Vom Fachmann für Kenner | Januar 2011


Aus einer chinesischen Enzyklopädie

Von den Schneeflocken aber zählt das Buch der Wesenheiten nur zweimal sieben Arten: a.) die sechseckigen, b.) die achteckigen, c.) die kleinen, d.) die in der Hand schmelzen, e.) die im Mund schmelzen, f.) die dem Staat gehören, g.) einbalsamierte, h.) gezähmte, i.) die in diese Gruppe gehören, j.) die den Wasserkrug zerbrochen haben, k.) die von weitem wie Federn aussehen, l.) die den anderen ähneln, m.) mit denen sich der Himmlische Jadekaiser nicht so viel Mühe gemacht hat wie mit den anderen, n.) die die verdammte Einfahrt vollmachen, verdammt noch eins.

Leo Fischer

Kinderarmut 2011

An wildfremde Kinder, die dich auf dem Weihnachtsmarkt anquatschen, ob du ihnen Geld fürs Karussell geben kannst, hat man sich ja schon gewöhnt. Neu sind hingegen wildfremde Kinder, die dich anquatschen, ob du ihnen beim Karussellfahren zuwinken kannst.

Thorsten Mausehund

Der Feierabend (IV)

Setzen Sie sich im Schneidersitz auf den Boden und biegen Sie den rechten Fuß auf den linken Schenkel und den linken Fuß auf den rechten Schenkel. Stellen Sie sich nicht so an, die Yogis verharren jahrelang in dieser Position. Schließen Sie nun die Augen, und denken Sie an nichts. Stellen Sie sich vor, in einen Canyon zu fallen, dessen Grund so tief ist, daß Sie ihn nicht erkennen können. Öffnen Sie nun die Augen, und konzentrieren Sie sich einzig auf Ihren Atem, aber so, als säßen Sie in Ihrem Kopf und würden auf Ihren Atem herunterblicken – und als würde Ihr Atem das nicht wissen. Verharren Sie 55 Minuten. Beißen Sie sich immer dann fest auf die Zunge, wenn Sie sich selbst dabei ertappen, mit Ihren Gedanken abgeschwiffen zu sein. Suchen Sie nach dem Fehler in diesem Text.

Vera Henkel

Freiluftbühne

Das Nashornschutzgebiet am Nakurusee in Kenia sollte endlich Ionesco-Weltkulturerbe werden.

Torsten Gaitzsch

Tun und beschreiben

Daß viele Dinge leichter gesagt als getan sind, gilt nach meinen Erfahrungen leider nicht für die polnische Sprache.

Jürgen Naumann

Späte Erkenntnis

Fliegen sind zu klein, als daß man Angst vor ihnen hätte, aber auch zu groß, als daß man sie einfach ignorieren könnte. Sie werden von jedem Mist magisch angezogen, und nach einem kurzen Leben voller Bedeutungslosigkeit verlassen sie diesen Planeten, ohne daß irgend jemandem aufgefallen wäre, daß sie da waren. Vielleicht hätte ich mich damals bei meinem Kinderpsychologen doch nicht als Katze malen sollen.

Christian Martin

Für Kristina Schröder

Frauen aus meinem Bekanntenkreis, die sich in jener Zeitspanne des Lebens befinden, die man gemeinhin als »mittleres Alter« bezeichnet, verspüren seit neuestem den Drang, mich darüber zu informieren, daß meine Brüste früher oder später auch der Schwerkraft zum Opfer fallen werden. Obwohl ich dies niemals in Zweifel gezogen habe! Durch diesen meinen Makel – und das lassen sie mich spüren – bin ich ihnen nie ganz zugehörig, er macht mich zur Außenseiterin. Simone de Beauvoir sagte: »Man wird nicht als Frau geboren, man wird es.« Offenbar durch hängende Brüste.

Saskia Wagner

Virtuelle Hoffnung

Ich bin mir über die Auswirkungen von Datenmißbrauch und -austausch durchaus im klaren, aber solange beim Online-Kraken Amazon Programmierer am Werk sind, deren Software mir Werke wie »Deutschland schafft sich ab«, »Das Ende der Geduld« und »Der kleine Drache Kokosnuß und die starken Wikinger« empfiehlt, bin ich optimistisch.

