Briefe an die Leser | Dezember 2007


Und, Deutsche Bahn!

Seit wir an einer Deiner Gleisbaustellen ein Reparaturfahrzeug namens »Dynamic Stopfexpress« gesehen haben, wundern wir uns endgültig über gar nichts mehr.

Deine desillusionierten Dynamisten von immer wieder Deiner

Titanic

Mal hergehört, NPD Sachsen-Anhalt!

Deine Internetadresse lautet www.npd-sa.de – aber selbst wenn der Doppelsinn Zufall ist, findest Du ihn sicher toll und wärst im Verbund mit Deinen sog. freien Kameradschaften gern eine Art SA. Aaaber: Wirf doch mal einen Blick ins Lexikon und widme Dich dort speziell dem Aspekt der damaligen, sagen wir mal, spontanen Kaltstellung der SA-Chefetage.

Nachts immer schön abschließen!

Empfiehlt

Titanic

Sagt mal, heute-Nachrichten (ZDF)!

»Joachim Löw schätzt die Iren als stärkste britische Mannschaft ein« – seid Ihr sicher, daß J. Löw das so gesagt hat? Dann fahrt doch mal nach Dublin und wiederholt es dort, evtl. beim nächsten Länderspiel in einem Pub Eurer Wahl, ja?

Gespannt:

Titanic

Reinhard Mohr!

Genau einen Tag nachdem Sie den Balkankrieger Jock. Fischer zum »Dalai Joschka« hochgejubelt hatten, mokierten Sie sich über den anhaltenden Ruhm des Ernesto Guevara, weil der doch »Hunderte Menschenleben auf dem Gewissen hat« – schön, daß Sie sich bei Ihrem mutigen Eintreten für die herrschenden Verhältnisse durch so Kleinigkeiten wie Logik nicht aufhalten lassen. Schließlich, Geschichte wird gemacht: »Anders als die anderen großen Legenden der Weltrevolution des zwanzigsten Jahrhunderts – Marx und Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung – war Che Guevara eben kein ausgesprochener Parteiideologe gewesen, kein langjähriger Führer unübersehbarer Volksmassen und, trotz allem, kein Massenmörder, kein Bürokrat des Völkermords, kein Schreibtischtäter.« Stalin und Mao können Sie geschenkt haben, und im Falle Lenins hätte immerhin das Wörtchen »Bürgerkrieg« mal fallen können; daß aber Marx und Engels als ausgesprochene Parteiideologen lange Jahre unübersehbare Volksmassen führten und sich dabei werweiß noch als Massenmörder, Bürokraten des Völkermords und Schreibtisch­täter hervorgetan haben – das haben Sie exklusiv. Nämlich erfunden.

Ihre Legenden auf der

Titanic

»Frankfurter Rundschau«!

»ZEHN und 227 Gründe, wieso Menschen Sex haben« zählst Du auf Deiner vermischten »Magazin«-Seite auf. Ermittelt wurden diese Gründe von der Texas University und klingen nach solider amerikanischer Wissenschaft, denn Platz 2 (»Ich wollte das körperliche Vergnügen«) muß man erst einmal trennen von Platz 6 (»Ich war sexuell erregt und wollte Befriedigung«), was bekanntlich etwas völlig anderes ist als Platz 8: »Ich war geil.«

Aber so richtig amüsant wird’s erst bei dem, was Du unter »WAS NOCH – seltsame Begründungen« aufführst: Da finden sich nämlich so drollige Dinge wie »Ich wollte jemanden mit Krankheit anstecken« oder »Ich wollte mich bestrafen« oder, zum Brüllen komisch, total abgedreht und eben seltsam: »Ich hatte Angst abzulehnen, weil ich sonst körperlich verletzt worden wäre.«

Wenn das nicht ein paar Gründe mehr sind, Dich nicht zu lesen!

Titanic

Stefan Ulrich!

