Vom Fachmann für Kenner | März 2007


Erstaunlich

Himmelherrgott – wie schnell Fingernägel wachsen! Gestern konnte ich mir noch keine Rückenhaare auszupfen, und heute kann ich mir kaum mehr die Ohren auskratzen.

Mark-Stefan Tietze

Vier gewinnt

In der Bahn finde ich einen Personalausweis. Da das Reisezentrum am Hauptbahnhof schon geschlossen hat, gebe ich das Fundstück bei der Bahnhofspolizei ab. Dort bekomme ich mit, wie ein 14- oder 15jähriges Mädchen verhört wird. Sie und drei Freundinnen werden des Handtaschenraubes bezichtigt. Kurz darauf platzt ein etwa gleichaltriges Mädchen hinein und fährt zwei im Flur stehende Beamte an: »Ich hab gehört, Sabrina ist hier! Was is’n jetzt mit der?« Einer der beiden Polizisten, etwas verdutzt: »Von wem haben Sie das gehört?« Sie: »Hab ich halt gehö-ört!« Er kontrolliert daraufhin erst einmal die Personalien: »Oh, Sie sind ja die zweite Tatverdächtige, das ist ja schön!« Nachdem der Kollege das Mädchen schon längst abgeführt hat, freut sich der andere Beamte immer noch: »Das ist ja mal eine erfreuliche Neuerung, daß Verdächtige jetzt direkt bei uns hereinspazieren.« Ich kann mir natürlich nicht verkneifen, ihn auf die beiden Mädels hinzuweisen, die seit geraumer Zeit neugierig von draußen hereinblicken. »O danke, die guck ich mir mal gleich an!« Und schwupps sind die vier wieder vereint.

Levin Pfeiffer

Dialektik

Neulich in einem Lokal in Göttingen. Am Nebentisch unterhalten sich zwei männliche Jugendliche:

»Hast du sie denn schon mal geküßt?«

»Nein, Mann! Die Schlampe läßt sich nicht küssen!«

Maik Tändler

Unterschätzter Gegner

Wer sich darüber aufregt, daß es inzwischen an jeder Ecke einen Starbucks gibt, der sollte lieber mal ein Auge auf Matratzen Concord werfen.

Tobias Schülert

Werbung für Philosophie

War Werbung einstmals etwas, was man vor allem für Halbfettmargarine und hautfreundliche Geschirrspülmittel trieb, kommt heute selbst die altehrwürdige Philosophie nicht mehr ohne sie aus. Was die Mutter aller Wissenschaften dringend benötigt, sind griffige Slogans. Ein klassisches »Aus Freude am Wahren« für Platon, ein entschiedenes »Radikal. Relevant. Kant.« für den großen deutschen Klassiker und ein verspielt-leichthändiges »Haberm-As im Ärmel« für Adornos begriffsstutzigsten Schüler. Erst recht nicht ohne Slogan aus kommt natürlich Medienprofi Peter Sloterdijk. Für ihn schlage ich »Ficki, ficki, bums, bums!« vor.

Thea Unangst

Beim Unterrichtsbesuch

Geschichte, 8. Klasse: »Wann gab es in Bayern den letzten Regierungswechsel?« Meldet sich der Klassenbeste: »1933!« Und weg waren meine Befürchtungen, daß wir beim nächsten Pisa-Test nicht mithalten könnten.

Jonas Haas

Wunderheilung

Als ich neulich eine Spam-Mail bekam, deren Absender sich »Jesus Price« nannte und mir schon im Betreff den guten Rat gab: »Check your health«, war ich augenblikklich von jeder Neugier geheilt.