Michael Höfler

Beutels Kern

Über Frauen und Handtaschen, genauer: deren ominösen Inhalt, gibt es die krudesten Spekulationen. Mir wurde ein kleiner Einblick gewährt, als eine adrett gekleidete Blondine sich auf den Bürgersteig kniete und begann, ihren prallgefüllten, zierlichen Lederbeutel auszupacken, wobei sie bei jedem Utensil laut, vernehmlich und immer verzweifelter »Mist, Mist, Mist!« rief. Ein Blick auf den ausgebreiteten Tascheninhalt bestätigte mir dieses selbstkritische Urteil.

Maik Hölzel

Zwei stimmige Thesen

Ich schwöre hiermit hoch und heilig, weder einen Eishockeyspieler noch einen Feldhockeyspieler persönlich zu kennen oder je gekannt zu haben. Dennoch stelle ich die These auf, daß Eishockeyspieler Feldhockeyspieler für schwul halten und Feldhockeyspieler Eishockeyspieler für dumm. Als zweite These möchte ich der ersten anfügen, daß beide wohl recht haben.

Christian Widder

Ewige Worte

Von Zeit zu Zeit lese ich Sätze, die ich am liebsten aus ihrem Zusammenhang gerissen in steinernen oder hölzernen Buchstaben in einem eigens dafür geschaffenen Park der Öffentlichkeit zugänglich machen würde. Mein aktueller Favorit stammt von Jared Diamond: »Die Theorie der Hodengröße ist einer der Triumphe der modernen Anthropologie.« Aber vielleicht tut es ein einfacher T-Shirt-Aufdruck ja auch.

Karsten Wollny

Schnelle Hilfe

Bei Koranverbrennungen eventuell wirksame Gegenmaßnahme: Einmal pro Brand den Koran über islamisches-zentrum-muenchen.de/quran01.pdf als PDF herunterladen, auf Platte speichern und anschließend löschen.

Nathan Brosius

Ausgerechnet

Letztlich spart Zigarettenrauchen doch Geld: Man trinkt seine Biere merklich langsamer.

Harald Wurst

Wohnung zu besetzen

An die dreißig Punks, die für eine Nacht das leerstehende Wohnhaus gegenüber besetzt und dieses laut Polizei blitzsauber geputzt wieder verlassen haben: Könntet ihr bitte auch mal für eine Nacht meine Wohnung besetzen? Zumindest das Bad?

Jürgen Marschal

Deutsche Frage

Als ich in der Inszenierung von Peter Hacks‘ »Die Sorgen und die Macht« des Deutschen Theaters Berlin die absolute Bühnenblödheit einer Reich-Ranicki-Parodie erleben mußte, habe ich mich zum ersten Mal gefragt, ob Marcel Reich-Ranicki – gerade als Opfer des Nationalsozialismus! – eigentlich stolz darauf ist, als am einfachsten zu persiflierende Figur des deutschsprachigen Raumes niemand Geringerem als Adolf Hitler den Rang abgelaufen zu haben.

Martyn Heyne

So gesehen

Das Tolle an einem Regenschirm ist, daß man ihn nie waschen muß.

Tina Wirtz

Anhaltspunkt

Jeder kennt diese Fragen: Wie groß ist deine Liebe? Wie tief ist dein Schmerz? Denjenigen, die sich, allgemein formuliert, mit der Quantifizierbarkeit emotionalen Erlebens beschäftigen, kann ich mit diesem Hinweis vielleicht weiterhelfen: Das Völlegefühl, das mich über die Festtage plagte, läßt sich mit ungefähr sechs Pfund bemessen.

Helge Möhn

So geht’s auch

Wer sich keine Spielekonsole leisten kann oder will, dem bietet sich als Ego-Shooter folgende Alternative: beim Bäcker um die Ecke günstigen Pflaumenkuchen vom Vortag kaufen und diesen in der heimischen Küche vor einer hell gefliesten Wand plazieren. Einige Minuten abwarten, flache Hand in Stellung bringen, dann eine Obstfliege nach der anderen killen.

