Vom Fachmann für Kenner | Januar 2011


Aus einer chinesischen Enzyklopädie

Von den Schneeflocken aber zählt das Buch der Wesenheiten nur zweimal sieben Arten: a.) die sechseckigen, b.) die achteckigen, c.) die kleinen, d.) die in der Hand schmelzen, e.) die im Mund schmelzen, f.) die dem Staat gehören, g.) einbalsamierte, h.) gezähmte, i.) die in diese Gruppe gehören, j.) die den Wasserkrug zerbrochen haben, k.) die von weitem wie Federn aussehen, l.) die den anderen ähneln, m.) mit denen sich der Himmlische Jadekaiser nicht so viel Mühe gemacht hat wie mit den anderen, n.) die die verdammte Einfahrt vollmachen, verdammt noch eins.

Leo Fischer

Kinderarmut 2011

An wildfremde Kinder, die dich auf dem Weihnachtsmarkt anquatschen, ob du ihnen Geld fürs Karussell geben kannst, hat man sich ja schon gewöhnt. Neu sind hingegen wildfremde Kinder, die dich anquatschen, ob du ihnen beim Karussellfahren zuwinken kannst.

Thorsten Mausehund

Der Feierabend (IV)

Setzen Sie sich im Schneidersitz auf den Boden und biegen Sie den rechten Fuß auf den linken Schenkel und den linken Fuß auf den rechten Schenkel. Stellen Sie sich nicht so an, die Yogis verharren jahrelang in dieser Position. Schließen Sie nun die Augen, und denken Sie an nichts. Stellen Sie sich vor, in einen Canyon zu fallen, dessen Grund so tief ist, daß Sie ihn nicht erkennen können. Öffnen Sie nun die Augen, und konzentrieren Sie sich einzig auf Ihren Atem, aber so, als säßen Sie in Ihrem Kopf und würden auf Ihren Atem herunterblicken – und als würde Ihr Atem das nicht wissen. Verharren Sie 55 Minuten. Beißen Sie sich immer dann fest auf die Zunge, wenn Sie sich selbst dabei ertappen, mit Ihren Gedanken abgeschwiffen zu sein. Suchen Sie nach dem Fehler in diesem Text.

Vera Henkel

Freiluftbühne

Das Nashornschutzgebiet am Nakurusee in Kenia sollte endlich Ionesco-Weltkulturerbe werden.

Torsten Gaitzsch

Tun und beschreiben

Daß viele Dinge leichter gesagt als getan sind, gilt nach meinen Erfahrungen leider nicht für die polnische Sprache.

Jürgen Naumann

Späte Erkenntnis

Fliegen sind zu klein, als daß man Angst vor ihnen hätte, aber auch zu groß, als daß man sie einfach ignorieren könnte. Sie werden von jedem Mist magisch angezogen, und nach einem kurzen Leben voller Bedeutungslosigkeit verlassen sie diesen Planeten, ohne daß irgend jemandem aufgefallen wäre, daß sie da waren. Vielleicht hätte ich mich damals bei meinem Kinderpsychologen doch nicht als Katze malen sollen.

Christian Martin

Für Kristina Schröder

Frauen aus meinem Bekanntenkreis, die sich in jener Zeitspanne des Lebens befinden, die man gemeinhin als »mittleres Alter« bezeichnet, verspüren seit neuestem den Drang, mich darüber zu informieren, daß meine Brüste früher oder später auch der Schwerkraft zum Opfer fallen werden. Obwohl ich dies niemals in Zweifel gezogen habe! Durch diesen meinen Makel – und das lassen sie mich spüren – bin ich ihnen nie ganz zugehörig, er macht mich zur Außenseiterin. Simone de Beauvoir sagte: »Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.« Offenbar durch hängende Brüste.

Saskia Wagner

Virtuelle Hoffnung

Ich bin mir über die Auswirkungen von Datenmißbrauch und -austausch durchaus im klaren, aber solange beim Online-Kraken Amazon Programmierer am Werk sind, deren Software mir Werke wie »Deutschland schafft sich ab«, »Das Ende der Geduld« und »Der kleine Drache Kokosnuß und die starken Wikinger« empfiehlt, bin ich optimistisch.

