Briefe an die Leser | April 2019


Klingelingeling, Boris Palmer (Grüne)!

Sie arbeiten sich weiter an Ihrem Hassthema »Berlin« ab. Bei einer Drahtesel-Tour durch die Hauptstadt auf Einladung der CDU wetterten Sie: »Hier in Berlin wird der Radfahrer zwischen Autos rechts und links durchgequetscht. Und ich habe eine Menge gefährlicher Situationen in einer Viertelstunde erlebt. Ich finde, da könnte Berlin noch besser werden.« Bzw.: »Ich wollte zwischen Zoo und Nollendorfplatz Fahrrad fahren. Aber außer Baustellenlücken, roten Ampeln und fehlenden Fahrradwegen ist mir irgendwie nichts ins Auge gestochen.«

Vermutlich wegen der unzähligen Kriminellen, Drogendealer, Junkies, Bettler und Obdachlosen, die Sie dort bis zum Schwarzärgern umkurven mussten. Hoffentlich ohne Kopfhörer und nicht mit nacktem Oberkörper. Sonst wären Sie als dreister Radrowdie womöglich noch von irgendsoeinem spießbürgerlichen Möchtegern-Sheriff aus der baden-württembergischen Provinz für einen Asylbewerber gehalten worden.

So oder so: Aus dem Weg! Titanic

He, Pontifex Maximus!

Du denkst gewiss nicht gern an ihn, aber kennen tust Du ihn gut, den ehemaligen Kardinal und Sexualstraftäter Theodore McCarrick. Weißt Du, was wir neulich über diesen Mann in der Zeitung gelesen haben? Nein? Dann sagen wir es Dir: »Papst entlässt McCarrick aus dem Kleiderschrank«. Jawohl! Eine der schönsten Nachrichten des laufenden Jahres.

Doch wir haben uns leider verlesen. In Wirklichkeit hat dort gestanden: »Papst entlässt McCarrick aus dem Klerikerstand«. Und das ist natürlich nur halb so entzückend. Also sorge doch bitte dafür, dass auch die andere Nachricht um die Welt geht!

Gott zum Gruß Titanic

Warum, Christine Dössel,

sagten Sie das erst jetzt, nämlich am 18.2. der »Süddeutschen«: »Wenn einer wie Bruno Ganz stirbt, dann geht ein Ruck durchs Land«? Hätte also Roman Herzog, als er wollte, dass ein Ruck durch Deutschland gehe, einfach dafür sorgen sollen, dass »jemand wie Bruno Ganz« ablebt? Jemand wie Christine Dössel hätte dafür jedenfalls ganz sicher nicht gereicht.

Gibt sich höchstens mal die Kante, aber keinen Ruck: Titanic

Frauen in der Bundesagentur für Arbeit!

Auch Ihr habt nicht nur eine Gewerkschaft (»vbba – Gewerkschaft für Arbeit und Soziales«), sondern darin sogar eine Frauenvertretung. Die wiederum zielt erklärtermaßen auf »Umsetzung des Bundesgleichstellungsgesetzes« resp. »Gender Mainstreaming«. Und macht Euch, um auf derlei »besondere Belange der weiblichen Mitglieder« einzustimmen, zum Weltfrauentag ein kämpferisches Werbegeschenk: ein Handspieglein nebst Haarbürstchen.

Vulgo die schärfsten Waffen einer Frau. Jetzt dürft Ihr dreimal raten: zwecks Umsetzung von noch subversiverer »Einflussnahme in politischen Entscheidungsprozessen«? Oder noch berechnenderer »Verbesserung der Alterssicherungssysteme für Frauen«? Oder noch hinterfotzigerer »Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen«?

Eure Spezialist*innen von der Bundesagentur für Satire Titanic

Und wunderbar, »Kölsche Kippa Köpp«,

finden wir nicht nur Euren Namen, sondern vor allem dies: dass Ihr als frisch gegründeter erster jüdischer Karnevalsverein Deutschlands endlich mit dem uralten Vorurteil aufräumt, wonach alle Juden Humor haben!

