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[25.08.2007] |
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Endlich! Die GEZ, eiserne Durchführungsinstanz des öffentlichen Bildungsauftrags und unerschrockene Kämpferin gegen das Böse (Privatfernsehen, Bücher) setzt sich nun zur Wehr gegen andauernde Verunglimpfungen. So wurde akademie.de abgemahnt, wo u.a. die verleumderischen Begriffe "GEZ-Gebühr", "GEZ-Brief" und "GEZ-Fahnder" zu lesen waren. Stattdessen sollen zukünftig die korrekten Begriffe "gesetzliche Rundfunkgebühr", "Informationsschreiben der GEZ" und "Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten" benutzt werden. Ein Ansinnen, das auch TITANIC sehr am Herzen liegt! Darum möchten wir dringend bitten, uns keine Kopien von "GEZ-Abmeldungen" mehr zu schicken, dafür aber umso mehr "gesetzlich vorgesehene Abmeldungen der zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte", und zwar mit dem Vermerk "Johannes B. Kerner ist überbezahlt". |
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Am häufigsten verschickt:
Sabine Meinert (»Financial Times Deutschland«)!
Für Radio Eins berichten Sie und Ihre Kollegen allmorgendlich in »Business und Börse« vom Geschehen zwischen Parkett und Pressure-Group. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 20jährigen Mauerfalljubiläum zeichneten Sie uns allerdings ein düsteres Bild von deutscher Einheit und Gleichheit: Wirtschaftliche Untersuchungen zeigten nämlich, daß es mindestens noch einmal 20 Jahre dauern werde, bis »die Pro-Kopf-Wertschätzung im Osten« westliches Niveau erreicht habe. Tja. Aber welche Köpfe schätzt der Osten nicht genügend wert? Am Ende, Sabine Meinert, Ihren? Man wird doch wohl noch fragen dürfen!
Titanic
Liebes Hallenser Aktionsbündnis »Hallianz für Vielfalt«!
Es ist ja löblich, daß Du mit einem lokalen Aktionsplan für mehr Demokratie Deine Stadt aufwerten willst. Aber mal ehrlich: Ob da »Unsere Stadt hat Nazis satt« die richtige Parole ist? Erstens ist das doch nun wahrlich keine Neuigkeit, und zweitens würde damit nicht auch noch Werbung machen:
Titanic
Sie nun, Adrian Ramos,
spielen bei Hertha BSC, sind neu in der Stadt und blicken mit einer gewissen Neugier auf den Winter: »Ich habe noch nie Schnee gesehen.« Das glauben wir Ihnen nicht; schließlich kommen Sie aus Kolumbien! Naseweise Grüße:
Titanic
Und was, Deutsches Atomforum,
lesen wir da auf den von Dir verteilten Werbepostkarten? »Unsere Atomkraftwerke stehen voll im Saft!« Und das hätte angesichts des mählich absaufenden Kernmülls im Zwischenlager Asse wirklich nicht schöner sagen können:
Titanic
Dresdner!
Nach dem im Internet einsehbaren »Läuseatlas« eines Pharmaunternehmens liegt die sog. Läusegefahr in München bei mehr als 90 Prozent, in Hamburg immer noch über 70 Prozent, aber in Dresden: unter 50 Prozent. Wenn das mal nicht Euren bevorzugten Präventionsmethoden, nämlich allgemeine Kopfrasur und schnelles Durchgreifen bei Verdachtsfällen, ausgeführt mit stumpfen Gegenständen, zu verdanken ist! Eure Volkskörperpfleger auf der
Titanic
Ausgeglichen
Wer von Job und Lebenspartner gleichermaßen genervt ist, kann immerhin vor seinen Freunden mit einer perfekten Work-Life-Balance prahlen.
Tina Manske
Wege zum Erfolg
In Ludwigshafen am Rhein wurde ein alter Bunkerturm renoviert und ein durchaus ansehnliches Kulturcafé darin eröffnet. Mit der Auslastung gibt es noch Probleme. Jetzt braucht es viel Werbung und Mundpropaganda, bis der Laden mal richtig voll ist. Oder einen Krieg.
Tim Wolff
Gravierendes Problem
Der Angestellte des Gravurgeschäfts läßt mich eiskalt abblitzen. Er meint, einen Fuchskopf als Symbol auf einem Löffelstiel gäbe es in der ganzen Welt nicht. Zusätzlich zum Sondermotiv wolle ich auch noch den ausgefallenen Namen Sebastian ins Metall geritzt, und das Ganze bis nächste Woche? Nein: Dieser Auftrag dauere mindestens zwei Monate und koste ein kleines Vermögen. Okay, denke ich, dann gehe ich eben zu Weihnachten mit dem zweijährigen Neffen zu einem Tätowierer. Die stellen sich nicht so an!
Theobald Fuchs
Ans Licht gebracht
In einer Partyplauderei berichtete ein Gynäkologe, wie geschafft und ausgelaugt er sei – immerhin habe er in den letzten zwei Tagen zwei Entbindungen vorgenommen, darunter eine Zwillingsgeburt. Alle Umstehenden wunderten sich zunächst ob dieses doch recht unterdurchschnittlichen Arbeitseinsatzes und honorierten ihn erst als außergewöhnliche Leistung, als der Mediziner ergänzte, der Vater all dieser Kinder zu sein.
Thorsten Mausehund
Frauengespräch
Zwei junge Damen unterhalten sich in der U-Bahn über medizinische Probleme: »Mein Hautarzt meint, daß ich auch selbst darauf achten muß, ob sich meine Muttermale irgendwie verändern. Aber ich weiß echt nicht, wie ich das machen soll: Ich hab’ mehr als hundert von den Dingern.« Ihre Begleiterin denkt kurz nach. Dann: »Und wenn du ihnen Namen gibst?«
Thea Unangst
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