Michael Höfler

Beutels Kern

Über Frauen und Handtaschen, genauer: deren ominösen Inhalt, gibt es die krudesten Spekulationen. Mir wurde ein kleiner Einblick gewährt, als eine adrett gekleidete Blondine sich auf den Bürgersteig kniete und begann, ihren prallgefüllten, zierlichen Lederbeutel auszupacken, wobei sie bei jedem Utensil laut, vernehmlich und immer verzweifelter »Mist, Mist, Mist!« rief. Ein Blick auf den ausgebreiteten Tascheninhalt bestätigte mir dieses selbstkritische Urteil.

Maik Hölzel

Zwei stimmige Thesen

Ich schwöre hiermit hoch und heilig, weder einen Eishockeyspieler noch einen Feldhockeyspieler persönlich zu kennen oder je gekannt zu haben. Dennoch stelle ich die These auf, daß Eishockeyspieler Feldhockeyspieler für schwul halten und Feldhockeyspieler Eishockeyspieler für dumm. Als zweite These möchte ich der ersten anfügen, daß beide wohl recht haben.

Christian Widder

Ewige Worte

Von Zeit zu Zeit lese ich Sätze, die ich am liebsten aus ihrem Zusammenhang gerissen in steinernen oder hölzernen Buchstaben in einem eigens dafür geschaffenen Park der Öffentlichkeit zugänglich machen würde. Mein aktueller Favorit stammt von Jared Diamond: »Die Theorie der Hodengröße ist einer der Triumphe der modernen Anthropologie.« Aber vielleicht tut es ein einfacher T-Shirt-Aufdruck ja auch.

Karsten Wollny

Schnelle Hilfe

Bei Koranverbrennungen eventuell wirksame Gegenmaßnahme: Einmal pro Brand den Koran über islamisches-zentrum-muenchen.de/quran01.pdf als PDF herunterladen, auf Platte speichern und anschließend löschen.

Nathan Brosius

Ausgerechnet

Letztlich spart Zigarettenrauchen doch Geld: Man trinkt seine Biere merklich langsamer.

Harald Wurst

Wohnung zu besetzen

An die dreißig Punks, die für eine Nacht das leerstehende Wohnhaus gegenüber besetzt und dieses laut Polizei blitzsauber geputzt wieder verlassen haben: Könntet ihr bitte auch mal für eine Nacht meine Wohnung besetzen? Zumindest das Bad?

Jürgen Marschal

Deutsche Frage

Als ich in der Inszenierung von Peter Hacks‘ »Die Sorgen und die Macht« des Deutschen Theaters Berlin die absolute Bühnenblödheit einer Reich-Ranicki-Parodie erleben mußte, habe ich mich zum ersten Mal gefragt, ob Marcel Reich-Ranicki – gerade als Opfer des Nationalsozialismus! – eigentlich stolz darauf ist, als am einfachsten zu persiflierende Figur des deutschsprachigen Raumes niemand Geringerem als Adolf Hitler den Rang abgelaufen zu haben.

Martyn Heyne

So gesehen

Das Tolle an einem Regenschirm ist, daß man ihn nie waschen muß.

Tina Wirtz

Anhaltspunkt

Jeder kennt diese Fragen: Wie groß ist deine Liebe? Wie tief ist dein Schmerz? Denjenigen, die sich, allgemein formuliert, mit der Quantifizierbarkeit emotionalen Erlebens beschäftigen, kann ich mit diesem Hinweis vielleicht weiterhelfen: Das Völlegefühl, das mich über die Festtage plagte, läßt sich mit ungefähr sechs Pfund bemessen.

Helge Möhn

So geht’s auch

Wer sich keine Spielekonsole leisten kann oder will, dem bietet sich als Ego-Shooter folgende Alternative: beim Bäcker um die Ecke günstigen Pflaumenkuchen vom Vortag kaufen und diesen in der heimischen Küche vor einer hell gefliesten Wand plazieren. Einige Minuten abwarten, flache Hand in Stellung bringen, dann eine Obstfliege nach der anderen killen.

Bernhard Löwenberg

American Airsleep

In Flugzeugen kann ich nicht gut schlafen. Beiläufig erwähnte ich das beim Thema Platzwahl, als ich bei American Airlines eincheckte. Die Frau am Schalter versuchte mich zu beruhigen: »You will sleep like a baby in our aircraft.« Was wollte sie mir damit sagen? Daß ich alle zwei Stunden aufwachen und schreien würde?
In etwa so war’s dann auch.

