Und, Zufall Logistics Group!

»Willkommen in der faszinierenden Welt von Transport, Spedition und Logistik – willkommen in der Zufall Logistics Group«, begrüßt Du uns auf Deiner Homepage, und vielleicht gibt es wirklich nichts Faszinierenderes, als sich in logistischen Dingen auf Zufalls Wirken zu verlassen.

Weiter so!

Titanic

Superrechercheur Hans Leyendecker (»SZ«)!

Mit großer Spannung haben wir Ihre Enthüllungen über die »Zwickauer Terrorzelle« gelesen. Nun wissen wir, daß das Trio in seiner Freizeit Sport trieb, Biokost bevorzugte, Tiere niedlich fand und – man glaubt es kaum – nach dem Morden mies gelaunt war. Diese Fakten haben uns schaudern lassen, nicht etwa, weil sie so belanglos sind, sondern weil sie auf unseren halben Bekanntenkreis zutreffen.

Geht daher lieber in Deckung:

Titanic

Chinesische Polizisten!

Da beobachtet Ihr Euren Künstler Ai Weiwei rund um die Uhr, und nun bietet er Euch an, bei ihm im Büro zu arbeiten. Seine Begründung: »Daß Ihr mich ständig ausspioniert, ist völlig ineffizient. So bekommt Ihr doch gar nicht all die Informationen, die Ihr wollt, oder Ihr zieht daraus die falschen Schlüsse. Also zieht doch bei mir ein.« Und was macht Ihr, chinesische Polizisten? Lehnt das Angebot ab, Holzköpfe, Ihr! Dabei hättet Ihr eine neue Ära nachrichtendienstlicher Tätigkeit einläuten können!

Sagt Euch

Titanic

Rheinland-Pfalz!

Bayern ist größer als Du, Niedersachsen flacher, NRW kommt mit weniger Buchstaben aus, über Schleswig-Holstein ist der Himmel höher, im Saarland spricht man noch unverständlicher als bei Dir, und Berlin hat viel mehr Schulden – kurz: Du bist rückständig. Aber, Rheinland-Pfalz, in einer Hinsicht bist Du spitze: 42,1% von Dir sind mit Wald bedeckt! Das ist der richtige Geist, aber das kannst Du noch besser: Gib nicht auf, bis 100% erreicht sind!

Es drücken Dir die Daumen: die Hinterwäldler auf der

Titanic

Krawallnudel Jonathan Meese!

Anläßlich der Documenta sagten Sie bei einem öffentlichen Spiegel-Gespräch in der Uni Kassel allerlei Bedenkenswertes – z.B. über Studenten, sie seien »Hämorrhoiden am Arsch des Staates«, und über die Documenta, dort gebe es generell nur »Dünnpfiff« zu betrachten. Wie üblich forderten Sie die »Diktatur der Kunst« und bekundeten zudem Ihre Abscheu davor, Professor zu werden: »Die Kunststudenten sollen strammstehen, da wo sie sind. Die sollen doch nicht in mein Atelier kommen, die sollen mir nicht ihre Mappen zeigen, die interessieren mich nicht. Mich interessiert ihr servierfähiges, dienstfähiges Gesicht. Ich will sehen, ob sie Soldaten der Kunst werden können: ja oder nein.«

Wild fuchtelnd krakeelten Sie weiter: »Ich liebe es, Befehle zu empfangen: Jonathan, tu dies! Jonathan, tu das! Wach auf! Steh auf! Dusch! Geh ins Bad! Schlafe jetzt! So ist meine Mutter, das ist super, sie wird immer präziser.« Wenn wir da kurz kombinieren dürfen, Meese: Sie sind also ein Soldat der Kunst und empfangen die Befehle von Ihrer Mutter. Dann ist ja Ihre Mutter die Kunst selbst! Und der wollen Sie mit ihren 82 Jahren noch ein Diktatorenamt zumuten? Wir haben da ebenfalls einen sehr präzisen Befehl für Sie: Schnauze halten!

Und anschließend strammgestanden vor

Titanic

»Süddeutsche Zeitung«!

Über den Rassismus russischer Fußballfans bei der Europameisterschaft zu berichten ist das eine, schlechterdings Nötige; dabei von zwei »farbigen englischen Auswahlspielern« zu schreiben allerdings das andere, geradezu Inkonsequente. Da mal drüber nachdenken!

Deine Farbberater auf der

Titanic

Immer wieder verblüffendes »Physik Journal«!

Ganz herzlich danken wir für die Schlagzeile auf dem Titel Deiner Juni-Ausgabe: »100 Jahre kosmische Strahlen«. Für uns Anlaß genug, uns schon auf »325 Jahre Schwerkraft« zu freuen.

Wie’s vorher zuging auf der Welt, wagt kaum sich auszumalen:

Titanic

Ach, Harald Martenstein!

