Und jetzt Ihr, Amis:

Wie nennt Ihr inzwischen den Attentäter? »Underpantsbomber«? Ihr klebt nun also die Wörter zu genau jenen Komposita zusammen, die bei uns im Deutschen lange gang und gäbe wären, aber unter dem Einfluß Eurer, also eben der englischen Sprache, zur Zeit zerfallen?
Und finden die kritischeren unter Euch dies mittlerweile genauso eklig wie wir die aus einander Schreibungen?
Wie wär’s mit bilateralen Verhandlungen?
What says you? Asks:

Titanic

Apropos, Ursula von der Leyen!

»Arbeit wird in Zukunft älter, weiblicher, bunter, innovativer sein. Und es wird immer mehr Menschen geben, die mit Dienst am Menschen ihr Geld verdienen«, frohlockten Sie im SZ-Interview. Und das heißt dann übersetzt? In Zukunft werden noch mehr schlecht bezahlte Frauen ab 50 aus den exotischsten Regionen importiert, um die deutsche Überalterung zu Tode zu pflegen?
Wirklich innovativ!

Titanic

Schau an, Michel Houellebecq:

»Als stilloser Autor platter Bücher bin ich nur durch eine Reihe unwahrscheinlicher geschmacklicher Fehlurteile zu literarischer Berühmtheit gelangt, die verwirrte Kritiker vor einigen Jahren abgegeben haben. Glücklicherweise ist man meiner kurzatmigen Provokation seither überdrüssig geworden.«
Dem ist ja nun wirklich nichts mehr hinzuzufügen, und daß Sie diese »Art perverse Aufrichtigkeit« auch sich selbst gegenüber noch einmal in einem Buch mit dem gesammelten Briefwechsel zwischen Ihnen und Bernard-Henri Lévy erfolgreich verticken – sei’s drum.
Aber: »Ich möchte nicht trotz des Schlechten an mir geliebt werden, sondern aufgrund dieses Schlechten. Ich gehe sogar so weit, mir zu wünschen, daß das, was ich Schlechtes an mir habe, genau das ist, was man an mir mag« – so weit gehen wir nicht mit; Sie verwechseln da einfach mal wieder Liebe mit der schnellen Nummer auf der Matte im Swinger-Club.
Die Happy-go-luckies auf der

Titanic

Hallo Schweiz!

Da haben wir aber gestaunt, als wir die Kopierschutzvermerke am Ende einer DVD zur Abwechslung einmal komplett durchgelesen haben und bei den Hinweisen für die Schweiz lasen, die DVD dürfe dort nicht »auf Bohrinseln« vorgeführt werden. Da haben wir wohl was nicht mitbekommen. Wo unterhältst Du denn Bohrinseln? Auf dem Zürich- oder Vierwaldstättersee? Und wonach bohrst Du da? Devisen? Gold? Oder planst Du Erdölbohrungen in fremden Hoheitsgebieten?
Aber Vorsicht: Vor arabischen Gewässern warnt dich derzeit ausdrücklich die stets nachbohrende

Titanic

Boy George, alter Skandalnudelauflauf!

Was soll denn das – Du hast gegen das gerichtliche Verbot, am britischen »Prominenten«-»Big Brother« teilzunehmen, sogar einen Berufungsantrag gestellt? Der dann aber gleich wieder abgelehnt wurde mit der sehr nachvollziehbaren Begründung, Dir die Teilnahme an der Fernsehsendung zu erlauben, würde »das Vertrauen in das britische Rechtssystem untergraben«?
Ist doch auch klar: Wenn jemand der Freiheitsberaubung für schuldig befunden wurde und dafür mit 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden ist, darf der sich nicht frechweg einfach selbst einsperren! Das gilt selbstredend auch für XXL-Schwestern wie Dich!
Wissen die Karma-Chamäleons von der

Titanic

Ihr wiederum, Bodelschwinghsche Anstalten Bethel,

kümmert Euch »um Menschen, auf die die üblichen Ordnungsprinzipien nicht zutreffen«. So spricht’s der Dr. Jörg Stockmann in Eurer Mitarbeiter-Zeitschrift »Der Ring«. Hey, spitze! Da könntet Ihr ja gelegentlich auch mal bei uns vorbeischauen! Ihr könntet ein bißchen aufräumen, uns in der zugemüllten Küche was kochen, Kuchen backen, einkaufen, vielleicht die Zeitung vorlesen. Na, das wär doch was? Findet jedenfalls Eure

Titanic

Aber hallo, G+U-Verlag!

Nach »Schlank im Schlaf« nun also »Schlank im Schlaf für Berufstätige« – gut, wir wären die letzten, die den Büroschlaf nicht auch gern zur Verschlankung der Linie nutzen wollten. Nur bitten wir künftig, die Reihe nicht noch weiter in gemeingefährlicher Weise zu spezialisieren: »Schlank im Schlaf für Notfallchirurgen«, »Schlank im Schlaf für Fluglotsen« wie auch »Schlank im Sekundenschlaf für Autofahrer« setzten wir nämlich notfalls selber auf den Index.
Gute Nacht:

Titanic

Maxim Biller!