Als Berichterstatter der Süddeutschen Zeitung haben Sie uns darüber informiert, daß die vom Vatikan einst verketzerten Tempelritter nach den jüngsten Erkenntnissen und Auskünften einer Dame »vom Vatikanischen Geheimarchiv« in Wirklichkeit nun eben doch »keine Ketzer« gewesen seien. Sensationeller als diese Nachricht ist Ihr auf Seite 1 der SZ publizierter Kommentar: »Die Templer wurden folglich zu Unrecht verfolgt und ausgelöscht.«

Na, da schau her. Zu wünschen wäre Ihnen, lieber Herr Ulrich, ein längerer Aufenthalt in einer klösterlich stillen Mönchszelle, in deren Abgeschiedenheit vom Presserummel Sie darüber nachdenken dürften, ob es folglich jemals irgendwo irgendwelche Personen oder Personengruppen gegeben hat, denen kein Unrecht geschehen ist, als sie von den Häschern der Kirche verfolgt und ausgelöscht worden sind. Zusätzlich brächte dieses Moratorium in der Mönchsklause den Vorteil mit sich, daß Sie auch darüber grübeln könnten, ob das Wörtchen »ausgelöscht« eine triftige Bezeichnung für den Tod im Scheiterhaufenfeuer darstellt.

Gott befohlen!

Titanic

Sie, Wuppertaler Uni-Rektor Prof. Dr. Volker Ronge,

haben mal wieder gesprochen, und zwar zum Auftakt einer »Welcome Week« zu Studienanfängern, und die Pressestelle hat’s dokumentiert: »Sie kommen als Mitglieder, ja als ›Bürger‹, in eine Institution, die wir als ›Körperschaft‹ bezeichnen … Die ›Welcome Week‹ soll Ihnen die neue ›Umgebung‹ nahebringen, die in den nächsten Jahren Ihr ›Zuhause‹ sein wird. Am Anfang erscheint alles unübersichtlich – aber das gibt sich bald. ›Sie werden dabei ja geholfen‹ … Die Universität ist freilich viel zu groß und vielgestaltig, als daß sie für Sie einen angemessenen ›Lebensort‹ bilden kann … Diese Fachbereiche, d.h. jeweils einer davon, bilden in Zukunft so etwas wie Ihre ›Heimat‹ in der Universität … Von daher wird sich das Willkommen der Universität im weiteren auf die Ebene der Fachbereiche ›dezentralisieren‹ … Der Drang nach Wuppertal hängt auch damit zusammen, daß andere Unis in unserem Umkreis ihre ›Schotten‹ dichtgemacht haben … Wir sind allerdings nicht ›vor Schreck gelähmt‹, sondern wir bemühen uns so gut wir können, mit diesem großen Studentenandrang ›fertigzuwerden‹ … wenn alle Beteiligten ›mitspielen‹ … Besonders stark ›überbuchte‹ Fächer sind die Germanistik, die Anglistik und die Geschichte«

– puh! Bzw., Ronge, wirklich »nicht schlecht«. Aber: Wann wird Ihr Sprachzentrum endlich geholfen? Bzw. wie wär’s damit, einen der vielen, vielen Germanisten an der Uni Wuppertal als Redenschreiber zu »engagieren«?

Von daher »Grüße«:

Titanic

Und sag mal, Reality Import GmbH!

Mußt Du denn unbedingt einen »Crackglass-Tisch« im Programm führen? Wird da nicht ein Tick zuviel, ähm, Wirklichkeit vors Fernsehsofa importiert?

Dreams are our reality:

Titanic

Jens Becker, Managing Director der Subaru Deutschland GmbH!

»Gestatten Sie mir ein Wort zur in Deutschland wirklich hysterisch geführten Klimadebatte«, bitten Sie in Ihrem hauseigenen Subaru Magazin, und ausnahmsweise wollen wir’s mal gestatten: »Ich stelle immer wieder fest, daß die Leute das große Wort zum Thema CO2 führen, aber die simpelsten Basisdaten nicht kennen. Der Anteil des Kohlendioxids in unserer Atmosphäre beträgt 0,038 Prozent. Noch einmal ausgeschrieben, damit Sie das nicht für einen Druckfehler halten: Der CO2-Anteil in der Atmosphäre beträgt null Komma null drei acht Prozent … Das sei erwähnt, um den Dingen die richtige Relation und den rechten Rahmen zu geben.«

Sie gestatten nunmehr, daß wir antworten: Von der weltweit von Schwerindustrie und Großkapital betriebenen Gegenaufklärung und Superinfamie erzeugen Sie, Jens Becker, nach aktuellem Stand 29,3 Prozent. Noch einmal, damit Sie das nicht für einen Druckfehler halten: Su-per-in-fa-mie. Das nur, damit Sie im Rahmen Ihres Basisschadens weitermachen können.

Gestatten,

Titanic

Tomi Ungerer!

