[November 2006]


[24.11.2006]

Albanisches

Ministerium für öffentliche Ordnung!

Du vermittelst schon bei der Einreise ein Gefühl von Geborgenheit. An der Grenze gibt’s ein Faltblatt von Dir, darin die Information: »1. Haben Sie Probleme oder Fragen, kontaktieren Sie die nächste Polizeistation oder sprechen Sie Polizisten auf der Straße an. 2. Haben Sie Probleme mit der Polizei, rufen Sie an unter (04) 271 735.« Was uns jetzt noch gefehlt hat: »Haben Sie Probleme unter der angegebenen Telefonnummer, dann sehen Sie zu, daß Sie Land gewinnen.«

Recht staatliche Grüße, auch an Deine potente Polente!

Titanic

[23.11.2006]

Du nun, »Trierischer Volksfreund«,

trugst dem durchaus seltenen Umstand, daß eine Frau ein Herren-Fußballspiel in der Kreisklasse geleitet hatte, mit den gutgemeinten Worten »Die Schiedsrichterin aus Zerf bot eine gute Leistung« angemessen Rechnung; und zwar unter dem Rubrum »Besondere Vorkommnisse«, also da, wo sonst nur Platzverweise und unglückliche Elfmeterschützen aufgeführt sind.

Und dafür bist und bleibst Du eine unserer Lieblingszeitungen!

»Deine« Leser auf der

Titanic

[22.11.2006]

Und wenn Du, geschätzter »Stern«,

schon bei uns klaust und anfänglich eines Artikels über Wellness in Österreich schreibst: »Ausgerechnet in einem winzigen, schnitzelförmigen Land« – dann mach’s bitte auch richtig. Und schreib »kotelettförmig«. Und wechsel mal Dein Schnitzellokal!

Rät:

Titanic

[21.11.2006]

Schneyder, Werner!

Keine Bange: Wir haben auf der Buchmesse nur so getan, als würden wir Sie nicht kennen, aber die ganzen anderen Leute, ganz ehrlich, die haben Sie tatsächlich nicht erkannt. Sie hatten also allen Grund, etwas angepißt zu gucken, als Sie auf der Buchmesse allem Augenschein nach keiner wahrgenommen hat. Trotzdem nicht böse sein: Beim nächsten Boxkampf können Sie dann wieder Autogramme geben.

Titanic

[20.11.2006]

Weil nämlich, Beck:

»Beck: Unterschicht wird zum Problem. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sieht eine wachsende Unterschicht als drohendes Problem für Deutschland. In weiten Teilen der Bevölkerung lasse das Streben nach, sich um sozialen Aufstieg zu bemühen … ›Früher gab es in armen Familien, auch in meiner eigenen, das Streben der Eltern: Meine Kinder sollen es einmal besser haben! Es besteht die Gefahr, daß dieses Streben in Teilen der Gesellschaft verlorengeht.‹« Und sich also in Zukunft der kleine Mann nicht mehr nach fast ganz oben arbeitet, um von ebendort, weil halt auch bildungsmäßig der Durchblick fehlt, dem anderen kleinen Mann dessen unverschuldete Perspektivlosigkeit vorzuwerfen.

Sozialdemokratie, wat haste Dir verändert!

Wenn überhaupt.

Titanic

[19.11.2006]

Sie wiederum,

Kurt Beck,

antworteten in einem Interview mit der Zeit auf die Frage: »Herr Beck, wir haben gehört, Sie lesen Gedichte. Welche denn?« fast schon kapriziös: »Ich bin da nicht festgelegt. Ich lese moderne Gedichte, aber auch Brecht.« Und fanden folgerichtig: »Es macht … einen hohen Wert aus, wenn man bestimmte Bildungsstufen erreicht.« Genau. Wobei dieser vorbildlich formulierte Satz auf eben Ihre Bildungsstufe leider doch schließen läßt, haha!

