Briefe an die Leser | Mai 2011


Und wen, Liedermacher Stephan Sulke (67),

entdecken wir da im Kölner Stadt-Anzeiger vom 19. März mittenmang der Todesanzeigen? Sie! Mit einer Einladung zu einem Konzert im Beerdigungsinstitut Pütz-Roth in Bergisch-Gladbach. Herrjemine. Ist das Ihr Ernst? Ist es so ernst? Sie stehen doch nach dem Konzert wieder auf, oder?

Stephan, mach kein’ Quatsch!

Titanic

Klaus von Dohnanyi (SPD)!

Kaum hatte man in einer Talkshow am 16. März das Thema Kernenergie für die hiesige Regierung als heikel identifiziert, gefiel es Ihnen, den solcherart Geprüften mit einem Wort des ehemaligen US-Präsidenten Harry Truman unter die Arme zu greifen: »Wer die Hitze nicht aushält, sollte die Küche verlassen.« In der Tat, Dohnanyi! Wenn hier jemand über einschlägige Erfahrungen verfügt und mit einem munteren Spruch aushelfen kann, dann zweifellos Harry Truman – im August 1945 ließ er zwei Atombomben auf Japan werfen, die mindestens 250000 Menschen grillten. Da gewinnt die heiße Küche gleich an metaphorischer Wucht, was? Doch ob sich die ewigen Zauderer von der Bundesregierung Ihren Ratschlag zu Herzen nehmen und etwas ähnlich Kühnes versuchen, wagt zu bezweifeln:

Titanic

Steffi zu Guttenberg!

Der Bunten erklärten Sie mit markigen Worten, daß Ihre so derb gedemütigte Sippschaft keineswegs ans Auswandern denke: »Wir sind eine deutsche Familie, und Deutschland ist unsere Heimat.« Bei all dem Unfug, der Ihnen sonst durchs Rübchen ramentern mag – da, Frau Guttenberg, liegen Sie goldrichtig! Papa ist Trickbetrüger, Mutti arbeitet in der Pornobranche, der Urgroßvater war in ein politisches Attentat verstrickt, Opi schikaniert Musiker, und die Kinder werden in einem dunklen Gemäuer vor der Öffentlichkeit verborgen – eine schrecklich deutsche Familie ist das fürwahr! Bleiben Sie hier, Frau Guttenberg, und leuchten Sie uns auch weiterhin als strahlendes Vorbild allerblondesten Deutschtums!

Die Fahne hoch:

Titanic

Alles, dumme FDP,

machst Du falsch, aber auch wirklich alles. Was zum Beispiel läßt Du zum Thema Personalmangel in der Bundeswehr verlautbaren? Als Freiwilligenarmee müsse sich die Truppe »als Arbeitgeber noch attraktiver« machen? Je nun, wie denn das? »Dafür müssen zeitnah schlüssige Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung und zur Nachwuchsgewinnung ergriffen werden.« Ach, FDP! Attraktivitätssteigerung und Nachwuchsgewinnung, das hat Rot-Grün schon lange gemacht und nannte man damals »Öffnung der Bundeswehr für Frauen«.

Mal lieber an der eigenen Attraktivität arbeiten, rät:

Titanic

Prima, Habermas,

daß Sie sich mal wieder in der Süddeutschen zu Wort gemeldet haben, um ganzseitig unter anderem auf ein spezielles Problem in der EU hinzuweisen, nämlich »die rechtliche Unverbindlichkeit der intergouvernementalen Vorverständigung über Politiken, die in Kernkompetenzen der Mitgliedsstaaten und ihrer Parlamente eingreifen«. Habermas, was sollen wir sagen! Deckt sich voll mit unserer Analyse! Während die »Neue Unübersichtlichkeit«, für deren Entdeckung Sie bereits 1985 mit dem Geschwister-Scholl-Preis geehrt wurden, bislang nur Musik, Literatur und Architektur infiziert hatte und dort zur pluralistischen Ausfransung führte (»Musiken«, »Literaturen«, »Architekturen«), greift die Krake nun auch auf die Politik über! Sprich: Jeder Staatsmann treibt seine eigene Politik! Keine zwei Staaten, die genau die gleiche Politik machen! Folglich ist man schier gezwungen, von »Politiken« zu sprechen! Saukompliziert das alles!