Wie Sie der SZ steckten, hatten Sie als junger Vater Freude daran, Ihre Kinder zu traumatisieren, weshalb Sie Ostern mit einer Schrotflinte losgezogen seien, um den Osterhasen umzulegen. Ziel der Übung sei gewesen, den Kindern zu demonstrieren, daß »Menschen saufen und sterben«. Je eher Kinder begriffen, wie es in der Wirklichkeit aussehe, um so besser.

Aber wie, Ungerer, wollten Sie mit Ihrer Übung beweisen, daß es keinen Osterhasen gibt? Wildes, ergebnisloses Rumgeballer hätte Ihren Kindern nur eines gezeigt: Der Alte ist wieder besoffen. Und ein zufällig erlegter Hasenkadaver hätte Sie in Erklärungsnot gebracht.

Könnte es also, drittens, nicht sein, daß Sie einen ganz kleinen Schuß …?

Na dann!

Titanic

Kaum, Willi Winkler,

durften Sie mal im Auftrag Ihrer Süddeutschen Zeitung nach New York jetten und im Carlyle-Hotel Neil Young interviewen, da gerieten Sie auch schon gemeinschaftlich ins Schwärmen über, genau: Arnold Schwarzenegger. »Am besten gefällt mir, daß er sich hin und wieder in ein Zelt vor dem Gouverneurspalast setzt, um dort eine Havanna zu rauchen.« Worauf Neil Young nur noch matt sekundieren konnte: »Er ist ein guter Mann.«

Aber sicher. Man sollte schließlich auch als irgendwie Linker seine Scheuklappen abwerfen und auch einmal einem unkonventionellen Rechten den verdienten Tribut zollen. Nur, Willi Winkler, sollte man trotzdem vorher ein bißchen recherchieren, wann und zu welchem Anlaß der gute Governor sein Zigarrenzelt betritt: z.B. wenn er seinem Volk mal wieder einen Delinquenten zum Kaputtspritzen hat darbieten können? Am besten einen dunkler Hautfarbe, weil das besser zur Havanna paßt? Wahlweise ginge aber sicher auch ein irgendwie Linker, der kurz vor der Exekution noch seine Scheuklappen –

nein?

Doch.

Ihre guten Männer von der

Titanic

Hallo, David Copperfield!

Ganz ehrlich: Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Sie, die zur Zeit durch die Presse geistern, interessieren uns nicht, aber falls an der Sache doch was dran sein sollte: Hätten Sie die Dame nicht besser verzaubern sollen?

Titanic

Wenn, unbekannte Mahnwachenteilnehmer,

irgendwo Menschen auf ungewöhnliche, foto- und kamerafreundliche Weise sterben, dann ist es heutzutage üblich, daß andere Menschen die Verbliebenen in ebenfalls wegsendbarer Form ihres Bei- und Mitleids versichern. So auch bei dem Baustellenunfall der slowakischen und tschechischen Monteure in Grevenbroich. Aber wie verhält es sich mit dem von Euch gebastelten und dort in die Kameras gehaltenen Kreuz und seiner Aufschrift »An die Opfer: Jeder Unfall hat sein Sinn«?

Hat, Mahnwachenteilnehmer, er wirklich? Massenkarambolage durch Geisterfahrer, Gasexplosion im Kinderheim, Querschnitt nach Fenstersturz – hat alles sein Sinn? Am Ende sein tieferes?

An die Opfer:

Titanic

Berlinerinnen!

Laut einer Studie der Fitnessfachzeitschrift Men’s Health seid Ihr also Deutschlands Nr. 1 in Sachen »Sexperimente« (Bild); und kaum malten wir uns aus, wie Ihr, an die Hochbahn gekettet, mit wehendem Haar und Auge in Auge mit dem herannahenden Zug auf dem Gegengleis Euch ein, zwei, vielen Lustgipfeln nähert, da lasen wir weiter: »Besonders beliebt: ›Dirty Talk‹. Mit erotischem Geplauder kurbeln 94 Prozent der Frauen ihr Sexleben an. Danach kommt das gemeinsame Anschauen von Pornos (90 Prozent) und ein Striptease für den Partner (86 Prozent)« – was, Berlinerinnen, mögen da noch für Versautheiten auf dem Programm stehen: Licht anlassen? Vorhänge nicht zuziehen? Oder einfach mal ganz nackich?

