Vom Fachmann für Kenner | Dezember 2010


Schubladenproblem

In der Straßenbahn. Mir gegenüber sitzt ein geschniegeltes Jüngelchen mit adrett gefönten halblangen Haaren, weißem gestärkten Hemd, schwarzer Anzughose und Krawatte: alles ein bißchen retro, aber eben nur ein bißchen. Während er in Gedanken aus dem Fenster schaut, beobachte ich ihn, bis ich mich endlich traue, ihm die Frage zu stellen, die mir auf den Nägeln brennt: »Sorry, bist du Britpop oder Zeuge Jehovas?«

Volker Surmann

Vom Handy lernen

Ich fahre meinen Tank immer möglichst leer und tanke erst nach, wenn die Reservelampe leuchtet. Wegen Memory-Effekt.

Christof Fromm

Wie sagt’s der Mediziner?

Bis vor ein paar Tagen lag ich wegen einer etwas delikaten Sache, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, im Krankenhaus. Der behandelnde Arzt zeichnete sich nicht unbedingt durch Fachkenntnis aus, hatte aber eine ausgesprochen freundliche, einfühlsame Art, dank der ich mich während meines gesamten Aufenthalts bestens aufgehoben fühlte. Trotzdem bin ich noch ein wenig unschlüssig, ob ich ihn wirklich als meinen »Proktologen der Herzen« bezeichnen möchte.

Magnus Maier

Ekelwunschtraum

Im Bus einen fetten Batzen Schleim auf den Boden spucken und auf die empörten Blicke anderer Fahrgäste erwidern: »Wieso? Runterschlucken geht doch nicht, hier herrscht Verzehrverbot!«

Eduard Harfst

Den Umständen entsprechend

Meine Schwester hat sich aus Versehen ein Umstandskleid gekauft. Da sie keine Zeit hat, es umzutauschen, und zu wenig Geld, um sich neue Sachen zu kaufen, hat sie beschlossen, schwanger zu werden. Interessierte bitte melden!

Jürgen Marschal

Paradox

Die Arbeit frißt mich auf, aber dick werde dabei nur ich.

Tibor Rácskai

Der Feierabend (III)

Halten Sie sich die weihnachtlichen Festtage von allen familiären Verpflichtungen frei, steigen Sie statt dessen schon am frühen Heiligabend in die Wanne. Bleiben Sie unbeweglich drei Stunden liegen und denken Sie an alles, was in diesem Jahr gut gelaufen ist. Lassen Sie das kalte Wasser ab und füllen Sie die Wanne mit soviel heißem Wasser nach, bis Sie sich rundum wohl und geborgen fühlen. Denken Sie während der nächsten drei Stunden an alles, was in diesem Jahr danebengegangen ist. Geben Sie sich Ihren Träumen hin. Ohrfeigen Sie jetzt Ihre Vorgesetzte. Stellen Sie jetzt Ihrem jüngeren Kollegen ein Bein. Zerstören Sie jetzt den Firmenserver. Lassen Sie noch einmal heißes Wasser einlaufen. Holen Sie sich den Sekt aus dem Kühlschrank und verbringen Sie den Rest des Abends heiter.

Vera Henkel

Heimkind

Ich bin bei meinen leiblichen Eltern aufgewachsen, hätte aber alles dafür gegeben, meine Adoptiveltern kennengelernt zu haben.

Sascha Dornhöfer

Jedem das Seine

Den Mann vom Ordnungsamt, der mich des Falschparkens überführt hatte, beschimpfte ich wie folgt: daß er eine blöde, nichtsnutzige und debile Sau sei, die wahrscheinlich jahrelang keinen hochgekriegt habe und sich deshalb aus Frust diesem faschistischen Spießersystem unterordne, ja, damit noch Geld verdiene! Leider hat sie, die Sau, das wohl nicht mehr gehört, denn sie ging bereits zwei Straßen weiter ihrem schmutzigen Geschäft nach, weshalb ich auch nicht übermäßig stolz auf meine Tirade bin. Na ja – Spaß gemacht hat’s trotzdem.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Aus der Haarzupfkunde

In einem Prosecco-Gespräch unter Frauen trat nach einigen Diskursen über die sozialen, monetären und olfaktorischen Aspekte des Epilierens zutage, daß man mit Wachs nur dann eine erfolgreiche Entwurzelung erzielen kann, wenn die Haare eine gewisse Länge erreicht haben. Ergo: Bevor sich Haare wachsen lassen, muß man sie erst wachsen lassen.