Nur, Habermas, wenn wir es so recht bedenken: Sind nicht auch Sie bei jedem kunstvoll konstruierten Satz, den Sie uns hinwerfen, strenggenommen ein anderer? Ist es nicht allzu naiv und vereinfachend, bei so einem wuchtigen politischen Essay von einer einzigen, kohärenten Person als Autor auszugehen? Hätten die Süddeutschen Zeitungen also nicht besser daran getan, über Ihren Text, Pardon: Ihre Texte drüberzuschreiben: »Von Jürgens Habermasse«? Und sollte man die Singulare in diesen scheißkomplexen Zeiten nicht generell abschaffen? Auf daß die Philosophien und Soziologien endlich komplett verrückt werden?

Nur zu! Singulär bleibt einzig:

Titanic

Jaja, Robbie Williams!

Wir kennen die schicken Sprüche: »Pink ist das neue Schwarz«, »Leise ist das neue Laut«, »Vierzig ist das neue Dreißig«, jajaja. Aber in Ihrem 37jährigen Fall, teilten Sie den Fans bei der Echo-Verleihung müde mit, heißt es nun plötzlich: »Zu Hause bleiben ist das neue Ausgehen.«

Ach herrje. Ist 37 also doch nicht das neue 27? Und wie soll das alles weitergehen? Kakao ist das neue Koks? Wollsocken sind das neue Wildsein? Heizdecke ist das neue Hotlife? Nur die Musik von Robbie Williams ist und bleibt derselbe alte Scheiß? Williams, Williams, wenn wir Sie mögen würden, wir würden uns Sorgen um Sie machen. Aber so…

Zu Hause bleiben!

Titanic

Und, Rösler!

Im April gestanden Sie als frischgekürter Vizekanzler der Sonntags-FAZ eine geheime Angst vor innerparteilichen Rivalen: »Wenn ich in Hannover meine beiden Stellvertreter im Café sitzen sehe, setze ich mich einfach dazu. Wer hier [in Berlin] zwei Stellvertreter im Café sieht, kommt immer auf den Gedanken, daß sie gerade besprechen, wer Vorsitzender anstelle des Vorsitzenden wird.« Nun ist diese Sorge aber keine frisch erwachte, sondern reicht weit in Ihre traumatische Zeit als Landesminister zurück, wie schon in TITANIC 05/09 dokumentiert: »Wer in Berlin ein hohes Amt hat und sieht, wie zwei seiner Stellvertreter gemeinsam irgendwo sitzen, würde er denen sofort unterstellen, die wollen Vorsitzender werden«, sagten Sie, etwas schräg, der Süddeutschen im Mai 2008; im Februar 2009 erfuhr dieselbe: »Wenn ich hier meine zwei Stellvertreter Kaffee trinken sehe, denke ich: Das sind nette Kerle – und setze mich dazu. In Berlin muß ich fragen, ob die gerade überlegen, wer von beiden mich ablöst.« Dem Stern schließlich steckten Sie im Juli 2009: »Wenn ich in Berlin in irgendeinem Amt zwei Stellvertreter hätte und würde die im Café sitzen sehen, würde ich alles glauben, nur nicht, daß sie sich zufällig träfen. Ich würde unterstellen, die wollen mich stürzen.« Warum nur, Rösler, gehen Sie denn immer noch in Cafés, in diese Brutstätten der Niedertracht? Warum nur nähren Sie immer noch gleich zwei Stellvertreter an Ihrem Busen, dem ausgezehrten, wunden? Und warum nur lassen Sie sich von jener fiesen Intrigantenpartei FDP in immer noch höhere und höhere Ämter tragen, wenn die Angst vor dem Sturz Sie so beutelt? Schmeißen Sie doch einfach hin!