Bernhard Löwenberg

American Airsleep

In Flugzeugen kann ich nicht gut schlafen. Beiläufig erwähnte ich das beim Thema Platzwahl, als ich bei American Airlines eincheckte. Die Frau am Schalter versuchte mich zu beruhigen: »You will sleep like a baby in our aircraft.« Was wollte sie mir damit sagen? Daß ich alle zwei Stunden aufwachen und schreien würde?
In etwa so war’s dann auch.

Volker Surmann

Jude und ich

Ich steige in die Tube und brause durch London. Draußen herrscht kaltes Dezemberwetter, die Leute sitzen mit gesenkten Köpfen da. Ich hebe nur kurz den Blick, sehe den Mann gegenüber und zucke zusammen: Es ist Jude Law. Tief läßt er mich in seine grauen Märchenaugen sinken und – lächelt. Kein Wunder, ich sehe heute wie immer umwerfend aus! Selbstbewußt strahle ich zurück. Eine Weile verbringen wir wild flirtend, und dann, das sieht man deutlich, möchte er mich ansprechen, er überlegt noch, aber gerade will er den Mund aufmachen, da hält die Tube, wir stehen auf und ich sehe: Er ist gar nicht Jude Law, sondern einen halben Kopf kleiner als ich, und ich bin immer noch in Bielefeld.

Anna Leuschner

E-Heizdecke

Vielleicht sollten wir wegen unserer kaputten Heizung doch mal den Installateur anrufen: Inzwischen schalte ich unbewußt den Laptop ein und stelle ihn auf meinen Schoß, nur um nicht mehr zu frieren.

Sebastian Klug

Büro-Knigge

Zwei Männer biegen aus unterschiedlichen Richtungen um die Ecke. Der eine führt seinen Hund, der andere raucht. Ich werde unfreiwillig Zeuge des folgenden Dialogs. Mann mit Hund: »Hey, Kollege.« Mann mit Zigarette: »Meinst du mich oder deinen Hund, Chef?« – »Ich mein schon dich, Meister, ob du eine Zigarette für mich hast!« – »Kein Problem, Kumpel!«  Ende der Konversation. In welcher Branche auch immer sie tätig sind: Jedenfalls sind die beiden extrem flache Hierarchien gewohnt, Alter!

Theobald Fuchs

Krebsübel

Großes Flußkrebsessen in der WG. Nach einer Stunde mühsamen Scherenpanzerknackens und Schwänzepulens häufen sich in den Abfallschalen die Schalentierschalen. Ein Mitbewohner: »Mann, dauert das lange! Gut, daß wir dabei was essen, sonst würde ich allmählich Hunger kriegen.«

Katharina Greve

Hauptsache kritisch

Titel von Aquarellen bei einer Vernissage in Rönkhausen:

  1. »Sonnenaufgang im Mekongdelta I«
  2. »Der Eingang des Geburtshauses des Dichters Friedrich Wilhelm Weber«
  3. »Kritische Afrikanerinnen«
  4. »Sonnenaufgang im Mekongdelta II«

 

Peter Neuhaus

Logisch

Die einzige Gelegenheit, den ubiquitären Jauchzer »Wo wären wir nur ohne sie?« noch sinnvoll auszustoßen, ist beim Lobpreisen von Navigationsgeräten.

Tina Manske

Psychologie der Technik

Öfter schon beobachtete ich mit einer gewissen Irritation, wie in Autowerbungen die Scheibenwisch- und -waschanlage präsentiert wird. Pralle Geländewagen gleiten da durch Schlammlöcher und spritzen sich danach mächtige, schäumende Fontänen aufs Glas. Auflösung meiner Irritation war folgende Erklärung: Wenn Autos, wie man sagt, Phallussymbole sind – dann ist das Scheibenwasser das Ejakulat.

Robert Friedrich von Cube

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.07.:

    "Vice" hat Martin Sonneborn im Wahlkampf begleitet.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«