Dann doch lieber Migräne:

Titanic

Unser Beileid, Bundeswehr!

Denn erstens tust Du Dich mit PR noch etwas schwer – so war am 8. Oktober nicht nur Dein Kampfpanzer Leopard 2 A6 M in Tangermünde von einer Fähre in die Elbe gerutscht, auch Deine Pressemitteilung war eher ein Unfall: »Drei der vier Besatzungsmitglieder des Kampfpanzers konnten sich selbst befreien und wurden durch den Rettungsdienst der Pioniere geborgen. Der Fahrer, ein grundwehrdienstleistender Obergefreiter, und der Kampfpanzer werden zur Zeit noch vermißt.« Zweitens gebührt Dir unser Mitgefühl, weil nach tagelanger Suche Marcel D. (23) und Leopard 2 A6 M (5) nur noch fahruntüchtig geborgen werden konnten. Da hängt bei Dir die Stimmung bestimmt noch auf Halbmast, und sicher gab’s ein standesgemäßes Ehrenbegräbnis mit Trommelwirbel, Tränenheer und Ministerrede: »Worte vermögen nur unzureichend Trost zu spenden. Wir haben einen guten Soldaten und einen unserer besten Kampfpanzer verloren« – aber immerhin hast Du die Überführungskosten (Afghanistan) gespart.

Wegtreten.

Titanic

Und aber apropos, Westerwelle!

Wie Sie da neulich in einer sog. »Münchner Runde« im Bayernfernsehen Lafontaine gegenübersaßen und auf dessen sauber formulierte und in der Sache kaum widerlegbare Vorhaltungen bezgl. der Generalverarsche des kleinen Mannes wirklich nur das Allerhilfloseste und -nichtigste von sich gaben und praktisch kein einziges auch nur halbwegs stich- und gedankenhaltiges Argument auf Lager hatten, das über ca. »Lieber tot als rot« und »Gute Nacht, Deutschland!« hinausgegangen wäre – das war dann doch erstaunlich. Denn auch wenn wir Sie nie für eine Leuchte gehalten haben: daß Sie, Westerwelle, tatsächlich nichts weiter sind als ein groteskerweise promovierter und naturgemäß seelenloser Aufsage­automat von Nullsätzen, die sich auch nur einen halben Schritt jenseits von Parteitag, Pressekonferenz oder der Bunten sofort in Luft auflösen und Sie als Marionette des BDI auf geradezu kathartische Weise decouvrieren, nein, das finden wir dann doch noch mal eine Meldung wert.

Gern geschehn!

Titanic

Früher, Arnulf Baring,

ja früher, das waren noch Zeiten, als Sie in jeder zweiten Talkshow herumhängen und dort diffus vor sich hin wüten durften. Heutzutage stolpern wir allenfalls mal über eine Zeitungsmeldung, die Sie zum Gegenstand hat; wobei uns jene in der FAS verriet, wie Sie die erste staatliche und insofern reichlich abgekartete Gedenkveranstaltung für die Opfer der RAF im Deutschen Historischen Museum Unter den Linden bereichert haben: indem Sie nämlich einen Wutanfall bekamen, erklärten, daß Ihnen die APO-Studenten schon seinerzeit als Wiederkehr der jungen Nationalsozialisten erschienen seien, und mahnten: »Die wirkliche Gefahr kommt von links, nicht von rechts!«, denn mit Oskar Lafontaine habe das Land einen »nationalen Sozialisten«, der die deutsche Republik bedrohe usw. –

und auch wenn Sie, Baring, damit u.U. sogar ein bißchen recht haben, so kommt doch, sofern Lafontaine ein nationaler Sozialist ist, die Gefahr dann aber letztlich doch von – rechts, gell.

Sieg Heil:

Titanic

Web.de!

Am 26. November hast Du gemeldet: »Cannabiskonsumenten werden jünger« – na, das hört sich doch gut an!

Ewig jung:

Titanic

Und was eigentlich, Schäuble,

soll der ganze Stuß mit Bundes­trojanern, Spähprogrammen und Schnüffelsoftware? Als böte das Web 2.0 nicht genügend Alternativen! Melden Sie sich doch einfach mal in einschlägigen Internet-Communities an: Ein Profil bei neon.de, Studi-VZ oder Gayromeo enthält ­alleweil mehr Informationen als eine durchschnittliche Stasi-Akte.

Im Zweifel immer besser informiert:

Titanic

Schäuble!