Darüber freute sich niemand mehr als

Titanic

Oho, FAZ.net,

dachten wir schon, als wir Deine angenehm deutliche und drastische Artikelüberschrift »Eine Hetzseite im Netz schürt puren Haß« lasen. Oho, jetzt geben sie’s ihnen aber! Aber dann ging’s leider doch nicht um Bild.de, sondern wieder nur um isharegossip.com und schlechtgelaunte Gören.

Bissi enttäuscht:

Titanic

Oliver Thoma!

Sie fragten am 15. März in der WDR-Hörfunksendung »Profit«, ob es eine Garantie dafür gebe, daß in Ökostrom »kein Atom drin ist«. Während sich die dortigen Experten nicht festlegen wollten, hat unsere Wissenschaftsredaktion recherchiert: Strom der guten wie auch der bösen Stromlieferanten enthält praktisch nur Elektronen und null Atome. Gut, was?

Ihre Yogeshware von der

Titanic

Markus Söder (CSU)!

Als bayerischer CSU-Umweltminister und selbstredend hartnäckiger Atomkraft-Befürworter stellten Sie sich am Tag nach Fukushima an die Spitze der Anti-Atomkraftbewegung. Und für das Problem der alternativen Stromerzeugung, das Sie bis dato für unlösbar erklärt hatten, war nun auf einmal der Trichter gefunden: »Ich möchte viel mehr Wind haben!«

Nein, Söder! Wirklich noch mehr? Überlegen Sie mal: Kaum nähert sich Ihnen ein Mikrophon oder gar eine Fernsehkamera, setzt bei Ihnen doch seit jeher eine völlig konkurrenzlose Windproduktion ein. Und im Gegensatz zur launenhaften Natur stehen Sie windschnittiger Windbeutel ja 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag zur Verfügung!

Für ein striktes Windkraft-Moratorium:

Titanic

Spiegel online-Kolumnist Georg Diez!

Man muß ja Klagenfurt nicht mögen; und die deutsche Literatur »als das letzte Refugium nationalstaatlicher Spießigkeit«, darüber könnte man reden. Aber was soll denn bitte das: »Die Welt muß draußen bleiben. Das lernen Germanisten schon im Studium. Balzac, Flaubert, Proust, Joyce, Fitzgerald, James, Dostojewski, Bassani, da schauen Sie bitte mal einen Schalter weiter: Wir hier machen lieber in Mittelhochdeutsch und Minnegesang.« Ja was denn sonst? »Die Sonderpädagogik muß draußen bleiben, das lernen Chemiker schon im Studium«? Wir, Diez, verraten Ihnen was: Germanistik, das ist die Wissenschaft vom Deutsch. Wer Balzac, Flaubert, Proust, Joyce, Fitzgerald, James, Dostojewski, Bassani kennenlernen will, der studiert dann eben Romanistik, Anglistik oder Komparatistik; und als Beweis für die unspießige Literatur auf Weltniveau immer und immer wieder das präpotente Altherrenduo Biller/Krausser aufzurufen, das ist halt genauso spießig wie der Kitschgedanke, Literatur müsse »vom Glück und der Gegenwart« erzählen.

Und außerdem heißt es Minnesang, gell.

Ihre Germanisten auf der

Titanic

Peter Schneider, Martin Walser, Siegfried Lenz, Hans-Christoph Buch!

»Dürfen wir diesen Tyrannen töten?« fragte Euch der bezüglich Gaddafi unentschlossene Focus, und nachdem Eure Abstimmung mit einem klaren 3:1 ausgegangen ist – dreimal Ja von Buch, Lenz und Schneider, einmal Nein von Walser – möchten wir gerne eine Frage anschließen: Wer macht’s? Schneider mit dem MG? Lenz mit einer vergifteten Pfeife? Oder doch Walser mit der Auschwitzkeule?

Feuer frei:

Titanic

Da Ihr, Medien,

die dahingeschiedene Elizabeth Taylor wiederholt als »eine der letzten großen Diven« zu bezeichnen geruhtet und wir aber ziemlich zweifelsfrei im Langzeitgedächtnis haben, daß Ihr diesen Titel schon der knapp davor verstorbenen Jane Russell wie auch Jahre früher mindestens Romy Schneider, Hildegard Knef, Maria Callas, Marilyn Monroe, Audrey sowie Katharine Hepburn verliehen habt: Könntet Ihr uns bei Gelegenheit aufklären, wie viele Diven da noch übrig sind? Sagt Ihr uns Bescheid, wann es die aller-, allerletzte erwischt? Und überlegt Ihr Euch danach mal eine Alternativphrase?