In einem Interview haben Sie beteuert: »Ich nehme meine Arbeit sehr ernst.« Dafür sehen wir zwar keinen Anlaß, aber wir glauben es Ihnen, jedenfalls soweit es die schweißtreibende Arbeit an Ihrem Image betrifft. Denn bereits im nächsten Satz haben Sie der Welt einen Einblick in Ihren harten Arbeitsalltag gewährt und als Dichter posiert, der sich jedes Wort unter Qualen abringt und dabei auch noch anheimelnd dekorativ und sexy auszusehen versucht: »Ich leide oft und schön und zuweilen sehr poetisch darunter, was es bedeutet, jeden Tag zu schreiben.«
Sie Ärmster. Wir wissen nur zu gut, was es bedeutet, daß Sie jeden Tag schreiben und jeden zweiten oder dritten Tag ein neues Selbstgespräch in der Öffentlichkeit führen. Doch wenn auch wir recht oft darunter leiden, dann gewiß nicht »schön« und »sehr poetisch«, sondern einfach tierisch. Und nun schmerzt uns außerdem noch die Gewißheit, daß Sie sich einbilden, sehr poetisch unter Ihrer Unfähigkeit zum Schreiben zu leiden und damit Furore machen zu können.
Unser Vorschlag zur Güte: Wechseln Sie den Beruf. Werden Sie Wrestler. Beim Wrestling dürften Sie sich ebenfalls in geile Posen werfen und so tun, als ob Sie ein Aua hätten, und weil wir uns für Wrestling weniger interessieren als für Literatur, wäre auch uns geholfen.
Top?

Titanic

Sigmar Gabriel!

»Wir wollen keine Militarisierung der Außenpolitik«, erklärten Sie namens der von Ihnen geführten SPD einer unbeeindruckten Öffentlichkeit gegenüber. Was in Anbetracht der jüngeren Geschichte Ihrer Partei einigermaßen unfair ist: Wer hat denn wg. Menschenrechten und unter heftiger Erfindung eines zweiten Auschwitz den Balkan bombardieren lassen? Und wer hat die Verteidigung Deutschlands z. B. in den Hindukusch vorverlagert? So daß am Ende der rotgrünen Ära fortschrittlichster Friedenspolitik deutsche Soldaten immerhin schon auf drei Kontinenten standen? Und schließlich: Was wäre eigentlich, Ihrer Ansicht nach, »Militarisierung der Außenpolitik«, wenn das alles nicht langt? Einmarsch in Polen?
Fragen Ihre Weltpolitiker auf der

Titanic

Afghanen!

Bei einer repräsentativen Umfrage habt Ihr angegeben, zu 60 Prozent davon überzeugt zu sein, daß die Präsidentenwahl, aus der Hamid Karzai siegreich hervorging, gefälscht wurde. Gleichzeitig bekunden 75 Prozent von Euch, mit dem Ausgang der Wahl zufrieden zu sein. Falls diese Zahlen jemals bis ins Pentagon und ins Weiße Haus vordringen, wird der Krieg in Eurem Land Geschichte sein und die Amis und ihre Helfershelfer werden sich auf der Stelle zurückziehen. Zumindest, wenn sie in der Lage sind, 60 und 75 zusammenzuzählen und zu erkennen, daß Ihr, liebe Afghanen, längst die besseren Texaner seid: nämlich 135prozentige Anhänger von freedom and democracy!
Zu ca. 200 Prozent beeindruckt:

Titanic

Wovon Sie, Herta »Laengere Eja!kulation« Krause,

auch ein Seemannslied singen können, was?
Schwimmflügel nicht vergessen:

Titanic

Genau, Helene »Spam« Schulze,

»Laenge!re Ejakulation« – das isses: Abspritzen, bis die Feuerwehr kom!mt Da verrutscht einem doch glatt das Ausrufezeichen:

Titanic

Der weiße Mann, Peter Scholl-Latour,

ist am Ende, und im Fachblatt für weiße Männer, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, hat man Ihren buchgewordenen Klagen (»Die Angst des weißen Mannes. Ein Abgesang«) nur zu gerne gelauscht: »Als ich Kind war, war die Welt europäisch beherrscht. Nach den beiden politischen Selbstmorden der Europäer im 1. und 2. Weltkrieg ist diese Vormachtstellung verlorengegangen … Ich habe ja noch das British Empire in seinen letzten Zügen gesehen – eine grandiose Angelegenheit … Ich mag die Kongolesen … Es ist (im Kongo) viel Positives geschehen, neben der Ausbeutung … Daß wir jetzt eine Familienministerin mit Zuständigkeit für den Islam benennen mit 32 Jahren, die nicht verheiratet ist, keine Kinder hat … man muß auch Rücksicht nehmen auf die Mentalität dieser Völker. Für die ist eine 32 Jahre alte ledige Frau, die in wilder Ehe lebt, inakzeptabel … Vor dem Terrorismus brauchen wir keine Angst zu haben, mit Terrorismus kann man leben. Die Demographie wird uns beschäftigen. Ich bin im Irak das erste Mal 1951 gewesen. Damals waren es fünf Millionen, heute sind es 25 Millionen. In Algerien 1953, da gab es acht Millionen Muselmanen, heute sind es über 30 Millionen … Die Feier zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls am Brandenburger Tor. Da habe ich mich wirklich aufgeregt. Das war ja wirklich ein gewaltiger historischer Einschnitt, nicht wahr, aber anstelle von Gottschalk, den ich mag, das ist ein netter Kerl, und diesem blöden Dominospiel, dieser Lächerlichkeit, da hätten die doch wenigstens Brahms spielen sollen oder Lohengrin, man hätte Parzival nehmen sollen, und dann hätte man einen Choral anstimmen können.«
Es ist dies, Scholl-Latour, alter Lohengrin, Negerfreund und Muselmanenkenner, tatsächlich der Abgesang eines sehr weißen, sehr alten Mannes; und das ist schade. Denn gerade zum grandiosen Selbstmord der Europäer im 2. Weltkrieg hätten wir noch ein paar Fragen gehabt!
Ihre netten Kerle von

Titanic

Hoppla, heute.de!

»Pakistan: Anschlag bei Volleyball-Spiel«, titeltest du gleich am ersten Tag des Jahres. Ohne Haare spalten zu wollen – muß es nicht korrekt Aufschlag heißen? Und wo wir schon bei den billigen Wortspielen sind – wenn die Täter irgendwann gefaßt werden, dann laßt Euch bitte nicht diese Schlagzeile entgehen: »Volleyball-Terroristen gehen Fahndern ins Netz«.
Da nich’ für:

Titanic

Lea Rosh, Journalistin,

zum Stand der Integration türkischer Mitbürger äußerten Sie in einer Talk-Show, daß Sie neulich bei Ihrem Gemüsehändler Tomaten kaufen wollten und von seinen drei Sorten die »gut schmeckenden« verlangten. »Das hat er nicht verstanden. Da habe ich ihn gefragt, wie lange er schon in Deutschland sei, und er antwortete: ›Fünfunddreißig Jahre.‹ Und ich habe ihm gesagt, er solle sich schämen – fünfunddreißig Jahre in Deutschland, und er weiß nicht, was ›gut schmeckend‹ bedeutet.«
Jetzt könnte man natürlich dem Medium die Schuld geben – das Fernseh macht auch die Hellste zur Kretine. Aber was würden Sie sagen, wenn man von Ihren Wortbeiträgen den intelligenten verlangte? Genau. Sie verstünden nicht, halten Sie doch alle Ihre Wortbeiträge für geistreich und gelungen. Und was Ihnen recht ist, Rosh, könnte Ihrem Gemüsehändler doch billig sein, gelle?
Mal drüber nachdenken!

Titanic

Cindy aus Marzahn!

Während irgendeiner RTL-Comedy-Attacke auf den Restverstand der Republik kam die sinnige Frage auf, wie wohl Türken Weihnachten feierten. Da warf Ihr Bruder im Ungeiste Atze Schröder die Alternative »Beschneidungsfest« in die Runde, woraufhin Sie sich, Frau aus Marzahn, dahingehend offenbarten, daß Ihnen weder diese Tradition noch der Brauch der Beschneidung an sich bekannt sei; und damit nicht genug, dozierten Sie als fleischgewordene Humorverirrung mit stiftbreit gespreizten Fingern über Schrumpfpenisse und qua Operation noch viel kleiner werdende Zipfelchen.
Die physiologische Aufklärung, C. aus M., was da genau abgeschnitten bzw. kürzer wird, sparen wir uns. Nur zwei klitzekleine Hinweise an Sie: Wenn’s unter die Haut geht, schneidet man sich leicht ins eigene Fleisch. Und da Sie eh nur eine auf Sexismus gründende Quatschfigur im Schwellkörper sind: Wenn man von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, klappt’s auch mit der Größe nicht!
Ihre aufmerkenden Pimmelmänner von der

Titanic

Peter Ramsauer (CSU),

jetzt ist Ihnen irgendwie das Verkehrsressort in den Schoß gefallen, und gleich lassen Sie es richtig knallen. Als die Süddeutsche Zeitung Ihnen im Interview urheberrechtlich den Satz zuordnete, das schönste Naturschutzgebiet nutze nichts, wenn man nicht im Auto hinkomme, antworteten Sie: »Das soll ich gesagt haben? Kann ich mich nicht erinnern. Aber stimmen tut’s trotzdem. Könnte von mir sein.« Ja, Ramsauer, herrlich! Da ist alles drin: in langer Parteiräson geschulte partielle Amnesie (Zimmermann, Stoiber), inhaltlicher Unfug und vage Fernsicht auf Inseln intakter Hirnfunktion in einem Meer aus Biomüll.
Chapeau:

