter P. Neuhaus

Ausgerechnet…

»Wollen wir uns die Sendung über Mathe, Primzahlen und Codes angucken?«

»Och ja. Wo läuft die denn?«

»Auf 3satz.«

Katharina Greve

Schön!

Zugegeben, manchmal glaube ich fast, ich könnte die Meinung anglizismenfeindlicher Sprachnörgler teilen, und dann warte ich nur darauf, daß mich jemand zur Begrüßung fragt: »Wie bist du?«, oder daß mir jemand über eine Sache, die mich nichts angeht, sagt: »Das ist nicht dein Konzern.« Doch dann wiederum gibt mir ein New Yorker Bekannter zum Abschied einen Rat, dem ich freudig folge und den ich in meiner bisweilen farblosen Muttersprache gerne fest verankert sehen möchte: »Genieß dich!«

Karsten Wollny

Avantgarde

Lange bevor Facebook gegründet wurde, gab es bereits Shitstorms in der SPD. Sie hießen damals allerdings noch Parteitage.

Tanja Hötzle

Clever gärtnern

Habe die unzähligen Eichenblätter, die in meinen Garten gefallen sind, mit meiner Laubsäge zu Lindenlaub umgestaltet. Das verrottet besser.

Uwe Geishendorf

Quo vadis, Sparkasse?

Köln, U-Bahn-Linie 5 Richtung Hauptbahnhof. Ein Ex-Jugoslawe telefoniert akzentfrei und zweisprachig mit einem Geschäftspartner. Der deutsch hervorgebrachte Satz »Den ganzen Tag in der Sparkasse arbeiten und dann abends im Swingerclub mit Kacke rumschmeißen… so Pappnasen sind das!« gehört zum Besten, was ich seit langem zur Finanzkrise gehört habe.

Nikolai Thom

Im Blumenladen

Verkäufer: »Geschenkpapier um den Strauß?«

Käuferin: »Keine Ahnung, ich bin kein Mann. Ich weiß nicht, wie man sich benimmt, wenn man Scheiße gebaut hat.«

Michael Zirlewagen

Hausflurhygiene

Massiver Wasserschaden im Bad; es mußte bereits seit längerer Zeit aus der Dusche in die Zwischendecke gelaufen sein. Einsturzgefahr! Die Hausverwaltung griff umgehend ein, die neu abgedichteten Fugen hatten zwölf Stunden lang zu trocknen. Nach eingehender Begutachtung seines Werkes gab der Hausmeister unsere Dusche am nächsten Tag wieder frei. Knapp zwei Wochen danach zwang mir seine Frau im Hausflur ein Gespräch auf und erkundigte sich, ob wir denn schon wieder geduscht hätten. Soll ich das als Unverschämtheit auffassen oder mich einfach vor ihr ekeln?

Simon Brüggemann

Spektrum

Als sich bei einer abendlichen Diskussion ein Bekannter, der Mitglied der Grünen ist, im Verlauf des Gesprächs immer mehr CSU-Positionen annäherte, wurde mir bewußt, daß die Kategorisierung der alkoholinduzierten Leistungsfähigkeit des Denkvermögens von »Alles im grünen Bereich« bis »Mir wird schwarz vor Augen« durchaus auch eine parteirhetorische Dimension hat.

Caspar Kolster

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.07.:

    "Vice" hat Martin Sonneborn im Wahlkampf begleitet.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«