Aus den schwarzen Wäldern grüßt

Titanic

[17.11.2006]

Ihnen, Udo Jürgens,

räumte Galore die Möglichkeit ein, sich mal so richtig auszusprechen, wobei Sie auch die Rolle der Geschlechter zu streifen nicht umhinkonnten: »Frauen bekommen Kinder, Männer sind Jäger und Sammler – das wird man nie ganz wegerziehen können.« Und als wohl eine Art Experte meinten Sie: »Dies ist nicht die Einstellung eines Machos, sondern eine Tatsache … Die Geschlechter sind genetisch anders programmiert … Da kann man noch so sehr versuchen, Typen wie Robbie Williams mit Knackarsch und Tätowierungen als ebenbürtiges Sexobjekt zu stilisieren. Gegen eine halbnackte Frau auf einer Kühlerhaube wird er nie etwas ausrichten können.« Auf die Gefahr hin, Ihr Weltbild zu zertrümmern, aber wissen Sie was? Fast immer waren Frauen die Sammler, etliche sollen sogar mit auf die Jagd gegangen sein. Davon bleibt die Tatsache, daß man es Frauen nicht wegerziehen kann, Kinder zu bekommen, die irgendwann so daherreden wie Sie, natürlich unberührt.

Grundsätzlich anders programmiert:

Titanic

[16.11.2006]

Außerdem,

Ralph Schulze,

c/o »Tagesspiegel«!

»Die große Zahl afrikanischer Einwanderer nach Spanien wird zunehmend zum politisch heißen Eisen. Umfragen zufolge sind mehr als zwei Drittel der spanischen Bevölkerung der Meinung, daß das Boot voll ist« – yeah. Umfragen in unserer Redaktion zufolge sind dagegen mehr als neun Zehntel der Kollegen der Meinung, daß der Konjunktiv auch da, wo man ihn nicht zwingend braucht, doch der Übersicht dient: denn daß das Boot in Tat und Wahrheit voll sei, meinten Sie doch gar nicht.

Oder am Ende doch?

Dann will nichts gesagt haben:

Titanic

[15.11.2006]

Udo Walz!

Als notorisch geschwätziger und deshalb vollauf boulevardkompatibler Prominentenfriseur sind Sie üblicherweise eine rechte Nervensäge, aber als Sie der in Sachen Schwulsein schwerinvestigativ bis notgeil nachfragenden Bild-Reporterinnen-Musch Alexandra Würzbach erklärten: »Der einzige Unterschied zwischen Ihnen und mir ist, daß ich mit einem Mann zusammenlebe« – das war für Ihre Verhältnisse richtig gut!

Eins rauf:

Titanic

[14.11.2006]

Claus Jacobi!

In Ihrer Bild-Kolumne haben Sie festgestellt: »Doppelt hält besser – wir werden immer dicker und immer dümmer.« Wenn wir einmal davon absehen, daß Sie hier von sich auf andere schließen, könnte die Diagnose hinhauen. Über Ihren Body-Mass-Index wissen wir zwar nichts, aber Ihren Geisteszustand haben Sie treffend beschrieben. An einer anderen Stelle derselben Kolumne präsentieren Sie das Ergebnis Ihrer Überlegungen zur Sicherheitspolitik: »Deutsche Soldaten in Afghanistan, deutsche Soldaten im Kongo, deutsche Soldaten im Nahen Osten – so weit haben wir es nicht einmal im Zweiten Weltkrieg gebracht.«

Man sieht, Sie sind auch Militärexperte. Dann kennen Sie wahrscheinlich den alten Rekrutenwitz: Was macht ein Hausschwein, wenn es in den Bauch getreten wird? »Uffz.« Und was macht ein Wildschwein, wenn es in den Bauch getreten wird? »Stuffz.« So weit, so gut. Was hingegen ein dicker Etappenhengst macht, wenn er sich als dummes Frontschwein aufspielen möchte, das, Claus Jacobi, werden Sie nie erraten.

Weggetreten!

Titanic

[13.11.2006]

»Spiegel online«!

Einem Text von Burkhard Spinnen über das westfälische Münster hast Du ein Foto der Stadt beigegeben und diesem wiederum diese Bildunterschrift: »Münster: Genug Konstanz, um sich neu zu erschaffen.« Du wirst, Spiegel online, verstehen, daß uns da jetzt der Ehrgeiz gepackt hat: »Bielefeld: Genug Kiel, um nicht abzusaufen.« Oder: »Braunschweig: Genug Halle, daß keiner naß wird«?

Danke!

Ausnahmsweise Deine

Titanic

[12.11.2006]

Weltgeist!

Kaum war uns David Schnarch (»Die Psychologie sexueller Leidenschaft«) begegnet, hast Du eins nachgelegt; oder eine, nämlich: »Goebbels, Julia: Aggressive Energie nutzen und fördern oder: An Aggressionen läßt sich reifen. Ein Leittext-Lern-Programm für bewußtes Erziehen, Leiten und Führen«, prima!