Selber Diva:

Titanic

Sloterdijk, alte Denkhaubitze!

Als Sie vom Schwatzmagazin Cicero nach dem »Ende des Atomzeitalters« befragt wurden, wie es der Spiegel anläßlich der japanischen Nuklearkatastrophe ausgerufen hatte, stellten Sie fest: »Das Ende des Atomzeitalters liegt eigentlich schon länger zurück. 1945 hatten wir diese nukleare Apokalypse mit den beiden Bomben über Japan.«

Ach was, Sloterdijk – so geht das mit dem professionellen Schnelldenken? Einfach das Zielband über der Startlinie spannen? Dann ist uns soeben klargeworden, daß Ihr Tod auch schon etwas länger zurückliegt. Er dürfte ziemlich genau am 26. Juni 1947 unter den Schreien Ihrer Mutter eingetreten sein.

Beileid:

Titanic

H. P. Baxxter (Scooter)!

Kann passieren: Da sitzt man bzw. sitzen Sie auf dem Rückweg von einem Konzert in Moskau im Flugzeug, und eine Gruppe von Mitreisenden bittet Sie darum, sich mit Ihnen fotografieren lassen zu dürfen, was Sie auch nicht verweigern – ohne allerdings zu wissen, daß es sich dabei nicht um irgendwelche Connaisseure gediegenen Ballertechnos handelt, sondern um Mitglieder der Rechtsrockband Kategorie C. So jedenfalls hat die Sprecherin Ihrer Plattenfirma die Entstehung des Fotos erklärt, als es wenig später im Internet auftauchte. Und hinzugefügt, daß Sie generell keinerlei Nähe zu Neonazis pflegen, sich aber nach bandinternen Diskussionen auch nicht weiter dazu äußern wollen würden, um den Rechten durch die dadurch entstehende mediale Aufmerksamkeit keine Plattform zu bieten usw. usf.

Weitere Presseerklärungen müssen aber auch gar nicht sein, Baxxter. Von Nazis distanzieren können Sie sich doch, selbst wenn dieser Begriff im Zusammenhang mit Ihrer Musik überraschen mag, viel eleganter: Bringen Sie einfach die Scooter-Hits »How Much Is The Gefilte Fisch«, »Move Your SS (Out Of My Sight)«, »I Was Made For Loving Jews« und vor allem natürlich »Haifa, Haifa« neu heraus – vielleicht als Bonustracks auf Ihrer gewiß demnächst erscheinenden »Live in Moscow 2011«-CD –, und legen Sie eventuell auch noch Ihrer Pressesprecherin Anne Glatzel einen Arbeitgeberwechsel oder eine Heirat nahe.

Und schon bleibt die Nazi-Posse für immer draußen.

Wettet der Matrosenhardchor der

Titanic

Daß Sie, Gianna Nannini,

kürzlich mit 54 Jahren zum ersten Mal Mutter geworden sind, geht uns zwar genauso wenig an wie die Musik, die Sie für Ihre rucolafutternden Altersgenossinnen machen, hat uns aber trotzdem gefreut. Darum haben wir einen Mitarbeiter, der uns ein geschmackloses Wortspiel andrehen wollte (»Braten in der Rockröhre«), stante pede entlassen, ohne ihm im Arbeitszeugnis alles Gute für seinen weiteren Weg zu wünschen – ganz im Gegensatz zu Ihnen und Ihrem Kind.

Hochachtungsvoll: Ihre Mutterschutzheiligen von der

Titanic

Eine Frage nur, Finnen:

Bereits eine Woche nach dem Atomunfall in Fukushima habt Ihr Eure Botschaft in Japan als »reine Vorsichtsmaßnahme, um die Arbeit der finnischen Vertretung unter allen Umständen aufrechtzuerhalten«, von Tokio nach Hiroshima verlegt. Gab es denn in Nagasaki, das noch ein Stückchen weiter weg liegt, keine geeigneten Räumlichkeiten?