Titanic

Mensch, Henryk M. Broder,

da stellen Sie im Grunde nun schon die personifizierte Bestätigung für die Erderwärmungstheorie dar, bei all der heißen Luft, die Sie notorisch produzieren, aber es reicht Ihnen immer noch nicht. Was ist los? Will denn kein muslimischer Sack Couscous mehr umfallen? Oder warum müssen Sie sich nun auch noch am Klima vergreifen? So faselten Sie, diesmal im Rheinischen Merkur, bar jeder auch nur groben Ahnung der klimatologischen Zusammenhänge von einem »epidemischen Wahnsinn, der sich als Vernunft geriert«, und meinten damit jede auch noch so schüchterne Überlegung, ob man aus der einen oder anderen Erkenntnis der Klimaforschung möglicherweise irgendwann mal Konsequenzen für Wirtschaft und Politik ziehen müßte. Aber was interessieren Ergebnisse jahrzehntelanger Forschung, wo Sie uns doch glasklar vorrechnen: »Das anthropogene, also von Menschen verursachte CO2, macht ein bis drei Prozent des gesamten freigesetzten CO2 auf der Erde aus. Wir könnten also den Flugverkehr komplett einstellen, alle Autos, Rolltreppen und Aufzüge stillegen, auf den Gebrauch von Bügeleisen, Waffeleisen und Schuhputzautomaten verzichten – und hätten noch immer 97 bis 99 Prozent CO2 in der Atmosphäre.« Abgesehen davon, hihi, daß nicht mal wir Ihnen eine Atmosphäre mit 97 % CO2 wünschen würden, obschon die damit garantierte Aussicht auf Ruhe vor Ihnen sehr verlockend ist, wollen wir es mal zur Erklärung mit einer Analogie versuchen: Selbst in Ihrem Körper werden wohl so fünf Liter Blut fließen. Nehmen wir mal an, ein paar Milliliter davon bilden – Sie kennen das ja: Übergewicht, Sesselfurzerei, Cholerikertum – eines Tages ein kleines Gerinnsel, das dann in Ihrem Kreislauf herumschwimmt. Dieses sozusagen anthropogene Blut würde dann nicht einmal 0,1 % ausmachen, aber trotzdem könnte es zu schlimmen Verheerungen in, sagen wir, Ihrem Oberstüberl führen.
Ach? Schon passiert?
Dachte sich bereits:

Titanic

Liebe Papst-Fans!

Wenn Ihr dem Heiligen Vater persönlich nahekommen wollt, müßt Ihr es natürlich anders anfangen als die Dame, die sich in der Weihnachtszeit öffentlich auf ihn geworfen hat und prompt abgeführt worden ist. Es gibt eine viel sicherere Methode: Ihr etabliert Euch als Herausgeber eines Fäkalienorgans, in dem Ihr Schlafzimmersensationen und blutrünstige Räuberpistolen mit nackten Weibern kombiniert, und wenn Ihr dabei supererfolgreich seid, weil Ihr noch schmutziger und brutaler zur Sache geht als die härteste Konkurrenz, dann macht’s auf einmal Schwuppdiwupp, und der Papst gewährt Euch eine Audienz im Vatikan.
Das glaubt Ihr nicht? Obwohl Ihr sogar an die Unfehlbarkeit des Papstes glaubt? Dann fragt doch mal den Kai Diekmann.
Pfüat Gott!

Titanic

Hey, Polen!

Na, was soll denn das? Da übergeben wir Euch im vollsten Vertrauen eines unserer vielen wohlorganisierten und ordentlichen Lager, und schon verschwindet die Disziplin wie im Nu. Einstmals noch Stätten geregelten Ablaufes und äußerster Produktivität, wird, Euren Händen überantwortet, sofort geklaut, was nicht niet- und nagelfest ist.
Da soll noch einer sagen, daß Demokratie frei macht!

Titanic

Schirrmacher!

»Wie hat das Internet das Denken verändert?« – dies ist laut Ihrer in die FAZ gestiefelten Meinung nichts weniger als die »Frage des Jahres 2010«. Sapperlot, Schirrmacher! Das wissen Sie schon im Januar? Bei aller Wichtigkeit einer Frage, die doch in Ihrem eigenen Buch »Payback« praktisch schon beantwortet ist: Besteht nicht eine klitzekleine Restwahrscheinlichkeit, daß im Laufe des immerhin noch elf Monate währenden Jahres andere Fragen auftauchen? Da geht noch einiges: Wer hat den lieben Papst umgebracht? Wer sind die unheimlichen Besucher von der Beteigeuze? Wer hat Schirrmachers Bücher wirklich geschrieben? Lassen Sie dem jungen Jahr doch noch etwas Zeit!
Meint Ihre geruhsame