Deine Freunde des totalen Witzes auf der

Titanic

[11.11.2006]

Xavier Naidoo!

Manchmal kommt man in diesem Leben, so traurig das auch ist, an einem Ihrer Lieder nicht vorbei. Und gleich aus welchem Grund: Wenn man, so man schon in diesem Schlamassel steckt, doch mal hin- und sogleich Derartiges hört: »Sorry, Telekom, aber: das war nichts / trotz eures Hochsommers, man sah nichts / denn eure Satelliten wurden viel zu schwer / und fallen einer nach dem anderen ins Meer / wer tut euch das an? / der Herr selbst ist der gute Mann«, dann kommt man doch nicht umhin, sich solche zuhöchst zentralen Fragen der Kunstkritik zu stellen wie »Hä?« und »Wie bitte?«; bis uns schließlich wieder einfällt, daß ja niemand Geringerer als Sie diese Grütze schief dahergrunzen und der Text dann eben auch scheißegal ist. Aber hey: Davon können viele richtige Musiker nur träumen!

Shit, das war nichts, sagt Ihnen Ihre

Titanic

[10.11.2006]

Sie, Michael Katze,

sind nun Virologe und forschen in Seattle an der Spanischen Grippe herum. Sicherlich eine höchst unterhaltsame Tätigkeit: »Fünf Tage lang tobte der Kampf des Immunsystems in den Schleimhäuten der infizierten Mäuse, dann waren die meisten Tiere tot.« Die Kadaver haben Sie aber hoffentlich nicht auf unserer Türschwelle abgelegt nein?

Schnief, hust, röchel!

Titanic

[09.11.2006]

Ackermann, Josef!

In Ihrer frisch erschienenen Managerbiographie »Ackermanns Welt. Ein Tatsachenbericht« gestatten Sie mit Ihrem Co-Autor Leo Müller hochgradig wirklichkeitsnahe Einblicke ins Ackermannsche Privatleben, und wenn man den Wälzer nicht kaufen will, liegt im Zug das Intellektuellen-Magazin Park Avenue herum, in dem Müller Sie als hochnotbescheidene Existenz porträtieren darf: »Ein Porsche in der Garage, ein Steinway-Flügel im Wohnzimmer, ein gutes Glas Bordeaux im Restaurant, das ist sein Luxus.« Also Ihrer, Ackermanns: »Ich will keine Platinum- oder sonst welche Extrakarten. Da bleibe ich lieber bodenständig. Ich bin kein Mensch des Luxus.« Das ist fürwahr volksnah und bescheiden, wenn man weiß, was Verzicht ist: kein Rittergut in Pommern, kein Maybach mit Hubschrauberlandeplatz, ja nicht einmal ein eigener Flugzeugträger! Nur ein »Feriendomizil im Tessin, idyllisch im Centovalli gelegen« und Wohnungen in London und New York – also, da muß sich keiner Ihrer prekär angestellten Geldscheinbügler mit einsacht netto beschweren. Sondern kann im Gegenteil sicher sein: Hier liegt das ehrliche Porträt eines trotz seiner Karriere bescheiden und unkorrupt gebliebenen Mannes vor.

Darob sehr erleichtert:

Titanic

[08.11.2006]

Und wie, »Sanftreinigung Weiße Rose«, Kiel,

machst Du eigentlich Werbung: auf Flugblättern?

Freundlichst:

Titanic

[06.11.2006]

David Hasselhoff!

Nun sind wir es ja gewohnt, daß Sie von einer Negativschlagzeile zur nächsten torkeln, aber jetzt wollen Sie auch noch ein »Modelabel« mit dem hübschen Namen »Malibu Dave« gründen; und das nur, weil allmählich die »Phantasie« mit Ihnen durchgehe: »Überall wo ich hingehe, sind um die 400 Leute, die das ›Don’t Hassel The Hoff‹-Shirt tragen. Es gibt Leute, die sich wie ich anziehen. Das ist ein bißchen merkwürdig. Ich bin wie Elvis, nur lebendig. Andererseits, ganz unter uns, Elvis lebt. Er wohnt bei mir zu Hause.« Schon klar: Sie werden von Fans verfolgt, die alle Fan-T-Shirts tragen, Elvis hockt bei Ihnen in der Küche, und die Berliner Mauer fiel wegen Ihres Liedchens »I’ve Been Looking For Freedom«. Können Sie nicht einfach, wie es sich für einen anständigen Alkoholiker gehört, rosa Elefanten und weiße Mäuse sehen?