Lässt die Synagog in Kölle: Titanic

Da hatten Sie, Alfons Kaiser (FAZ),

ja so einiges zu berichten nach dem Tode Karl Lagerfelds. »Februar 2000 bei Fendi in München«, »Salons des 18. Jahrhunderts«, »Riviera«, »reichte ihm schnell ein Tempo«, »Salzburger Nockerln« – kurz: »jeder Satz eine Sentenz«.

»Dieses Hin und Her, dutzendfach variiert, gefiel ihm gut.« Und Sie, Sauerländer Mode-Fonsi, ganz nah dran! Und wen Sie wieder alles kennen! Bei allzu viel »Sinn für optische Effekte« und »tout Paris« muss aber eben doch auch mal der potent-stramme Hetero-Zipfel aus dem syntaktisch gepuderten Promi-»Erzählstoff«-Tütü herausgehängt werden; wenn schon nicht für Lagerfeld, dann wenigstens für seine »männlichen Musen«. Sonst käme man ja noch auf Ideen! »Immer wieder wurde« nämlich »behauptet«, diese »seien seine toy boys gewesen. Was für ein Quatsch, wie unwürdig auch. Brad Kroenig ist mit Nicole Bollettieri verheiratet, der Tochter des weltbekannten Tennistrainers Nick Bollettieri. Baptiste Giabiconi, von dem er einst Choupette bekam, hatte schon einige Freundinnen. Und wer gesehen hat, wie Sébastien Jondeau, sein Assistent, Fahrer, Bodyguard, im ›Maison du Caviar‹ fachkundig Katy Perry analysierte, der hat auch keine Fragen zu seiner Orientierung in Liebesdingen.«

Und wer gesehen hat, wie fachkundig-geil Sie, Kaiser, den jungen, knackigen Body-Recken beim gekonnten Frauenbesabbern über die durchtrainierten Schultern schauen, hat auch keine Fragen mehr, was wohl der letzte Satz Ihrer Elegie bedeuten mag: »Ich war gerettet, und mein kleiner Karl auch. Ich werde ihn in Ehren halten.«

Haben Sie zum Glück noch nie irgendwo getroffen, und hoffen, dass das so bleibt: Ihre bauchfreien Brause-Bottoms von Titanic

Gut beobachtet, Kristin Schwietzer!

Den Rückzug Sahra Wagenknechts von der Parteispitze kommentierten Sie als ARD-Hauptstadtkorrespondentin klug: »Gerade vor den wichtigen Landtagswahlen im Osten verliert die Partei ein prominentes Gesicht an der Spitze, mit dem sich viele Wähler identifizieren.«

Das ist allerdings wahr. Denn wie so viele Wähler im Osten hat Sahra Wagenknecht zwei Augen, zwei Ohren, eine Nase … und einen Mund, mit dem sie politisch sehr fragwürdige Dinge sagen kann.

Bemerkt das mit besorgter Miene: Titanic

Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

»Zeit«!

Jüngst zierte Dich das Foto einer bejahrten Dame nebst tiefsinnig fragendem Titel: »Wir werden alt wie nie – was tun?« Dabei liegt die Antwort ganz eindeutig auf der Hand: sterben!

Unsterbliche Grüße Titanic

Nicht immun, »Spiegel online«,

waren wir gegen Deine Schlagzeile: »US-Teenager lässt sich gegen den Willen seiner Eltern impfen«. Wir wussten zwar schon lange, dass man sich gegen Tetanus, Mumps, Masern usw. impfen lassen kann, aber dass es auch dagegen eine Immunisierung gibt? Ein großer medizinischer Fortschritt, reagieren doch viele Jugendliche schwer allergisch auf den Willen ihrer Eltern!

Ohnehin bekennende Impfgegner-Gegnerin: Titanic

Verzeihung, verehrte Virginie Despentes!

Wir kommen erst jetzt dazu, den im vergangenen Jahr erschienenen zweiten Band Ihrer Romantrilogie »Das Leben des Vernon Subutex« zu lesen, die für ihre treffenden Milieuschilderungen gerühmt wird und hier in Deutschland ebenfalls ein schöner Erfolg ist, und wollen weiß Gott auch gar nichts Schlechtes darüber sagen.