Da fragten wir uns, warum Ihr Zeit-Beitrag »Schluß mit der Tugendrepublik Deutschland« als gar so langatmiges, quälendes, drei Riesenseiten füllendes Dossier daherkam anstatt wie gewohnt als langatmiger, quälender Einseiter, und konträrfasziniert begannen wir, uns durch Ihr Gemäkel zu quälen: über die Gesundheitsdiktatur (»Wir sollen hundert werden. Das ist beinahe schon eine staatsbürgerliche Pflicht«), über den Gewissensterror (»Wenn mehrere Tugendwächter zusammenkommen, entsteht der Mob«) und über Gerechtigkeit im allgemeinen (»Der Versuch, eine vollkommen gerechte Gesellschaft zu errichten, kann aber nachweislich im Stalinismus enden«). Wir wollten schon wegdösen, als es im letzten Absatz dann doch noch interessant wurde: »Es gibt ein Thema, das ich als Kolumnist seit Jahren behandeln wollte, aber ich hatte ein bißchen Angst davor. Dieses Thema sind die Behindertenparkplätze.« Es gebe nämlich »in Deutschland offenbar nicht genügend Behinderte, um von den Parkplätzen auch nur annähernd Gebrauch zu machen. Nun könnte man sagen, daß dies ja genau der Sinn eines solchen Angebots sei, der behinderte Mensch soll jederzeit sicher sein können, in der Nähe seines Zieles Parkraum vorzufinden.« Könnte man sagen, wenn man nicht Martenstein wäre: »Auf der anderen Seite weiß man, daß die meisten Behinderten gerne behandelt werden möchten wie andere Leute auch. Daß man bei der Parkplatzsuche auch mal eine Enttäuschung erlebt, so was ist doch eine allgemein menschliche Grunderfahrung der Moderne.«

Da brauchen Sie, Martenstein, also zweidreiviertel Seiten Vorlauf über die tausendmal gelesenen Auswüchse einer freudlosen Tugendrepublik, um endlich Ihren jahrelang aufgeschobenen Frust über das Privileg »jederzeit sicherer« Behindertenparkplätze loszuwerden, die Ihnen zufolge nicht nur Platz wegnehmen, sondern in Wahrheit – ha! – behindertenfeindlich sind. Weil sie arme Krüppel diskriminieren, die von der »allgemein menschlichen Grunderfahrung« ausgeschlossen werden, ihre Autos vier Straßen weiter parken zu müssen.

Zum Mitschreiben, Martenstein: Die Behinderten kriegen ihre stets verfügbaren Parkplätze, um genauso schnell am Ziel zu sein wie die Unbehinderten. Denen macht es nämlich weniger aus, vier Straßen zurückzuspazieren. Anders ausgedrückt: Stellen Sie sich vor, Ihnen würde man den Dauerparkplatz direkt am Ressentiment wegnehmen. Sie müßten dann jedes Mal erst mühsam durch komplizierte Gedankengänge kurven – nur um sich danach wieder mit Ach und Weh zum Nächstliegenden zurückzuschleppen!

Wie? Das tun Sie schon jetzt? Und wollen deshalb endlich als schreibbehindert anerkannt werden?

Dann wollen wir nichts gesagt haben:

Titanic

Facebook!

Im realen Leben, sprich: an der Börse, bist Du zwar vorerst gescheitert. Aber in diesem verrückten Internet kann aus Dir immer noch ein echter Star werden. Also vernetz Dich mal ein bißchen – und vergiß bloß nicht, ein paar lustige Videos auf Youtube hochzuladen!

Thumbs up: Deine Social-Media-Berater auf der

Titanic

Eine Qual, ZDF,

bis völlig unmöglich war es, die EM-Spiele live über Deine Internetseite anzugucken – ein Geruckel und Gepixel, wie man schon lang keins mehr gesehen hat. Seit nämlich zwei Jahren nicht mehr, seit Deinen WM-Livestreams, die wiederum in puncto Unbrauchbarkeit zuvor nur einmal in der Geschichte des Internet erreicht worden waren: von Deinen EM-Livestreams 2008.

Wie wäre es also, wenn Du Deine Gebührengelder bis zur nächsten WM nicht in einen weiteren Schnickschnack-Relaunch Deiner Internetseite stecktest, sondern einfach mal in Server, die der Übertragung eines großen Fußballturniers gewachsen sind? Und damit meinen wir nur in zweiter Linie Geräte, die den Zugriff von deutlich mehr Zuschauern aushalten, sondern vor allem welche, die überhaupt erst einmal für die Übertragung von, Achtung, ZDF: Be-wegt-bil-dern geeignet sind! Die sind ja seit der Einstellung der »Drehscheibe« und des Rosenthalschen Spitze-Sprungs bei »Dalli-Dalli« bei Dir praktisch abgeschafft. Aber beim modernen Tikitaka auf dem Fußballplatz geht es eben erheblich rasanter zu als bei der gemächlichen SOKO 5113 oder gar beim »Alten«, für den so gut wie keine Bandbreite benötigt wird, weil einfach die Dialoge der Vorwochenepisode aus dem Browser-Cache abgerufen werden können.

Die Bewegungsmelder der

Titanic

Übrigens, Matussek!