Titanic

Und Sie, Ursula von der Leyen,

befanden nun im SZ-Interview, Kinder seien »keine Krankheit, sie sind ein Glücksfall!« Tja. Dürfen wir uns erlauben festzustellen: Das müssen Sie ja wohl sagen, Sie strahlende Ritterin des Follikelsprungs! Denn sonst wären Sie ja schon längst an chronischer Empfängnis verstorben.
Wir sind mal so frei: Ihre kerngesunden und trotzdem glücklichen Verhütungsspezialisten auf der

Titanic

Sie aber, Prof. Dr. Andreas Zimmermann,

sind Potsdamer Völkerrechtler und wurden anläßlich der Ermordung von 142 Afghanen auf deutschen Befehl in der FAS mit folgenden Worten zitiert: »In einem solchen Konflikt ist es grundsätzlich völkerrechtlich zulässig, gegnerische Kämpfer zu töten. Dabei darf unter bestimmten Voraussetzungen auch der Tod unbeteiligter Zivilisten in Kauf genommen werden, es sei denn, das Ausmaß der zivilen Nebenschäden ist unverhältnismäßig.« Aber was, Professor, ist mit dem zivilen Hauptschaden, der in jedem Fall unverhältnismäßig ist und welcher – Aufklärungsexperten zufolge – bei Ihnen, bzw. Ihrem Dach, lokalisiert wurde? Müssen wir den auch in Kauf nehmen? Oder könnte man dort mit einem gezielten Luftschlag für Ruhe und dauerhaften Frieden sorgen?
Fragen Ihre Nebenschäden auf der

Titanic

Sie, Tiger Woods,

erscheinen uns seit einem Artikel in der Bild so sympathisch wie noch nie. In diesem stand nämlich zu lesen, daß Sie Ihren Liebschaften bis zu 20000 Dollar zahlten, damit sie »nach dem Sex schweigen«.
Prima Idee! Denn mal ganz ehrlich: Dieses ewige Gegurre und Geplapper, das einen nur am Wegschlummern hindert – wer will das schon?
Schnauze hält:

Titanic

Na, Ski-Reporter Michael Antwerpes,

wie sieht’s aus, wenn sich der »verschneite Winterwald von seiner Schokoladenseite zeigt«? Weiß?
Oder eher bräunlich?
Gespannt:

Titanic

Andrian Kreye (»SZ«)!

Zum Mordversuch am dänischen Mohammed-Karikaturisten Kurt Westergaard fiel Ihnen ein Vergleich zu Salman Rushdies »Satanischen Versen« ein: »Man kann ein Werk der Weltliteratur, in dem sich einer der klügsten Schriftsteller unserer Zeit auf kulturgeschichtlich höchstem Niveau mit den religiösen Spannungen seines Heimatlandes Indien auseinandersetzt, nicht mit der plumpen Witzelei eines dänischen Karikaturisten vergleichen. Das eine ist eine intellektuelle Meisterleistung, die es zu verteidigen gilt; das andere eine bewußte Provokation, die ungefähr so intelligent ist, wie der Versuch, einen Tiger zu erziehen, indem man ihm erst ein Schinkenbrot anbietet und es ihm dann wieder wegnimmt.«
Wenn wir Ihre intellektuelle Meisterleistung richtig verstehen, sind Sie der Ansicht, daß das Leben schlechter Karikaturisten nicht sonderlich schützenswert ist. Dürfen wir obendrein daraus schließen, daß Sie z.B. die Herren Oliver Schopf, Wolfgang Horsch oder Luis Murschetz, die regelmäßig die Meinungsseite Ihrer Zeitung mit plumpen Witzeleien vollkritzeln, nicht verteidigen würden, wenn wir ihnen unsere Zufriedenheit mit ihrer Arbeit persönlich mitteilten – mit einer Axt, auf der das Wort »Komikkritik« geschrieben steht? Uns vielleicht sogar ihre Adressen verraten würden? Danke im voraus.
Auf kulturgeschichtlich höchstem Niveau bewußt provozierend:

Titanic

Liebe Regierung,

das ist aber auch eine verfahrene Kiste mit den umstrittenen Nacktscannern! Ethiker und Theologen haben nämlich darauf hingewiesen, daß diese Durchleuchtgeräte schon deshalb nicht zulässig seien, weil einige Religionen die Entblößung vor fremden Menschen nicht gestatteten. Und was für Religionen sind das – na? Unter anderem der Islam, wegen dessen fanatischer Anhänger der ganze Hickhack überhaupt erst initiiert wurde. Das haben sich die feinen Muselmanen ja toll ausgedacht!
Aber gräme Dich nicht, Regierung. Zumindest von Seiten der hiesigen Protestanten, Katholiken und Konfessionslosen wurde bisher kein pseudo-moralisches Geflenne vernommen. An der guten Vorratsdatenspeicherung, der drahtlosen Überwachung und den zigtausenden Kameras an öffentlichen Orten kannst Du Dich also weiterhin erfreuen.
Orwell that ends well:

Titanic

Heath Ledger!