Folgende Passage nährt bei uns allerdings einen gewissen Verdacht: »Gaëlle legt einen Zwischenstopp bei Burger King ein … Sie klappt den Burger auf und begießt das Fleisch mit Ketchup und Mayonnaise, um den Geschmack zu überdecken … Sie trinkt ihre Cola und lässt den Teller stehen. Daneben legt sie ein großzügiges Trinkgeld, sie war oft Kellnerin in ihrem Leben, und die Mädchen können nichts dafür, wenn ein Betrüger ekliges Essen macht« – und dieser Verdacht lautet:

Sie, Madame Despentes, waren in Ihrem ganzen Leben noch nicht bei Burger King, denn sonst wüssten Sie erstens, dass man dort Ketchup und Mayonnaise in winzigen Plastikverpackungen erhält, aus denen sich das Fleisch unmöglich »begießen« lässt; dass man dort zweitens nicht auf »Tellern« serviert, sondern auf schnöden Plastiktabletts; dass es in dieser Fast-Food-Systemgastronomie drittens üblich ist, dass die Kunden ihre Tische selber abräumen und das Personal nur alle halbe Stunde den ganz Faulen oder Renitenten hinterherräumt, so dass liegengelassenenes Trinkgeld wohl eher in die Taschen langfingriger Gäste wandern würde; und dass schließlich und viertens, sollte das Geld zufällig doch die gewünschten Empfänger beim Abräumen der Tische erreichen, es sich bei diesen Personen um genau dieselben »Betrüger« handeln würde, die hinten an den Grills und Friteusen das »eklige Essen« zubereiten.

Aber keine Sorge, Madame Despentes! Diese unsaubere Recherche wird sonst niemandem groß auffallen. Denn an so exotische Orte wie eine Burger-King-Filiale verschlägt es gemeinhin weder Ihre Mittelschichtsleser noch die Feuilletonisten aus demselben Milieu, sondern einzig und allein den glücklicherweise lesefaulen Pöbel sowie Ihre Gefahrensucher von der Titanic

Mensch Franz Beckenbauer!

Nachdem Bundestrainer Joachim Löw den Fußkickern Boateng, Hummels und Müller mitgeteilt hatte, dass sie künftig für die Nationalmannschaft nicht mehr eingeplant seien, erteilten Sie Löw »Nachhilfe in Sachen Menschlichkeit«, wie wir Web.de entnehmen. Sie hätten das mit dem Absägen der Spieler »anders gemacht, menschlicher«.

Und in Sachen Menschlichkeit sind Sie ja bereits länger Experte. Fachmännisch hatten Sie z.B. über die nachgewiesenen sklavenähnlichen Bedingungen beim Stadionbau am kommenden WM-Austragungsort versichert: »Ich habe noch nicht einen einzigen Sklaven in Katar gesehen. Die laufen alle frei rum, weder in Ketten gefesselt oder mit irgendwelcher Büßerkappe am Kopf, das hab ich noch nicht gesehen.«

Na, dann. Dass aber Figuren wie Sie, die sich um die Gefühle von 30jährigen Multimillionären sorgen, um sich gleichzeitig über die Verdammten dieser Erde jovial lustig zu machen, frei, ohne Büßerkappe und Ketten herumlaufen können, zeigt wieder einmal die ganze Notwendigkeit Ihrer und Ihresgleichen revolutionärer Beseitigung.

Arbeitet daran: Titanic

Gut begründet, WDR-Intendant Tom Buhrow (60),

haben Sie die Alimentierung der Öffentlich-Rechtlichen: »Für Altersheime gibt man kein Geld, weil man selbst nicht alt werden will. Eine Gesellschaft fällt ohne solidarische Modelle auseinander.«

So ist es! Der öffentliche Rundfunk gehört schon aus Solidarität mit den Alten und Schwachen, die ihn gucken bzw. machen, finanziert! Oder meinten Sie die Aussage so, dass diejenigen, die Bildungsfernsehen besonders bräuchten, dieses auch dann bezahlen müssten, wenn sie dumm bleiben wollten?

Widersprüchlich und widerspruchslos: Titanic

Glückwunsch, Restaurant »Alte Vogtei« im baden-württembergischen Köngen!

