Vom Fachmann für Kenner | April 2008


Keine dummen Ausreden mehr!

Liebe Frauen, habt Ihr schon mal drüber nachgedacht, daß Migräne allein im Kopf entsteht?

Florian M. Römer

Moralphilosophie

Immer zur Wahrheit zu stehen ist ja schön und gut, aber wenn man als Kunstlehrer in der 10. Klasse beim Portraitzeichnen ­einer Modell stehenden Schülerin erklärend mit dem Zeigefinger an der Nase herumfummelt und überraschend gesagt bekommt, der Finger röche so schön nach Zimt, so schiebe man es, wenn auch ­irritiert, so doch beherzt auf gewisse ­zuvor gelutschte Bonbons und verschweige, so einem die Ursache des Geruchs langsam dämmert, geflissentlich, daß das nur am Tigerbalsam liegen kann, mit dem man bei der Morgentoilette die Hämorrhoiden eingecremt hat.

Randolf Geisler

Schade

Daß Pornofilme immer so lieblos gemacht sind!

Sebastian Mecklenburg

Noch mehr Möglichkeiten!

Heute abend, wenn meine Frau schläft, werde ich wieder ins Internet gehen und mir ein paar neue Pfeiftöne für meinen Tinnitus runterladen.

Christian Dahlenburg

Stimmt nicht

»Hinterher ist man immer schlauer«, dachte ich, bevor ich mit dem Klebstoffschnüffeln anfing.

Rolf Karez

Reader’s Digest

Das Leben ist zu kurz für lange Literatur, hat Alfred Polgar einmal festgestellt. ­Daran muß ich immer denken, wenn ich mit dem Gedanken spiele, meinen bildungs­bürgerlichen Pflichten nachzukommen und endlich einmal die »Buddenbrooks« zu ­lesen. Ich frage mich dann, ob es denn nicht möglich sei, den Verfall einer Familie nicht auf Hunderten von Romanseiten auszubreiten, sondern sehr viel kompakter und konziser zu schildern, reduziert auf das Wesentliche, ohne es an der gebotenen Dramatik mangeln zu lassen. Und da läuft doch neulich diese etwas korpulente Frau mittleren Alters in der Innenstadt an mir vorbei und ruft aufgeregt in ihr Mobiltelefon: »Mama ist überfahren worden! Von Papa! Auf dem Lidl-Parkplatz!« Na also, geht doch.

Maik Tändler

Politische Orthographie

Die Tätigkeit als Lektorin in einem feministischen Verlag erfordert ein außerordentlich hohes Maß an Gründlichkeit. Frau muß genau darauf achten, daß kein Wort phallsch geschrieben wird.

Andrea Maisy

Brieffreundschaften

Über nie angeforderte Werbepost von Banken und Versicherungen ärgere ich mich nicht mehr, im Gegenteil. Ich ­sende den Rückumschlag sogar gerne zurück, denn die Gebühr zahlt ja der Empfänger. Nur die Befüllung behalte ich mir selbstverständlich vor. So erhielt die Commerzbank von mir eine Preisliste von Flying Pizza und einen vollen Kniffelzettel. ­Gerne hätte ich gesehen, wie der Sachbe­arbeiter bei Delbrück Bethmann Maffei dem Briefumschlag den unausgefüllten Antrag für das »easyCredit Teambank Fairness-­Paket« entnahm. Schade auch, daß ­wegen der Gewichtsbeschränkung Altglas und Biomüll nicht in Frage kommen.

Tobias Jelen

Wellness

Ich beschloß in genau dem Augenblick, nie wieder Massageöl mit Mandarinen­aroma zu kaufen, in dem sich die erste Fruchtfliege in meinen Rücken bohrte.