Arntraud Holst

Touché!

Die Entrüstung, welche von einer Sozialpädagogin, der mein verschwenderischer Umgang mit  Lebensmitteln zu mißfallen schien, durch den Satz »Und in Afrika verhungern die Kinder…« ausgedrückt wurde, konnte auch mein sachlich entgegengebrachter Einwand »Nein, die meisten sterben an Aids« nicht mildern.

Aiko Kempen

Gute Frage

Schlangen! Wo sind eure Hälse?

Katharina Adick

Kriminalistischer Ansatz

Daß beim Arbeiten mit Buchscannern regelmäßig die Fingerspitzen erfaßt und somit quasi digitale Fingerabdrücke erstellt werden, sollte die Verfolgung von Copyrightsündern eigentlich stark vereinfachen.

Dominik Mauer

Tiefsinn flacher Becken

Wer derzeit in Osteuropa unterwegs ist, entdeckt neben den üblichen Spaßangeboten für Kinder wie Hüpfburgen und Fruchtgummiständen allerorten flache Wasserbassins, in denen riesige Luftblasen aus Plastik schwimmen. Beim Anblick der darin während des Einkaufsbummels zwischengelagerten Bälger fragte ich mich, ob die Eltern ihren Nachwuchs damit auf die großen Luftblasen vorbereiten wollen, die diesen im Leben später erwarten. Oder handelt es sich um eine pädagogische Maßnahme, vermöge derer den Kleinen nochmals der Schutz einer schwimmenden Hülle gewährt wird? Doch dann kam mir die einzige Deutung in den Sinn, die erklärt, warum man das Phänomen so häufig im trinkfesten Osten findet: Die Kleinen sollen lernen, daß man, wo es feucht und fröhlich zugeht, eine große Blase braucht.

Michael Höfler

Busfahrers Kind

Beim Durchblättern unserer Regionalzeitung stieß ich auf eine Anzeige mit dem Aufruf zur »Wahl des freundlichsten Busfahrers 2010«. Da man seinen Fahrer in der Regel nicht mit Namen kennt, war die Angabe von Buslinie, Zeit und Ort erforderlich. Mein Vater ist Busfahrer. Um ihm etwas Gutes zu tun und für ihn stimmen zu können, schrieb ich ihm eine SMS mit der Aufforderung, mir die nötigen Daten mitzuteilen. Seine knappe, aber deutliche Antwort: »Du kannst mich mal.« Hoffentlich kriege ich trotzdem noch raus, wann er wo mit welcher Linie gefahren ist – dann kann ich mich wenigstens über seine Unhöflichkeit beschweren!

Natalie Gaida

Tip für grausame Kanadier

Warum nicht mal mit einem Sack Hundewelpen auf Robbenbabys eindreschen?

Christoph Baborka

Es liegt was in der Luft

Daß meine beste Freundin, die Stewardeß, seit einiger Zeit ausschließlich auf Frachtflügen eingesetzt wird, muß ja nicht unbedingt Mobbing sein. Daß sie aber immer noch vor jedem Start vorführen soll, wie man die Schwimmweste anlegt – das finde ich schon ein bißchen schikanös.

Tanja Hötzle

Positiv handeln!

Als ich am späten Abend am Tresen von einem entsetzlichen Schluckauf gepeinigt wurde und meine Freunde mehrmals mit der bekannten Methode, mich zu erschrecken, gescheitert waren, trat plötzlich eine unbekannte Dame an mich heran, hielt mir die Nase zu und begann intensiv mit mir zu knutschen. Mein Schluckauf war sofort verschwunden und tauchte nicht wieder auf. Ich wünschte, alle Menschen würden sich stets auf derart unkomplizierte Weise gegenseitig helfen. Allerdings frage ich mich, ob eine hicksende Dame am Tresen die Therapie durch einen fremden Mann als genauso angenehm empfinden oder nicht doch wieder nur – erschrecken würde.