Der Guide Michelin hat Dir für 2019 einen seiner begehrten Sterne verliehen – obwohl Du bereits seit Juni letzten Jahres dauerhaft geschlossen hast. Womöglich schätzen die Inspektoren des Gourmetführers an Dir besonders Deinen stummen Gruß aus der Küche, die glutenfreien Menükreationen, den Verzicht auf Konservierungsstoffe und künstliche Aromen sowie Deinen unaufdringlichen Service. Aber auch für alle anderen Kulinariker dürfte Deine Auszeichnung »Geschmäckle« haben – nämlich null!

Gegessen wird eh zu Hause bei Titanic

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

O je, Ex-SPD-Chef Müntefering!

»Will in meinem Leben noch einmal einen Sozialdemokraten an der Spitze sehen«, jammerten Sie 79jährig in die »Welt« hinein. Aber wo genau – an der Spitze Ihrer Partei? Haha, yeah, viel Glück damit.

Stirbt zuletzt: Titanic

Haha, Gitarrenopa Slash!

Unser Google-Alert auf den Begriff »Interview« beschert uns regelmäßig den allerschönsten Unfug und so also auch Dein Tattergreis-Gespräch mit der »Zeit«. Und genau darin erzähltest Du, dass Du, der Uralt-Rockstar, Dir Deine kindliche Begeisterung für Dinosaurier bewahrt und außerdem »Google-Alerts für Tiere aus dem Mesozoikum eingerichtet« hättest. Lustig! Dann bimmelt Dein Seniorenhandy ja jetzt vom eigenen Interview, lol! Jahrgang 1965 – da wusste man doch noch gar nichts von Dinosauriern, und die Erde war noch eine Scheibe, oder? Hihihi! Wie steinalt kann man bitte sein?! Grüße ins Mesozoikum von der sehr jungen Redaktion der Titanic

Sie schon wieder, Ulf Poschardt!

In Ihrer »Welt« leitartikelten Sie mal wieder in die Vollen: »Greta Thunberg ist 16. Sie ist von Eltern, Sponsoren und Anhängern in eine fatale Erlöserprojektion hineingeschweißt worden. Allein das Alter erlaubt ihr, extreme Ansichten zu vertreten.«

Ja, diese Jungspunde immer mit ihren extremen Ansichten. Und dann lesen wir ein paar Tage später von Ihnen unter der Überschrift »Die große Entmündigung nimmt den Bürger als Geisel« : »Volvo will seine Kunden per eingebautem Tempolimit zwingen, nicht schneller als 180 zu fahren. Weiter kann Entmündigung und Verachtung im Namen einer zeitgeistigen Moral kaum gehen. Wir brauchen eine radikale liberale Inquisiton.«

Aber es nutzt alles nichts, Poschel, da können Sie Inquisitionen fordern, wie Sie wollen: Sie sind 52! Niemand hält Sie wegen Ihrer extremen Ansichten, in die Sie von wem auch immer hineingeschweißt worden sind, noch für 16. Sondern einfach nur für den frühvergreisten, alten Sack, der Sie nun einmal sind.

Radikal wie immer: Titanic

Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

Liebe Taoisten!

Wie wir erfahren haben, gibt es bei Euch ein sogenanntes »Elixier der Unsterblichkeit«. Weswegen wir glatt drauf und dran wären, auch Taoisten zu werden, stünde nicht schon einen Satz weiter, wo das bisher nur aus Schriftquellen bekannte Gebräu gefunden wurde: in einem uralten Grab. Da ist doch irgendwas faul! Also abgesehen vom Sarginhalt.

Bleibt vernünftig und bei Jungfrauengeburt und Auferstehung:

Eure Titanic

Junggebliebener Markus Söder!

Sie behaupten »Unter Schülern sagen manche: ›Das ist voll ZDF‹, wenn sie etwas nicht total aufregend finden. Das muss sich ändern.«

Wir stimmen Ihnen da ganz zu, das muss sich tatsächlich ändern. Kinder sollten in Zukunft, wenn etwas nicht total aufregend, sondern schnarchnasig, lahm, öde oder einfach nur total von vorgestern ist, besser sagen: Das ist voll söder. Titanic

Bild«-Kasper Filipp Piatov!