Volker Surmann

Weitere Hoffnung dahin

Wenn der letztlich ganz klassisch, ganz à la façon durchgestylte junge Bahnhofs­punk den in einem Herrenrock und mit schwarzen Fingernägeln an ihm vorbeistiefelnden, ungefähr gleichaltrigen Mittel­alterfan mit eben jenem unerbittlich-unduldsamen Blick verfolgt, den einst sein Vater für langhaarige Hippies, dessen Vater wiederum für Neger reserviert hatte – ist dann, wo schon die ­junge ­Generation versagt am Auftrag, dem ­Gegenüber mit Achtung zu begegnen, gleich welches Erscheinungsbild es habe, die letzte Hoffnung auf universelle Toleranz und Menschlichkeit nicht endgültig dahin, die Menschheit ewiglich gefangen im Zirkel von Ressentiment und Unverstand? Wobei: Herrenrock ist wirklich schon ziemlich grenzwertig. Meine Meinung!

Leo Fischer

Vaterliebe

Wegen einer Erkrankung meiner Frau mußte ich die Wäsche der Familie bügeln. Infolgedessen erschien mein Sohn mit akku­raten Bügelfalten in seiner langen Torwarthose auf dem Platz. Er schien ­meinen diesbezüglichen Stolz jedoch nicht zu teilen.

Uwe Geishendorf

In Whisky veritas

Kneipenszene: Neben mir am Tresen ein un­appetitlicher angesoffener Typ, der den ganzen Abend mit einem Kugelschreiber versaute Zeichnungen auf Bierdeckel kritzelt und dabei stieläugig vor sich hingeifert. Vor ihm auf dem ­Tresen eine fast ­leere Flasche Whisky, deren Etikettaufdruck ihn und sein Tun in Versalien beschreibt: SINGLE MALT.

Thorsten Mausehund

Reiseerlebnisse

Der Bruder meiner Freundin berichtete von einem Indienbesuch, bei dem er ­einem Früchtehändler versehentlich etliche ­Rupien zuviel gegeben habe. Er habe den geforderten und wohl ohnehin über­höhten Preis in der ungewohnten Währung zwar überschlagen, aber beim Aufrunden um eine Dezimalstelle verfehlt. Geahnt habe er dies erst, als der Händler sich ausgelassen bedankte und Tüte um Tüte mit ­weiterer Ware vollzupacken begann. ­Meine Freundin konnte noch einen draufsetzen: Ein Onkel, der vor Jahrzehnten in Frank­reich ein deutlich mehr als fettes Trinkgeld – »Dankeschön, stimmt so« – auf  den Tisch ­legte und vom Kellner mit fassungs­losem, ungehemmten Dank über­schüttet ­wurde, kam erst so richtig ins Grübeln, als er das ­Lo­kal verließ: Draußen stand, in Reih und Glied, die komplette ­Belegschaft des Restaurants, bereit zum Händeschütteln.

Martin Quetsche

Aus der Arbeitswelt

Wenn man sich wie ich seinen Unterhalt durch das Herumbringen von Kartons erkämpft, dann darf man wenigstens schmunzeln bei dem Gedanken, der sich aufdrängt, wenn man in einer Metzgerei neun Bürostühle abliefern muß. Nämlich daß hier wohl überwiegend Sitzfleisch verkauft wird.

Bernd Stege

Glück in der Liebe

Daß wir unsere Beziehungsziele noch ­einmal gründlich durchsprechen sollten, wurde mir an jenem gemütlichen Abend klar, als mir meine Freundin während ­eines Werbeblocks nonchalant mitteilte: »Wenn du jetzt sterben würdest, würde ich dir alle Pickel aufkratzen und erst dann den Notarzt rufen.«

Christian Martin

Erste Alterserscheinungen

In letzter Zeit passiert es mir immer häufiger, daß ich Namen vergesse oder durcheinanderbringe. Es wird doch nicht Horkheimer sein?!

Thea Un…äh…dings

Nicht immer nur die Risiken sehen!

Unter dem Einfluß des Digitalen hat sich unser Leben doch ganz schön verändert. Morgens früh ins Internet gehen, sich zwei oder drei Brötchen mit Serranoschinken sowie zwei Flaschen Kirin-Bier bestellen und gemütlich auf die Frühstückslieferung warten, während man das neue ­Album von der Nervensäge, die mal ­Prince hieß, runterlädt, in den Papierkorb schiebt und anschließend seine Pornos im ­Ordner »Neuer Ordner« neu sortiert – das sind alles Dinge, die hätte ich mir mit siebzehn nicht vorstellen können. Ich damals immer: »Orwell«, »kulturelle Katastrophe«, »Datenschutz« etc. Bescheuert!