Volker Surmann

Jude und ich

Ich steige in die Tube und brause durch London. Draußen herrscht kaltes Dezemberwetter, die Leute sitzen mit gesenkten Köpfen da. Ich hebe nur kurz den Blick, sehe den Mann gegenüber und zucke zusammen: Es ist Jude Law. Tief läßt er mich in seine grauen Märchenaugen sinken und – lächelt. Kein Wunder, ich sehe heute wie immer umwerfend aus! Selbstbewußt strahle ich zurück. Eine Weile verbringen wir wild flirtend, und dann, das sieht man deutlich, möchte er mich ansprechen, er überlegt noch, aber gerade will er den Mund aufmachen, da hält die Tube, wir stehen auf und ich sehe: Er ist gar nicht Jude Law, sondern einen halben Kopf kleiner als ich, und ich bin immer noch in Bielefeld.

Anna Leuschner

E-Heizdecke

Vielleicht sollten wir wegen unserer kaputten Heizung doch mal den Installateur anrufen: Inzwischen schalte ich unbewußt den Laptop ein und stelle ihn auf meinen Schoß, nur um nicht mehr zu frieren.

Sebastian Klug

Büro-Knigge

Zwei Männer biegen aus unterschiedlichen Richtungen um die Ecke. Der eine führt seinen Hund, der andere raucht. Ich werde unfreiwillig Zeuge des folgenden Dialogs. Mann mit Hund: »Hey, Kollege.« Mann mit Zigarette: »Meinst du mich oder deinen Hund, Chef?« – »Ich mein schon dich, Meister, ob du eine Zigarette für mich hast!« – »Kein Problem, Kumpel!«  Ende der Konversation. In welcher Branche auch immer sie tätig sind: Jedenfalls sind die beiden extrem flache Hierarchien gewohnt, Alter!

Theobald Fuchs

Krebsübel

Großes Flußkrebsessen in der WG. Nach einer Stunde mühsamen Scherenpanzerknackens und Schwänzepulens häufen sich in den Abfallschalen die Schalentierschalen. Ein Mitbewohner: »Mann, dauert das lange! Gut, daß wir dabei was essen, sonst würde ich allmählich Hunger kriegen.«

Katharina Greve

Hauptsache kritisch

Titel von Aquarellen bei einer Vernissage in Rönkhausen:

  1. »Sonnenaufgang im Mekongdelta I«
  2. »Der Eingang des Geburtshauses des Dichters Friedrich Wilhelm Weber«
  3. »Kritische Afrikanerinnen«
  4. »Sonnenaufgang im Mekongdelta II«

 

Peter Neuhaus

Logisch

Die einzige Gelegenheit, den ubiquitären Jauchzer »Wo wären wir nur ohne sie?« noch sinnvoll auszustoßen, ist beim Lobpreisen von Navigationsgeräten.

Tina Manske

Psychologie der Technik

Öfter schon beobachtete ich mit einer gewissen Irritation, wie in Autowerbungen die Scheibenwisch- und -waschanlage präsentiert wird. Pralle Geländewagen gleiten da durch Schlammlöcher und spritzen sich danach mächtige, schäumende Fontänen aufs Glas. Auflösung meiner Irritation war folgende Erklärung: Wenn Autos, wie man sagt, Phallussymbole sind – dann ist das Scheibenwasser das Ejakulat.

Robert Friedrich von Cube

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 22.05.:

    Hans Traxler zum Neunzigsten gratulieren u.a. die "Frankfurter Rundschau"
    und das "Neue Deutschland". Der "Stern" zeigt Werke aus der Sonderausstellung im Frankfurter Caricatura-Museum, und für HR2 Kultur liest der Autor aus seinem aktuellen Kindheitserinnerungs-Buch.

  • 21.05.:

    Torsten Gaitzsch schreibt in der Taz über die schwindende Prozessierlaune der Deutschen.

  • 20.05.:

    Im "Neuen Deutschland": Stefan Gärtner über zwei aktuelle Fälle sogenannter Lyrik.

  • 20.05.:

    Ferda Ataman empfiehlt auf "Spiegel online", seine Stimme bei der Europawahl "einer sympathischen Kleinpartei" zu geben, Zwinkersmiley.

  • 20.05.:

    Martin Sonneborn, MdEP, beantwortet dem "Standard" Entscheidungsfragen.

Titanic unterwegs
22.05.2019 Radio, HR 2 Kultur Hans Traxler
24.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«