Kennen Sie diese alte Gerhard-Polt-Nummer über das hiesige Demokratieverständnis: »Auch heute stehen wir wieder vor schwierigen Aufgaben, die sehr schwierig sind, weil nicht nur der äußere Feind uns bedroht, sondern der innere Feind, der wo aber auch von außen kommt, aber bereits schon bei uns herinnen ist. Es ist zwar nur eine Minderheit, aber die ist es, welche die Mehrheit terrorisieren will, und deshalb erkennt man sehr schnell, dass diese Minderheit der innere Feind ist … Wir sind doch eine Demokratie, wo kein Mensch gezwungen wird, eine Minderheit zu werden, jeder hat das Recht, sich zur Mehrheit zu bekennen und sich anständig zu benehmen.«

Nein, kennen Sie nicht? Doch, müssen Sie! Oder wieso haben Sie sie angesichts von Kramp-Karrenbauers krampfigen Karnevalssprüchen über Toilettenunzulänglichkeiten in einem Kommentar schlecht nachgespielt: »In unserer Demokratie ist die vornehmste Aufgabe der Mehrheit, die Rechte der Minderheiten zu verteidigen. Aufgabe demokratischer Parteien ist es deshalb, um Mehrheiten zu werben und zu regieren. Was drohen kann, wenn eine undemokratische Partei die Macht ergreift, weiß Deutschland aus eigener Erfahrung … Dennoch demonstrieren Teile des politischen Berlins und der Bundesregierung seit Tagen, was passiert, wenn Parteien diese Aufgabe vergessen. Und im Bemühen, bloß keine Minderheit zu vergraulen, den Bezug zur Mehrheit verlieren … Wer die Mehrheit vernachlässigt, wird auch die Minderheiten irgendwann nicht mehr schützen können.«

Lustig, Piatov, ist das leider nicht, aber immerhin der Beleg, dass Sie nicht nur nachweislich einer der schlechtesten Journalisten des Landes sind, sondern auch eine der armseligsten Witzfiguren.

Lacht dann sogar lieber über Kramp-Karrenbauer: Titanic

Du, ARD-Terrorexperte Georg Mascolo,

sprachst in den Tagesthemen über die Gefährlichkeit gefangener IS-Kämpfer und teiltest sie in drei Gruppen ein: die hochgefährlichen Kämpfer, die »bis zum Untergang beim IS geblieben sind«, die Frauen, die »zumeist nicht an Kämpfen teilgenommen« haben, und »die Kinder, viele von ihnen Kleinstkinder«. »Von ihnen geht nun keine Gefahr aus«, gabst Du froh Entwarnung.

Ist das, Mascolo, nicht grob fahrlässig? Was, wenn Deine Bewertung ernst genommen wird und diese Gruppe ohne Bedenken und spezielle Sicherungsmaßnahmen nach Deutschland geholt wird? Droht unserem Land dann nicht eine Welle unvorstellbar schrecklicher Schmerzen?

Ist nämlich schon mal barfuß auf einen Legostein getreten: Titanic

So great, Jürgen Schmieder!

Sie berichten für die SZ aus USA: »Wer schon hat, dem wird noch mehr gegeben in diesem Land.« Crazy shit; und um so crazier, wenn man bedenkt, wie schlecht es dagegen die Habenden in Supergleichheitsdeutschland getroffen haben, wo, wer schon hat, rein nichts mehr kriegt, außer freilich Gratispropaganda.

Wenn auch nicht von Titanic

Sensationell formuliert, CDU Sachsen!

»Sensationell! Denise #Herrmann aus dem sächsischen Bad Schlema gewinnt bei der Biathlon-WM Gold in der Verfolgung! … Sachsen steht Erfolg in vERFOLGung«, twittertest Du etwas schief, aber naheliegend.

Denn dass Sachsen seit Jahren für Verfolgung steht, war eh klar:

Deiner Titanic

Wie schön, Dorothee Bär (CSU),

dass Sie nun neben Ihrer Aufgabe als Digitaletwas der Bundesregierung auch Sprachkritik betreiben: »Ich finde das alles total gaga, sowohl das Binnen-I als auch das Gender-Sternchen. Dass man Sprache so verhunzt und vergewaltigt – da halte ich gar nichts davon.«

Jetzt wäre es noch gut, wenn Sie die Sprache erlernen würden, die Sie so brachial verteidigen.