Am 22. Januar 2008 sind Sie – Sie erinnern sich – im Alter von 28 Jahren gestorben. Trotzdem spielten Sie im darauffolgenden Sommer mit »The Dark Knight« insgesamt eine Milliarde Dollar ein; Preis um Preis kriegten Sie ins Grab geliefert für Ihre »letzte Rolle«: den »American Film Institute Award«, den »Screen Actors Guild Award«, den »Golden Globe«, und endlich, 13 Monate nach Ihrem Tod, auch einen Oscar; und dann noch den »BAFTA Award«, den »MTV Movie Award«, es hörte gar nicht mehr auf. Jetzt sind Sie seit über zwei Jahren tot, und schon wieder gibt es einen Film mit Ihnen: »The Imaginarium of Doctor Parnassus«; schon wieder spielen Sie Ihre »letzte Rolle«. Heath Ledger! Reicht’s nicht allmählich? Jetzt geben Sie halt mal Ruh’! Und gönnen Sie das Geld und den Ruhm irgendwem, der auch was davon hat! Sonst gibt’s nämlich bald einen »Nervigster toter Schauspieler«-Award von Ihrer

Titanic

Seehofer!

»Mein Erwartungshorizont ist nach den letzten Wochen nicht übertrieben«, gaben Sie sich anfangs der christlich-sozialen Neujahrs-Krisensitzung in Wildbad Kreuth pessimistisch – aber, Seehofer: nur Mut! Erstens ist die CSU auch ohne übertriebenen Horizont stets gut unterwegs gewesen; und zweitens gilt: Hinterm Erwartungshorizont geht’s weiter!
Horizontale Grüße:

Titanic

 

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Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Bernd Zeller: "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Der große Vergleich DDR ‒ EU"
Ein Buch von Bernd Zeller als TITANIC-Prämie? Das gibt's doch nicht! Doch, das gibt's doch: Dank großzügiger Finanzierung durch die Europäische Union, die sich von einem DDR-Vergleich positives Medienecho erwartet, kam "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?" zustande. Und Sie? Müssen es als Abo-Prämie wählen. Bzw.: dürfen es wählen! Denn bei TITANIC herrscht, anders als in DDR, EU und BRD, lupenreine Demokratie! Und jetzt schließen Sie endlich ein Abo ab, Sie Wurm!Katharina Greve: "Hotel Hades"
Darauf hat die Unterwelt gewartet: die schönsten Totenorte der griechische Mythologie als Schauplätze in einer Graphic Novel. Katharina Greve, Freizeitdenkerin und TITANIC-Hellseherin vom Dienst, schickt drei ermordete Berliner auf die Reise in den Hades, wo es so jenseitlich-phantastisch wie weltlich-bürokratisch zugeht. "Selten war der Tod so absurd und amüsant", urteilte der Tagesspiegel, und der Berliner Tip nannte "Hotel Hades" "eine der wichtigen Berliner Veröffentlichungen der Saison". Die perfekte Prämie für das letzte Hemd.Nicolas Mahler: "Die Smalltalkhölle"
Irgendwo zwischen der Wortspielhölle und der Kundenservicehölle liegt die Smalltalk-Hölle: jener unerträgliche Limbus, in dem Phrasen wie "Das ist vielleicht ein Wetter heute" und "Ist das Ihr Hund?" anstelle von Dreizack und Feuereisen als Folterinstrumente eingesetzt werden. Nicolas Mahler hat sich hineingewagt. Österreichs umtriebigster Cartoonistenexport (TITANIC, FAS, NZZ) zeigt uns gräßlich alltägliche Szenen aus Kinos, Bars und Arztpraxen – und reduziert dabei die Sprechblaseninhalte so galant wie die Gesichter seiner unverkennbaren Strichmännchen.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
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Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Elias Hauck & Dominik Bauer: »Hauck & Bauer Cartoons Wochenkalender 2014« und eine von Elias Hauck signierte Ausgabe von »Sonja – Das Frauenmagazin für Witze«
Sie leben am Rande der Gesellschaft, dem Goldrande nämlich: als Cartoonisten der FAZ. Aber zum Glück zeichnen sie auch für vernünftige Publikationen wie Sonja, der einzigen Zeitschrift, die Frauen ernst nimmt. Wer aber lieber einmal die Woche auf die gut hauckbauersche Art lachen will, ohne sich die doofe FAZ kaufen zu müssen, ist mit diesem superhübschen Wochenkalender mehr als gut bedient (supergut).Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gutschein über 30€ in Katz+Goldts Rumpfkluft-ShopHey, du! Du trägst seit zwanzig Jahren die Kleider deines blöden Vetters auf, weil du zu geizig, schüchtern oder faul bist, eines dieser urbanen "Modegeschäfte" zu betreten? Dann ist dieser 30-€-Gutschein für den Rumpfkluft-Shop genau das Richtige! Wähle aus der aktuellen Kollektion des Comicduos Katz & Goldt dein Wunschmotiv aus und zahle am Ende kaum mehr als 'nen Appel und ein Ei (Gegenwert). Denn: Pilze sind Jazz!Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Oliver Maria Schmitt: "Anarchoshnitzel schrieen sie"Der Erfolgsautor und Ebenezer Scrooge der Zeitschrift Oliver Maria Schmitt pfeffert dir seinen kaum gealterten Punkroman »Anarchoshnitzel schrieen sie« ins Regal, du Versager!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Hans Zippert: "Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten", signiertJahrelang lag TITANIC-Urgestein Hans Zippert in der Sonne herum und ließ Eidechsen auf sich kriechen. Dann wurde er plötzlich Deutschlands umtriebigster Kolumnist. Viele fragen sich: Wie hat er das bloß verkraftet? Die Antwort gibt dieses "Tagebuch eines Tagebuchschreibers": gar nicht. Von Burnout-, Schlaganfall- und Nahtoderfahrungen berichtet Zippert in seinem bislang persönlichsten Werk – mal augenzwinkernd, mal mit einer guten Portion Schalk in den Herzkranzgefäßen. Nie war man als Leser dem Tod so nahe!Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Michael Ziegelwagner: "Café Anschluß"
Er ist Deutschlands sympathischster Österreich-Import seit Adolf Hitler - nur mag er die Deutschen nicht so sehr: Michael Ziegelwagner. In seinem Erstlingswerk (geschrieben während seiner Gefangenschaft in der TITANIC-Redaktion) klärt er über kleine und große Unterschiede zwischen den wichtigsten deutschsprachigen Reichen auf. Ein Reise-, Entwicklungs-, Bildungs- und Tatsachenbuch für alle, die alte Vorurteile schätzen und neue kennenlernen wollen. Außerdem gefällt Harry Rowohlt das Buch, und da werden Sie ja wohl nicht anderer Meinung sein!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"

Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
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Das schreiben die anderen
  • 24.10.:

    Die Badische Zeitung über eine Fotomontage des PARTEI-Ortsverbandes Freiburg und die Folgen.

  • 23.10.:

    Die FAZ über Freiburger Widerstand gegen einen PARTEI-Gemeinderat.

  • 23.10.:

    Zeitungen und Blogger berichten über Lesungen der TITANIC-Boygroup in Ahrensburg, Stade und Göttingen.

  • 22.10.:

    "The Local" porträtiert Martin Sonneborn, MdEP (auf englisch).

  • 22.10.:

    In Dortmund wird derzeit Wenzel Storchs Theaterstück "Komm in meinen Wigwam" aufgeführt. Hier gibt's einen Trailer.

Titanic unterwegs
26.10.2014 Nürnberg, Bernsteinzimmer
  Rudi Hurzlmeier
29.10.2014 Eschwege, Stadtbibliothek
  Thomas Gsella
Briefe an die Leser

 Und Ihr, Deutsche,

habt also laut einer Studie der R+V-Versicherung zu 43 Prozent Angst vor »Spannungen durch Ausländer«. In der Hose?

»Gespannt« auf Eure Antwort: Titanic

 Du, »Spiegel online«,

nun also auch! Bei Deinem Drang, alles – vom Überschriftenstil (»So reich ist Baby George«, »So schön ist Giglio«) bis zu den Bildergalerien (»Vorbereitung aufs Apple-Event«, »Tittenprinz und Busenmadämchen«) – von Bild.de zu kopieren, dürfen natürlich auch die Redakteursfotos auf der Seite nicht mehr fehlen.

Und wie bei Bild.de wird jetzt einiges klar bzw. dauernd schlecht

»Deiner« Titanic

 Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Simon!

Als, laut Eigenwerbung, führender Preisexperte haben Sie unlängst ein Buch mit dem erfrischend blöden Titel »Preisheiten. Alles, was Sie über Preise wissen müssen« veröffentlicht. Wir haben es gelesen, fanden aber leider nur folgende Stellen richtig überzeugend: »800 D-Mark«, »10 Euro« und – sehr verwegen! – »16,50 Euro«.

Heute mal billig: Titanic

 Johann Lafer, Sternekoch!

Gegen Sie wird in diesen Wochen wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Wahrscheinlich aber zu Unrecht. Schaut man nämlich in Ihre unentwegt listig funkelnden Fernsehkochäuglein hinein, weiß man sofort: Sie können einfach kein Filou sein, es wäre ja viel zu offensichtlich, zu blöd. Schaut man andererseits in Ihre letzten Interviews, geben Sie dort Hinweise, die für jeden Fahnder ein gefundenes Fressen sein müßten. Der Seite Buchgourmet.com antworteten Sie z.B. auf die Frage, wie viele Kochbücher Sie mittlerweile verfaßt hätten: »Interessante Frage, weil ich darüber kein Buch führe, wahrscheinlich werden es alles in allem über 65 sein.«