Karsten Wollny

Alle Jahre wieder

Ich: Wir können zur Weihnachts-Christmette gehen, oder – ah, hier, um fünf zur Christvesper!
Sie: Och ne, Essen gibt‘s doch später zu Hause.

Tina Manske

Sperrmüll und Profit

Fünfzig alte Matratzen sollten schnell zusammengesucht sein. Diese, an Seilen zusammengeknotet, einfach an einem Hochhaus herabbaumeln lassen und das Ensemble fotografieren.
Anschließend einen Brief an »Matratzen Concord« aufsetzen, 50000 Euro fordern oder mit einer Anzeige drohen, weil der Slogan »Europas größte Matratzenkette« ja wohl Hochstapelei sei.
Mit dem eingehenden Geld Scheidungs- und Unterhaltskosten begleichen – fertig!

Markus Großkopf

Rezeptidee

Panierte Pommes im Teigmantel, dazu Brotsalat der Saison.

Leo Fischer

Neues über Mozart

Über Mozart weiß man ja mittlerweile allerhand unnützes Zeug. Von wissenschaftlicher Relevanz dürfte dagegen meine Vermutung sein, daß der Bub ohne allzu engen Kontakt zu seinen Großmüttern aufgewachsen ist. Denn hätte er wie ich jedes Weihnachten das abendliche Gezeter einer bereits mit Buttercremetorte und »Eckes Edelkirsch« bei Laune gehaltenen Oma über sich ergehen lassen müssen, der Junge (ich) möge doch gefälligst etwas auf dem Klavier vortragen, wofür beteilige sie sich denn mit einem hübschen Sümmchen ihrer kärglich bemessenen Rente an meiner musikalischen Erziehung, um dann nach wenigen von mir gespielten Takten zu keifen, nun reiche es aber auch mit dem unsäglichen Geklimper, und man könne es wohl kaum noch abwarten, sie unter die Erde zu bringen – wer weiß, ob aus dem Salzburger Wunderknaben nicht doch ein recht bedeutungsloser BWL-Langzeitstudent geworden wäre?

Daniel Sibbe

Moderne Erziehung

Ich traf mich mit einem Freund in einer Cocktailbar, der seinen fünfzehnjährigen Sohn mitgebracht hatte. Umgehend schickte sich dieser Sohn an, einen für seinen hohen Alkoholanteil bekannten »Zombie« zu bestellen. Ich muß dem Vater wohl einen kritischen Blick zugeworfen haben, denn er reagierte prompt: »Keine Angst, der kriegt keinen Zombie – der will später noch kiffen!«

Saskia Wagner

Vorsichtsmaßnahme

Zu meinem Erschrecken habe ich festgestellt, daß das Haltbarkeitsdatum meines Pfeffersprays überschritten ist. Jetzt sollte ich das Döschen natürlich so schnell wie möglich ersetzen. Sonst verletze ich damit am Ende noch jemanden.

Thea Unangst

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 22.05.:

    Hans Traxler zum Neunzigsten gratulieren u.a. die "Frankfurter Rundschau"
    und das "Neue Deutschland". Der "Stern" zeigt Werke aus der Sonderausstellung im Frankfurter Caricatura-Museum, und für HR2 Kultur liest der Autor aus seinem aktuellen Kindheitserinnerungs-Buch.

  • 21.05.:

    Torsten Gaitzsch schreibt in der Taz über die schwindende Prozessierlaune der Deutschen.

  • 20.05.:

    Im "Neuen Deutschland": Stefan Gärtner über zwei aktuelle Fälle sogenannter Lyrik.

  • 20.05.:

    Ferda Ataman empfiehlt auf "Spiegel online", seine Stimme bei der Europawahl "einer sympathischen Kleinpartei" zu geben, Zwinkersmiley.

  • 20.05.:

    Martin Sonneborn, MdEP, beantwortet dem "Standard" Entscheidungsfragen.

Titanic unterwegs
24.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.