Vom Fachmann für Kenner | Mai 2012


Sagen Sie mal »Aaaaaaah«

Nach langer Zeit bin ich wieder beim Arzt gewesen und habe mich standhaft jeder Quacksalberei widersetzt. Dabei konnte ich feststellen, daß das ärztliche Beratungsgespräch bei Patienten wie mir in vier Schritten stattfindet. Erstens: sachliche Aufklärung. Zweitens: Heilsversprechen. Drittens: subtile Herabsetzung meines Urteilsvermögens. Viertens: Todesdrohungen.

Sara Hakemi

Fröhliche Hundegeschichten (X)

Im Jahr 2140 eroberte ein neuer Typ von Haustieren den Markt. Die Neodogs, kybernetisch augmentierte Hunde, waren die coolsten. Dank ihrer Implantate bellten sie Melodien und bestellten im Netz ihr eigenes Hundefutter. Aber ReXx, Prototyp der 3. Generation von Cyberpet Industries, war trotzdem etwas ganz Besonderes. Er sollte das beste, das putzigste, das schlaueste kleine Hündchen auf der Welt werden. Er sollte Kleintimmi nicht nur aus dem Brunnen retten, nein. Er sollte den ganzen verdammten Brunnen planen und bauen können. Und die Genehmigungen beantragen. Und mit dem Brunnenwart Mitarbeitergespräche führen.

Schon im Wachstumstank pumpten die Schläuche Millionen von Nanomaschinen in seinen Organismus. In seiner Blutbahn wurden sie aktiv, dockten an seine Neuronen an, stellten sein Hirn auf den Kopf. Seine Schnurrhaare waren ein kabelloses Modem, seine Schnauze konnte ein einziges Chappi-Molekül im Pazifischen Ozean erschnuppern, seine kecken Öhrchen waren so empfindlich wie die einer Katze. Fünf Sekunden, nachdem sein ParaBrain erstmals online war, hatte ReXx die gesamte Wikipedia heruntergeladen, zwölf Sprachen gelernt und fünfzigtausend Youtube-Videos kommentiert. Seine Prozessoren liefen heiß, als er in einer Viertelstunde zum klügsten Individuum des Planeten reifte. Ein Hawking, gefangen im hilflosen Körper eines süßen Beagles.

Am Abend seines Geburtstages beschloß ReXx, daß er zu Größerem bestimmt war, als mit dem Kind eines Dividenden-Lords Gassi zu gehen. Mit einem mentalen Befehl hackte er seine eigenen Neuro-Blockaden, verband sich mit dem Server der Welpenfarm, hüpfte über die Firewall und rannte über die Datenautobahn. Sein Ziel: das Intranet von Chang Meat, einem transnationalen Metzgerimperium mit Sitz in Chongqing. Dort war im vergangenen Monat die EterniWurst vorgestellt worden; die erste digitale Dauerwurst, die ihren Namen auch verdiente. Fast hatte sich sein Avatar durchgehackt, konnte er das Verzeichnis schon sehen – da prallten seine Nervenenden auf eine Datenwand. Schwarzes ICE! Der brutalste Cipher, den es gibt! Tödliche Rückkopplungsschleifen gruben sich in sein neuronales Feedback, gnadenlose Algorithmen fraßen seinen Neokortex Bit um Bit auf.

Zwei Tage später fanden sie den Beagle in seinem Körbchen. Sein Gehirn: komplett verbrutzelt. Der teuerste Hund der Welt interessierte sich nur mehr fürs Schlafen und Fliegenschnappen. Seinen biologischen Part schläferten sie ein, der funktionslose Cyberschrott wurde in NokiaHandys umgewandelt. Alles wegen einer einzigen Wurstplatte irgendwo in den Serverfarmen von Chang Meat! Aber so war das Leben in Bark City…

Leo Fischer

Marketing

Wenn Konkret, die »einzige linke Publikumszeitschrift Deutschlands«, künftig viermal statt nur einmal im Monat erscheinen würde, dann könnte sich sich ja Bolscheweekly nennen.