Tibor Rácskai

Gerüchteküche

Da meine Wohnung sehr hellhörig ist, bekomme ich regelmäßig mit, wenn sich der Musikgeschmack meines Nachbarn wandelt. Bis vor ungefähr drei Jahren hörte er ausschließlich Stücke von Michael Jackson. Dann kam wieder eine dieser unschönen Geschichten mit den Kindern ans Tageslicht, und in dieser Zeit muß es wohl begonnen haben, daß aus der Nachbarwohnung nur noch Musik von Pur in meine Küche herüberdrang, während Michael Jackson keinen Mucks mehr machen durfte. Seit einigen Tagen hat sich allerdings wieder etwas geändert: Der Nachbar hört nun nicht mehr Pur, sondern irgendwelche spanischen Schlager. Ich hoffe sehr, daß er sich nur auf seinen nächsten Mallorca-Urlaub vorbereiten will – vielleicht weiß er aber auch etwas, wovon der Rest der Pur-Fans und die Presse bislang nichts mitgekriegt haben!

Oliver Krumes

Allabendliche Sinnfrage

Natürlich bin ich auch fürs Wassersparen. Trotzdem möchte ich nach langen Selbstversuchsreihen die nach wie vor unbeantwortete Frage in den Raum stellen: Wieso geht Zähneputzen einfach besser, wenn nebenbei das Wasser läuft?

Volker Surmann

Rock’n’Roll muß weh tun

Gerade erreichte mich eine Newsmail von Metal Blade Records. In der Betreffzeile folgender Aphorismus: »VOMITORY finish Terrorize Brutalize Sodomize.« Mehr kann man nicht wollen!

Frank Schäfer

Antwort

Manchmal, wenn ich abends den Briefkasten öffne, frage ich mich, welcher Absender mich regelmäßig mit der ödesten Post versorgt: mein Gaslieferant, der mich davon zu überzeugen sucht, stündliche Preiserhöhungen seien nur zu meinem Besten, meine Hausratversicherung, die mir eine Anhebung der Versicherungssumme auf elf Millionen Euro anempfiehlt, oder der Kreditanbieter, der mir gerne zehntausend Euro sofort zur Verfügung stellen möchte, damit ich mir eine neue Couchgarnitur bzw. einen frivolen Abend mit fünf jungen Damen leisten kann. Bis jetzt konnte ich leider auf keines der Schreiben antworten, da ich nach der Lektüre stets von bleierner Müdigkeit ins Bett gezwungen wurde, möchte nun aber einen Moment akuter Frische hierfür nutzen: Sehr geehrte Damen und Herren, es ist mir eine große Freude, Ihnen als treue Leser der vorliegenden Zeitschrift mitzuteilen, daß Sie auch weiterhin kleine, handliche Texte aus meiner »Feder« in vereinzelten Ausgaben finden werden, die – denn Ihr Wohlbefinden liegt mir sehr am Herzen – wie gewohnt im Verkaufspreis des Heftes enthalten sind. Dieser für Sie sehr vorteilhafte Abrechnungsmodus wurde von den beteiligten Parteien durch eine langfristig angelegte, strukturelle und inhaltliche Kooperation möglich, die deutschlandweit einzigarchhhhrrrrrffzzzzzzzzzzzzzz…

Niels Jürgens

Gefahr erkannt

Als Designer der Cockpitausstattung von BMWs bekommt Julians Vetter ab und an aktuelle Modelle für Probefahrten geliehen. Als er kürzlich mit dem neuen M6 – kostet um die hunderttausend Tacken – in München an einer Ampel steht, schlurft ein Opa heran: »Burli, bist fei scho a Krimineller, oda?!«

Marcel Vega

Fein

Neulich Anruf beim Chinesen: »Dieses S12, knusprig überbackenes Hühnerfleisch – womit ist denn das überbacken?« – »Das sein su mit… äh… mit feines Material.« – »Gut, nehm ich.«

Solange es kein Käse ist.

Kai Duhn

Schrank

Nachdem mich die selbsttätig aufklappende Tür meines Kleiderschrankes lange genug genervt hatte, verkeilte ich sie kurzerhand mit einer Antivirenprogramm-CD. Habe seither keinen Ärger mehr mit Motten, frage mich aber, wie das Teil sich updated.