Keeps on hasselin’:

Titanic

[04.11.2006]

Zeigen Sie Sportsgeist, René Weller!

War es denn wirklich so schlimm, daß G. Jauch in seiner Ratesendung sagte, Sie seien »dauernd im Knast«? Und hat es nicht gereicht, in den Boulevard-Medien einer desinteressierten Öffentlichkeit zu verkünden, Sie säßen nicht »dauernd« im Knast, sondern seien nur einmal dort gewesen, und das auch nur für viereinhalb Jahre? Mußten Sie also den Herrn Jauch auch noch auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall verklagen? Und ist Ihnen wirklich soviel Verdienst ausgefallen, nur weil potentielle Arbeitgeber dachten, Sie seien als Türsteher, Inkasso-Berater oder Rummelplatzboxer nicht mehr zu gebrauchen?

Ihre gern unter die Gürtellinie treffende

Titanic

[03.11.2006]

Weltethiker Küng!

In einer Rundfunksendung zum Thema Gott verwiesen Sie nicht nur atemlos und ca. siebzehnmal auf Ihr Buch »Existiert Gott?«, sondern äußerten auch: »Den Hirnforschern, für die das alles«, nämlich Gott, »kein Problem ist, möchte ich wünschen, daß ihnen nicht einmal etwas Schwerwiegendes zustößt, wo sie nicht mehr weiterwissen, wo sie sozusagen in der Tinte sitzen. Da fragt man sich dann schon: Ist jetzt alles aus?« Klarer hätten Sie nicht sagen können, welcher Art die zuvor etwas farblos präsentierten »vernünftigen Gründe« sind, die den Gottesglauben für Sie so unabweisbar machen: Der Mensch sitzt im Dreck und weiß keinen Ausweg. Daß nun aber dieser Umstand seit jeher viel mehr über die Erbärmlichkeit der Menschenexistenz aussagt, als daß er »vernünftige Gründe« für die Existenz Ihres Gottes lieferte, wiederholt Ihnen nötigenfalls auch monatlich:

Titanic

[01.11.2006]

Klaviervirtuose Lang Lang!

»Tausende wollen ein Kind von mir«, so »steckten« Sie’s der BamS – aber wissen Sie was: Kein Wunder!

Kurz kurz:

Titanic

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Knorr/Schmitt/Sonneborn/Tietze/Zippert (Hrsg.): "TITANIC: Das Erstbeste aus 30 Jahren", Pappband
Die ersten drei Jahrzehnte der TITANIC zusammengedampft und bereinigt, und trotzdem braucht es noch 416 eng bedruckte Seiten, um nur das Erstbeste unterzubekommen. So sehen die Herausgeber dieses Buch. Ob sie recht haben? Überprüfen Sie es selbst!
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Mark-Stefan Tietze: "Allein unter Veganern"
100 Jahre saß TITANIC-Urgestein Mark-Stefan Tietze in der Redaktion des endgültigen Satiremagazins, 100 Tage davon lebte er vegan. Folgen Sie dem "Gentleman der Satire" auf eine spannende Expedition durch Frankfurt Bornheim, Berlin Mitte und heimlich mitgeschnittene Redaktionssitzungen.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Martin Sonneborn & Benjamin Schiffner: "Quatsch und mehr" (signiert)
Das hat der Menschheit noch gefehlt: ein einziges Buch mit sämtlichem Quatsch der Geschichte – oder zumindest aus 15 Jahren "Partner TITANIC", der beliebt-kultigen TITANIC-Nonsensrubrik. Fotorätsel, Pflegehinweise, Antwort ohne Frage, unberühmte letzte Worte, Kochen mit Tieren, Kerzen-Fakten, Ediotiral, Tinas Strumpfband und tausend weitere schöne Rubriken – erstmals versammelt auf nicht weniger als 256 vielfarbigen Seiten.Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-Feuerzeug
Der TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Stefan Gärtner: "Deutschlandmeise: Streifzüge durch ein wahnsinniges Land"
Ob Baltrum, Hamburg oder München, ob Dresden oder Stuttgart, ob Offenbach oder Mallorca, der schönste Strand Deutschlands – Stefan Gärtner war dort. Seine gesamtdeutsche Diagnose: Dachschaden. Lehnen Sie sich zurück, schnallen Sie sich an und durchreisen Sie bequem per Lesesessel dieses bizarre, hoffnungslose Land, in dem Sie schließlich leben (müssen)!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Klaus Bittermann: "Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol"
Das Szeneleben kann einem ganz schön auf den Magen schlagen. Doch mit seinen Kreuzberger Szenen liefert Klaus Bittermann die beste Medizin. Mit trockenem Witz und einem Faible für Randfiguren beschreibt er die Touristen, Vandalen, Zopfträger, Alteingesessenen, Eigenbrötler, Backfische, Rucksack- und Fahrradhelmträger, die alltäglich durch Kreuzberg tollen. Toll!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel
Promis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"
Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
26.08.2016 Klütz, Literaturhaus Uwe Johnson
  Gerhard Henschel
26.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Oliver Maria Schmitt, Sedlmeir
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Bernd Eilert, Pit Knorr und Hans Zippert
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Leo Fischer, Michael Ziegelwagner

