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Inside Hambacher Forst – Kohle, Kot und Kampfgeschrei

Es herrscht Krieg. Mensch gegen Natur. Natur gegen … ach nee. Viele reden derzeit vom Wald, doch viele sehen vor lauter … nein. Manche zittern wie Espenlaub, wenn sie die Bilder … ach, und so weiter. TITANIC-Redakteur Fabian Lichter war jedenfalls selbst im Hambacher Forst, um von dort zu berichten, was sonst keiner schreibt:

Hambacher Forst, 9:00 Uhr morgens. Ein Kuckuck weckt uns, ein Siebenschläfer schlüpft aus meiner Hose. Schade. Es war eine kurze Nacht, hier auf dem Strohbett im Baumhaus von Rotti und Anka. Ihre genauen Namen kenne ich nicht, die Verständigung erfolgt mit Hand und Fuß, weil vor allem Rotti stark schwäbelt und sich parallel noch mit einem Buchfinken unterhält. Gestern hat die Polizei begonnen, den Wald zu räumen. Ich durfte mit einem kleinen Team von Journalisten in den Kreis der Aktivisten vordringen und kann jetzt von dort berichten. Der Wald ist ein Schlachtfeld. Doch eines ist klar: Es ist ganz anders, als die dekadenten westlichen Mainstreammedien berichten.  

Mit einigen Ritualen, über die ich an dieser Stelle nicht reden möchte (na gut: Bullenkloppen, Eichhörnchenblut trinken, das große Geschäft im Freien machen), konnte ich im Vorfeld das Vertrauen der Naturschützer erlangen und darf mich nun in ihrem Hoheitsgebiet bewegen, als wäre ich einer von ihnen. Ohne dieses Übereinkommen wäre ich verloren. Beschimpfungen bezüglich des Essverhaltens, kritisches Betrachten der Herstellungsweise der Klamotten oder das Vorrechnen der persönlichen CO2-Bilanz sind nur einige Foltermethoden, die diese verschworene Gemeinschaft für Andersdenkende sonst bereithält. 

Auf der anderen Seite stehen die einfachen Faschisten Polizisten. Sie wollen das Waldstück im Dienste der Wirtschaft roden, die dort statt dessen einen riesigen Krater errichten will. So heißt es jedenfalls von offizieller Seite. "In Wahrheit wird wahrscheinlich wieder nur der besserverdienende Teil der Gesellschaft in diesem Krater wohnen können", raune ich, um bei den Aktivisten Eindruck zu schinden. Rotti klärt mich auf, dass es hier nicht um Wohnfläche geht, sondern um Energiegewinnung, da dort Braunkohle abgebaut werden soll. 

Die Aktivisten harren seit Tagen und Wochen aus, manche sind gar seit Jahren hier, während die Polizei immer wieder mit Verstärkung nachrückt. Doch sie haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Polizei: Sie kennen den Wald wie ihre Westentasche. Viele von ihnen sind passionierte Wanderer, einer von ihnen war sogar schon mal in Kanada. Manche sind untrennbar mit dem Wald verwachsen. Im wörtlichen Sinn. Eine Taktik der Aktivisten: Indem sie das Moos an den Bäumen auf die Südseite geklebt und so den Orientierungssinn der Beamten bewusst irritiert haben, konnten sie die erste Welle überstehen. Eine ganze Hundertschaft habe sich so verlaufen und sei laut einer Pressemitteilung der Polizei verhungert. Wenn nicht noch schlimmer. Im Aktivistencamp gibt es deshalb heute Dosenravioli vom Gaskocher und mineralisiertes Wasser für alle, was wesentlich gesünder ist als das tote Wasser aus dem Hahn, erzählt "Bolle", der 41 Jahre alt ist. Mehr erfahre ich nicht über ihn, weil ich ihm nicht weiter zuhöre.  

Bei der großen Feier am Abend wird mir als Neuankömmling das Gesicht mit einer seltsamen braunen Masse (alter Lehm?) bemalt, und die Aktivisten tanzen um mich herum. Nach einem wilden Besäufnis mit Naturradler und einer eigenartigen Pilzsuppe fühle ich mich eins mit dem Wald. Alles leuchtet, und ich höre interessiert den Erzählungen eines Steines zu, der mir erzählt, dass er schon seit Jahrhunderten hier lebe. Als die Sonne aufgeht, verabschiede ich mich und bedanke mich für die Gastfreundschaft. Aus Trauer über meine Abreise wirft mir manch einer einen Stein hinterher. Aber es muss sein. Den nahenden Tag möchte ich mit den Polizisten verbringen, ich will beide Seiten zu Wort kommen lassen.

Redakteur Lichter befragt alles, was im Forst kreucht und fleucht.

Die Polizisten nehmen mich skeptisch in Empfang und rümpfen ein wenig die Nasen, sobald ich zu nahe komme, einer beschießt mich sogar mit Tränengas. Denke ich zumindest. Nach einmal schnuppern stellt sich heraus, dass es lediglich Axe-Deo war. Brennt aber auch höllisch, wenn man das in die Augen bekommt. Immerhin verschwinden die Fliegen, die seit dem Vorabend um mein Gesicht geflogen sind. Die Polizisten sind nur notdürftig geschützt. Mit Ganzkörperrüstung, sehr kleinen Räumpanzern, Tränengas und Gummigeschossen. Im Grunde bestehe da von vornherein keine Chance gegen die Aktivisten, so die allgemeine Stimmung unter den Beamten. In solchen Situationen habe sich eine alte Selbstverteidigungstaktik bewährt, erklärt mir der Polizist mit der Erkennungsnummer "1312": zu fünft auf einen. 

Bereits gestern sind die ersten Baumhäuser abgerissen worden, nur wenige stehen noch. Es ist schwerer geworden für die Polizisten, höre ich. Schuld sei die Bürokratie. "Früher, zu Zeiten von Brokdorf, da durfte man noch knüppeln, was das Zeug hält. Heute dürfen wir zwar auch noch knüppeln, müssen uns danach aber das OK vom Einsatzleiter abholen. Das verkompliziert die Arbeit ungemein", erzählt mir ein Polizist mit sehr dicken Oberarmen. 

Als ich den Wald verlasse, werde ich aus Versehen brutal niedergetreten. Man hält mich für einen der "Waldmenschen", wie sich herausstellt. Kurz darauf habe ich Kabelbinder um die Handgelenke und einen Quarzhandschuh im Gesicht. Als ich erzähle, dass ich von der Presse bin, werden die Tritte härter. Die Nerven liegen blank im Wald – verständlich. Nach einer knappen Stunde bin ich jedoch bereits im nahegelegenen Krankenhaus und genieße es, endlich mal wieder richtig gewaschen zu werden.  

Schwer zu sagen, wer in diesem Krieg gut und wer böse ist: Die einen arbeiten im Dienst eines Schweinesystems, das den Planeten restlos zu zerstören bereit ist und knüppeln pflichtbewusst drauflos, die anderen schlafen auf Bäumen und vergraben ihre Haufen im Moos. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)!

Als die Diskussion aufkam, ob Ihre Partei mit der AfD koalieren sollte, sagten Sie: »Ich schließe das natürlich auch kategorisch aus.« Das bedeutet also aus dem Merkel-Deutschen übersetzt: Es ist alles möglich?

Dachten sich schon: die Politexperten auf der Titanic

 Liebe Tschechen!

Da wir gehört haben, dass einer der fünf reichsten von Euch der Milliardär Kretinsky ist, würden wir gern wissen, um wen es sich bei den vier anderen Superreichen aus Böhmen und (Geldver-)Mähren handelt. Wir tippen auf Trotteloda, Idiotcera, die Depperova sowie, natürlich, den fiesen Geldsak Blödiany.

Eure Scherzkecs auf der Titanić

 Krimi-Autorin Rita Falk!

Krimi-Autorin Rita Falk!

Wie Sie der »Passauer Neuen Presse« steckten, spinnen Sie sich Ihre Fälle bei der Gartenarbeit zusammen: »Es ist schon so, dass ich beim Garteln sehr viel nachdenken kann und sehr viele Ideen für meine Krimis sammle.«

Obwohl wir zugegebenermaßen noch keins Ihrer Bücher gelesen haben, dürfte es angesichts Ihrer Inspirationsquelle aber auch nicht schwer zu erraten sein, wer in Ihren Kriminalromanen stets der Mörder ist.

Ziehen Ihnen daher in Sachen Krimis noch immer Ihren Namensvetter Peter Falk vor: die Trenchcoat-Träger von der Titanic

 Teure Bahn!

Du erhöhst mal wieder die Fahrpreise. Rund zwei Prozent mehr zahlt man ab Dezember für den Fernverkehr. Wir haben dafür Verständnis: Die Druckkosten für die ganzen Fahrgastrechteformulare müssen ja auch wieder enorm gestiegen sein!

Mit 120 Minuten Verspätung grüßt Titanic

 Sie, Heiko Müller, stellvertretender NRW-Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei,

baten für Ihre Kollegen um Nachsicht, nachdem Rechtsextreme bei einem Aufmarsch in Dortmund ungehindert Parolen wie »Wer Deutschland liebt, ist Antisemit!« hatten skandieren dürfen. »Die Polizei hat nur wenig Handhabe, um einzugreifen«, reagierten Sie auf die Kritik an der Zurückhaltung der Einsatzkräfte. »Die Rechten gehen regelmäßig an die Schmerzgrenze und kaum darüber hinaus. Das ist für Polizisten oft schwer zu ertragen, aber wir leben in einem Staat, in dem die Meinungsäußerung einen hohen Stellenwert hat.«

Mensch, Müller, kein Ding! Dass es für Polizisten oft leichter zu ertragen ist, wenn die Rechten bei ihrer Meinungsäußerung über die Schmerzgrenze hinaus gehen wie in Chemnitz (»Wir sind die Fans – Adolf Hitler Hooligans!«), steht ja ohnehin außer Frage. Bei über 20 Kilo Ausrüstung plus Eigengewicht wird zudem jeder Verständnis dafür aufbringen, dass so eine Hundertschaft während der stundenlangen Latscherei in voller Montur statt der schweren Quarzsand- mal die bequemen Samthandschuhe überstreifen darf. Schließlich handelt es sich bei den Krakeelern nicht um Kapitalverbrecher wie dunkelhäutige Fahrraddiebe oder blassgesichtige Antifa-Sympathis… – aah! Aua, aua! Hilfe, Polizei! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gegen den Jugendwahn

Wie alt muss ich eigentlich werden, damit mich das Quengelregal an der Supermarktkasse endlich kaltlässt?

Katharina Greve

 Neues Sprichwort

Die größten Spießer tragen die buntesten Socken.

Fabio Kühnemuth

 Kleine ganz groß

Welch bedeutungsverändernde Wirkung die Groß- und Kleinschreibung haben kann, merkte ich, als ich den ausgestellten Rechnungsbeleg mit »Betrag dankend in Bar erhalten« sah.

Jürgen Miedl

 Placebo-Effekt

Wem auf dem Weg in den Urlaub siedend heiß einfällt, dass er das »Mensch ärgere Dich nicht« auf dem Küchentisch vergessen hat, und trotzdem nicht auf den Spielgenuss verzichten möchte, kann die Familie am Zielort im Gepäck danach suchen lassen.

Lukas Jacobs

 Sympathisanten

In den Siebzigern war das Rote-Armee-Fraktion-Zeichen mit der Kalaschnikow allgegenwärtig, ob an Wände gesprüht oder auf Bekennerschreiben, die in den Nachrichten gezeigt wurden. Ich war noch Kind und verband mit diesem Logo ausgemergelte, langhaarige, rauchende Leute, die eine andere Gesellschaft wollten und Waffengewalt für die Durchsetzung geeignet hielten. Mich wunderte nur irgendwie, dass die Maschinenpistole dieses Zeichens auf den Autohecks von ganz bürgerlichen Leuten auftauchte. Auf polierten, dicken Mercedessen oder vollbeladenen Familienkutschen prangte ein Gewehr. Es war zwar um 90 Grad gekippt, hatte den Lauf nach unten gerichtet, aber es strahlte genau diese bedrohliche Gewaltbereitschaft aus. Erst viel später erfuhr ich, dass es sich bei diesem Symbol um die Umrisse von Sylt handelte.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde. Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle Sterne.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 14.11.:

    Martin Sonneborns Ansprache an Angela Merkel in der ZDF-Mediathek.

  • 14.11.:

    Wie Martin Sonneborn der NPD Redezeit abluchste und Angela Merkel vorzeitig verabschiedete, lesen Sie in der "Stuttgarter Zeitung" und auf merkur.de.

  • 13.11.:

    Die "Süddeutsche Zeitung" lässt die Sondermann-Gala 2018 Revue passieren.

  • 12.11.:

    Deutscher Karikaturenpreis an TITANIC-Künstler verliehen: der Geflügelte Bleistift in Gold an Greser & Lenz, der Sonderpreis der Jury an Hauck & Bauer.

Titanic unterwegs
15.11.2018 Stuttgart, Altes Feuerwehrhaus Max Goldt
16.11.2018 Saarbrücken, Alte Feuerwache Max Goldt
16.11.2018 Frankfurt, Theater Alte Brücke Thomas Gsella
17.11.2018 Kassel, Caricatura-Galerie »Beste Bilder – Die Cartoons des Jahres 2018«