Sonst wird dadavon total gaga: Titanic

Das sind so Fragen, Margot Käßmann,

die Sie da im theologischen Fachmagazin »Bild« verhandeln. Nämlich: »Dürfen wir den lieben Gott duzen?« Hm, schwierig. Die einen sagen so, die anderen so. Wir sind jeden Tag aufs neue ganz hin und hergerissen. Aber zum Glück haben Sie nun eine abschließende Antwort parat: »Mir gefällt am christlichen Glauben, dass wir zu Gott Du sagen dürfen.«

Uff, da sind wir aber erleichtert. Aber darf man dann eigentlich auch Margot Käßmann duzen? »Als frisch gewählte Landesbischöfin hatte ich Probleme damit, plötzlich von allen gesiezt zu werden«, schildern Sie Ihre seelsorgerischen Nöte, dabei ist es ja so: »Siezen kann hilfreich sein, wenn mal Distanz nötig ist. Aber es wirkt albern, wenn jemand dadurch Macht oder Größe zeigen will. Bieten Sie ruhig das Du an! Konflikte werden dadurch nicht vermieden, aber die Atmosphäre entspannt sich. Wie heißt es in der Bibel: ›Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.‹«

Wir fassen also zusammen: Es ist in Ordnung, Gott und Margot Käßmann zu duzen, zumindest wenn man dabei gleichzeitig ihre Namen heiligt, richtig?

Bleibt lieber beim Sie: Titanic

Und außerdem, Frank Behling,

mussten dann noch Sie in den »Kieler Nachrichten« vom »bitteren Alltag auf der Gorch Fock« berichten: Bei der Crew des Pannenschiffs sei der Schock darüber, dass das Dreimast-Ding nicht mehr segelt, »bis heute nicht überwunden«. Nun müssten die Soldaten nebenan in einer schwimmenden Kaserne leben und sich langweilen. Währenddessen, schreiben Sie, biete auch die alte Truppenweisheit »Die Hälfte seines Lebens wartet der Soldat vergebens« keinen Trost mehr.

Meinen Sie, Redaktions-Smutje Behling, dass sich dieses harte Schicksal einfach dadurch befrieden ließe, dass der Segler doch wieder in See stäche? Oder müssten die Deutschen, mit der restaurierten Gorch Fock voran, mal wieder einen Krieg anzetteln, damit das eine oder andere Soldatenleben doch nicht vergebens endet, sondern mit dem Tod in der Seeschlacht? Soldaten sind ja übrigens nicht nur Mörder, sondern erfreulicherweise auch potentielle Deserteure, wollte dazu mal wieder gesagt haben: Titanic

Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

Arme Raucher!

»Raucher sind schlechte Geldanleger«, hat uns jüngst eine FAZ-Schlagzeile verraten. Dabei könnt Ihr ja selbst am wenigsten dafür: Denn wie soll man sich auch in der Wirtschaft auskennen, wenn man zum Rauchen immer rausgeschickt wird?

Der dauert eine Zigarette! Titanic

Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

Come on, Jan Rouven!

Sie, der bekannte deutsche Magier, wurden wegen Besitzes und Verbreitung von Kinderpornografie zu 20 Jahren Haft verurteilt. Da fragen wir uns: Wenn Sie so ein guter Magier sind, hätten Sie das Bildmaterial nicht einfach verschwinden lassen können?

Vorerst nur begeistert von Ihrem Verschwinden hinter Gittern: Titanic

Sie, David Dietl,

dürfen, genau wie Ihr verstorbener Vater Helmut, Filme machen, die sich unser Herr Mentz dann anschauen muss (siehe S. 49). Wir hingegen haben nur Ihr Interview in der »Wiener Zeitung« gelesen: »Mein Vater hat immer gesagt: Es gibt nichts Wichtigeres beim Film als die Schauspieler. Weil, sie sind es, die man im Endeffekt auf der Leinwand sieht.«

Genau. Weshalb man auf ein ordentliches Drehbuch oder eine fähige Regie locker verzichten kann. Die sieht ja keiner!

Halten sich beide Augen zu:

Ihre Filmtheoretiker von der Titanic

Noch einmal Sie, Schmunzelpapst Franziskus!

