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Zuverlässiger Kumpel Weltgeist!

Den Psychologen mit Namen Steven Feelgood hast Du schon ziemlich gut hinbekommen. Daß dieser Mann aus Australien sich aber sozialtherapeutisch just in Brandenburg, in einem Gefängnis, obendrein um die ganz schlimmen Gewalt- und Sexualstraftäter kümmert, ist das nun Plan-Übererfüllung oder purer Rock ’n’ Roll?

Fragt Deine

Titanic

»Autor« und »Frontmann« Sven Regener!

Mit Ihrer Wutrede gegen diese Runterlader mit ihrer gemeinen Umsonst-Mentalität haben Sie mächtig Wirbel erzeugt. Wir wollten aber zur Sicherheit noch mal nachfragen: Der Name der Band, der Sie seit Ewigkeiten vorstehen, lautete der nicht irgendwie so linksautonom und voll evil »Element of Crime«?

ROFL

Titanic

Hallo Lidl!

Du botst neulich in Deinem Prospekt unter der Überschrift »Lernen, Spielen, Spaß haben!« einen »Mitwachsenden Drehstuhl« für eine »Körpergröße von 1,19 bis 1,59 m«, also die heranreifende Jugend an. Aber, Lidl, wäre für diese Zielgruppe ein mitwichsender Drehstuhl nicht irgendwie attraktiver gewesen?

Lernen, rumspielen, Spaß haben:

Titanic

Sehr geehrte Sophia Thomalla, c/o »Playboy«!

»Ich mag es rough«, gestanden Sie (22) der Bild anläßlich Ihrer Nacktfotostrecke im Folterkeller eines österreichischen Schlosses: »Da wird der eine oder andere auch mal schlucken, aber wir fanden es geil.« Sehr schön. Und sonst? »Da muß man schon mal schlucken, wenn man in eine Folterkammer kommt.« Wieso, was denkt man denn da? »Da denkt man schon, das ist ein bißchen rough, aber das wollten wir ja.« Schluck. War denn der Zeitpunkt fürs Fotografieren der richtige?  »Einen besseren Körper kriege ich nicht. Der wird über die Jahre nicht besser.« Rough! Und apropos Körper: Auch das Oberstübchen wird über die Jahre nicht besser, machen Sie sich also lieber auf weitere roughe Wortwiederholungsschleifen gefaßt und auf noch mehr Schluckauf bei der Synonymfindung.

Wird aber auch nicht besser:

Titanic

Andreas Maier, Schriftsteller!

Ihren vorletzten Roman nannten Sie »Das Zimmer«, Ihr letzter heißt einfach »Das Haus«, und nach allem, was man so hört, arbeiten Sie derzeit eifrig an »Die Straße«. Doch fehlt da nicht noch allerhand Entscheidendes? Wir warten jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen von »Die Diele«, »Das großzügige Bad mit Dusche und WC«, »Der größere der beiden Gemeinschaftsräume, der auch zum Trocknen genutzt werden kann« sowie natürlich auf »Der gepflasterte kleine Weg, der vom Hauseingang direkt zum Garagentor führt«.

Winkt mit dem Zaunpfahl neben dem Komposthaufen:

Titanic

Verehrter Michel Friedman!

»Der Tod bleibt das große Geheimnis des Seins«, kolumnierten Sie in der Welt so vor sich hin. Aber sind Sie da auch ganz sicher? Oder könnte es sich nicht so verhalten, daß der Tod vielmehr das große Geheimnis des Nichtseins ist? Merken Sie was?

Das sind halt so die Fragen von:

Titanic

Apropos, Vroni Ferres!

In welcher mitreißend-tragischen Rolle dürfen wir Sie als nächstes bewundern? Bettina Wulff? Whitney Houston? Oder doch eher Thomas Gottschalk?

Nicht sehr gespannt:

Titanic

Entschuldigung, Carsten Maschmeyer!

Wie wir uns in Ihnen getäuscht haben! Bisher hielten wir Sie doch tatsächlich für einen kaltherzigen Karrierekotzbrocken, zu dessen großen Leistungen es zählt, einen ganzen Haufen aufstrebender Politiker mit eben jenem Geld beschenkt zu haben, um das zuvor ahnungslose Kleinanleger geprellt wurden. Doch wie Sie in einem Interview mit der FAS bekunden, sieht Ihr Charakter ganz anders aus. Statt Gaunerei und Abzocke predigen Sie dort nämlich »Fleiß, Fleiß, Fleiß« und behalten bei aller Sympathie für das Internet stets das Wesentliche, das wirklich Wichtige im Blick: »Ich bin für Herz-Herz-Herz und nicht für Klick-Klick-Klick.«

Und wissen Sie, was uns das sagt, Maschmeyer? Daß Sie weder Hochstapler noch Betrüger sind, sondern einfach nur Plem-Plem-Plem, wie es im Jargon von uns Psychologen heißt.

Grüß-Grüß-Grüß, auch an die Frau Gemahlin – und nichts für ungut:

Titanic

Selten, Bild.de,

hat uns eine Schlagzeile von Dir mehr gefallen: »Box-Queen Christina Hammer verprügelt Bild.de-Reporter«. Hat nicht auch mal der Rest Deiner Redaktion Lust auf Sparring? Gegen die Klitschkos oder so?

Nicht in Eurer Ecke:

Titanic

Bzw. Ampeln!

Seit Äonen nervt Ihr uns nun schon mit sterbenslangweiligen Farbsignalen in der immergleichen, blödsinnigen Abfolge: Grün-gelb-rot-grün-gelb-rot-grün-gelb-rot usw. usf. Hinterfragt doch mal Eure festgefahrenen Verhaltensweisen; seid kreativ und geht etwas spielerischer an die Sache ran! Zeigt einfach mal mittels neuer Farben oder extravaganter Kombinationen, was in Euch vorgeht!

Schnallt sich sicherheitshalber schon mal an:

Titanic

Hallihallo, Tim Bendzko!

Wenn wir bei Deinen Musikvideos den Ton wegschalten, dann sehen wir Matthias Schweighöfer mit vielleicht zwei bis drei Millimetern weniger aufgesetzter Zuckergußniedlichkeit im Gesicht, aber fast noch neckischerer Löckchenzufallsfrisur. Und wenn wir den Ton anlassen, aber dafür wegsehen, während Du singst, dann hören wir Xavier Naidoo ohne diesen ewigen lästigen Gott im Himmelshintergrund, dafür allerdings nochmals um 60 Grad weichgespülter.

Mal ehrlich, Tim: Bist du noch so ein echt biologisch Herangewachsener aus Blut und so – oder bist Du schon komplett digital zusammengeklont bzw. -gemorpht?

Auf jeden Fall ein todsicherer Produktmix für die Charts wie

Titanic

Eins noch, Gauck!

In Ihrer Antrittsrede lobten Sie die 68er-Generation: Sie habe »Verkrustungen aufgebrochen«. Aber was die können, können Sie, Gauck, schon lange: Schmeißen Sie Ihren Körper doch einfach in einen Bottich mit Wasser und Seife!

Saubere Grüße:

 

Titanic

Lindsay Lohan!

Die Bunte hat erfahren, daß Sie in den nächsten Wochen komplett auf Sex verzichten wollen, um Ihre volle Aufmerksamkeit auf Ihr nächstes Filmprojekt zu lenken. Eigentlich ein löbliches Unterfangen, Frau Lohan, aber hätten Sie sich dieses Vorhaben nicht für einen anderen Streifen aufheben können? Wenn man schon die Ehre hat, Elizabeth Taylor darstellen zu dürfen, und der Film dann auch noch »Liz and Dick« heißt, sollte ausufernde Promiskuität doch mühelos als Method Acting durchgehen, oder?

Nur Mut, grölen Ihre Strasberg-Jünger von der

Titanic

Gauck, alter Quadratschädel!

Was vernahmen wir da in Ihrer Antrittsrede? »Für eine einladende, offene Gesellschaft hat Christian Wulff in seiner Amtszeit nachhaltige Impulse gegeben«, taten Sie kund, ohne eine Miene zu verziehen, und fuhren mit einem nachhaltigen Bekenntnis zur einladenden, offenen Wulffigkeit fort: »Herr Bundespräsident Wulff, dieses Ihr Anliegen wird auch mir in meiner Amtszeit am Herzen liegen.«

Auch Ihnen also, wer hätte das gedacht! Müssen wir uns jetzt auf den nächsten Schnäppchenfürsten und Schlemmerprinzen einstellen, der sich durch die Banken und Bankette der Präsidialwelt nassauert? Ist’s nicht genug, daß Ihre DDR schon auf Pump gebaut war? Haben Sie denn gar nichts dazugelernt?

Wartet nur auf die Anfrage nach einem Gratisabo:

Titanic

Bitte nicht, James McCartney!

Als Sohn von Beatle Paul und seiner seligen Linda sind Sie beachtliche 34 Jahre alt, haben strähnige, dünne Spaghettihaare und sehen schon so aus wie Ihr Vater mit 68. Nun wollen Sie mit Beatle-George-Sohn Dhani (33) und Beatle-John-und-Yoko-Sohn-Sean (36) sowie einem der beiden Beatles-Ringo-Söhne Zak (46) oder Jason (44) quasi als »The Beatles II« berühmt werden. Aber sehen Sie, McCartney II, denn nicht auch die Probleme, die wir dabei sehen?

Die Original-Pilzköpfe damals waren blutjung, als sie berühmt wurden, sie hatten sämtlich beneidenswert volles Haar und sahen im Gegensatz zu Ihnen, James, echt voll puppig aus. Wäre es nicht besser für Sie und vor allen Dingen auch für uns, Sie würden dieses peinliche »Superpopkarriere II«-Projekt einfach schnell wieder vergessen?

Dann Schwamm drüber, sogar über Ihr trauriges Trantütengesicht:

 

Titanic

Sehr geehrter Pál Schmitt!

Sie waren bis vor kurzem Träger eines Doktortitels, und bis vor noch kürzerem Staatspräsident von Ungarn. Nachdem Ihnen nachgewiesen worden war, daß Sie große Teile Ihrer Dissertation abgeschrieben hatten, und Ihre Alma Mater Ihnen den Titel aberkannt hatte, gaben Sie sich trotzig und zu Protokoll, Sie hätten die Arbeit »nach bestem Wissen und Gewissen« verfaßt, ignorierten eine Weile die Rücktrittsforderungen Ihrer heimischen Wutbürger, um nach langem Gesträube das Amt dann doch niederzulegen.

Sagen Sie mal, Schmitt – haben Sie bei diesem plumpen Plagiat gar keine Angst, daß Ihnen Guttenbergs Anwälte demnächst eine saftige Abmahnung schicken?

Mit Grüßen vom Murmeltier:

 

Titanic

Oskar Klier, Leserbriefschreiber der »Bild«-Zeitung!

Zum Jahressalär des VW-Chefs Winterkorn schreibst Du: »17 Millionen stehen in keinem Verhältnis zu den Bezügen eines Durchschnittsverdieners!« Da müssen wir Dich korrigieren, stehen sie doch – der Quotient lautet so etwa 525.

Immer an geklärten Verhältnissen interessiert:

Titanic

Schenken, Xavier Naidoo,

willst Du Deiner Geburtsstadt Mannheim etwas, nämlich einen »Musikpark«, der auf dem Gelände einer von den US-amerikanischen Truppen aufgegebenen Kaserne errichtet werden soll. Und wie stellst Du Dir das so vor? »Was Köln fürs Fernsehen ist, soll Mannheim für die Musik werden.«

Gleich so schlimm, Naidoo?

Weint den Mittelstreckenraketen fast ein bißchen hinterher:

Titanic

Christoph von Marschall!

Sie arbeiten als USA-Korrespondent für den Berliner Tagesspiegel. Ein Foto auf der Rückseite Ihres Buchs »Was ist mit den Amis los?« zeigt, wie Präsident Obama den Arm um Sie legt. Auf die Frage, ob das nicht zuviel Nähe sei, antworteten Sie im Zeitungsinterview: »Ich kenne eine ganze Reihe Kollegen, die stolz auf ihre Fotos mit prominenten Politikern sind und diese auch im privaten Umfeld zeigen. Es kommt letzten Endes darauf an, was man daraus macht. Den Zugang, den ich habe, muß man sich sozusagen auch ein bißchen verdienen. Hat man ihn, kommt man besser an Informationen heran und verbessert so die Qualität der Berichterstattung.«

Einspruch, Marschall! Wenn sich Berichterstatter »ihren Zugang« bei den Mächtigen »verdienen müssen«, handelt es sich um ganz profane Arschkriecherei, und ob die Dunkelheit, aus der sie sich dann informieren, die Qualität ihrer Berichterstattung verbessert, bezweifelt doch recht deutlich:

Titanic

»Zeit«!

Du suchtest in Deiner Rubrik »Wissen« Antwort auf die schwierige Frage: »Wann ist ein Mensch tot?« Dabei ist die Antwort doch so einfach: Hirntot ist ein Mensch, wenn er die Zeit liest – klinisch tot ist er erst dann, wenn er sie sogar abonniert.

Noch nicht bereit zu sterben:

Titanic

»Perry Rhodan«-Redaktion!

Jahrzehntelang hatte sich die Untenrumaktivität Deines Helden darauf beschränkt, daß ein unaufmerksamer Setzer den Erben des Universums einmal anstatt mit seiner Vorhut mit seiner Vorhaut hatte zustoßen lassen. Aber nun hat Dein »Die Zukunft beginnt von vorn«-Relaunch Perry Rhodan Neo gerade mal den 14. Band erreicht, und was lesen wir darin? »Kakutas Blase drückte seit fast einer Stunde, nun konnte er sich nicht mehr zurückhalten. Er trat einige Schritte abseits und ließ Wasser. Wie herbeigezaubert hockten plötzlich etliche froschähnliche Geschöpfe auf dem Boden, quakten ohrenbetäubend, reckten ihre Köpfe in seinen Strahl und tranken seinen Urin. Als er fertig war, warfen sie ihm traurige Blicke zu. Besser kleine Freunde als keine Freunde, dachte Kakuta und winkte den Froschkreaturen freundlich zu.«

Von der Asexualität in Nullzeit zu Natursektspielen teleportiert – meint Ihr nicht, daß Ihr damit ein paar sexuelle Dimensionen zuviel überspringt und im verkaufstechnischen Leerraum stranden könntet?

Sorgen sich die winkenden Froschkreaturen auf der

Titanic

Sie und wir, Markus Lanz,

werden in den kommenden Monaten gewiß noch häufig miteinander zu reden haben, und deshalb schlagen wir vor, wir fangen jetzt schon mal damit an. Was wäre, wurden Sie kürzlich gefragt, wenn Ihre »Wetten, dass..?«-Übernahme ein Flop würde? Und Sie, Lanz, antworteten: »Für mich beruflich wäre ein Scheitern ziemlich böse, menschlich würde es mich wahrscheinlich sogar weiterbringen. Auch wenn ich mich an den Gedanken schwer gewöhnen könnte.«

Und auch wir können uns an den Gedanken nur schwer gewöhnen, daß Sie menschlich noch irgendetwas weiterbringen könnte. Wohin denn bitte? Und wozu auch? Sind Sie nicht schon perfekt so, wie Sie es aus jeder eitlen und selbstgefälligen Knopflochpore ausstrahlen?

Dann lieber unmenschlich:

Titanic

Guten Tag, Philip Plickert!

Sie schrieben in der FAZ, daß der steigende Ölpreis den Währungshütern in puncto sinkender Inflationsrate »einen Strich durch die Hoffnung gemacht« habe. Nun malen Sie aber mal nicht gleich den Teufel an die Prophezeiung, Plickert! Demnächst scheint die Zuversicht bestimmt wieder, und dann bringen alle ihre Schäfchen in Gewißheit.

Einfach abwarten und Optimismus trinken, rät:

Titanic

Fa. Dorma-Hüppe!

Ihr stellt Raumtrennsysteme her. Und welches Bild begrüßt die Besucher Eurer Webseite? Das Brandenburger Tor – ja, sapperlot! Nun sagt mal: Könnt Ihr da was machen? Und was kosten so rund 1400 km Variflex-Trennwand?

Separatistische Grüße:

Titanic

Huhu, Cem Özdemir!

»Es gibt bei den Piraten den Genossen Trend«, so erklärten Sie einer erstaunten Öffentlichkeit die Wahlerfolge der jungen Politkonkurrenz. Für uns hört sich das allerdings nach einem ausgemachten Quatsch an. Denn den »Genossen Trend« – das sagt doch schon der Name – muß man sich stets als Sozialdemokraten vorstellen. Ob jener windige Geselle nach all den Jahrzehnten aber überhaupt noch lebt, weiß keiner – da hatte vielleicht schon sein ewiger Widersacher, Gevatter Tod, seine Sense im Spiel.

In bezug auf die Piratenpartei meinen Sie also vermutlich eher so etwas wie den »Facebookfreund Trend«. Über den sagten Sie übrigens noch: »Der Trend ist da, aber er wird nicht ewig halten.« Und da geben wir Ihnen selbstverständlich recht: Ein Trend, der ewig hält, muß erst noch erfunden werden.

Richten auch Sie sich besser darauf ein, rät

Titanic

Gute Güte, Spiegel online!

Am Tag der Vereidigung Joachim Gaucks war’s, als Du uns mit einer Deiner berüchtigten »Eilmeldungen« aus dem Halbschlaf rissest. »Bundespräsident Joachim Gauck…« fing diese an, und wir mutmaßten schon, wie die ganze Schocknachricht lauten könnte: »Bundespräsident Joachim Gauck zurückgetreten«? »…erschossen«? »…als Freiheitshasser geoutet«?

Aber nein, es kam noch dicker: »Bundespräsident Joachim Gauck vereidigt«! Whoa whoa whoa! Da war also ein sorgfältig durchorganisierter, Wochen zuvor terminierter Staatsakt planmäßig und ohne Zwischenfälle vollzogen worden. Und wir saßen im Adrenalinrausch vor unseren Bildschirmen.

Immer noch ganz zittrig:

Titanic

Ach, Helmut Markwort!

Unter der Überschrift »Neuerdings werden die Witze gröber« stiefelten Sie, nach dicker Väter Sitte, abermals Ihre schon unverwüstliche Focus-Herausgeberkolumne voll. In der Hauptsache nahmen Sie da Jungpräsident Gauck gegen »gemeine Behauptungen« bzgl. seines Ehestands in Schutz. Deren Quelle: das »Internet, wo jeder jeden anonym beleidigen und verleumden kann«. Markwort! Sie unwürdige Grützwurst! Sie umetikettiertes Stück Kesselfleisch! Sie obszönes Amalgam aus Cholesterin, Sperma und Niedertracht! Dafür braucht’s doch nicht das Internet! Das erledigen im Wanstumdrehen:

Ihre Anonymi auf der

Titanic

Thomas Stolle, »Silbermond«-Gitarrist!

Da gab es bei uns doch neulich eine kleine Kontroverse darüber, ob die Combo, in der Du mitspielst, eher auf den Mond oder eher auf den Mars geschossen gehört. Im FR-Interview hast Du nun mitgeteilt: »Auch das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß. Das merkt man besonders in einer Diskussion, in der es mindestens zwei Meinungen gibt, die Wahrheit jedoch immer irgendwo dazwischen liegt.«

Und weißt Du was? Selbst wenn wir berücksichtigen, daß die Mond-Mars-Entfernung stark schwankt, und wir nur die kürzeste für unsere Berechnung heranziehen, können wir mit einem Deinem Vorschlag folgenden Kompromiß, also einem Erde-Silbermond-Abstand von ca. 28 Millionen Kilometern, gut leben!

10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-Zero:

Titanic

Hey, Grass!

Kennen Sie den? Ein Geisterfahrer verurteilt die »Gleichschaltung der Verkehrsströme«. Bummsti!

Sagt, was gesagt werden muß:

Titanic

Liebe deutsche Großkonzerne,

genauer: Liebe 30 Dax-Unternehmen, die Ihr 2011 zusammen mehr als 100 Milliarden Euro Gewinn eingefahren habt – laßt Euch herzlich gratulieren, das ist neuer Rekord. Nun weiß man allerdings schon gar nicht mehr, ob »mehr als 100 Milliarden« eigentlich noch viel ist heutzutage oder eher schon wieder wenig, und wie sehr man sich nun eigentlich mitfreuen soll mit Euch, aber auf jeden Fall wissen wir und unsere Leser doch eines: Mehr als 100 Milliarden sind in jeden Fall mehr als 100 Milliarden mehr, als wir alle zusammen so haben.

Um möglichst baldigen Ausgleich unserer Konten bittet:

Titanic

 

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TITANIC Titelgenerator TITANIC jetzt als PDF TITANIC jetzt als PDF Sie glauben, das gute alte Handwerk sei ausgestorben? Weit gefehlt! Das ist Alexander Golz, Webmaster der TITANIC. Jeden Monat zimmert er aus Blut, Schweiß und Pixeln neue PDFs und wartet gespannt auf den Moment, in welchem er Ihr Exemplar mit einer Gravur zu einem zertifizierten Unikat veredeln darf. Er ist nur glücklich, wenn Sie glücklich sind! Und so einfach können Sie ihm Ihr Glück mitteilen: Bestellen Sie ein PDF! Hey, du! Du bist jung, gelangweilt und unterhaltungssüchtig, aber seit kino.to gesperrt wurde, setzt dein Beamer Spinnweben an? Dann haben wir was für dich! TITANIC gibt es jeden Monat neben der ­klassischen Holzvariante als digitale 720p-Kopie für dein exquisites Multimedia-Erlebnis! Einfach kaufen, runterladen, genießen. Hey du! Du bist genervt von konfektionierter Massenware? Du hast genug von reißenden Seiten und plötzlichen Knitterattacken? Du willst deine Lieblingszeitschrift auch auf deinem Lieblingspapier lesen? Dafür mußt du dich nicht schämen! Denn TITANIC gibt es nicht nur als gedrucktes Heft, sondern auch als PDF! Jetzt kannst du dir ein maßgeschneidertes Heft auf dem Material deiner Wahl printen! Ob auf Bütten-, Geschenk-, Eß- oder Klop­apier, dicken Kartonagen oder hauchzarter Chiffonseide – du hast die Wahl! Jetzt das 13. Heft kaufen
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
16.05.2012 München, Vereinsheim
  Stefan Gärtner: »Deutschlandmeise« (fällt aus!)
19.05.2012 Frankfurt, Zoom (vorm. Sinkkasten)
  Thomas Gsella
22.05.2012 Koblenz, Buchhandlung Heimes
  Thomas Gsella
23.05.2012 A-Linz, Posthof
  Max Goldt
Briefe an die Leser

 Zuverlässiger Kumpel Weltgeist!

Den Psychologen mit Namen Steven Feelgood hast Du schon ziemlich gut hinbekommen. Daß dieser Mann aus Australien sich aber sozialtherapeutisch just in Brandenburg, in einem Gefängnis, obendrein um die ganz schlimmen Gewalt- und Sexualstraftäter kümmert, ist das nun Plan-Übererfüllung oder purer Rock ’n’ Roll?

Fragt Deine

Titanic

 »Autor« und »Frontmann« Sven Regener!

Mit Ihrer Wutrede gegen diese Runterlader mit ihrer gemeinen Umsonst-Mentalität haben Sie mächtig Wirbel erzeugt. Wir wollten aber zur Sicherheit noch mal nachfragen: Der Name der Band, der Sie seit Ewigkeiten vorstehen, lautete der nicht irgendwie so linksautonom und voll evil »Element of Crime«?

ROFL

Titanic

 Hallo Lidl!

Du botst neulich in Deinem Prospekt unter der Überschrift »Lernen, Spielen, Spaß haben!« einen »Mitwachsenden Drehstuhl« für eine »Körpergröße von 1,19 bis 1,59 m«, also die heranreifende Jugend an. Aber, Lidl, wäre für diese Zielgruppe ein mitwichsender Drehstuhl nicht irgendwie attraktiver gewesen?

Lernen, rumspielen, Spaß haben:

Titanic

 Sehr geehrte Sophia Thomalla, c/o »Playboy«!

»Ich mag es rough«, gestanden Sie (22) der Bild anläßlich Ihrer Nacktfotostrecke im Folterkeller eines österreichischen Schlosses: »Da wird der eine oder andere auch mal schlucken, aber wir fanden es geil.« Sehr schön. Und sonst? »Da muß man schon mal schlucken, wenn man in eine Folterkammer kommt.« Wieso, was denkt man denn da? »Da denkt man schon, das ist ein bißchen rough, aber das wollten wir ja.« Schluck. War denn der Zeitpunkt fürs Fotografieren der richtige?  »Einen besseren Körper kriege ich nicht. Der wird über die Jahre nicht besser.« Rough! Und apropos Körper: Auch das Oberstübchen wird über die Jahre nicht besser, machen Sie sich also lieber auf weitere roughe Wortwiederholungsschleifen gefaßt und auf noch mehr Schluckauf bei der Synonymfindung.

Wird aber auch nicht besser:

Titanic

 Andreas Maier, Schriftsteller!

Ihren vorletzten Roman nannten Sie »Das Zimmer«, Ihr letzter heißt einfach »Das Haus«, und nach allem, was man so hört, arbeiten Sie derzeit eifrig an »Die Straße«. Doch fehlt da nicht noch allerhand Entscheidendes? Wir warten jedenfalls sehnsüchtig auf das Erscheinen von »Die Diele«, »Das großzügige Bad mit Dusche und WC«, »Der größere der beiden Gemeinschaftsräume, der auch zum Trocknen genutzt werden kann« sowie natürlich auf »Der gepflasterte kleine Weg, der vom Hauseingang direkt zum Garagentor führt«.

Winkt mit dem Zaunpfahl neben dem Komposthaufen:

Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Leben im Leeren

Als die Kinder aus dem Haus waren, bekam Mutter ihren Ordnungsfimmel. Sie begann, den gesamten Hausstand akribisch durchzusehen, sortierte gnadenlos aus und warf alles weg, was sich nicht mehr verwenden ließ. Um den Überblick zu behalten, beschriftete Mutter die Schränke und Regale ohne Inhalt deutlich und gut sichtbar mit der Notiz »LEER«.

Diese Praxis übertrug sie auch auf andere Gefäße in ihrer Wohnung. So kam es, daß sich im Gewürzregal neben Pfeffer, Salz und Beifuß auch immer mehr Gläschen mit der Aufschrift »VERBRAUCHT« fanden. Als dies meinem ältesten Bruder zu gruselig wurde und er schließlich fragte: »Mutti, warum wirfst du das alles nicht weg?«, da blickte sie nur vorwurfsvoll und sprach: »Dann habe ich ja bald gar nichts mehr.« Stimmt wohl.

 

Felix Jentsch

 Was hilft

Die drei besten Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit:

  • Sommer
  • Herbst
  • Winter

Laura Eißenberger

 Oft mißverstanden

Schaltjahre sind keine Herrenjahre.

Zülfükar Tosun

 Kontaktleiche

Ich nehme mir regelmäßig vor, mein Telefonbuch von den Nummern derjenigen unzähligen Personen zu säubern, mit denen ich schon seit Ewigkeiten nichts mehr zu schaffen habe. Und dann überkommt mich jedes Mal eine Art von schlechtem Gewissen: Was, wenn es wider Erwarten zu einer erneuten Kontaktaufnahme kommen, wenn er oder sie sich doch wieder einmal melden sollte? Da wäre es doch gut zu wissen, wer anklingelt, damit ich dann nicht versehentlich abhebe.

Sebastian Klug

 Geschmacksfrage

Kein geistig gesunder Mensch käme heute auf die Idee, sich dauerhaft ein Hitlerbärtchen stehenzulassen. Eigentlich schade, daß sich der Führer damals keine Ed-Hardy-Kappe auf die gegelten Haare gelegt hat.

Christian Martin