Gratulation zum neuen Reisepaß! Endlich so richtig supertotalfälschungssicher mit eingeschweißtem Chip, auf dem sich digitalisiert ein Foto sowie zwei Fingerabdrücke des potentiellen Verbrechers befinden: Bei 80 Millionen verkappten Bösewichten macht das 160 Millionen Fingerabdrücke, die Sie da demnächst in Ihrer Sammlung haben – nicht schlecht für den Anfang! Langsam aber sicher kriegen Sie das kriminelle Kollektiv der Deutschen in den Griff. Nur bei unseren Kleinen klafft noch eine erschreckende Lücke: Den Sechs- bis Zwölfjährigen steht es frei (!), ob sie ihre Fingerabdrücke für den Paß abliefern, und die unter Sechsjährigen sind davon ganz ausgenommen – wie, ­Schäuble, stellen Sie sich das nur vor, Sie leichtsinniger, gutgläubiger Mensch! Noch nie was von der grassierenden Kinderkriminalität gehört? Seit wann stellt man es notorischen Anarchisten und subversiven Sabotageaktivisten frei, ob sie erkennungsdienstlich behandelt werden möchten? Uns gehen die kleinen Racker ja nur bis zum Knie, aber Ihnen steht die organisierte Kriminalität doch – auf Augenhöhe gegenüber!

Ihre Kleinstkriminellen auf der

Titanic

»Frankfurter Rundschau«!

Da war ja neulich ordentlich was los in unserer sog. Mainmetropole: »Vollsperrung auf der Mainzer Landstraße. Berge von Pflastersteinen, Preßlufthämmer dröhnen um die Wette, und mittendrin ein Junge, der seinen Abenteuerspielplatz gefunden hat. Eine Reportage über den Wasserrohrbruch im Frankfurter Gallus« – da sind wir doch schon ganz gespannt auf Deinen nächsten journalistischen Höhenflug: »Überall Bretterberge, Haufen von Unrat, alte Sofas und Schränke neben den Gerippen ausgedienter Wäscheständer, donnerndes Motorengedröhn und unser Reporter mittendrin. Ein Bericht vom Sperrmüll in Oberrad.«

Deine Müllsammler auf der

Titanic

Und das, Alice Schwarzer,

sind so Fragen: Können »pseudo- und postfeministische Moden … den Kern des Feminismus aufgeweicht, ja umgestülpt haben«?

Vielleicht sollten Sie mal den Mund umstülpen; und zwar nach innen.

Pseudofreundliche Grüße:

Titanic

Ihre neue CD, Kid Rock (Rock),

haben Sie also »Rock’n’Roll Jesus« genannt, und das nicht einfach nur, weil so eine CD halt irgendwie heißen muß, sondern weil: »Ich fühle mich eben wie ein vom Schicksal Begünstigter, also ein bißchen wie Jesus. Seit vielen Jahren habe ich den Eindruck, mich in einer Multi­ballbonusrunde des Lebens zu befinden. Ich werde besser als Sänger und Songwriter, ich verdiene mehr Geld, als ich ausgeben kann, ich habe einen fantastischen Sohn, mir ist das Interesse der heißesten Bräute gewiß – was mehr kann man vom Leben erwarten?«

Keine Ahnung, welche neutestamentarischen Apokryphen Sie da gelesen bzw. geraucht haben – aber kann man wirklich allen Ernstes jemanden als »vom Schicksal begünstigt« bezeichnen, der, aus Furcht, einem Pogrom zum Opfer zu fallen, von seiner Mutter auf der Flucht in einem Viehstall zur Welt gebracht wurde? Und den man am Ende erst tüchtig durchgepeitscht und dann an ein Kreuz genagelt hat? Und der nicht mal seine Totenruhe hatte? Von Söhnen und heißen Bräuten u.W. sehr zu schweigen?

Auf diese jesusmäßige Multiballbonusrunde, Kid Rock, möchten wir jedenfalls gerne verzichten; liegt vielleicht daran, daß wir nicht so vollvernagelt sind.

Rock on:

Titanic

Donnerwetter, »Initiative Deutsche Sprache« und »Stiftung Lesen«!