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Briefe an die Leser

 Servus, Anton Hofreiter (Die Grünen)!

Sie wollen für die Bundestagswahl im nächsten Jahr Spitzenkandidat Ihrer Partei werden. Im Tagesspiegel sagten Sie auf die Frage nach Koalitionen: »Wir regieren nicht um jeden Preis.« Stimmt, es wird wieder der niedrigste sein.

Darauf nimmt schon jetzt praktisch jede Wette an: Titanic

 Gerhard Matzig (»SZ«)!

»Singlehaushalte nehmen dramatisch zu« – Spitzenjournalisten scheint’s auch. Also Vorsicht!

Ihre Weight Watchers auf der Titanic

 Fernsehköchin Sarah Wiener!

Für Ihr neues TV-Format »Sarah Wiener – Eine Woche unter …« saßen Sie im Panzer. »Das war schon aufregend. Ein bißchen wie Achterbahnfahren«, begeisterten Sie sich hinterher. Wissen Sie, was noch aufregender ist, als für eine Simulationsfahrt in einen Stahlkoloß eingezwängt und so durchgeschüttelt zu werden, daß einem Hören und Sehen vergeht? Fragen Sie doch mal die Überlebenden der Achterbahnschlacht von Kursk!

Marschbefehl zurück an Heim und Herd von Titanic

 Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Dem Magazin Elle verrieten Sie, was Ihnen in bezug auf Ihren Gatten Nicolas Sarkozy zum Thema Untreue durch den Kopf geht: »Ich könnte zu extremen Taten schreiten, zum Beispiel ihm im Schlaf die Kehle aufschneiden oder die Ohren abschneiden.«

Formidable, Madame Bruni! Aber so brutal, wie das zunächst klingen mag: Das ist doch gar nichts gegen die extreme Tat, jemanden wie Herrn Sarkozy überhaupt zu heiraten.

In der Hoffnung auf dessen baldige Untreue: Titanic

 Offenbar, Wissensmagazin Scinexx.de,

macht sich Horst Seehofer daran, die Universumsherrschaft zu übernehmen, jedenfalls berichtest Du: »Astronomen haben so tief wie nie zuvor in das Herz des Orionnebels geblickt.« Und: »Die Forscher fanden zehnmal so viele lichtschwache Braune Zwerge und isolierte Objekte planetarer Masse wie bisher angenommen«. Aber ist das nun gut oder schlecht, wenn die jetzt dicke CSU-Leute im Weltall verteilen? Weit weg wären sie ja erst mal.

Trotzdem unsicher: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geldfrage

Kann man nicht die Deutschen, die der Ansicht sind, sie zahlten den Ausländern alles, wenigstens in eine neue Steuerklasse stecken, in der sie das auch tatsächlich tun?

Dominik Bauer

 Früher war alles besser

In meiner Jugend brauchte man sich nur gehenzulassen, wenn man sich der Mode verweigern wollte. Heutzutage muß man sich rasieren.

Karsten Wollny

 Klingelt plausibel

Entgegen dem Trend benutze ich noch beinahe täglich mein Festnetztelefon. Irgendwie muß man sein Handy ja wiederfinden.

Tim Esser

 Rezension

Das Buch mit dem schönen Titel »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« habe ich nie gelesen. Es ist wirklich hervorragend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.

Andreas Maier

 Studentenverhältnisse

Bei mir ist es so dreckig, daß man sich die Schuhe abtreten muß, bevor man rausgeht.

Christina Hahn