Diesen kaum fehlbaren Spitzenspruch hauten Sie raus: »Die Kirche fürchtet die Geschichte nicht, im Gegenteil, sie liebt sie und will sie noch mehr und besser lieben, so wie Gott dies tut.«

Denn wieso sollte sie sie auch nicht mehr und besser lieben? Haben wir doch alle aus ihr gelernt: Ihre Kirche, Franzlpapst, kann noch jedes Verbrechen begehen, wieder und wieder und wieder, ohne dass der Laden endlich dichtgemacht wird.

Gott zum Gruße! Titanic

Erstaunlich, Moskau-Korrespondentin Christina Hebel,

was Sie da auf »Spiegel online« über den ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch wussten: »Er flüchtete nach dem Ende des Maidans mit Dutzenden Toten in der Nacht zum 21. Februar 2014 aus Kiew …« – Ein Teufelskerl, dieser Janukowitsch! Flüchtet nach dem Satz mit 17 Wörtern trotzdem vorzeitig aus dem Text: Titanic

Bundeskonzernminister Andreas Scheuer (CSU)!

Sie haben in Ingolstadt den City-Airbus vorgestellt, ein Lufttaxi, das irgendwann in der Lage sein soll, autonom durch die Gegend zu schweben. Dabei teilten Sie mit, bei der neuen Technologie solle nicht nur über Verbote, sondern insbesondere über die Chancen diskutiert werden. Da geben wir Ihnen ausnahmsweise vollkommen recht, Scheuer! Wir können es nämlich kaum erwarten, dass Sie endlich fliegen.

Bitte einsteigen! Titanic

Lasst uns, liebe Gegenwartslyriker,

einmal raten, wie die neun Forderungen lauten, die Ihr im Anschluss an den Kongress »Fokus Lyrik«, der vor kurzem in Frankfurt stattfand, erhoben habt. Verlangt Ihr womöglich »Mehr Kohle!«, »Mehr Asche!«, »Mehr Knete!«, »Mehr Kies!«, »Mehr Zaster!«, »Mehr Schotter!«, »Mehr Mäuse!«, »Mehr Moneten!« und »Mehr Penunzen!«? Oder geht’s Euch doch wieder nur um den Mammon?

Schnöde: Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Hey na, AKK?

Der Hype um Ihre Initialien will wohl einfach nicht abflauen. So lesen wir etwa auf »Spiegel online«, dass die Menüfolge des »Düsseldorfer Ständetreffs« ganz auf Ihre Initialen abgestimmt gewesen sei – »von der Vorspeise (Avocado, Kastenbrot, Krabben) über den Hauptgang (Apfel, Karotte, Kalbstafelspitz) bis zum Dessert (Ananas, Kokos, Kalamansi). Die Tischdekoration ebenfalls – Pflanzen in ihren Buchstaben, der Kaktus als Krönung.«

Leider im Bericht unerwähnt bleiben Spirituosen (Apfelkorn, Kabänes, Korianderlikör), Besetzung der Band (Alphorn, Kornett, Kwetschkommode) und Gäste (Arschlöcher, Kleingeister, Knalltüten) wie zum Beispiel Ihr ebenfalls anwesender Ex-Rivale Friedrich Merz (Aktienhandel, KumEx-Geschäfte, Karibikkonten). Der bekam laut »Spiegel« vom Publikum sogar mehr Beifall (Applaus, Klatschen, Kundgabe [von Zustimmung]) als Sie. Dabei sollte man doch meinen, dass Sie jemanden, der menü- und initialienmäßig zuerst an Froschhirne, Miesmuscheln und Fermentierte Magermilch denken lässt, mit links in die Tasche (Akten-, Korb-, Kosmetik-) stecken. Sind da womöglich wieder mal Aufstand, Kritik und Krawall im Anmarsch (im Kommen, am Kenntlichwerden)?

Okay, reicht. Titanic

 Charlotte Roche!

Charlotte Roche!

In »Spiegel« und SZ, »Zeit« und Ihrem eigenen Podcast haben wir nun lang und breit zu lesen bzw. hören bekommen, dass Ihre Ehe nicht perfekt, sondern »ganz normal« sei. So normal kann sie aber doch nicht sein, schließlich haben »normale« Paare weder einen eigenen Ehepodcast noch Zeitungs- und landesweite Berichterstattung über ihr Privatleben, meinen Sie nicht?

Na ja, was Sie sonst so alles Normales tun, werden wir mangels Interesse wohl nie erfahren. Unser Leben geht trotzdem ganz normal weiter. Titanic

 Ahoi, Jörg Thadeusz!