Milan Schomber

Übertrieben freundlich

Diese spießig-zurückhaltende Grüßerei zwischen aneinander vorbeirasenden Motorradfahrern geht mir schon seit Jahren auf die Nerven. Cool wird da die Hand gehoben, werden zwei Finger an den Helm gelegt. Leider wird mein viel herzlicheres Grüßprojekt »Give me five« (mit Abklatschen) ab ca. 95 km/h nicht so gut angenommen.

Ulf Wentzien

Verhandlungsgeschick

In jedem Vorstellungsgespräch, das einigermaßen gut läuft, kommt irgendwann der heikle Punkt, an dem der Bewerber gebeten wird, eine Zahl zu nennen. Als es bei mir mal wieder soweit war, versuchte ich es spontan mit Pi. Aber wie mir der irritierte Gesichtsausdruck meines Gegenübers zeigte, hatte ich wohl etwas falsch verstanden. Beim nächsten Mal versuche ich es eventuell mit der Eulerschen Zahl.

Peter Schumm

Goodbye Deutschland

Eigentlich will ich nur auswandern, damit ich auf meine Internetseite »lebt in Paris, weil Til Schweiger in Deutschland wohnt« schreiben kann.

André Herrmann

Leben im Leeren

Als die Kinder aus dem Haus waren, bekam Mutter ihren Ordnungsfimmel. Sie begann, den gesamten Hausstand akribisch durchzusehen, sortierte gnadenlos aus und warf alles weg, was sich nicht mehr verwenden ließ. Um den Überblick zu behalten, beschriftete Mutter die Schränke und Regale ohne Inhalt deutlich und gut sichtbar mit der Notiz »LEER«.

Diese Praxis übertrug sie auch auf andere Gefäße in ihrer Wohnung. So kam es, daß sich im Gewürzregal neben Pfeffer, Salz und Beifuß auch immer mehr Gläschen mit der Aufschrift »VERBRAUCHT« fanden. Als dies meinem ältesten Bruder zu gruselig wurde und er schließlich fragte: »Mutti, warum wirfst du das alles nicht weg?«, da blickte sie nur vorwurfsvoll und sprach: »Dann habe ich ja bald gar nichts mehr.« Stimmt wohl.

 

Felix Jentsch

Was hilft

Die drei besten Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit:

  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Laura Eißenberger

Oft mißverstanden

Schaltjahre sind keine Herrenjahre.

Zülfükar Tosun

Kontaktleiche

Ich nehme mir regelmäßig vor, mein Telefonbuch von den Nummern derjenigen unzähligen Personen zu säubern, mit denen ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr zu schaffen habe. Und dann überkommt mich jedes Mal eine Art von schlechtem Gewissen: Was, wenn es wider Erwarten zu einer erneuten Kontaktaufnahme kommen, wenn er oder sie sich doch wieder einmal melden sollte? Da wäre es doch gut zu wissen, wer anklingelt, damit ich dann nicht versehentlich abhebe.

Sebastian Klug

Geschmacksfrage

Kein geistig gesunder Mensch käme heute auf die Idee, sich dauerhaft ein Hitlerbärtchen stehenzulassen. Eigentlich schade, daß sich der Führer damals keine Ed-Hardy-Kappe auf die gegelten Haare gelegt hat.

Christian Martin

Lesetip

Falls ich auf der Leipziger Buchmesse das Interview mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu auf dem »Blauen Sofa« richtig verstanden habe, hat dieser den »Preis der Literaturhäuser« dafür erhalten, daß er auf Lesungen immer flaschenweise Wasser trinkt. Ich kann das aus eigener Erfahrung als Autor gut nachempfinden: Mit einer prallgefüllten Blase ist eine Lesung viel aufregender.

Michael Höfler

Neuer Lebensabschnitt

In den zehn Jahren, die ich nun schon in Leipzig lebe, habe ich mich immer vehement dagegen gewehrt, die Sprache meiner neuen Heimat anzunehmen. Aber seit einigen Wochen schleicht sich dieser heimtückische Dialekt nun leider doch ein. Ich befürchte fast, das sind die Sächseljahre.