Mark-Stefan Tietze

Unwillkommener Anruf

Anruferin: »Schön, daß ich Sie erreiche! Sie haben ja an einem Gewinnspiel teilgenommen und als kleines Dankeschön…«

Ich: »Helfen Sie mir! Schnell! Ich bin entführt worden, habe kein Guthaben und mein Akku gibt gleich den Geist auf! HILFE!«

Anruferin: »Augenblick, da muß ich erst nachfragen…«

Moses Wolff

Stop the heat

Wenn wir uns nach dem Winter alle ­gemeinsam nackt in die Sonne legen, ­sollten unsere weißen Körper genug Licht reflek­tieren, um die Klimaerwärmung um mindestens ein bis zwei Tage zurück­zuwerfen.

Murmel Clausen

Leben ist Lernen

Ich sitze auf dem Klo – im 31. Winter ­meines Lebens –, und da fällt mir nach langem Nachdenken auf, daß Whiskas von ­»whiskers« kommt. Sunkist und ­Palmolive ging etwas schneller. Was für profunde Einsichten in die menschliche Existenz ­erwarten mich als nächstes?

Andreas Schriewer

Schriftstellerkind

Daß ein liebender Vater, der seinem Töchter­chen eben einen langen Vortrag über Meta­phern und deren Gebrauch gehalten hat, diesem für den Spruch: »Sieh mal Vati, der Teller ist so sauber, daß man davon essen kann!« eine Ohrfeige androht: kann passie­ren. Daß das spontan weinende Balg aber die Selbstironie in der Aufforderung: »Jetzt heul doch nicht gleich wie ein kleines Mädchen!« weder erkennt noch angemessen würdigt, sondern gleich noch lauter los­jammert: das reizt mich schon wieder bis aufs Blut!

Michael Ziegelwagner

Aus der Wissenschaft

Die neueste Studie des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen ­unter Leitung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer hat ergeben, daß 71 Prozent aller überflüssigen Fernseh- und Zeitungsinterviews zum Thema »Kinder- und Jugendkriminalität« von der Institutsleitung gegeben werden.

Daniel Nierwetberg

Falsche Farbe

Neulich fahre ich mit dem Fahrrad stadteinwärts. An einer engen Stelle unter ­einer Eisenbahnbrücke kommt mir ein S­chwarzer auf einem Fahrrad entgegen. Kurz bevor wir einander passieren, schüttele ich den Kopf und rufe: »Falsche Seite!« Darauf er: »Falsche Farbe!« Das war zwar politisch nicht korrekt – dafür aber ziemlich schlagfertig und souverän im Vortrag, so daß ich mir insgeheim ­eine ganze Portion Hochachtung nicht ver­sagen mochte.

Christof Goddemeier

Pay-TV

Immer wenn man während einer Fernseh­sendung gerade so schön am Einschlafen ist, wird man durch die ungleich lautere Werbung wieder geweckt. Um nachts endlich mal durchschlafen zu können, ­habe ich daher heute Premiere abonniert.

Sascha Dornhöfer

Letzte Instanz

Damit das ein für allemal geklärt ist: Der allwissende Erzähler, das bin ich.

Horst Mitesch

Smalltalk

An den schäbigsten Imbißbuden läßt sich eine Menge lernen. Zum Beispiel zur ­Frage, wie Smalltalk funktioniert.

Imbißmitarbeiterin: »Zum Mitnehmen?«

Kunde: »Nein, furchtbar kalt heute. Scheißwind.«

Mitarbeiterin: »Ja, windig. Aber sehr warmer Wind. Zu warm für die Jahreszeit.«

Kunde: »Ja, es ist zu warm, absolut!«

Bernhard Löwenberg

Tourismus 2.0

Statt im Urlaub überallhin meine Digitalkamera mitzuschleppen, schummele ich mich neuerdings auf Fotos von anderen Touristen. Daheim durchsuche ich dann flickr.com und andere ­Foto-Communities. Und schon ist mein Urlaubsfoto­album komplett.

David Sowka

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Titanic unterwegs
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.
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