Gewohnt inhaltslos polternd beklagen Sie in der »Berliner Morgenpost« die moralische Hybris Deutschlands am Beispiel der Seenotretterin Carola Rackete: »Recht gilt nur so lange, bis ein deutscher TV-Fritze wie Jan Böhmermann, eine deutsche Nicht-Regierungsorganisation oder die gesamte deutsche Öffentlichkeit eine höher stehende Moral definieren.« So kommen Sie nebst originellen Bemerkungen über Quinoa essende »Szene-Berliner« schließlich zum Fazit: »Denn was moralisch geboten ist und was nicht, bestimmen nun mal die Deutschen.«

Da haben Sie aber etwas missverstanden: Die Königsdisziplin deutscher Hybris ist längst das moralische Gejammer über die Moral der anderen, aus dem vulgärdialektischen Irrglauben heraus, sich so in argumentative Höhen zu poltern. Objektiv gesehen, Herr Thadeusz, befinden Sie sich nämlich geistig längst selbst unter dem Meeresspiegel.

Fern jeder Hybris:

Ihre Seenotretter von Titanic

 Huhu, Pia Ratzesberger (SZ)!

»Im Kampf gegen den Klimawandel bleibt das Ozonloch eher eine abstrakte Vorstellung, während man irgendeine Plastikfolie jeden Tag aufreißt.«

Genau; bzw. apropos Loch: Regnet’s rein? Aber schön warm, wegen Ozonwandel?

Puh!

Löchrig grüßt Titanic

 Wenn ausgerechnet Sie, Kölner Weihbischof Ansgar Puff,

im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur dazu aufrufen, sich durch das eigene Verhalten stärker gegen Menschenhandel zu organisieren, und predigen »Fangen wir bei der Prostitution an: Einfach nicht ins Bordell gehen. Punkt« – ist Ihre Aussage dann letztlich nicht auch ein Sinnbild der bigotten Sexualmoral Ihrer Kirche? Nomen est schließlich omen. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Überlegung

»Falls ich diesen Abend nicht überleben sollte, möchte ich wenigstens so viele Delphine wie möglich mit in den Tod genommen haben« sprach er. Und bestellte nach acht Maß Bier und drei Schnaps eine Pizza Thunfisch ohne Käse.

Theobald Fuchs

 Neues aus Brüssel

Laut eines Urteils des EuGH können alle Termine, die Sie bereits beim Dermatologen ausgemacht haben, ab sofort auch von etwaigen Nachfahren genutzt werden. Diese müssen explizit auch noch nicht geboren sein.

Felix Scharlau

 Remake

des Filmklassikers mit Demi Moore und Patrick Swayze: »Ghosting – keine Nachricht von Sam«.

Elias Hauck

 LinkedIn oder Tod

Nach langer Funkstille habe ich mich dazu entschlossen, meine Ex-Freundin und ehemalige Kollegin bei Xing zu adden, um ihr zu zeigen, dass sie mir auch beruflich absolut nichts mehr bedeutet.

Karl Franz

 Sommerabend-Komplex

Auch wir ließen die Gardinen offen bei unserem Hollandurlaub, wir wollten teil sein dieser freundlichen Gesellschaft, die nichts zu verbergen hat. Doch schnell wurde ein gewisser Zugzwang merkbar - ist es aufgeräumt genug für die Betrachter? Bin ich zu nachlässig gekleidet? Hinter all den hübschen Präsentierzimmern gibt es vermutlich neonbeleuchtete Räume mit Resopalmöbeln, dort sitzt man Krumm und mit strähnigen Haaren in ausgebeutelten Jogginghosen, blafft herum, isst kalte Pizza vor dem Fernseher.

Miriam Wurst

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 25.08.:

    Ex-TITANIC-Chefredakteur Thomas Gsella gibt bei "Kress" Auskunft über Lyrik, Satire und die Arbeit am Computer.

Titanic unterwegs
27.08.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner mit A. Neft, B. Maak u.a.
28.08.2019 Berlin, Theater im Pfefferberg Max Goldt
15.09.2019 Göppingen, Schloss Filseck F. W. Bernstein: »Sinnverlust ist Lustgewinn«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«