Bombenwitz:

Titanic

Und, »Süddeutsche Zeitung«!

Interessiert lasen wir Deine Reportage über »Management-Gurus«, deren Vorspann lautete: »Ihre Vorträge sind auf Monate hinweg ausgebucht. Mit dünnen Thesen und flapsigen Sprüchen verdienen vermeintliche Management-Experten viele Millionen. Ein Einblick ins Busineß der Besserwisser.« Wir haben dann bloß nicht verstanden, warum Du dazu zwischen München, Frankfurt und Hannover hin- und herreisen mußtest. Hätte nicht ein Blick in die ständigen Anzeigen Deines eigenen »Wissensforums« gereicht, in denen Du für viel Geld »Erlebnisvorträge« von »hochkarätigen Referenten« feilbietest? Zwischen Deinen Vortragstiteln »Wer positiv denkt, ist glücklicher« oder »Erfolg beginnt im Kopf« und den von Dir ob ihrer Schlichtheit verhöhnten »Guru«-Weisheiten, Frauen hätten einen anderen Führungsstil, Innovation sei wichtig und Werbung am besten sinnlich, erkennt jedenfalls keinen belangvollen Unterschied:

Titanic

Beste »FAZ«!

Nach den Landtagswahlen in Baden-Württemberg haben Deine Korrespondenten die CDU bedauert (»Genaugenommen sind auf Landesebene noch drei Ämter und zwei Dienstlimousinen zu verteilen«) und die Grünen beargwöhnt, »die nun eine Fülle von Ämtern und einige schöne Dienstlimousinen kompetent zu besetzen haben«. Fällt Dir daran etwas auf? Uns schon – nämlich eine gewisse Fixierung Deiner Wahlberichterstatter auf Ämter und schöne Dienstlimousinen. Sollte es denn aber in einer parlamentarischen Demokratie nicht um höhere Werte gehen? Also beispielsweise um Bestechungsgelder in siebenstelliger Höhe?

Fragt in aller Unschuld:

Titanic

Na na, Rihanna!

Was Sie da dem amerikanischen Rolling Stone anvertrauten, hat uns zutiefst empört: »Ich mag es, ein bißchen gehauen zu werden, und lasse mich gerne fesseln.« Schlimm, Rihanna, ganz schlimm! Warum denn nicht knebeln – und zwar dauerhaft?

Dann hätte auch was davon:

Titanic

Och, Bob Geldof!

Es ist ja nicht falsch, was Sie dem Tagesspiegel mitgeteilt haben: »Das Netz ist voller unerträglicher Langeweile. Die Typen, die sich dort groß zu Wort melden, sind genau die, die man im Pub besser ignorieren sollte. Kennen Sie diese Typen, die nur rumnölen und schlechte Laune verbreiten?«

Solche Typen kennen wir indeed, »Sir« Bob! Aber nicht erst aus dem Internet. Auch in den analogen Medien wird man nicht von diesen übelgelaunten Gestalten verschont, von denen eins der beiden Lieder stammt, die von »Die größten Hits der 80er«-Radiosendern immer nur montags gespielt werden – das gute ist von den Bangles –, und die sich ansonsten lediglich dadurch hervorgetan haben, daß sie vor Jahrzehnten Pest mit Cholera, also den Hunger in Afrika mit Phil Collins bekämpfen wollten. Und die daraus die Berechtigung ziehen, bis in alle Ewigkeiten rumnölen zu dürfen, wie schlecht die Welt doch geworden sei, vor allem durchs Internet.

Last orders please!

Titanic

Philipp Rösler (38)!

Wir halten Ihren früh gefaßten Vorsatz, mit 45 aus der Politik auszusteigen, in allen Ehren; Sie haben ihn, als FDP-Chef in spe, im Interview gerade erst wieder bekräftigt. Aber glauben Sie denn, daß es die Partei noch so lange macht? Zumal unter Ihrem Vorsitz?

Für den Sofortausstieg:

Titanic

Spiegel online!