Da habt Ihr nun also den »schönsten ersten Satz der deutschsprachigen Literatur« gesucht und gottseis­gedankt auch gefunden, der da nämlich lautet: »Ilsebill salzte nach« aus G. Grassens »Butt«. Denn dieser Satz, so die Begründung der Jury, der literarische Top-Koryphäen wie Handball-Bundes­trainer Heiner Brand, Bordell-Tester Thomas Brussig sowie ZDF-Moderatorin Marietta Slomka angehörten, mache »nicht nur kulinarisch Lust auf die folgenden 700 Seiten«, sondern es basiere darauf auch noch eine »Weltgeschichte«, die »gespickt« sei mit »tollen Frauengestalten« und »viel, viel Essen« etc. Aber – habt Ihr denn da auch wirklich gründlich genug geschmökert? Sicherlich, »Ilsebill salzte nach«, keine schlechte Wahl. Aber: »Die Butter wird sahnig gerührt« (Mathilde Braun: »Die Führung der bürger­lichen und feinen Küche«) – klingt das denn nicht noch einen Tick lustvoller? Oder: »Am besten schmeckt ein Omelett mit Kartoffeln« (essen & trinken: »Für jeden Tag«) – will man da nicht gleich die folgenden 128 Seiten förmlich verschlingen? Und betreffs schließlich Weltgeschichte, Frauengestalten und viel, viel Essen: Hätte die Wahl da nicht konsequenterweise auf den einen ewiglichen und für immer ersten Satz fallen müssen: »Man nehme Dr. Oetker«?

Wohl bekomm’s:

Titanic

Theater im Rathaus Essen!

Ein Auszug aus Deinem Programm der nächsten Monate: »29.11.2007, ­10.1. + 28.2. + 10.5.2008: Ach du lieber Himmel von und mit Thomas Glup; 23.12.2007: Humorvolle Weihnachtslesung mit Thomas Glup; 21.2.2008: Best of Heinz Erhardt – Texte und Sketche von Heinz Erhardt mit Thomas Glup; 28.1. + 28.2.2008: Total verglupt von und mit Thomas Glup.«

Soweit, so Glup. Aber wieso dann im November und Dezember »Der kleine Prinz mit R. H. Herget als ­Pilot«? Wer bitteschön ist denn dieser R. H. Herget? Hat Thomas Glup etwa keinen Flugschein?

Glupschäugig:

Titanic

Hey-ho, Qualitäts- und andere Medien!

Da seid Ihr ja mal wieder richtig in Fahrt gekommen, als die »Talkerin« Maybrit Illner ihre Liaison mit »Telekom-Chef« René Obermann verkündete: »Mit dem Zweiten liebt man besser« (Financial Times Deutschland), »Maybri-T« (Spiegel), »Telekom Homezone« (Vanity Fair), »Vom Labern zur Liebe« (taz), »Festnetz der Liebe« (Bild), um nur ein paar Beispiele Eures hormonell bedingten Kreativ-Outbreaks zu nennen. Und dabei habt Ihr doch wieder das Nächstliegende wiewohl Zwingendste zielsicher übersehen: »Telefonsex mit Maybrit Illner« bzw. »Obermanns neue Flatrate« – geht’s denn nicht ein Mal ohne uns?

Verbindung wird gehalten:

Titanic

Kim Jong Il!

Da haben Sie nun einen Vertrag unterzeichnet, in dem Sie sich dazu bereit erklären, nicht mehr mit Atombrennstäben herumzuspielen und Ihrer Bevölkerung statt dessen was zu essen zu kaufen. Das ist schön und gut; aber nicht ausreichend. Wir nämlich warten seit langem auf den Vertrag, der endlich einmal regelt, daß Sie vernünftige Klamotten anziehen. Haben Sie sich eigentlich schon mal im Fernsehen gesehen? Wie Sie nur immer rumlaufen! Entledigen Sie sich doch bitte endlich dieser albernen Kindersoldatenuniform! Da sahen ja die Betriebskampfgruppen der DDR besser aus, und Sie sind immerhin Diktator! Gönnen Sie sich doch mal was Ausgefallenes: eine schicke rote Anzughose mit so Bügelfalten und Streifen draußen dran, eine flotte Seidenschärpe und überhaupt ein flippiges Sakko mit großen Glitzerknöpfen, die in der Sonne so blinken. Und vielleicht auch Epauletten, natürlich nicht ohne stilsicheren, am besten purpurroten Stehkragen. Würde auch besser zu Ihrer toupierten Frisur passen! Wer macht Ihnen die eigentlich? Also, bitte, tun Sie uns den Gefallen, werden Sie bunt! Bestellen Sie sich was bei QVC. Die Welt ist schon trist genug. Ihr Rentner-Ensemble können Sie schließlich auch dann noch tragen, wenn Ihr Volk Sie mal in selbige geschickt hat.

Stylische Grüße:

Titanic

Aufs Maul, Peter Maffay,

würden Sie also laut Bild-Zeitung bei Talentshows wie »Deutschland sucht den Superstar« einem Dieter Bohlen hauen bzw. sich keine blöden Kommentare von Juroren bieten lassen und statt dessen »aufstehen und denen aufs Maul hauen«.

Aber so gerne, Maffay, wir das auch sehen würden: Erstens wird dort nur Nachwuchs eingeladen und kein Deutschrock-Opa im Spätherbst seiner Karriere, zweitens muß man wenigstens ein Minimum an Talent haben, womit Sie also schon beim Casting ausscheiden würden, und drittens kämen Sie doch zu Bohlens Dieter gar nicht rauf!

Schade eigentlich!

Ihre Hünen von der

Titanic

Und Du, »Novum – Haus der Gebrauchtprodukte« (Witten),

wurdest doch sicherlich in einer dunklen Nacht, als nur der Mond hell schien, ausgetüftelt, oder?

Gebrauchte Grüße von

Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Moinmoin, Nandus!

Moinmoin, Nandus!

Vor 18 Jahren seid Ihr aus einer Lübecker Straußenfarm ausgebüchst und habt Euch seither munter in Nordwestmecklenburg angesiedelt. Anfangs nur ein gutes Dutzend, ist Eure Population auf mittlerweile über 500 Laufvögel angewachsen. Wenn das so weitergeht, stellt Ihr demnächst in Eurem Landkreis die Bevölkerungsmehrheit.

Doch aufgepasst: Ihr habt zwar keine natürlichen Feinde, seit kurzem jedoch die Alphatierchen und Aasgeier von der FDP im Nacken, die Euch ins deutsche Jagdrecht aufnehmen wollen und als »große Gefahr« geißeln. Kleine Bitte: Könntet Ihr, statt konzeptlos alle Felder leerzufuttern, nicht zur Abwechslung mal was Sinnvolles tun, z.B. den Lebensraum des Nazidorfs Jamel verwüsten oder wenigstens das Kreisbüro der örtlichen FDP (Dorfstraße 27, 19417 Jesendorf)? Auf, auf!

Eure Fressfreunde von Titanic

 Ralph C. Freund!

Da massakriert ein weißer Nationalist in der texanischen Grenzstadt El Paso unter anderem sieben Mexikaner, woraufhin der US-Präsident seine gewohnte ausländerfeindliche Hetze betreibt. Und Sie, Chef der sog. »Republicans Overseas«, dürfen bei WDR 5 den in die Kritik Geratenen in fließendem Deutsch verteidigen: »Trump ist nun alles, aber kein Rassist.«

Na, klar Robert »C.« Freund, und das »C«, welches der damalige Immobilienspekulant und Vermieter Trump schon Anfang der Siebziger Jahre in die Bewerbungsunterlagen farbiger Wohnungsinteressenten stempeln ließ – ein Vorgehen, für das er schon damals von den US-Behörden verklagt worden ist –, stand auch nicht für »colored«, sondern für das auf die Weltläufigkeit seines Initiators verweisende Wort »Cosmopolitan«, nicht wahr?

Keine Grüße: Titanic

 Gloria von Thurn und Taxis,

neulich fanden wieder mal die Festspiele im Innenhof Ihres Regensburger Schlosses statt. Da jubeln immer alle und freuen sich, und die geladenen Künstler, beispielsweise Elton John und Sting und Tom Jones, bedanken sich artig für die Einladung.