Daß ein Trend gerade zu Ende geht, erkennt man zuverlässig daran, daß Sie ihn für sich entdecken – wie jüngst, als Sie, Nachhut der Nachhut, Ihren höchsteigenen Markensenf zum Thema Urheberstreit aus sich herauspreßten. Da warfen Sie sich im Spiegel für den beraubten und enteigneten Autor in die Brust, als wäre nicht schon die Veröffentlichung eines Matussek-Buchs eine kriminelle Verbreitungsform. Und ebenso flott fanden Sie die richtige historische Perspektive: »Interessanterweise wurde der Urhebergedanke auch während der Nazizeit stark abgewertet – da galt der Autor dann lediglich als ›Treuhänder des Werkes‹ für die Volksgemeinschaft.« Bei allen Vorbehalten gegenüber den Piraten – wenn es Unter den Linden demnächst heißt: »…übergebe ich den Flammen die Schriften von Matthias Matussek«, dann scheint uns diese Partei endlich regierungsfähig.

Ihre Treuhänder von

Titanic

Wer, »Wuppertaler Rundschau«,

glaubt, daß Anzeigenblättchen wie Dir der redaktionelle Teil nur als Feigenblatt dient, hinter dem umso mehr Anzeigenplätze verkauft werden sollen, der hat a) eine völlig falsche Vorstellung von den sog. »Qualitätszeitungen« und b) Dich noch nicht gelesen. Denn wie Du einem Bericht über eine von der »KoKoBe Wuppertal«, der Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit geistiger Behinderung veranstaltete Singleparty den Untertitel verpaßt hast: »Wie der Vater, so der Sohn: Auch Achim Petry begeistert Menschen mit Behinderung« – wie Du also mal eben zwei Karrieren auf einen Punkt gebracht hast, damit bist Du der FAZFRSZWELT locker davongeschwebt.

Freundschaftsbändchen von:

Titanic

Starkoch Tim Mälzer (41)!

Im Interview mit dem Stern bekannten Sie: »Die Frage ›Warum?‹ gibt’s bei mir nicht.« Sie interessiere grundsätzlich nur, wie eine Sauce zubereitet sei, wie der Typ vor Ihnen funktioniere, wie einer eine Gruppe kontrolliere. Vielleicht wollten Sie demnächst sogar noch mal Psychologie studieren. Auf die Frage »Um den Menschen besser zu verstehen?« antworteten Sie: »Nein, um ihn besser zu manipulieren.«

Aber, Mälzer, ob da Psychologie der richtige Studiengang ist? Erst warten Sie ewig auf einen Platz, und dann dauert es so lange! Schneller geht’s mit dem kleinen Sekten-Handbuch. Nicht Sekt – Sekten!
Kleiner Manipulationsversuch von

Titanic

Cowboycombo Boss Hoss!

In einem Barbecue-Spezial in der Bunten gabt Ihr unter dem Motto »Echt heiß, diese Tips« folgende Ratschläge preis: »Was kommt auf den Grill?« – »Steaks, Steaks, Steaks!«; »Welche Getränke?« – »Bier«; »Spezieller Trick?« – »Das Fleisch – vom Metzger! – an besonders heißer Roststelle kurz, aber scharf von beiden Seiten angrillen und dann am Rand langsam durchziehen lassen. Ab und an mit Bier ablöschen.« Danke, Boss Hoss, ist schon notiert. Dürfen wir uns erlauben, noch ein paar eigene Insider-Kniffe zu ergänzen? Das Grillgut legen wir immer erst auf den Rost, wenn die Kohlen rot glühen. Die Fleischeinheiten wenden wir mit einer speziellen Grillzange (gibt’s im Laden). Bonus-Geheimnis: Das fertige Steak paßt prima zwischen zwei Toastscheiben. Und ganz wichtig: am besten nur im Freien grillen!

Ran an den Speck:

Titanic

Monika Piel, alte Medienhäsin!

Anläßlich Ihrer Wiederwahl zur WDR-Intendantin waren Sie sich nicht zu fein, sich zu den Herausforderungen zu äußern, die dieses neumodische Internet für Ihre Branche darstellt. Und bewiesen auch gleich Ihre Fachkompetenz, als Sie im Zusammenhang mit Webprotesten gegen die Programmreform im Kultursender WDR 3 erklärten: »Was wir lernen müssen, sind die neuen Formen von Massenkommunikation, die sogenannten Klickstorms.«

Das ist nun tatsächlich eine Kommunikationsform, die selbst uns shitstormerprobten Qualitätsjournalisten neu ist. Bevor Sie uns aber erklären, was wir uns darunter vorzustellen haben, muß ganz dringend klicken gehen:

Titanic

Diekmann (»Bild«)!

Wir hören, Sie gehen für ein Jahr in die USA und nehmen sogar zwei hohe Springer-Manager mit. Gut. Aber warum nur zwei? Warum nicht alle? Und warum nur ein Jahr? Und warum in die USA, warum nicht zum Teufel oder ins Wasser?

Forever:

Titanic

Alle Achtung, Anke Engelke!

Das war ja mal ein mutiges Statement, das Sie anläßlich des europäischen Schlagerwettbewerbs live aus Hamburg nach Baku sandten: »Heute abend konnte niemand für sein eigenes Land abstimmen. Aber es ist gut, wählen zu können. Und es ist gut, eine Wahl zu haben. Viel Glück auf deiner Reise, Aserbaidschan! Europa beobachtet dich! Und hier sind die Ergebnisse der deutschen Jury…«

Spitze! Ob Sie das je wieder toppen können? Vielleicht so: Ihre Hausfirma Brainpool hat bekanntlich nicht nur die Show beim Eurovision Song Contest produziert, sondern stets auch Ihre »Ladykracher«. Beenden Sie doch diese Zusammenarbeit, um zu zeigen, daß Sie nicht nur Autokraten an Europas Rändern zum Kotzen finden, sondern auch scheinheilige Westler, die sich gern über ferne Diktatoren echauffieren, aber ebensogern deren Geld einstreichen.

Falls Ihnen diese Worte zu sanft sind, können Sie auch andere nehmen: Sie haben schließlich die Wahl!

Viel Glück auf Ihrer Reise:

Titanic

Du wiederum, »Berliner Zeitung«,

beschreibst uns das neue Album der Beach Boys: »Die Sonne scheint den Beach Boys wie einst aus scheinbar jugendlichen Kehlen, ihre Strahlen unverkennbar von Brian Wilson gebündelt und teenhymnisch harmonisiert.« Wie bitte? Bzw.: Kann es sein, daß Dir die Sonne, die da unverkennbar aus Deinem Arsch scheint, das Hirn verstrahlt hat?

Empfiehlt Sonnencreme:

Titanic

Und, Fischer:

»Kaum jemand versteht noch unsere dogmatische Sparpolitik wider alle Erfahrung, und man hält uns für ziemlich neben der und – einem Geisterfahrer gleich – gegen die Spur fahrend.«

Allerdings ist nun einmal von allen Geisterfahrern derjenige, der neben der Spur fährt, noch der ungefährlichste, und deshalb freut sich über jeden Tag, der Sie nicht hinter dem Steuer eines Taxis sieht:

Titanic

Mensch, Joschka Fischer!

Als Ex-Außenminister und heutiger Gastschreiber der Süddeutschen Zeitung haben Sie das Auftreten Angela Merkels in der europäischen Schuldenkrise bejammert: Der britische Premier David Cameron habe »die Rechnung ohne die Feuerwehr (uns Deutsche) und unsere Feuerwehrhauptfrau Angela Merkel gemacht. Europa, angeführt von Deutschland, löscht lieber weiter mit Kerosin statt mit Wasser«, schreiben Sie in frustriertem Ton. Dabei sollten doch spätestens seit Ihrer Amtszeit alle wissen, wie man Krisen- und Brandherde im Ausland löscht: mit Bomben, Bomben, Bomben.

Feuer frei!

Titanic

Hui, Rainer Langhans!

Bei Markus Lanz erklärten Sie auf hartnäckiges Nachhaken von Gästen und Gastgeber das politische Kernprinzip der Piraten: »Die Piraten machen ihre Partei, damit die anderen Parteien sich auflösen.« Mag sein. Immerhin zeugte diese Äußerung von einem gewissen Politikverständnis, das wir einem alten Kommunarden wie Ihnen gar nicht zugetraut hätten. Denn natürlich wird es am Ende nur noch eine Partei geben! Aber nicht die Piraten.

Grüße aus der Machtzentrale von

Titanic

Und bei Dir, »Welt online«,

findet man immer öfter Schlagzeilen wie »BKA-Fahndungserfolg: ›Aktion Wasserschlag‹ gegen die Baader-Meinhof-Gruppe« oder »Eine Million Tote: Entsetzliche Verluste bei Napoleons Rußlandfeldzug« – dies alles ohne besondere Kennzeichnung inmitten der Tagesnews über Spanienpleiten und Pornokannibalen. Was ist da los? Sommerloch? Langeweile? Ramschverkauf bei Reuters? Oder ist das nur eine Rückbesinnung auf Deinen, Welt, Namen? Das große Weltenrad, in dem zwanzig, zweihundert, zweitausend Jahre letztlich nur ein Blinzeln sind?

Dann dankt für die Erinnerung:

Titanic

»Spiegel online«!

Neulich schriebst du: »Aufgrund eines technischen Fehlers sind heute Archiv-Artikel von Spiegel online unter aktuellem Datum erneut veröffentlicht worden. In Kürze wird der Defekt behoben sein. Wir bitten um Entschuldigung. Ihre Redaktion.« Schau an – und wir dachten, das Aufwärmen oller Kamellen sei weniger ein Defekt als der eigentliche Kern Deines Konzepts!

Öfter mal was Neues, fordert

Titanic

Kommentator Bernd Schmelzer!

Beim Championsleague-Finale der Frauen (1. FFC Frankfurt – Olympique Lyon) grätschten Sie subtil gegen das Kardinalfoul des Fußballreporters: »Wenn es eine Möglichkeit von mehr als einhundert Prozent gäbe, dann wäre es diese gewesen!« Genau, Schmelzer! Denn eine nur hundertprozentige Chance hätte Melanie Behringer ja zwingend nutzen müssen. So war die Chance einfach zu groß!

Sonst um einige Prozent strenger:

Titanic

Ha, Jürgen Trittin!

Zu den wirtschaftlichen Spannungen im Euroraum verrieten Sie im Hörfunkinterview: »Die Zinsen für Spanien und Italien sind derzeit so hoch wie 2010. Die Krise ist in einem Ausmaß zurückgekehrt, das wir nicht zu träumen gewagt hätten.« Trittin, alter Ex- und Kryptokommunist! Was sind denn das für Träume? Hoffen Sie heimlich doch ein bißchen, daß die Krise noch mal alles auffährt, was sie draufhat? Daß es im Gebälk des Kapitalismus demnächst so richtig kracht? Und wir nicht bloß diesen endlos-jämmerlichen Bankenpleiten ohne nennenswerte Folgen fürs große Ganze zusehen müssen?

Dann hat Sie wohl richtig verstanden:

Titanic

Münchner Polizei!

Jüngst enthüllte die Süddeutsche Zeitung den Fall eines 27jährigen Münchners, der seit fünf Jahren immer wieder von Polizeistreifen kontrolliert, aufs Revier mitgenommen und dort einer »Analnachschau« unterzogen wird: Ausziehen, breitbeinig hinstellen, Arschbacken aufspreizen, und dann kontrollierst Du, Münchner Polizei, ob der Verdächtige Dir nicht just an dieser Stelle etwas verbergen will. Ursprung des Verdachts ist eine falsche Denunziation vor Jahren. Bei einer anschließenden Hausdurchsuchung fanden sich bei dem Mann vergammelte Hanfblätter, allerdings ohne THC-Gehalt, das Verfahren wurde eingestellt. Doch Du, Münchner Polizei, streichst einen einmal Verdächtigen nicht gleich aus Deinem Fahndungscomputer, nur weil ihm bislang noch nichts nachzuweisen war. Lieber einmal zuviel nachschauen als einmal zuwenig! Und wenn man, wie bei diesem renitenten Kandidaten, bis zum heutigen Tag partout kein Rauschgift findet – dann ist das ja nur umso verdächtiger, nicht wahr?

So weit, so einsichtig und plausibel. Nur eins, Münchner Polizei, würden wir gern noch wissen. Als Du den jungen Mann 2007 mal wg. Beamtenbeleidigung vor Gericht brachtest – er hatte bei einer der ca. vierteljährlichen polizeilichen Kontrollen Deine Beamten als »Staatsbimbos« verunglimpft –, versicherte einer dieser Beamten bezüglich der »Analnachschau«: »Das machen wir immer so!« Ganz anders nun Dein Polizeisprecher: Eine derartige »Kontrolltiefe« sei »generell nicht üblich« und »nicht Standard«. Was also jetzt, Münchner Polizei? Hast Du die 641715 männlichen Einwohner des Stadtgebiets München arschlochmäßig im Blick, sprich: Finden bei allen regelmäßige Kontrollen statt, oder verläßt Du Dich auf Stichproben bei besonders suspekten Subjekten? Und werden Deine korrekten Beamten nach der zehntausendsten »Analnachschau« wenigstens zum Proktowachtmeister ernannt? Und nach den nächsten zehntausend zum Analhauptkommissar?

Und, letzte Frage, Münchner Polizei: Was macht eigentlich Deine Partnerschaft mit der Polizei von Weißrußland?

Wie? Floriert? Ja, das dachte sich schon:

Titanic

Filmproduzent Nico Hofmann!

Von Ihnen waren wir bisher ja nur TV-Riesenblödsinn wie »Dresden«, »Die Sturmflut« oder »Die Grenze« gewohnt. Daß Sie in Ihrem nun geplanten Fernsehfilm über Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg die Rolle von Ehefrau Stephanie mit der »Wanderhure« Alexandra Neldel besetzen, hat allerdings etwas von… nun ja… großem Kino?

Ihre Besetzungscouchpotatoes von

Titanic

Und wer, Sibylle Lewitscharoff (Suhrkamp),

in seinen Berliner Poetik-Vorlesungen »nicht umhin« kann, seinem »Abscheu vor den deutschen Tatort-Filmen zornbebend Ausdruck zu verleihen«, weil nämlich »die Kameraführung dilettantisch« und »die Beleuchtung von schwer zu überbietender Häßlichkeit« sei, »weil sie das Bild versuppt, anstatt die Farben leuchten zu lassen und in interessanten Hell-Dunkel-Kontrasten Atmosphäre zu schaffen«, und auch die Dialoge (»grauenhaft«) nicht mag, weil die Autoren »rein nichts von der paradoxalen Grundsituation« verstünden, wonach »Text und Bild nicht kongruent sein dürfen«, damit »im Widerspruch zwischen Dialog und Bild eine sublime Seelenerkundung« möglich werde – dessen mutmaßlich vergleichbar interessante, seelenkundlich sublime Bücher mit so schwer zu überbietenden Titeln wie »Apostoloff« und »Blumenberg« finden wir grauenhaft, ohne sie gelesen zu haben.

Ganz schön paradoxal, finden Sie nicht?

Ihre versuppten Leuchten auf der

Titanic

Süße Spracherkennungssoftware Siri (Apple)!

Wenn man mal was wirklich Wichtiges von Dir wissen will, hast Du meistens keine Ahnung. Das macht Dich sympathisch. Aber wenn Du auf die Frage »Sind damals wirklich sechs Millionen Juden ermordet worden?« mit säuselnder Stimme antwortest: »Ich verstehe leider nicht, was Du mit ›Sind damals wirklich sechs Millionen Juden ermordet worden‹? meinst« – erfüllt das dann nicht schon den Straftatbestand der Holocaustleugnung?

Ehrlich um Dich besorgt:

Titanic

EU-Kommission!

Verspätet erreichte uns die Nachricht, daß Du das »Europäische Jahr 2012: Aktives Altern« ausgerufen hast. Müssen wir also ab sofort ohne Sonnenschutz sonnenbaden? Pangasius an Fettkringeln mit Selbstgebranntem runterspülen? Täglich zwei Schachteln Gitanes ohne Filter inhalieren oder am besten gleich Asbest?

Ja? Na gut. Aber nur, weil Du es bist!

Titanic

Und wenn, Tobias Haberl,

Sie im Magazin der Süddeutschen einen gewesenen Seifenopernhelden Klartext reden lassen: »Der Marienhof war immer nur der Rahmen, das eigentliche waren die Werbepausen dazwischen« – da, Haberl, alter Magazinjournalist, ist Ihnen nichts aufgefallen? Gar nichts?

Fein.

Titanic

Herhören, Hannelore Kraft (SPD)!

Jetzt, wo Sie wieder Ministerpräsidentin in NRW sind, wollen wir doch noch einmal in Erinnerung rufen, was Sie uns in der großen TV-Kandidatenrunde vor der Wahl erklärt haben: nicht weniger als Ihr Menschenbild, und zwar anhand des bedingungslosen Grundeinkommens. Dieses Konzept lehnen Sie nämlich rundheraus ab. Aus einem Grund, den Sie immerhin selbst »nachvollziehbar« finden: »Im Prinzip bräuchten Sie für viele Bereiche überhaupt keine Verwaltung mehr. Sie brauchen ja nur noch eine Summe auszuzahlen. An jeden. Und das wiederum führt zu der Annahme, daß viel weniger Leute Arbeit hätten am Ende des Tages. Und da stell’ ich mir die Frage, weil ich weiß aus vielen Begegnungen, wie wichtig es für die Würde des Menschen ist, daß er Arbeit hat, daß er einen geregelten Tagesablauf hat, daß er dort auch soziale Kontakte hat. Ich halte dieses Konzept für kein Konzept, was mit der Würde des Menschen vereinbar ist.«

Kraft! Wir übersetzen das mal eben: Wenn der »geregelte Tagesablauf« eines Menschen also darin besteht, seine »sozialen Kontakte« in einer staatlichen Behörde zu schikanieren, weil irgendwelche Nachweise für die staatlichen Almosen fehlen oder ein gering bezahlter Aushilfsjob in irgendeiner Zeitarbeitsfirma abgelehnt wurde, ist das menschenwürdig. Wenn man aber ohne all diese Repressalien Geld, das der Staat ja hat, einfach so bekäme, wäre das nicht etwa ein spätes Schuldeingeständnis in punkto Hartz-Reformen, sondern verstieße gar gegen Artikel I des Grundgesetzes.

Dies zum Zustand der Sozialdemokratie von abersowasvon gar nicht Ihrer

Titanic

Victoria Beckham!

Die Daily Mail berichtete, daß Sie sich freiwillig Schafsplazenta in die Visage schmieren lassen. Und wissen Sie was? Mit dem Mutterkuchen im Gesicht bewahren Sie nicht nur Ihre Schönheit, sondern auch die schöne Tradition britischen Slapsticks!

Es danken Ihre Zuckerschnuten von der

Titanic

Holla, Jakob Augstein!

Da waren Sie wohl selber überrascht: als Ihre halbherzige Verteidigung des Grass-Gedichts in Ihrer »Spiegel online«-Kolumne Ihnen Wogen der Zuneigung entgegenspie, die Ihnen Freitag-Herausgeberschaft, Talkshow-Präsenz und Teigvisage bisher vorenthalten hatten. Als intellektuelle Speerspitze der Grassdeutschen fackelten Sie deshalb nicht lange, sondern surften auf der braunen Sympathiewelle, als es um besagte U-Boote für Israel ging: »Pech für die Schlecker-Frauen: Mit Putzmitteln und Körperpflegeprodukten läßt sich kein Krieg führen. Würde der Staat Israel für die Durchsetzung seiner machtpolitischen Interessen auf Zahnpastatuben setzen und nicht auf Atomraketen, die berufliche Zukunft von rund 13000 Drogistinnen wäre sicher.« Und da war wieder alles aufs schönste beieinander – der schmutzige, ungewaschene Jude, dessen Weltmachtstreben deutsche Muttis in die Armut treibt: »Politik, Recht, Ökonomie – wenn Jerusalem anruft, beugt sich Berlin dessen Willen.« Wenn es Ihnen jetzt noch gelingt, den Jud’ für Fukushima und Dieselabgase verantwortlich zu machen sowie eine tolle Holo-Rede in der Paulskirche zu halten: Dann sind sie wohl endlich vollends durchgebrochen, die Walser-Gene.