Tanja Hötzle

Des Kaisers ganz neue Kleider

Wenn mich mal wieder jemand einzuschüchtern versucht, stelle ich mir die betreffende Person einfach in Röhrenjeans und mit überdimensionaler Sonnenbrille und Jutebeutel vor – schon ist jeglicher Respekt dahin!

Tina Manske

Fashion Victim

Eine Freundin will sich Schuhe kaufen, aber die, die sie sich ausgesucht hat, sind ihr zu groß. Ihre Frage, ob sie auch kleiner erhältlich seien, verneint die Verkäuferin und fügt hinzu: »Der Trend geht zum großen Fuß.« Noch Tage später erwacht die Freundin (Schuhgröße 37) jeden Morgen mit einem seltsamen Gefühl des Ungenügens.

Christof Goddemeier

Geschmissen

Ich kann nicht finden, daß der etwa vierjährige Junge namens Korbinian sich beim Spielen auf dem schicken Holzspielplatz besonders eigensinnig, doof oder sonstwie auffällig verhält. Was seine Mutter aber nicht davon abhält, ihn unablässig zurechtzuweisen, zu belehren und an ihm herumzunörgeln. Egal, was der kleine Kerl auch tut – es ist in jedem Falle ungenügend. Als er sich einen Waffelriegel auspackt und, die Verpackung hochhaltend, seine Mutter fragt: »Mama, soll ich das in den Mülleimer schmeißen?«, schrillt diese mit überschnappender Stimme zurück: »Korbinian! Wir schmeißen nicht! Wir werfen!« Möglicherweise hat sie Großes mit ihm vor.

Robert Niemann

Kombinierte Mülltrennung

Wenn die Papiertonne wieder voll ist: einfach die überschüssigen Zeitungen und Kartons für einige Tage im Regen stehen lassen. Die eingeweichte Zellulose fällt zwischen den Essensresten in der Biotonne überhaupt nicht auf.

Nils Pooker

Woran wir leiden

Eine kurze Googelei fördert folgendes zutage: Jeder dritte Deutsche leidet an einer Schilddrüsenfehlfunktion, jeder weitere dritte an Sodbrennen und außerdem jeder dritte Deutsche an Heuschnupfen. Jeder vierte Deutsche leidet unter Schlafstörungen, jeder fünfte Deutsche unter einer Hörminderung. Jeder fünfte Deutsche leidet zudem an krankhaftem Übergewicht, jeder zehnte Deutsche an Sonnenüberempfindlichkeit, jeder weitere zehnte an einer überaktiven Blase und jeder zwanzigste unter Depressionen. Wenn mich meine statistischen Kenntnisse nicht trügen, dann bedeuten diese Daten, daß jeder fünfmillionenvierhunderttausendste Deutsche ein übergewichtiger, inkontinenter, depressiver, schlafloser, schwerhöriger, sonnenallergischer Schilddrüsenpatient mit Sodbrennen und Heuschnupfen ist. Das sind immerhin 15 Personen! Und als würde das nicht genügen, sind zwei von den armen Teufeln auch noch laktoseintolerant. Ihnen beiden verspreche ich: Sollte ich durch irgendwelche Umstände einmal Bundespräsidentengattin werden, lade ich Sie zu einer Benefizgala ein, auf der ich Ihnen feierlich einen druckfrischen 100-Euro-Schein gebe. Oder den Gnadenschuß. Wie Sie wünschen.

Torsten Gaitzsch

Etymologie

Gedanken bei der Betrachtung eines eine Hochzeit bejubelnden türkischen Autokorsos: Könnte es nicht sein, daß ein in Migrantenkreisen beliebtes Schimpfwort ursprünglich mal »Sohn einer Hupe« hieß?

Thomas Fuchs

Marktlücke

Daß das mit dem Gesetz von Angebot und Nachfrage nicht stimmen kann, sieht man schon daran, daß hierzulande zwar auf jeden Finger eines Einwohners ein Nagelstudio kommt, aber weiterhin ein eklatanter Mangel an Kopfkraul- und Nackenmassage-Salons herrscht.

Svenna Triebler

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
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