Und jetzt das! Bevor die Band Revolverheld zur Zugabe ansetzte, sagte Sänger Johannes Strate: »Wir spielen hier auf dem Grund einer Frau, mit deren Werten wir überhaupt nicht übereinstimmen. Man darf Missbrauch in der katholischen Kirche nicht bagatellisieren und Flüchtlinge nicht elendig im Mittelmeer verrecken lassen.« Und alle klatschten und jubelten. Und Sie? Sie sagten: »Gott sei Dank darf man heute noch seine Meinung sagen.«

Das stimmt, Prinzessin, Sie tun das ja unentwegt, haben Abtreibung als »Massenmord«, Beten als Heilmittel gegen Homosexualität und Migration als »eine Art Krieg« bezeichnet. Über jahrzehntelange Misshandlungen bei den Regensburger Domspatzen vermeldeten Sie: »In meiner Jugend waren Schläge ein ganz normales pädagogisches Mittel, um mit frechen Kindern, wie ich eines war, fertig zu werden.« Vor einem halben Jahr klang Ihre Meinung zur Meinungsfreiheit übrigens noch so: »Natürlich gibt es die Meinungsfreiheit. Aber wir dürfen nicht sagen, was wir denken.«

Mit Blick auf das, was Sie ohne Beteiligung Ihrer grauen Zellen von sich stemmen, möchte tatsächlich keinesfalls auch noch wissen, was Sie denken: Titanic

 Glückwunsch, Simon Rolfes!

Sie sind Sportdirektor des Fußballvereins Bayer Leverkusen und äußerten jüngst den Satz: »Wir kommen vom Ansatz, mit dem Ball spielen zu wollen.«

Und wir kommen vom Ansatz, Ihnen zu gratulieren, dass das der genau richtige Ansatz ist, denn Fußball ist ja schließlich eine Ballsportart. Hätten Sie etwa behauptet, Sie kämen vom Ansatz, mit dem Puck spielen zu wollen, oder mit Doppelkopfkarten, oder gar mit dem Gedanken, künftig Eigenblutdoping zu betreiben, wären das total falsche Ansätze gewesen. So aber haben Sie eindrucksvoll bewiesen, dass Sie vom Ansatz her der absolut richtige Mann am richtigen Ort sind und nicht etwa ballaballa.

Verwandelt diesmal ansatzlos: Titanic

 Privet, »Zeit Campus«!

In Deinem aktuellen Heft findet sich eine Reportage über Punkrockbands in Russland und darin wiederum der Satz: »Pornofilmy«, eine der Bands, »bezeichnet sich selbst als regierungskritisch. Ihre Lieder heißen Armes Land oder Traut der Regierung nicht

Wir halten journalistische Skepsis ja wirklich in allen Ehren, aber in manchen Situationen und bei gewissen Indizien darf man seinen Interviewpartnern auch einfach mal glauben.

Finden zumindest Deine Naivchen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fast schon Werbung

Beim Einkauf von Grillklimbim stieß mir Kohle mit Öko-Siegel ins Auge, die damit warb, dass sie »erstaunlich gut« brennbar sei. Ja, wagen denn nicht einmal Reklamefritzen in Zeiten der durch Streamingwerbung seelisch verhornten Kundschaft noch das ganz grelle Ranwanzen? Was kommt als nächstes? »Schokoriegel – schmeckt scheiße wäre leicht übertrieben«? »Mehl – dare to call it unschwarz«? »Dildo – nicht schlecht für einen Schwanz«?

Jasper Nicolaisen

 Add Blue

Die Zeit, in der mit Ersatzflüssigkeit Bindenwerbung gemacht wurde, wird auch als die Blaue Periode der Werbeindustrie bezeichnet.

Tobias Speckin

 Unpolitische Tiere: der Adler

Adler, Adler schweb empor
Du hast heute Großes vor
Flieg hinauf auf deinen Schwingen
Schwebe über allen Dingen
Segle, kreise, räsoniere
Sinne nach und meditiere
Über diese Frage nur:
War heute nicht die Müllabfuhr?

Gunnar Homann

 Zu ihrem Uniabschluss

wollte sich meine Freundin ein Cutting, ein Narbentattoo, zulegen. Ihr Freund hegte allerdings ästhetische Bedenken, sodass sie ihr Vorhaben verschob. Seit einiger Zeit sind die beiden allerdings getrennt, und die Sache ist damit geritzt.

Laura Brinkmann

 Habenwollen

Wenn ich Erich Fromms Buch »Haben oder Sein« verliehen habe, darf ich dann nach einiger Zeit sagen, dass ich es gerne zurückhaben würde, oder habe ich dann mal wieder gar nichts verstanden?

Ludger Fischer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
19.09.2019 Berlin, Hausbrauerei Eschenbräu Katharina Greve
19.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hans Traxler
20.09.2019 Stuttgart, Superjuju Katharina Greve
20.09.2019 Nartum, Haus Kreienhoop Gerhard Henschel