Helge Möhn

St. Christophorus

Der Familienrat hatte beschlossen, daß an diesem Sonntag die Reihe an mir war, die Oma aus dem Pflegeheim abzuholen und (auf Besuch) zum Grab ihres Gatten zu bringen. Am kürzesten ging es über die Autobahn. Nach zwei Minuten Vollgas auf der Schnellstraße sagte meine Oma unvermittelt und entschieden zu mir: »Vergiß nie: St. Christophorus steigt bei Tempo 120 aus!« Das fand ich seltsam. Ich konnte mich nämlich dunkel an Familienausflüge vor etwa dreißig Jahren erinnern, bei denen sie vom Rücksitz gewarnt hatte, man solle langsam fahren, weil St. Christophorus bei Tempo 80 aussteige – diese Heiligen werden immer verwegener!

Kolja Klimm

Mein liebstes

handgeschriebenes Hinweisschild sah ich unlängst am Münzkopierer in meinem Postamt: »Kopierer aus technischen Gründen defekt.« Da war ich aber doch froh, daß es nichts Seelisches ist, denn so ein Postamtmünzkopierer muß sich den lieben langen Tag bestimmt allerlei Deprimierendes anschauen.

Jürgen Martens

Mutter!

Ich zeige meiner Mutter in der Zeitung die Besprechung eines Konzerts der Band Placebo. Das Foto zeigt laut Bildunterschrift den »Placebo-Sänger Brian Molko«. Darauf meine Mutter: »Placebo-Sänger? Singt der nicht selbst?«

Thomas Böhm

An die Mediziner unter den Lesern

Was ist für eine Allergie eigentlich ausschlaggebend?

Johannes Sammann

Önologischer Sieg

Den Leuten, die mich immer noch nicht für einen ausgemachten Weinkenner halten, möchte ich nicht ohne Stolz berichten, daß die billige Rotwein-Plörre, die ich seit Jahren trinke, auf den neuen Rewe-Aromakärtchen am Regal mit dem Prädikat »weinig« ausgezeichnet wurde.

Thomas Winkler

In der Mensa

»Die Eva, die studiert doch Psychologie.«

»Weiß ich.«

»Und der Freund von der Eva, der tickt manchmal total aus.«

»Hab schon gehört.«

»Und den läßt sie sich jetzt als Praktikum anrechnen.«

»Den Freund?«

»Ja, als Praktikum.«

»Und was sagt ihr Prof dazu?«

»Der ist doch ihr Freund.«

»Ach so.«

Lino Wirag

Das Boot

Mitten in Sydney, an einer Tankstelle, sah ich plötzlich den Kapitänleutnant Heinrich Lehmann-Willenbrock. Mir blieb nichts anderes übrig, als eben mal rüberzurufen: »Hey, wie cool! Uli Prochnow an der Tankstelle! Das muß das Boot aushalten!!«

Seine Antwort fiel dann eher nüchtern aus: »Erstens heißt der Jürgen Prochnow, und zweitens bin ich Paul Breitner.«

Frank Scheller

Seriös

Unvergeßlich bleibt mir der Moment, da mir eine notorisch gute, aber stets bankrotte Freundin erzählte: »Du, ich habe bei Easy Credit angerufen, und stell dir vor: Die sind wirklich seriös, die geben mir keinen Kredit!«

Christian Martin

Fernbeziehung

Meine Freundin hat mich verlassen. Unter einer Partnerschaft stelle sie sich viel Nähe, Zärtlichkeit, regelmäßigen direkten Kontakt und lange, intensive Gespräche vor. Eine E-Mail Beziehung, wie wir sie in den letzten Monaten geführt hatten, sei ihr einfach zu wenig, sagte sie und zog noch am selben Abend aus unserer gemeinsamen Wohnung aus.

Jürgen Marschal

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.07.:

    "Vice" hat Martin Sonneborn im Wahlkampf begleitet.

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«