Haha! Ist es denn möglich, Lafer, daß Sie auch über andere Dinge wie Einnahmen und Sozialabgaben kein Buch führen? Sich dort lieber mit ungefähren Angaben wie »wahrscheinlich«, »alles in allem« und »interessant« behelfen? Während Sie über Ihre Erfolgszahlen und -zusammenhänge ansonsten sehr genau Bescheid wissen: »Mein Klassiker ist ›Lafers große Kochschule‹. Davon wurden über 250 000 Exemplare verkauft. Auch ›Der große Lafer‹ kommt aktuell auf über 150 000, was bei einem Preis von ca. 40 Euro eine enorm hohe Auflage ist.«

Und für Sie sicher »alles in allem« einiges abwirft. Fast wie ein gerichtsverwertbares Geständnis klingt es dann, wenn die Seite Geschmacksverstärker.com Sie fragt »Gibt es etwas, was Sie schon immer essen wollten, aber nie probiert haben?«, und Sie augenzwinkernd antworten: »Ich habe in meinem Leben fast ›alles‹ probiert!«

Fast »alles«, Lafer? Halblegal, illegal, unter der Hand und auch durch die Nase, so wie der Kollege Witzigmann? Wenn das so ist: Probieren Sie’s zur Abwechslung mal mit Steuern zahlen!

Mahlzeit. Bzw.: Henkersmahlzeit! Ihre Titanic

 Ganz schlimm, Umweltmagazin »Zeo2«,

ist zweifelsfrei auch der globale Textilienhandel, wie Du Deiner besserverdienenden Vollwert-Bionade-Klientel wieder einmal in Erinnerung rufst. Schlechte Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt, Umweltbelastungen allerorten, und überhaupt, dieser ständige Drang zu mehr Konsum! Folgerichtig plädierst Du für ein neues Prêt-à-porter der Bescheidenheit: »In der perfekten Modeprotest-Minimalgarderobe finden sich Basics, Lieblingsstücke und Unterwäsche. Jahreszeiten sind bedacht, auch Übergangskleidung ist dabei. Der Trick, das zeigen alle bisherigen Erfahrungen, ist, die liebsten Klamotten neu und individueller zu kombinieren. Sie begegnen so dem Modediktat mit kreativer Selbstbestimmung.« Ein Wahnsinnstrick! Basics, Lieblingsstücke und Unterwäsche in kreativer, selbstbestimmter Kombination passend zu den Jahreszeiten – das ist Modeprotest ganz nach unserem Geschmack. Einzig: Der aufrüttelnde Text erscheint unter dem Titel »Das 50-Teile-Manifest« und versteht sich als »Plädoyer, mit 50 Kleidungsstücken auszukommen«. Gerne zögen wir mit, allein: Wo sollen wir so schnell all die Klamotten herbekommen?

Too sexy for our shirts: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Trauma

Ich sitze im Wartezimmer des Zahnarztes, mir gegenüber ein älterer Herr, der wohl eine Patientenauskunft ausfüllen muß. Plötzlich fragt er: »Welches Datum ist heute? Kriegsbeginn?« Ich stutze kurz, es ist der 1. September, sage »ja« und denke dann: »Und von jetzt ab wird Plombe mit Plombe vergolten!«

Rafael Jurewicz

 Fortschritt

Eines meiner wichtigsten Lebensziele ist es, eine wunderliche Alte zu werden. In beiden dafür erforderlichen Disziplinen bin ich schon ziemlich weit gekommen.

Tina Manske

 Wartburg

Gerade selbst ausgedacht! Witziger Spruch fürs Schlangestehen am Flughafenschalter oder vorm Riesenrad: »Wie lange dauert das denn noch? Sind wir denn hier auf der Wartburg?«

Mark-Stefan Tietze

 A Star is born

Mir träumt, ich sei endlich ein berühmter Musiker. Mit kahl rasiertem Schädel und stilisiertem Bärtchen stehe ich im feinen Zwirn auf der schwer von maritimer Symbolik dominierten Bühne der ausverkauften Nordseehalle Emden und schmettere meine auf dem schmalen Grat zwischen Schlager- und Sportpalastpathos wandelnden Lieder vom Geborenwerdenumzuleben ins Publikum, während um mich herum der pure Wahnsinn ausbricht. Meine knallbunt in Mülltüten und Schaumstoffrohre gekleideten Mitmusiker fegen mit neonfarbig geschminkten Gesichtern wie Irrwische über die Bühne, crowdsurfen mit Schlauchbooten oder Fässern durch die Zuschauermenge und animieren die total ausflippende Meute zu Bierduschen aus Dosen einer bekannten nordfriesischen Brauerei. Mein Künstlername: Deichgraf.

Daniel Sibbe

 Gepflegter Abtritt

Ein Bekannter berichtete von einem der auf dem Lande gelegentlich auftretenden Todesfälle durch Gülle: Der Altbauer war von der Familie bereits tagelang vergeblich auf dem riesigen Anwesen gesucht worden. Erst die ordentlich in Parallelstellung vor dem Güllesilo abgelegten Pantoffeln gaben schließlich den zielführenden Hinweis auf den im Kot treibenden Korpus.

Florian Haymann