Von denen indes sähe den Volkskörper gern befreit:

Titanic

Claudia Roth, alte Kampfpazifistin!

Wie wir dem Spiegel entnehmen, gefallen Ihnen die deutschen Waffenexporte nach Israel nicht: »Roth will U-Boote stoppen«. Mit Arschbombe, oder wie?

Peace:

Titanic

Verehrter Barack Obama!

Bestürzt vernahmen wir in Ihrer Rede zum Memorial Day, daß Sie ab sofort nur noch Kriege führen wollen, »wenn es absolut notwendig ist«. Bei allem Respekt, Mr. President: Wo bleibt denn da das Unvernünftige und Spontane, das für das Wohlbefinden doch auch nötig ist? Keine Freude mehr an Tätigkeiten zu empfinden, die einem früher Spaß machten, ist ein ernstzunehmendes Anzeichen von Depression!

Suchen Sie sich lieber professionelle Hilfe, sonst sieht für die Wahl im November jetzt schon schwarz:

Titanic

Hells Angels und Bandidos!

Wißt Ihr was? Ihr seid gar keine Rocker! Wärt Ihr welche, dann würdet Ihr wie anno 1964 in Brighton den gelackten Fönfrisuren, die sich schon seit langem allerorten breitmachen, die Visage polieren. Statt dessen jagt Ihr dem Geld hinterher wie die letzten Spießer und bringt Euch gegenseitig um.

Für solche Deppen bremst nicht:

Titanic

Tja, Ägypter,

das ist eben der doofe Nachteil an dieser »Demokratie« und diesen »freien Wahlen«, wo jeder Nilschlammbauer mitmachen darf, der ein Symbolbildchen ankreuzen und einen gültigen persönlichen Daumenabdruck vorweisen kann: daß man nach der Auszählung der Ergebnisse zum ersten Mal im Leben begreift, wie doof dieses Volk eigentlich ist, zu dem man da leider anscheinend gehört.

Zähne zusammenbeißen und weiterwählen!

Titanic

Werter Günter Wallraff!

Nachdem Sie zuletzt per Film bewiesen hatten, daß karnevalesk schwarz angemalte Weiße in Deutschland schwer eine Wohnung finden, warteten Sie jetzt mit einem neuerlichen Geniestreich auf, dessen erschütternde Enthüllungserkenntnis lautete: Paketbote ist ein Scheißjob.

Ihre fortwährende Identitätsfindungskrise in allen Ehren, aber wo soll das hinführen? Decken Sie demnächst auf, daß Migrantenkinder in Deutschlands Schulen schlechte Startchancen haben? Oder daß einarmige Friseusen in Brandenburg besonders schlecht verdienen?

Obwohl, hihi – auf diese Maskerade freuten sich dann doch:

die Hiobsboten von der

Titanic

Gnädigste Merkel!

Bevor sich François Hollande mit Ihnen traf, schlug ein Blitz in seinem Flugzeug ein. Sie meinten dazu: »Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für die Zusammenarbeit.« Prima, Merkel! Dann wüßten wir nur gerne, was Sie da beizusteuern hätten. Einen Lkw, der gegen Ihren Dienstwagen donnert? Pflastersteine, die auf Sie hageln? Oder einen Knall in Ihrem Oberstübchen?

Das wäre jedenfalls eine ausgezeichnete Grundlage für die Zusammenarbeit mit

Titanic

Nur kurz, Frank Elstner (70)!

In der Bild erzählen Sie nach dem Tod Ihres Freundes Kurt Felix (71): »Er hatte noch so viele Pläne und Ideen – wir wollten das Fernsehen revolutionieren!« Wahnsinn. Wir müssen uns das nur vorstellen: Sie und Kurt Felix, wie Sie Seite an Seite das Fernsehen revolutionieren! Wir müssen uns das nur vorstellen! Aber wir schaffen es einfach nicht.

Trotzdem weiterhin alles Gute und Brave:

Titanic

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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Mark-Stefan Tietze: "Allein unter Veganern"
100 Jahre saß TITANIC-Urgestein Mark-Stefan Tietze in der Redaktion des endgültigen Satiremagazins, 100 Tage davon lebte er vegan. Folgen Sie dem "Gentleman der Satire" auf eine spannende Expedition durch Frankfurt Bornheim, Berlin Mitte und heimlich mitgeschnittene Redaktionssitzungen.Max Goldt: "Räusper"
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Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
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Das hat der Menschheit noch gefehlt: ein einziges Buch mit sämtlichem Quatsch der Geschichte – oder zumindest aus 15 Jahren "Partner TITANIC", der beliebt-kultigen TITANIC-Nonsensrubrik. Fotorätsel, Pflegehinweise, Antwort ohne Frage, unberühmte letzte Worte, Kochen mit Tieren, Kerzen-Fakten, Ediotiral, Tinas Strumpfband und tausend weitere schöne Rubriken – erstmals versammelt auf nicht weniger als 256 vielfarbigen Seiten.Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-Feuerzeug
Der TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Stefan Gärtner: "Deutschlandmeise: Streifzüge durch ein wahnsinniges Land"
Ob Baltrum, Hamburg oder München, ob Dresden oder Stuttgart, ob Offenbach oder Mallorca, der schönste Strand Deutschlands – Stefan Gärtner war dort. Seine gesamtdeutsche Diagnose: Dachschaden. Lehnen Sie sich zurück, schnallen Sie sich an und durchreisen Sie bequem per Lesesessel dieses bizarre, hoffnungslose Land, in dem Sie schließlich leben (müssen)!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Klaus Bittermann: "Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol"
Das Szeneleben kann einem ganz schön auf den Magen schlagen. Doch mit seinen Kreuzberger Szenen liefert Klaus Bittermann die beste Medizin. Mit trockenem Witz und einem Faible für Randfiguren beschreibt er die Touristen, Vandalen, Zopfträger, Alteingesessenen, Eigenbrötler, Backfische, Rucksack- und Fahrradhelmträger, die alltäglich durch Kreuzberg tollen. Toll!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel
Promis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"
Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
26.08.2016 Klütz, Literaturhaus Uwe Johnson
  Gerhard Henschel
26.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Oliver Maria Schmitt, Sedlmeir
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Bernd Eilert, Pit Knorr und Hans Zippert
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Leo Fischer, Michael Ziegelwagner

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Briefe an die Leser

 Servus, Anton Hofreiter (Die Grünen)!

Sie wollen für die Bundestagswahl im nächsten Jahr Spitzenkandidat Ihrer Partei werden. Im Tagesspiegel sagten Sie auf die Frage nach Koalitionen: »Wir regieren nicht um jeden Preis.« Stimmt, es wird wieder der niedrigste sein.

Darauf nimmt schon jetzt praktisch jede Wette an: Titanic

 Gerhard Matzig (»SZ«)!

»Singlehaushalte nehmen dramatisch zu« – Spitzenjournalisten scheint’s auch. Also Vorsicht!

Ihre Weight Watchers auf der Titanic

 Fernsehköchin Sarah Wiener!

Für Ihr neues TV-Format »Sarah Wiener – Eine Woche unter …« saßen Sie im Panzer. »Das war schon aufregend. Ein bißchen wie Achterbahnfahren«, begeisterten Sie sich hinterher. Wissen Sie, was noch aufregender ist, als für eine Simulationsfahrt in einen Stahlkoloß eingezwängt und so durchgeschüttelt zu werden, daß einem Hören und Sehen vergeht? Fragen Sie doch mal die Überlebenden der Achterbahnschlacht von Kursk!

Marschbefehl zurück an Heim und Herd von Titanic

 Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Dem Magazin Elle verrieten Sie, was Ihnen in bezug auf Ihren Gatten Nicolas Sarkozy zum Thema Untreue durch den Kopf geht: »Ich könnte zu extremen Taten schreiten, zum Beispiel ihm im Schlaf die Kehle aufschneiden oder die Ohren abschneiden.«

Formidable, Madame Bruni! Aber so brutal, wie das zunächst klingen mag: Das ist doch gar nichts gegen die extreme Tat, jemanden wie Herrn Sarkozy überhaupt zu heiraten.

In der Hoffnung auf dessen baldige Untreue: Titanic

 Offenbar, Wissensmagazin Scinexx.de,

macht sich Horst Seehofer daran, die Universumsherrschaft zu übernehmen, jedenfalls berichtest Du: »Astronomen haben so tief wie nie zuvor in das Herz des Orionnebels geblickt.« Und: »Die Forscher fanden zehnmal so viele lichtschwache Braune Zwerge und isolierte Objekte planetarer Masse wie bisher angenommen«. Aber ist das nun gut oder schlecht, wenn die jetzt dicke CSU-Leute im Weltall verteilen? Weit weg wären sie ja erst mal.

Trotzdem unsicher: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geldfrage

Kann man nicht die Deutschen, die der Ansicht sind, sie zahlten den Ausländern alles, wenigstens in eine neue Steuerklasse stecken, in der sie das auch tatsächlich tun?

Dominik Bauer

 Früher war alles besser

In meiner Jugend brauchte man sich nur gehenzulassen, wenn man sich der Mode verweigern wollte. Heutzutage muß man sich rasieren.

Karsten Wollny

 Klingelt plausibel

Entgegen dem Trend benutze ich noch beinahe täglich mein Festnetztelefon. Irgendwie muß man sein Handy ja wiederfinden.

Tim Esser

 Rezension

Das Buch mit dem schönen Titel »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« habe ich nie gelesen. Es ist wirklich hervorragend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.

Andreas Maier

 Studentenverhältnisse

Bei mir ist es so dreckig, daß man sich die Schuhe abtreten muß, bevor man rausgeht.

Christina Hahn