»Fukushima-Strahlung verseucht Todeszone« – aber besser die als irgendeine andere, nicht?

Gruß aus der Satirezone:

Titanic

Deutsches Volk!

Dich trifft es mal wieder hart. Innerhalb weniger Monate mußtest Du erfahren, daß das Auswärtige Amt kein Hort des Widerstands war, die Reichspolizei weniger Freund und Helfer als vielmehr Helfershelfer der Judenvernichtung und die vor noch gar nicht langer Zeit zäh gegen die Wehrmachtsausstellung verteidigte Wehrmacht voll von mordlüsternen Sadisten.

Welche überraschenden Erkenntnisse wirst Du noch ertragen müssen? Am Ende war die Reiter-SA gar kein Ponyzirkus? Und die Totenkopf-SS sogar irgendwie lebensfeindlich gesinnt?

Da kann es nur heißen: Halte durch, deutsches Volk!

Befehl von:

Titanic

Guttenberg, alter Schlawiner!

Seit Wochen haben wir uns gefragt: Was macht der jetzt bloß den lieben langweiligen Tag? Kämmt er sich viertelstündlich die Haare? Tanzt er nackt vorm Ganzkörperspiegel? Onaniert er sich um seinen Restverstand? Oder läßt man, Guttenberg, in Ihren Kreisen onanieren?

Fast hatten wir schon Entzugserscheinungen ob Ihrer medialen Nulldiät; aber jetzt sind Sie wieder da – wenn auch nur auf Video, wenn auch nur auf Facebook. Aalglatt geölt und schmierlappig wie eh und je wippen Sie dynamisch vor der Kamera auf und nieder und wirken so natürlich und sympathisch, wie man eben wirken muß, wenn man’s partout nicht ist. Nur das Lügen ohne verräterisches kurzes Augenschließen, das haben Sie immer noch nicht ganz drauf: »Liebe (Augen zu) Facebookfreunde, von (Augen zu) ganzem Herzen (Augen zu) danke für die großartige Unterstützung in den letzten Wochen und Monaten. Ich bin aus bekannten Gründen (Augen zu) erst in den letzten Tagen dazu gekommen, die zahlreichen, ja (Augen zu) Zehntausende Kommentare (Augen zu) auch einmal zu lesen, anzulesen, und ich habe mich (Augen zu) immens gefreut. Danke dafür, und (Augen zu) wir werden voneinander hören, und (Augen zu) ich werde mich melden.«

Und schon ist wieder Schluß mit den Entzugserscheinungen. Ach, Guttenberg, alter Schleimbeutel, wenn die letzten beiden Lügen nicht ausnahmsweise leider auch einen bedrohlichen Funken Wahrheit enthielten, wäre uns wirklich wohler. Können Sie nicht weiterhin so angenehm ungehört und abgemeldet bleiben, wo Sie gerade sind? Und daß Sie auch da so glücklich werden, wie Sie im Video gern wirken wollen, das wünscht Ihnen (Augen zu) von ganzem Herzen:

Titanic

Bon, Christian Wulff!

Sauber gedacht und präsidial reagiert: »Ich möchte den Kontakt zu den Bürgern haben. Das setzt voraus, daß man auch einmal von einem Ei getroffen wird.« Womit also der von Ihnen gewünschte Bürgerkontakt zwangsläufig über geworfene Eier führt.

Wird es sich merken:

Titanic

Hey, Margot Käßmann!

Sie sind ja wieder sehr gefragt und haben daher selbstverständlich auch zu Fukushima Ihren Senf abgegeben: »Ich habe vor allem Mitgefühl mit den Menschen dort. Manchmal wünsche ich mir, es gäbe eine Stunde Schweigen auf allen Kanälen statt permanent neue Bilder.«

Dabei ist es, Käßmann, ganz leicht, diesen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen. Man muß nur wissen, wo sich der Knopf zum Ausstellen befindet. Wäre es nicht wundervoll, wenn auch Sie einen solchen hätten? Schauen Sie mal nach!

In Gottes Namen:

Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
22.04.2019 Frankfurt, Henscheid TITANIC-Ostermontagslesung
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn